[IC] Akt 5: Good Hills



kaigrass Post

Verfasst am: 29 Mai 2005 20:16
Die Reise

Mit der Nachricht von Tempel und mit dem festen Willen noch weitere Informationen über den Teufelshuf, Lord Neperchil und natürlich über den Schwarzen Reiter in Erfahrung bringen zu können, macht sich die Gruppe auf die ungefähr zwei wöchige Reise durch die Marsch von Keoland.

Besonders den Tieren, also Boldrans Pferd Sturm und auch Dimbles Esel scheint es sehr zu gefallen, jeden Tag ihre Hufe über kleine Straßen und Pfade bewegen zu können.

Im dünnbesiedelten Land der Marsch ist es aber kein Problem eine passende Unterkunft für die Nacht zu bekommen. Wenn keine Taverne in Reichweite ist, und auch kein Bauer seine Scheune anbietet, so sucht Xiara für die anderen ein ruhiges Plätzchen für die Nacht.


Boldran Post

Verfasst am: 30 Mai 2005 06:54
Mit einem Lächeln bemerkt Boldran das aufgeregte Schnauben und die aufgestellten Ohren von Sturm.

"Wir beide sind zu lange eingesperrt gewesen, was, alter Junge?"

Sturm schüttelt den massigen Kopf, fast so, als wenn es die Worte des alten Mannes verstehen könnte.

"Jetzt geht es weiter, durch die Marschen von Keoland. Auf!"


Einige Tage später, als die Gruppe ihr Nachtlager aufgeschlagen hat, wendet sich der Ritter an den Rest der Gemeinschaft:

"Meine Freunde, es gibt einige Entwicklungen, von denen ich euch berichten muss. Wie ihr sicherlich mitbekommen habt, bin ich einige Male im Heironeous Tempel von Middlebridge gewesen. Der dortige Hohepriester hat mir einen wichtigen Auftrag erteilt. Die Siedlungen, welche in den Good Hills gelegen sind, werden seit geraumer Zeit von einer Bande marodierender Hobgoblins attackiert. Es sind etwa 50 an der Zahl und sie folgen einem Anführer namens Khurbok. Die Priester der Good Hills haben um Hilfe gebeten, ich eile um diesem Ruf Folge zu leisten.
Darum muss ich wissen, werdet ihr mich in dieser Angelegenheit für kurze Zeit unterstützen? Wir müssen das Lager dieser Teufelsbande ausfindig machen und sie vernichten.
Ich kann diese Aufgabe nicht alleine bewältigen, es übersteigt meine Kräfte!"




Kognoskula Post

Verfasst am: 30 Mai 2005 07:21
"Die Good Hills werden von zerstörerischen Banden von Hobgoblins heimgesucht" mit besorgter Mine starrt Kognoskula Boldran an: "Ist das wahr?" In der Halblingsdane erwacht die Heimatliebe, wütend steht sie auf und stampft mit dem Fuss auf den Boden und wettert:
"Meine Hilfe ist Dir sicher Boldran, mögen die Götter den Tag ankündigen, an dem die Welt nicht länger von brandschatzenden und marodierenden Groblingen heimgesucht wird. Wir werden den Bürgerwehren der Good Hills beistehen und die Vandalen von dannen treiben, auf dass sie ihre Blutrunst an den Hügelriesen des Nordens stillen - jedoch nicht an meinem Volk!"
Selten hat in Kognoskula etwas anderes als arkane Mysterien derartige Emotionen erzeugt, eine Träne kullert über ihre Wange. Nusper verkriecht sich eingeschüchtert in ihrer Robentasche.


kaigrass Post

Verfasst am: 30 Mai 2005 08:28
Durch die Good Hills
Gute 5 Tage führten die Pfade der Good Hills die Gruppe durch Wälder und Hügel, vorbei an kleinen Gnomen Siedlungen, an Halblingsdörfern und an gemischten Gemeinden. Nun, da der Weg breiter und auch für Karren passierbar geworden ist, verkündet Kognoskula, dass es nur noch wenige Meilen nach Blacktop sind.

"Wie wollen wir vorgehen? Gehen wir direkt zum Rat oder möchtet ihr erst anderswo Informationen sammeln?", fragt Burth während einer kurzen Pause am Wegesrand.


Kognoskula Post

Verfasst am: 30 Mai 2005 08:46
"Wir sollten uns schon jetzt umhören - wenngleich vorsichtig, damit niemand unnötig beunruhigt wird. Aber wir sollten unseren Marsch nach Blacktop davon möglichst wenig verlangsamen lassen. Ein verspäteter Tag könnte ein weiteres überfallenes Dorf bedeuten!"
Kognoskula spricht mit betrübtem Tonfall.


dimble Post

Verfasst am: 30 Mai 2005 09:06
Gespannt lauscht Dimble den Neuigkeiten von Boldran. Als er gerade seine Unterstützung zusichern will, kommt Kognoskula ihm zuvor. Ihre Ausführungen bestärken ihn noch zusätzlich in dieser Sache.
"Auch meiner Unterstützung könnt ihr euch sicher sein, Boldran und Kognoskula. Die Good Hills sind zwar nicht meine Heimat, aber ich sehe sie als Heimat der kleinen Völker und das kommt dem sehr nahe. Ich hoffe, wir können helfen und diese Hobgoblins aus der Gegend vertreiben. Allerdings ist es sicher eine Herausforderung, die wir nicht unterschätzen sollten. Immerhin sind es 50 an der Zahl. Wir brauchen so viele Informationen, wie wir bekommen können. Die Quellen sind dabei egal, wir sollten alle Möglichkeiten nutzen und sowohl das Volk als auch die Offiziellen befragen. Boldran, gibt es einen Priester in Blacktop, mit dem du Kontakt aufnehmen kannst, um mehr zu erfahren?"


Xiara Post

Verfasst am: 30 Mai 2005 10:01
�Gut, dass Du einsiehst, dass diese Aufgabe Deine alleinigen Kräfte übersteigt. Ich fürchte aber auch, dass wir zusammen es nicht mit einer solchen Heerschar aufnehmen können. Wie dem auch sei, meiner Unterstützung kannst Du Dir sicher sein, Boldran vom Sperberhof. Wenn wir ihre Lager ausfindig machen könnten, das wäre doch schon ein großer Schritt nach vorn! Ich denke wir sollten uns zunächst darauf konzentrieren, während wir unserem anderen Ziel näherrücken, was meint ihr?�


Kognoskula Post

Verfasst am: 30 Mai 2005 10:27
"Dem stimme ich zu, da unsere primäre Aufgabe, namentlich die Suche nach dem Schwarzmagier, momentan aus, zumindest aus unserer Perspektive, weniger dringlicher Informationsaquisition besteht, bietet es die Situation an, den Goblins unsere Aufmerksamkeit zu widmen und wann immer nebenher möglich das Sammeln anderweitiger Informationen nicht unversucht zu lassen." Erwidert die Halblingsdame farbenfroh intoniert innerhalb eines Augenblickes, und holt Luft.
Sie ist offensichtlich aufgewühlt.


Gilthas Post

Verfasst am: 30 Mai 2005 12:19
"Auch ich werde dir hoffentlich nützlich zur Seite stehen Boldran. Allerdings könnten wir schon hier in den Gnomsiedlungen nach diesem Neperchil fragen. Habe ich nicht recht, Dimble, daß Gnome über 100 Jahre alt werden können? Eventuell kann sich einer an die Jagden und Feste erinnnern oder war sogar selber mal dabei."

dimble Post

Verfasst am: 30 Mai 2005 13:13
"Das stimmt, Gilthas. Gnome können weit über hundert Jahre leben. Laß mich überlegen, der älteste Gnom meines Clans ist stolze 397 Jahre alt. Die Zeit, zu der Neperchil in der Gegend seine Jagden veranstaltete, sollte vielen meines Volkes also noch gut in Erinnerung sein."

kaigrass Post

Verfasst am: 30 Mai 2005 15:24
Ein Abend auf Fantas Wiese



Ungefähr eine Tagesreise von Blacktop entfernt erreicht die Gruppe am späten Nachmittag eine kleine Halblingssiedlung, die den Namen Fantas Wiese trägt. Die Siedlung liegt an einem kleinen Fluß und ist von mit Buschreihen umzäunten Feldern umgeben. Westlich der Siedlung verschwindet die Straße, die die Gruppe entlang geht in einem größeren Waldgebiet, in dessen Mitte Blacktop liegen soll. Nördlich der Häuser ist ein kleiner Hügel, auf dem ebenfalls Häuser zu sehen sind.

Die Hauptstraße ist links und rechts von zweistöckigen Gebäuden gesäumt, die Waren aller Art anpreisen. Reine Wohnhäuser scheint es auf den ersten Blick nicht zu geben.

An der Südlichen Ausgangsstraße befindet sich ein großer Platz, auf dem zahlreiche Handelskarawanen ihre Wagen zu ringförmigen Burgen aufgebaut haben. An diesem großen Platz befinden sich außerdem zwei Tavernen: "Der fröhliche Schlingel" und "Der Eichenzapfen".


Xiara Post

Verfasst am: 30 Mai 2005 18:42
�Was für ein idyllisches Fleckchen. Wollen wir hier unsere Rast einlegen? Vielleicht können wir hier auch schon etwas Näheres erfahren über die Geschehnisse der letzten Zeit.�


kaigrass Post

Verfasst am: 31 Mai 2005 11:16
Eine kurze Frage an einen Dorfbewohner ergibt, dass es wohl am besten ist, eine der beiden Tavernen für eine Übernachtung zu wählen.

Beide Tavernen bieten die typsiche Auswahl an Wein und Bier, aber "Der fröhliche Schlingel" hat die bessere Auswahl an Getränken, wohingegen "Der Eichenzapfen" besseres Essen bieten soll. Beide Tavernen haben in der Regel ausreichend freie Zimmer.

"Also, welche wählen wir?", fragt Burth, der sich nach zehn Tagen Wanderung mittlerweile an das lange Tragen seines Bänderpanzers gewöhnt hat.


kaigrass Post

Verfasst am: 31 Mai 2005 19:51
"Also, ich bin ja für den Eichenzapfen, das hört sich netter an.", fügt Burth an, als er merkt, dass die anderen keine genaue Meinung zu haben scheinen.

Der Eichenzapfen
Der Eichenzapfen ist eine typische Taverne am Wegesrand, wie sie ihnen in den letzten Tagen häufiger über den Weg gelaufen ist. Die Einrichtung ist einfach und funktional, und lediglich die Wirtin und die Angestellten lassen erkennen, dass es sich um eine Halblingssiedlung handelt.

Da die Taverne nur halb ausgebucht ist, ist es keine Schwierigkeit für Dimble sechs Betten und zwei Plätze im Stall zu organisieren.

"Das macht dann 6 Falken pro Person, und 3 pro Tier. Wenn ihr mir 6 Löwen gebt, bekommt ihr auch noch ein anständiges Abendessen und ein Getränk Eurer Wahl."

Für einen Moment schaut Dimble etwas verwirrt, aber Kognoskula übernimmt schnell und reicht der Wirtin 6 Goldmünzen.

---

Recht bald sitzen die 6 von ihren schweren Rüstungen und Gepäck befreit an einem mit alllerlei regionalen Köstlichkeiten gedeckten Tisch.

---

"Ach ja, die Münzen.", beginnt Kognoskula, "In den Good Hills, haben die Münzen alle Tiernamen, entsprechend der Bilder die sie tragen. Wartet mal."

Die Halblingsdame springt auf und geht zur Wirtin. Wenig später kommt sie mit vier Münzen in der Hand wieder.

"Hier. Diese Münzen wurden in den Good Hills geprägt. Genauer in Cryllor oder Flen. Also auf dem Kupferstück ist ein Sperling, ein lokaler Singvogel, auf dem Silberstück ein Falke. Manchmal findet man auch noch veraltete Münzen, die einen Adler zeigen. Diese sind aus Elektrum und 5 Silbermünzen wert. Die großen Münzen, also Gold und Platin tragen einen Löwen beziehungsweise einen Greifen auf ihrer Rückseite. Man kann sich den Wert ganz leicht merken: Das stärkere Tier hat den größeren Wert."


dimble Post

Verfasst am: 01 Jun 2005 07:30
Dimble folgt Kognoskulas Ausführungen und prägt sich die Münzwerte ein. Bei dem Gespräch mit der Wirtin testete Dimble seine ersten Worte halblingisch, die er von Kognoskula gelernt hat. In Middlebridge hatte die Dame ja wenig Zeit, zu vertieft war sie in ihre Forschungen, aber seit sie wieder auf Reisen sind üben Dimble und Kognoskula wieder fleißig. Auch Dimbles Esel genießt es, wieder unterwegs zu sein. Obwohl der Gnom diesen in Middlebridge ein paarmal ausführte, verbrachte er doch viel zu viel Zeit im Stall.
Dimble genießt die regionalen Köstlichkeiten und läßt sich auch gerne von der Halblingsdame ein wenig über diese erzählen.
"Köstliches Essen wird hier in der Tat serviert. Und die Halblinge sind sehr freundlich. Hier könnte ich mich auch wohlfühlen."
Nach dem Essen wendet er sich an die Halblingsdame:
"Kognoskula, sollen wir uns im Dorf noch ein wenig umsehen und umhören, bevor es dunkel wird?"







Gilthas Post

Verfasst am: 01 Jun 2005 08:18
Auch Gilthas haut bei den Halblingen richtig rein, denn es schmeckt wirklich vorzüglich.

"Da es nicht mehr so weit ist, sollten wir uns wirklich hier schon mal umhören. Vielleicht weiß jemand wo Neperchils Schloß steht oder hat etwas über die Gnolle zu berichten. Ich könnte mir auch vorstellen, daß dieser Ort mit den Handelskaravanen ein mögliches Angriffziel ist."


dimble Post

Verfasst am: 01 Jun 2005 08:26
"Wir sollten uns aufteilen, so erfahren wir bestimmt am meisten. Jemand sollte sich in der anderen Taverne "Der fröhliche Schlingel" umhören. Außerdem sollte jemand hier seine Ohren offenhalten. Zudem wäre es gut, wenn wir auch direkt auf die Dorfbewohner zugehen. Besonders die Handelskaravanen kommen bestimmt viel in der Gegend rum und schnappen einige Gerüchte auf."

kaigrass Post

Verfasst am: 01 Jun 2005 09:16
Burth schaut Gilthas und Dimble an: "Euren Eifer in allen Ehren, aber Gerüchte sind nicht, dass was wir suchen. Wir benötigen Informationen über die Hobgoblins, wenn wir unserem Freund Boldran helfen wollen. Ich denke, in Blacktop wird man uns hoffentlich den Weg weisen können, aber auch hier sollten wir schon einmal danach fragen. Aber wir sollten Abstand von allgemeinem Neuigkeiten und Gerüchten halten, die bringen uns nur von unserem eigentlich Ziel ab."

dimble Post

Verfasst am: 01 Jun 2005 10:23
"Natürlich benötigen wir in erster Linie Informationen über die Hobgoblins. Aber trotzdem können wir uns auch bezüglich Lord Neperchil, dem Teufelshuf und dem schwarzen Reiter umhören. Auch wenn wir dies hinten angestellt haben, sollten wir es trotzdem nicht riskieren, entscheidende Informationen zu verpassen.", entgegnet der Gnom.

Und mich persönlich interessiert durchaus, was sonst in den Good Hills vor sich geht. Einer spannenden Geschichte oder einem interessanten Gerücht bin ich nie abgeneigt. denkt sich Dimble


Gilthas Post

Verfasst am: 01 Jun 2005 10:24
"Natürlich können wir nicht jedem Gerücht folgen. Allerdings hat meine Mutter immer gesagt, daß in den meisten Gerüchten ein Fünkchen Wahrheit steckt. Es kann also nicht schaden auch Gerüchten zuzuhören. Wie wäre es wenn Xiara und ich uns als Jäger ausgeben, die nach Jagdgesellschaften wie den legendären von Neperchil suchen. Eventuell können wir dadurch herausfinden wo dessen Schloß ist."

Xiara Post

Verfasst am: 01 Jun 2005 10:36
Auch Xiara war sehr angetan von den hervorragenden Kochkünsten der Halblinge. Und auch wenn sie nicht ganz so reingehauen hat, wie Gilthas, scheint ihr durchtrainierter Körper doch einiges an Nahrung verarbeiten zu können.

�Warum sollten uns denn Gerüchte von unserem Ziel abhalten? Das einzige wäre doch, wenn wir etwas erführen, was noch dringlicher wäre, als die Sache mit den Hobgoblins. Und in dem Fall wäre es doch gut, wenn wir dies wüssten, oder nicht?�

An Gilthas gewandt sagt die Waldelfin dann:

�Ich weiß nicht so recht. Diese Jagden, das ist etwas typisch menschliches. Wir Elfen leben eng mit der Natur verbunden und wir würden niemals Tiere nur des Jagens willen töten, wenn es nicht zur Nahrungssuche dient, oder um den natürlichen Kreislauf wiederherzustellen, falls darin ein Ungleichgewicht erzeugt wurde. Ich glaube nicht, dass ich das jemandem wirklich glaubwürdig klarmachen könnte.�


Gilthas Post

Verfasst am: 01 Jun 2005 11:15
"Oh, ich habe mich noch nie damit auseinander gesetzt. Wenn ihr euch es nicht zu traut, dann werde ich es alleine machen. Mit meinem neuen großen Bogen kann ich es sicher glaubhaft rüberbringen."

Kognoskula Post

Verfasst am: 02 Jun 2005 07:06
Kognoskula zeigt sich stolz darüber wie gut es ihren Gefährten in ihrer Heimat gefällt. Sie kommentiert wann immer sie kann die lokalen Bräuche, Speisen und Eigenheiten.

Zur Diskussion fügt sie hinzu: "Wir sollten nichts unversucht lassen, uns in der Jagdszene umzuhören ist sicherlich hilfreich. Auf jeden Fall sollten wir zuerst das Gespräch mit den Gästen dieses angenehmen Etablissements hier suchen!" Mit diesen Worten schaut sich die Halblingsdame lächelnd nach den Gästen des Eichenzapfens um.


dimble Post

Verfasst am: 09 Jun 2005 08:40
"Sekunde, Kognoskula. Ich würde mich freuen, wenn du mich zunächst ins Dorf begleiten würdest. Ich denke es ist ein Vorteil, wenn du als Halblingsdame dabei bist. Sicher ist es besser, dies anzugehen, solange es noch hell ist. Für gewöhnlich füllt sich die Taverne gegen Abend noch mehr, hier werden wir hoffentlich noch Gäste antreffen, wenn wir wiederkehren."

An Gilthas gewandt füg er hinzu:
"Eine gute Idee, dich als Jagdmann auszugeben. Vielleicht begleiten dich Boldran oder Burth? Xiara, wem willst du dich anschließen? Verständlich, dass du dich nicht als Frau der Jagd ausgeben willst. Willst du uns begleiten oder auf eigene Faust Informationen sammeln? Vielleicht findest du auch unter den Halblingen einen Hüter des Waldes, dieser würde sicher erfreut sein, sich mit dir auszutauschen."

Bevor Dimble die Taverne verläßt, fragt er noch schnell die Wirtin des Eichenzapfens, ob sie Interesse an einer kleinen Vorstellung mit der Mandoline heute Abend hätte. Außerdem erkundigt er sich, ob sie vielleich etwas mitbekommen hat von diesen Hobgoblin Übergriffen. Vielleicht hat sie ja auch einen Tip, wen man hierzu und zu länger zurückliegenden Dingen befragen könnte.


Kognoskula Post

Verfasst am: 09 Jun 2005 11:01
"Einverstanden Dimble, am Abend schlägt die Stunde der Tavernen - nicht noch wenn die Strahlen der Sonne die Wiesen meiner Heimat baden" Kognoskula scheint stolz auf ihre Heimat zu sein.

Gilthas Post

Verfasst am: 09 Jun 2005 15:39
"Ok, dann gehe ich mich alleine nach Jägern umschauen. Ich werde auch durchs Dorf laufen. Eventuell sehe ich jemanden mit Jagdhunden zurückkommen oder sogar mit einem erlegten Tier. Wenn nicht werde auch ich heute abend hier in der Taverne mein Glück versuchen."

Mit diesen Worten ist Gilthas auch fast schon aus der Taverne raus. Während er draußen herumläuft schweift sein Blick immer wieder über die umliegenden Wälder und Zufahrtswege zum Dorf.


kaigrass Post

Verfasst am: 13 Jun 2005 11:04
Während Gilthas noch den Waldrand betrachtet, sind Kognoskula und Dimble schon ein gutes Stück die Straße hoch zurück ins Dorf gelaufen. Die Geschäfte, die hier die Hauptstraße säumen scheinen noch geöffnet zu sein. Kognoskula und Dimble zögern nicht lange und betreten den ersten Laden: einen Kräuterladen.

"Guten Tag, die Dame. Guten Tag, der Herr. Womit kann ich Ihnen dienlich sein?", ein männlicher Halbling begrüßt die beiden freundlich.


dimble Post

Verfasst am: 13 Jun 2005 19:07
"Guten Abend, werter Herr. Gerade haben wir im Eichenzapfen köstlich gespeist. Nun sind wir auf der Suche nach ein paar köstlichen Kräutern, die dieses leckere regionale Mahl ausmachten. Können sie uns welche empfehlen?", fragt Dimble interessiert, um mit dem Verkäufer ins Gespräch zu kommen.
Im Laufe des Gesprächs versucht Dimble dann auch nach und nach die Punkte anzusprechen, die ihn besonders interessieren:
"Werter Herr, leider ist uns zu Ohren gekommen, dass die Good Hills immer häufiger Ziel marodierender Hobgoblins sind. Ist euch darüber etwas zu Ohren gekommen? "
"Habt ihr schonmal etwas von dem Teufelshuf ghört?"
"Sagt euch der Name Neperchil etwas? Scheinbar war er vor einiger Zeit ein angesehener Mensch in der Gegend."
"Es mag euch vielleicht seltsam vorkommen, aber habt ihr vielleicht einen schwarzen Reiter(mal wieder die Beschreibung....) gesehen?"
"Kennen sie sonst Neuigkeiten über die Gegend?"


kaigrass Post

Verfasst am: 14 Jun 2005 07:50
"Also typische Kräuter sind dies hier, der Wiesenwurz, und natürlich das hier, das Gelbblattkraut."

"Ja, das mit den Hobgoblins ist mir auch schon zu Ohren gekommen. Sie sollen irgendwo in den Wäldern westlich von Blacktop wüten. Aber man hat ihnen schon einige Jäger hinterher geschickt. Ich denke, damit wird die Sache bald erledigt sein."

"Lord Neperchil? Das war doch dieser Kauz, der im Ashen Tower gelebt hat. Okay, als er da gelebt hat, war es ja noch nicht der Ashen Tower, denn da war er ja noch nicht abgebrannt. Er hat viele Feste gefeiert, aber nur um seine Gäste zu betäuben und dann auszusaugen. Er war nämlich ein Vampir, müsst ihr wissen. Aber nach dem sein Turm abgebrannt war, konnte ihn ein Vampirjäger aufspüren und für immer vernichten, in dem er ihm einen Holzpflock durch Herz gerammt hat. Mir ist der Name des Vampirjägers entfallen, aber in Blacktop erinnert man sich bestimmt noch an ihn. Dort weiß man bestimmt auch, wo der Ashen Tower liegt."

"Schwarze Reiter mit Teufelshufen? Ihr scheint ja wahrlich merkwürdigen Gestalten auf den Fersen zu sein. Ihr solltet besser einen anderen Weg einschlagen."

"Neuigkeiten gibt es immer viele, aber wohl keine, die Euch interessieren. Der alte Hiskilia zum Beispiel hat letzte Nacht gleich drei Kälber auf die Welt geholfen."

"Habt ihr vielleicht Interesse an dieser tollen Gewürzmischung? Ich nenne sie 'Der Duft der Guten Hügel'. Was haltet ihr davon? Nur 5 Löwen pro Beutelchen."


dimble Post

Verfasst am: 14 Jun 2005 09:07
Neugierig und aufmerksam lauscht der Gnom den Ausführungen. Hier und da hakt er noch einmal nach. Schließlich scheint er zufrieden und ist erfreut, gleich beim ersten Versuch einiges in Erfahrung gebracht zu haben. Besonders die Geschichte, dass Lord Neperchil ein Vampir gewesen sein soll, findet Dimble äußerst interessant wenn auch ein wenig beängstigend.
"Was meint ihr Kognoskula. So ein Beutelchen sollten wir mitnehmen die Kräuter duften in der Tat vorzüglich.",meint der Gnom. Kurz denkt er nach, dann erinnert er sich, dass der Löwe einer Goldmünze entspricht und reicht dem Halbling 5 Goldmünzen.
"Danke für die Kräuter und auch das nette Gespräch. Auf Wiedersehen."

Draußen wendet sich Dimble dann an Kognoskula:
"Der Halbling war ja sehr gesprächig. Einige Neuigkeiten konnte er erzählen. Was meinst du, sollen wir noch zu der Handelskaravane gehen? Vielleicht erwischen wir dort Händler, die die Strecke nach Black Top kennen. Solche Händler schnappen auf ihren langen Wegen bestimmt auch einiges auf."


kaigrass Post

Verfasst am: 14 Jun 2005 10:21
Während Kognoskula und Dimble noch über das weitere Vorgehen beraten, geht Gilthas zu einigen Halblingen, die gerade aus dem Wald kommen. Ihrer Kleidung nach sind es Holzfäller - auch die für ihre Körpergröße recht stattlichen Äxte lassen darauf schließen.

Gilthas versucht mit den 5 Männern ins Gespräch zu kommen, aber sie scheinen nicht sonderlich interessiert an einem Gespräch zu sein.

Wenn ich die Sprache der Halblinge könnte, würden sie mir vielleicht mehr erzählen, denkt sich Gilthas.


Kognoskula Post

Verfasst am: 14 Jun 2005 10:34
Kognoskula ist begeistert, nette Halblinge in ihrer geliebten Heimat. Es war schön in der Ferne, aber nun da sie wieder in den Good Hills ist, weiss sie was es Wert ist einen Ort zu haben den man seine Heimat nennt. Sie steckt ihre Nase tief in den Kräuterbeutel und atmet den Geruch der Good Hills.

"Wie ich vermutet hatte, Dimble, ein Vampir. Erinnerst Du Dich an die Fratze auf der Münze, den Sarg,... mir schauert. Lass uns weitergehen, und mehr Leute befragen! "

Mit grossen Augen starrt Kognoskula umher und schiebt den beredten Gnom vor sich her.


kaigrass Post

Verfasst am: 14 Jun 2005 11:13
Gemeinsam suchen die beiden noch weitere Läden auf. Auch dort sind die Bewohner äußerst freundlich. Aber die Informationen, die ihnen Dimble und Kognoskula entlocken können sind eher spärlich.

Die Hobgoblins sollen in Gruppen von 10-20 die Dörfer angreifen, vermutlich sind es aber insgesamt mehr. Sie haben einen Anführer, Khurbok, und mehrere Rang höhere Hobgoblins, die die Angriffe leiten. Sie kamen von Nordwesten vermutlich von der anderen Seite des Javans. Vermutlich aus Sterich oder Geoff.

Über Lord Neperchil gibt es nur die eine Geschichte, über die Lage seine ehemaligen Anwesens herrscht aber Uneinigkeit. Einige behaupten es sei südlich von hier, einige deuten nach Norden und wieder andere nach Westen.

Dem schwarzen Reiter scheint niemand im Dorf begegnet zu sein und es ist unwahrscheinlich, dass jemand eine solche Begegnung vergessen würde. Auch die Geschichte des Teufelshuf scheint es nicht bis in die Idylle der Halblinge geschafft zu haben.


dimble Post

Verfasst am: 14 Jun 2005 11:29
Obwohl sie nicht allzu viel in Erfahrung bringen konnten, ist Dimble zufrieden mit den Ergebnissen.
"Ihr Halblinge seid ein nettes Volk. Es ist erfrischend, wie freundlich man hier aufgenommen wird. Sie scheinen auch gerne zu plaudern. Es ist wohl auch ein Pluspunkt, von so einer netten Halblingsdame begleitet zu werden.",bei diesen Worten zwinkert der Gnom Kognoskula zu.
"Ich denke wir können mit den bisherigen Informationen ganz zufrieden sein. Wenn du einverstanden bist lade ich dich noch auf einen Met in den fröhlichen Schlingel ein. Die Getränkeauswahl soll da ja vorzüglich sein. Dann können wir uns dort auch noch einmal umsehen und umhören, bevor wir zu den anderen in den Eichenzapfen zurückkehren und die gesammelten Informationen austauschen."


Kognoskula Post

Verfasst am: 14 Jun 2005 13:39
"Meinen Dank für die Komplimente an mein Volk! Sehr gerne nehme ich diese Einladung an, Dimble, die Vorstellung eines erquickenden Honigweins lässt mich frohlocken."

kaigrass Post

Verfasst am: 14 Jun 2005 14:09
Der fröhliche Schlingel
Der fröhliche Schlingel ist ein Taverne wie man sie nur äußerst selten am Wegesrand findet. Im Gegensatz zum Eichenzapfen weht ihnen hier nicht der Geruch von würzigem Essen entgegen. Dafür fällt gleich die reichhaltige Sammlung verschiedener Flaschen und Fässer, die sich hinter der Bar aufreihen, ins Auge. Die Tropfen scheinen aus aller Herren Länder zu kommen.

Neben einigen rustikaleraussehenden Leuten, die offenbar Begleiter der Handelskarawanen sind, sitzen auch einige betuchtere Leute an den Tischen.


Xiara Post

Verfasst am: 14 Jun 2005 16:48
Xiara hat sich unterdessen auf ihr Zimmer zurückgezogen und wartet dort auf die Rückkehr der anderen. Die Informationssuche konnten sie ohnehin besser erledigen als die Waldelfin, die nicht immer den richtigen Ton fand, um einem Gesprächspartner wertvolle Informationen zu entlocken, das konnte der aufgeschlossene Dimble wesentlich besser.

Um sich die Zeit zu vertreiben, verteilt sie daher ihre Ausrüstung auf dem Bett und beginnt damit, sie zu säubern, vom Reisestaub zu reinigen, und danach alles wieder zu verstauen.

Auch schaut sie sich die Tiermaske eine Weile an, die sie in Middlebridge erworben hatte, wobei die Elfe unweigerlich über die Geschehnisse nachdenkt, die sich dort ereignet hatten.


Boldran Post

Verfasst am: 14 Jun 2005 18:30
Still reitet Boldran durch die kleine Siedlung der Halblinge. Sturm schüttelt immer wieder seinen massigen Kopf und stellt aufgeregt die Ohren auf. Das Pferd spürt die Anspannung seines Reiters.

Boldran lässt seinen Blick durch die Gegend schweifen, sein Herz ist ihm schwer. Die Umgebung erinnert ihn an seine Heimat, an sein altes Leben und seine Tätigkeit als Bauer. Es war ein einfaches Leben, mit klar vorgezeichneten Wegen. Die Abläufe wiederholten sich Jahr für Jahr, bargen wenig Überraschungen und gaben relative Sicherheit.

Boldran vermisste dieses Leben schmerzlich. Jetzt war alles so anders, die Leute verliessen sich auf ihn, fragten ihn um Rat, hörten auf seinen Urteilsspruch.

Er richtet sich etwas im Sattel auf um die Gegend besser überblicken zu können. Sein Grinsen war seltsam verzerrt. Sollten sie je erfahren, daß Boldran nicht einmal lesen und schreiben konnte und er sich in Gegenwart der Leute immer unwohl fühlte, wer würde dann noch auf ihn vertrauen.

Jetzt mußte er diesen braven Leuten in den Good Hills helfen, er hatte sein Wort gegeben, er hatte es Heironeous gegeben. Und Boldran gab sein Wort niemanden leichtfertig, weder Mensch noch Gott.


Unterwegs steigt Boldran immer wieder von Sturm ab, um mit einigen der Leuten zu sprechen, hier und da hilft er einem Bauern mit einer schweren Last.

"Westlich von hier müssen die Überfälle ihren Ausgangspunkt haben," murmelt er am Ende eines langen Tages im Sattel vor sich hin. "Ich werde mich mit den anderen besprechen und vorschlagen, am morgigen Tag gen Westen aufzubrechen. Komm Sturm, heim, Abendessen."

Damit wendet Boldran und reitet langsam zum Eichenzapfen zurück.



kaigrass Post

Verfasst am: 15 Jun 2005 06:05
Kognoskula und Dimble genießen ein paar Getränke in der angenehmen Atmosphäre. Natürlich hören sie sich auch hier nach brauchbaren Neuigkeiten um, können aber keine weiteren Informationen sammeln.

Im Eichenzapfen
Am späten Abend kehren Dimble und Kognoskula von ihrer Rundtour durch das Dorf zurück. Gilthas, Xiara und Boldran erwarten die zwei schon. Nur Burth hat sich schon auf das angemietete Zimmer zurück gezogen.


dimble Post

Verfasst am: 15 Jun 2005 11:40
Dimble geht gut gelaunt auf Xiara, Gilthas und Boldran zu und grüßt die drei. Kurz fragt er nach, wo denn Burth steckt. Als er hört, dass dieser sich auf sein Zimmer zurückgezogen hat, sagt Dimble ihm bescheid, dass nun wieder alle im Eichenzapfen sind und fragt, ob er zum Austausch der Informationen mit in den Gastraum kommen will.

Wenn dann alle beisammen sitzen, beginnt der Gnom zu erzählen:
"Freunde, wie habt ihr den Abend verbracht? Konntet ihr etwas herausfinden? Wir beide haben mit einigen Halblingen geplaudert."
Nach einer kurzen Pause, in der er fragend in die Runde schaut, beschließt Dimble den Anfang zu machen und erzählt seine Neuigkeiten.


Xiara Post

Verfasst am: 15 Jun 2005 11:53
�Das Reden überlasse ich lieber euch, soweit dies möglich ist. Das letzte Mal, wo ich es versucht habe, ist ein gewisser Arbeiter mit dem Dolch auf mich losgegangen... gut, vielleicht war die Situation da auch nicht gerade günstig, da Raspit ja gerade seine Maske verloren hatte, aber wie dem auch sei, ihr habt da auf jeden Fall mehr Erfahrung im Umgang mit anderen. Ich habe die Zeit daher lieber genutzt, um meine Ausrüstung zu pflegen.�

Nachdem Dimble seine Ausführungen beendet hat.

�Siehst Du? Soviel hätte ich in der kurzen Zeit sicher nicht herausgefunden... also für mich klingt das danach, als würde unser Weg uns nach Nordwesten führen.�


Kognoskula Post

Verfasst am: 15 Jun 2005 12:13
"Allerdings!" erwidert Kognoskula "Wenn ich mich Recht entsinne, Boldran, so lautet Dein Auftrag beim Rat von Blacktop Meldung zu erstatten, nicht wahr? Wann gedenken wir aufzubrechen? Sollen wir die Hauptstadt der Good Hills, Blacktop, als nächstes Zeil anvisieren? Dort werden wir sicherlich viel über den enigmatischen Lord Neperchil erfahren können, und es liegt zudem in Richtung der vermehrten Überfälle."

Boldran Post

Verfasst am: 15 Jun 2005 12:13
"Ja, ich stimme Xiara zu. Nach meinen Gesprächen mit einigen der Bauern hier in der Gegend habe ich den Eindruck gewonnen, dass die Hobgoblins in westlicher bzw. nordwestlicher Richtung anzutreffen sind.
Wir sollten morgen in diese Richtung aufbrechen, um dem Treiben dieser Unholde ein Ende zu setzen.

Die Informationen über einen Vampir im Ashens Tower klingen furchtbar. Einem solch gottlosen Wesen bin ich den Göttern sei Dank noch nie begegnet. Eine Begegnung könnte für jeden von uns tödlich enden."


Boldran schüttelt nach dieser kleinen Ansprache seinen Kopf und zieht ausgiebig an seiner Pfeife. Der Gedanke an dieses machtvolle Wesen scheint ihm tatsächlich Angst einzuflössen.


Boldran Post

Verfasst am: 15 Jun 2005 12:18
Aus seinen Gedanken gerissen, schaut Boldran zu Kognuskula auf.

"Ja, ihr habt natürlich recht. Diese guten Leute sollten darüber informiert werden, dass Hilfe naht und sie mit ihren Problemen nicht allein gelassen werden. Da Blacktop auf unserem Weg liegt, sollten wir dort kurz Halt machen, damit ich mit dem Rat sprechen und ihr weitere Anhaltspunkte über den dunklen Lord herausfinden könnt."

Wieder zieht Boldran an seiner Pfeife. "Wenn soweit alles gesagt ist, werde ich mich jetzt zurückziehen. Morgen liegt ein anstrengender tag vor uns und ich brauche Ruhe."

Boldran verbeugt sich kurz vor seinen Gefährten und zieht sich dann auf sein Zimmer zurück


Xiara Post

Verfasst am: 15 Jun 2005 12:19
�Zum Glück hat der Vampirjäger dieser Kreatur schon ein Ende gesetzt... wenn die Gerüchte stimmen.�

dimble Post

Verfasst am: 15 Jun 2005 12:24
Dimble muntert die Waldelfin auf:
"Xiara, ihr solltet euch von diesem Mißgeschick nicht zu sehr abschrecken lassen. Diese Situation war nicht einfach und ich weiß nicht, ob es mir gelungen wäre, mich da wieder herauszureden. Die meisten Leute gehen positiv und unvoreingenommen auf einen zu. Der Arbeiter hingegen hatte gerade einen Kobold erblickt. Die Halblinge hier waren wirklich freundlich und es hat Spaß gemacht, mit ihnen zu plaudern. Bestimmt hatten wir beide vom kleinen Volk und Kognoskula als Halbling erst recht aber auch einen kleinen Sympathiebonus."

Dann wieder an alle:
"Ich stimme euch zu, Blacktop soll unser nächstes Ziel sein. Und auch ich hoffe, dass es wahr ist, dass dieser Vampir vor langer Zeit und endgültig vernichtet wurde."


Kognoskula Post

Verfasst am: 15 Jun 2005 13:54
Kognoskula flüstert verschwörerisch: "Der Geruch von Knoblauch, heilige Symbole und ein Holzpflock durch das Herz sind gute Waffen gegen Vampire. Ich werde uns morgen auf dem Markt beim Aufbruch noch ein Bund Knoblauch besorgen und wir sollten uns auf dem Weg am Waldesrand jeder einen Holzpflock sammeln und anspitzen. Man kann ja nie wissen, welchen Weg das Böse findet um zu überstehen!"

dimble Post

Verfasst am: 15 Jun 2005 15:35
Gerade als Kognoskula die Geschichte über den Holzpflock durch das Herz erzählt, wird Dimble kreidebleich:
"Mir ist gerade etwas äußerst beunruhigendes eingefallen.", stammelt der Barde. Schnell versucht er wieder Fassung zu erlangen:
"Ich habe einmal gehört, dass Vampire wieder leben, wenn man den Pflock herauszieht. Ich hoffe sehr, dass an dieser Geschichte nichts dran ist. Wir sollten das überprüfen. Aber ich befürchte das Schlimmste."


Kognoskula Post

Verfasst am: 15 Jun 2005 15:44
"Oh ja, da hast Du recht,..." erwidert Kognoskula mit sachlichem Forscherdrang "...doch für gewöhnlich werden die Körper zerstückelt und mit heiligem Wasser oder ähnlichem getränkt, dies verhindert ein Wiedererstarken eines gepflockten Vampirs."

dimble Post

Verfasst am: 15 Jun 2005 15:50
Dimble atmet erleichtert durch:
"Das ist beruhigend. So ein Vampirjäger weiß bestimmt, wie man die Wiedererweckung verhindern kann."
Langsam kehrt wieder Farbe in sein Gesicht zurück.

"Ich kenne übrigens ein Lied über einen Vampirjäger aus den Good Hills. Der Jäger heißt Kenewor. Dem Lied nach besiegte er einen Vampir in den Ruinen eines Turms und kehrte mit viel Gold in die Zivilisation zurück. Aber einige wertvolle Schätze soll er auch zurück gelassen haben.", fügt der kleine Gnom noch hinzu.


Xiara Post

Verfasst am: 15 Jun 2005 17:33
�Das klingt ja garnicht unpassend. Wie alt ist das Lied?�


kaigrass Post

Verfasst am: 16 Jun 2005 07:37
"Wenn man die regionalen Begebenheiten und die synkopierte Rhythmik in Verbindung mit dem etwas ungewöhnlichen Versmaß betrachtet, deutet es darauf hin, dass das Lied nicht dieses Jahrhundert geschrieben wurde.", antwortet Dimble lächelnd.

kaigrass Post

Verfasst am: 16 Jun 2005 07:44
Aufbruch nach Blacktop
Nach einer ruhigen Nacht trifft sich die Gruppe so gut wie reisebereit am Frühstückstisch.

Mit einem triumphierenden Lächeln legt Dimble ein kleines, vergilbtes Stück Pergament auf den Tisch, auf dem ein paar schwache Markierungen zu erkennen sind.

"Dies habe ich gestern nacht Durchsehen meiner Aufzeichnungen gefunden. Ich weiß nicht mehr, wo ich die Karte herhab, aber sie zeigt höchst wahrscheinlich die Gegend südwestlich von Blacktop. Seht ihr, dieser Schwache Punkt müßte Blacktop sein. Und hier das große Waldgebiet mit einigen noch in der Karte erkennbaren Waldpfaden. Ein paar Landmarken sind auch noch verzeichnet, so dass man sich vielleicht sogar mit der Karte orientieren kann. Aber viel wichtiger, seht ihr diesen Fleck hier? Ich denke, das soll eine Ruine darstellen und ich glaube, auch zu wissen, was das 'AT' heißt, das neben dieser Ruine steht."

Der Maßstab der Karte ist nur schwer zu entziffern, aber von Blacktop bis zu der eingezeichneten Ruine sollten es ungefähr 2 Tagesmärsche durch dichten Wald sein.


Kognoskula Post

Verfasst am: 16 Jun 2005 08:33
Kognoskula ist baff und lässt vor lauter Fassungslosigkeit ihren Löffel, mit dem sie gerade artig ihren Haferbrei schaufelte, fallen:
"Welch grandioser Aktenfund! Man unterschätze niemals die Macht der Schreibfeder..."
Die kleine Halblingsdame klettert geistesabwesend mit den Füssen auf ihren Stuhl und legt sich halb auf den Frühstückstisch um stirnrunzelnd und nickend aus nächster Nähe Dimbles Karte unter die Lupe zu nehmen.


Xiara Post

Verfasst am: 16 Jun 2005 08:47
�Ein toller Fund, und ja, es scheint wirklich, als wäre diese Karte für uns von großem Nutzen. Vielleichst solltest Du Deine Ausrüstung auch einmal genauer inspizieren, Dimble, wer weiß, was sich noch so darin findet,� sagt die Waldelfin schmunzelnd als der Gnom die Karte präsentiert.


dimble Post

Verfasst am: 16 Jun 2005 09:39
"Bei der Durchsicht meiner Unterlagen habe ich mir auch gedacht, dass es sicher nicht schaden würde, ein wenig mehr System hineinzubringen.", gibt der Gnom ebenfalls schmunzelnd zurück.
"Aber ich habe die Karte ja schließich gefunden, auch wenn ich etwas danach suchen mußte.", fügt er freudig hinzu.

"Dieser wirklich erfreuliche Fund ändert aber nichts an unseren Plänen, oder? Wir werden heute gen Blacktop aufbrechen. Wir hatten ja beschlossen, zunächst das Problem mit den Hobgoblins aus der Welt zu schaffen. Obwohl mich dieser Ashen Tower sehr neugierig macht, ich hoffe wir haben bald die Gelegenheit, uns diesen anzusehen."


kaigrass Post

Verfasst am: 16 Jun 2005 09:59
Mit diesen Worten beenden die Freunde das Frühstück und packen ihre Habseligkeiten zusammen. Einige Minuten später treffen sie sich draußen vor der Taverne und betrachten das rege Treiben im Dorf. Die Wagenkarawanen, die am Vorabend auf dem großen Platz standen, sind bereits weitergezogen.

---

Die Straße führt sie den ganzen Tag durch dichten Wald, aber da sie an keiner Stelle schmaler als 15 Fuß ist, kommt die Gruppe zügig voran. Und so erreichen sie am frühen abend die ersten Häuser von Blacktop.

Blacktop

Die Szenerie von Blacktop ist nicht das, was man für das politische Zentrum einer Region halten würde: in einem etwas lichteren des Waldes stehen einige verstreute Häuser, denen man die unterschiedlichen Kulturen ihrer Erbauer ansehen kann. Hier und dort wurde eine künstliche Lichtung erschaffen, um ein öffentliches Gebäude zu errichten. Unweit der Siedlung erhebt sich ein unbewaldeter Hügel aus den Bäumen, dessen Kuppe mit steinernen Strukturen aus tiefschwarzen Mineral bedeckt ist. Bei diesem Namensgeber der Stadt handelt es sich vermutlich um die Überreste eines Wachturms aus lange vergessenen Zeiten.

Besonders auffällig ist ein Gebäude, das bis fast an die Baumwipfel heranreicht. Es scheint eine große Halle zu beherbergen. Das Äußere der hölzernen Struktur ist mit großen, kunstvoll gestalteten Reliefen und Figuren verziert, die von der Kulturvielfalt von Blacktop zeugen: es scheint so, als hätte jede Rasse an der Gestaltung mitgewirkt.


Boldran Post

Verfasst am: 16 Jun 2005 11:00
Boldran richtet sich ein wenig im Sattel auf, um sich einen besseren Überblick zu verschaffen. Als er einen der Einwohner von Blacktop erspäht, reitet er langsam auf diesen zu.

"Seid gegrüßt, mein Freund. Meine Begleiter und ich wünschen den Rat von Blacktop in einer dringenden Angelegenheit zu sprechen. Sagt bitte, wo können wir den Rat finden?"

Aufmerksam lauscht Boldran der Wegbeschreibung des Mannes.

"Habt dank; ach, hättet ihr noch die Güte einem müden Reisenden ein gutes Wirtshaus hier im Dorf zu empfehlen. Eines, wo wir auch die Pferde unterstellen können!"


kaigrass Post

Verfasst am: 16 Jun 2005 11:08
"Die Herren des Rates - soweit sie anwesend sind - findet ihr in der Großen Halle.", er deutet auf das große Holzbauwerk.

"Die Gästehäuser befinden sich auf der Mooslichtung. Dort gibt es auch einen Stall. Und für etwas zu Essen sollte ihr auf die Schattenlichtung gehen, dort veranstalten die Waldgnome ein großes Grillfest."


Boldran Post

Verfasst am: 16 Jun 2005 11:14
"Ein grosses Grillfest, wirklich?" Boldrans Augen leuchten erfreut auf. "Ihr wart sehr freundlich, danke. Dieses Grillfest werde ich gerne näher in Augenschein nehmen."

Mit einem freundlichen Nicken verabschiedet sich Boldran von dem Mann.

"Seid ihr einverstanden, wenn wir noch heute abend den Rat über unsere Ankunft unterrichten? Ich möchte keine Zeit verlieren und spätestens morgen früh mit der Suche beginnen. Ausserdem reizt mich dieses Grillfest um meinen leeren MAgen wieder angenehm zu füllen. Was meint ihr?"


dimble Post

Verfasst am: 16 Jun 2005 18:11
"Einverstanden. Laßt uns versuchen, ob wir den Rat heute noch antreffen können. Falls nicht bekommen wir vielleicht einen Termin für morgen. Dann suchen wir uns eine nette Taverne für die Nacht.", stimmt Dimble Boldran zu.

"Und zu dem Grillfest werde ich euch auch begleiten. Ein großes Fest ausgerichtet von Waldgnomen, da freu ich mich schon drauf. Übrigens auch eine tolle Gelegenheit, sich umzuhören, Geschichten zu erzählen und zu musizieren.", schwärmt der Gnom begeistert. Seine Vorfreude auf die Feier ist ihm deutlich anzumerken.


Kognoskula Post

Verfasst am: 16 Jun 2005 18:52
Kognoskula tauscht bergeisterte Blicke mit Boldran und Dimble, sie klatscht freudig in die Hände: "Fein! Lagerfeuer mit Musik haben so etwas gemütliches, und eine saftige gegrillte Keule wäre wahrlich eine Wucht! So lasst uns denn sogleich eine Audienz beim Rat von Blacktop ersuchen."
Kognoskula macht sich mit einer Handvoll Wasser aus ihrem Vorrat ein wenig frisch und gibt auch Nusper einen Schluck, der während dieser Pause eifrig die neuen Gerüche deser Gegend erforscht. Noch hat Nusper gehörigen Respekt vor dem stolzen Ross Sturm, doch verstohlene Blicke verraten, dass die intelligente Ratte neugierig ist Boldrans Reittier kennenzulernen.


Xiara Post

Verfasst am: 18 Jun 2005 08:18
�Ich bin auch der Meinung, dass wir schon bald weiterreisen müssen, auch wenn es mir natürlich ebenfalls besser gefallen würde, wenn wir länger verweilen könnten. Den Rat gleich aufzusuchen, halte ich für eine gute Idee, und das Grillfest sollten wir uns auf keinen Fall entgehen lassen. Eine gute Gelegenheit, um uns von der Reise zu erholen und neue Kraft für die vor uns liegenden Aufgaben zu schöpfen.�


kaigrass Post

Verfasst am: 19 Jun 2005 11:28
Der Rat von Blacktop

Boldran führt seine Begleiter in das unverschlossene Holzgebäude. Das Innere ist von unzähligen magischen Fackeln erleuchtet, die die warmen Farben der verschiedenen Hölzer betonen. Der Hauptraum ist unmöbliert, aber durch eine offene Tür kann man in einen Seitenraum blicken, in dem ein großer Eichentisch mit vielen hohen Lehnstühlen steht. Leises Gerede dringt aus diesem Raum hervor, welches aber verstummt, als die Gruppe auf die Tür zugeht.

Zwei in edlen Roben gekleidete Halblingen treten in die große Halle.

"Guten Abend und willkommen in der großen Halle der Good Hills, werte Reisenden. Mit wem haben wir die Ehre."

Nachdem Boldran sich und seine Mitreisenden vorgestellt hat, trägt er sein Anliegen vor.

"Ihr wurdet geschickt, um uns zu helfen? Das ist gut, denn Hilfe ist durchaus von Nöten. In den letzten Tagen kam es zu Angriff auf die benachbarten Dörfer, so dass wie fürchten mussten, die Hobgoblins werden auch bald in Blacktop einfallen. Heute im Morgengrauen schickten wir zwei Dutzend mutiger Kämpfer der Good Hills auf die Verfolgung der Hobgoblins. Sie werden in den Wäldern westlich von hier vermutet. Wir erwarten im Laufe des morgigen Tages die ersten Berichte, dann können wir sagen, wie Eure Hilfe am besten einzusetzen ist."


Xiara Post

Verfasst am: 19 Jun 2005 13:24
�Wir sind gerne bereit, euch in eurem Kampf gegen die Hobgoblins zu unterstützen,� bestätigt Xiara und lauscht dann weiter dem Gespräch.

dimble Post

Verfasst am: 19 Jun 2005 15:46
Dimble hört dem Halbling aufmerksam zu. Er scheint erfahren in der Aufteilung der Truppen der Good Hills, deswegen vertraut Dimble seiner Einschätzung:
"Einverstanden, dann werden wir uns morgen noch einmal melden, um die genauen Details abzusprechen. Vielleicht könnt ihr uns aber heute schon über den aktuellen Stand aufklären, dann können wir unsererseits schon Pläne schmieden und uns vorbereiten. Wir haben zwar schon einige Gerüchte gehört, dennoch interessiert uns natürlich eure offzielle Einschätzung der Situation besonders. Was wißt ihr bislang über die Hobgoblins? Kennt ihr schon Hintergründe, warum sie die Dörfer angreifen? Wir hörten etwas über ihren Anführer, welche Informationen habt ihr über diesen? Ist es richtig, dass der marodierende Stamm ungefähr 50 Mitglieder hat?", fragt Dimble neugierig.


Kognoskula Post

Verfasst am: 19 Jun 2005 16:47
Kognoskula fühlt sich sehr geehrt die hohen Hallen von Blacktop betreten zu dürfen. Sie lauscht den Ausführungen der Strategen.
"Auch für mich wäre es eine Ehre, zu helfen den Eindringlingen der Good Hills Einhalt zu gebieten!" sagt sie mit Stolz.


kaigrass Post

Verfasst am: 19 Jun 2005 17:14
"Ich sehe, ihr handelt mit Verstand und lasst nicht nur Waffen sprechen. So denken auch die Bürger der Good Hills. Die Verteidigung dieser freien und kreativen Gegend macht jedoch das Vergelten von Gewalt unabdingbar. Die Zahlen der Wilden sind hoch, wenn auch nicht von der Stärke einer Armee. 50 ist eine gute Schätzung. Aber sie sind gut ausgerüstet und - was wesentlich schwerer wiegt - sehr gut organisiert. Was unsere Späher bis jetzt in Erfahrung bringen konnten, deutet auf einen religiösen Kult hin. Einige Hobgoblins tragen farbige Roben und verfügen auch über schwache magsiche Fähigkeiten. Über die Motivation ihrer Angriffe sind wir allerdings völlig ahnungslos, wir vermuten aber, dass es ihnen vor allem um das Sammeln von Reichtümern gilt. Unseren Einschätzungen nach sollte es die Hobgoblins empfindlich treffen, wenn es gelingt, die Ranghöheren auszuschalten sollte die Gefahr gebannt sein. Verstreute Wilde gibt es einige in den Good Hills, aber auch sie sollen ihren Lebensraum erhalten, solange sie nicht zu einer Gefahr für die anderen werden."

Nachdem der erste Ratsherr gesprochen hat, übernimmt der zweite: "Warum begleitet ihr uns nicht zu einem kleinen Abendessen? Meine Frau bewirtet gerne ein paar Gäste mehr. Dann können wir in Ruhe über die Wilden sprechen."


Kognoskula Post

Verfasst am: 19 Jun 2005 18:16
Kognoskula hört interessiert zu. Nach dem Angebot zum Essen verliert die Halblingsdame einen kurzen Gedanken an das Grillfest, und ordnet dieses als zweites Abendessen ein.
"Gerne, vielen Dank für das Angebot. Ich bin sicher ihr könnt mir einige Informationen über die Zauberwirker under den Hobgoblins geben." interessiert sich Kognoskula sofort.


dimble Post

Verfasst am: 19 Jun 2005 18:57
Der Gnom ist aufmerksam den Informationen gefolgt. Ein religiöser Kult scheint es zu sein, das klingt gefährlich.
Auch Dimble denkt kurz an das Grillfest. Doch angesicht des noch frühen Abends und der Tatsache, dass so eine Feier bestimmt bis in die Nacht andauern wird, beschließt er, dort später den Abend ausklingen zu lassen. So eine Einladung von einem Ratsmitglied kann man natürlich nicht ausschlagen und außerdem erhofft er sich weitere wichtige Informationen über die Hobgoblins.
"Sie konnten ja schon einiges über diese Wilden in Erfahrung bringen. Gerne werde auch ich ihrer netten Einladung folgen und sie zum Essen begleiten. Vielleicht sind sie auch an ein paar Informationen über uns interessiert, dann können sie uns besser einteilen. Wir werden noch kurz unsere Reittiere nach der langen Wanderung versorgen und unterstellen und uns ein wenig frischmachen, wenn es euch recht ist."


kaigrass Post

Verfasst am: 19 Jun 2005 20:24
"Das ist eine gute Idee. Ich werde Euch zu einem guten Gästehaus begleiten, während mein Freund wohl besser mal seine Frau über die neuen Gäste informiert.", der Ratsherr kann sich ein leichtes Lächeln nicht verkneifen.

---

Der Ratsherr begleitet die kleine Gruppe ein wenig durch die Stadt und führt sie auf eine weitere Lichtung, auf der mehrere kleine Hütten stehen. Vor einer etwas größeren Hütte sitzt ein Mensch auf einer Bank.

"Das ist Jeremias. Er kümmert sich um diese Gästehäuser. Ich bin mir sicher, er kann Euch eine Hütte geben. Wartet mal einen Moment."

Der Ratsherr geht zu dem Mann und wechselt ein paar Worte mit ihm, dann winkt er die anderen herbei.

"Selbstverständlich habe ich eine Hütte für Gäste des Rates. Ihr könnt gleich das Haus dort drüben nehmen. Hier ist der Schlüssel."

Der Mann deutet auf ein Haus und streckt der Gruppe einen messingfarbenen Schlüssel hin, den der Ratsherr an sich nimmt.

"Ich werde Euch noch zu dem Haus begleiten. Die Häuser hier sind für Gäste umsonst, dafür müsst ihr Euch auch selbstversorgen, es gibt also weder Essen noch ein Hausmädchen. Ich habe Jeremias jedoch angewiesen einen Stallburschen zu schicken, damit er sich um Eure Tiere kümmert. Wenn ihr wollt besorgt er Euch auch noch weitere Bedienste, aber ich nahm an, dass dies vorerst nicht nötig sei. Ich werde vor dem Haus warten, während ihr Euch frisch macht."

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Das Haus des Ratsherren ist eine Halblingsbehausung ganz nach dem Geschmack von Kognoskula. Lange Gänge verbinden die im Boden versenkten Räume, die an der Oberkante der Wände und in der Decke einige schmuckvolle Fenster haben, und von dem restlichen Tageslicht erhellt werden. Dort wo etwas mehr Licht benötigt wird, hängen einige Ölfackeln, die einen ganz eigenen Geruch ausströmen, der Kognoskula sofort an ihre Heimat erinnert.

Die Frau des Ratsherren ist eine überaus hübsche Halblingsdame, die es scheinbar versteht, Gäste zu bewirten. Die lange Tafel ist reichlich gedeckt nicht der kleinste Anhaltspunkt deutet daraufhin, dass mit weniger Gästen gerechnet wurde.

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"Um Eure Frage von vorhin aufzugreifen, werte Kognoskula aus Weidenlied, kann ich Euch nur sagen, dass den magiekundigen einfache magische Fähigkeiten zugeschrieben werden, wie sie auch in vielen kleineren Siedlungen in den Good Hills zu finden sind. Dort wo keine Schulen oder Tempel Schüler ausbilden, wird das Wissen der Magie von Generation zu Generation weitergegeben."

---

Nach dem dritten Hauptgang, Wildkaninchen auf einen Wurzelbett mit einer feinen Kräuterfruchtcreme, meldet sich der Ratsherr nocheinmal zu Wort: "Habt ihr noch weitere Fragen?"


Kognoskula Post

Verfasst am: 19 Jun 2005 20:51
Kognoskula fühlt sich beinahe wie zuhause - und so verwundert es nicht, dass sie sich bei diesen Gaumenschmausen nicht ziert mit vollem Munde zu sprechen: "Soso,... überlieferte Magie, ohne Studium" die Halblingsdame schüttelt den Kopf und schluckt einen Bissen hinunter, "gibt es denn Berichte von spezifischen Zaubern die gewirkt wurden? Wie setzt sich denn eine solche Überfalltruppe zusammen, ein Magiewirker wohl ein Anführer und etwa acht Krieger?" Die Halblingsdame lässt es sich nicht nehmen, mit ihrem Zeigefinger die Reste der Kräuterfruchtcreme auf ihrem Teller zu suchen. Sie lächelt den Köchinen anerkennend zu.

Xiara Post

Verfasst am: 19 Jun 2005 21:13
Die Gastfreundschaft der Halblinge erfreut Xiara, und auch wenn sie natürlich damit gerechnet hatte, schließlich sagt man dem kleinen Volk in dieser Hinsicht so einiges nach, so ist sie doch nicht vor der einen oder anderen Überraschung gefeit gewesen.

In Erwartung eines schier endlosen Abendessens, nimmt sich die Elfe meist nur außergewöhnlich kleine Portionen, schließlich ist sie daran gewöhnt, sich in der Wildnis von Gesammeltem zu ernähren, was im Regelfall auch kein Fünf-Gänge-Menü ergibt.

Als die Sprache später auf die Hobgoblins kommt, bekundet sie ebenfalls ihr Interesse an den Vorgehensweisen und der Ausrüstung der Räuber und allen Informationen, die sonst noch über die Überfalltrupps zu bekommen waren. Alles konnte in einer zukünftigen Auseinandersetzung, und diese war mehr als wahrscheinlich, von großem Nutzen sein.


dimble Post

Verfasst am: 19 Jun 2005 21:20
Dimble staunt nicht schlecht, als der Ratsherr persönlich sie begleitet und sogar eine Unterkunft organisiert. Der Gnom wirkt stolz, fühlt sich wichtig.

Im Haus beginnt Dimble sogleich, sich für das anstehende Essen zurechtzumachen. Er wäscht sich gründlich. Eine gute Gelegenheit, die in Middlebridge erworbenen neuen Kleider auszuführen. Er breitet einige Kleidungsstücke auf dem Bett aus und stellt sein Outfit für heute Abend zusammen. Als er dann endlich zufrieden ist, kleidet er sich sorgfältigst an. Er braucht eine ganze Weile, die anderen werden schon ungeduldig, doch niemand kann dem eifrigen Gnom böse sein.
"Fertig. Seid ihr auch bereit?", fragt Dimble schließlich.

Im Haus des Ratsherren fühlt sich Dimble sehr wohl. Er ist immer noch erstaunt, wie sehr die Abenteurer hier verwöhnt werden. Das Essen ist vorzüglich und die Frau des Hauses wunderschön. Freundlich macht er ihr Komplimente, jedoch äußerst höflich und zurückhaltend, auf keinen Fall will er den Hausherren verärgern.

"Auch mich würde es sehr interessieren, wie so ein Überfall genau abläuft. Wodurch zeichnet sich diese straffe Organisation, die ihr beschrieben habt, aus?", pflichtet er Kognoskula bei.
"Ihr sagtet etwas über einen religiösen Kult. Ist dieser Vormals schon in Erscheinung getreten?"
"Wie seid ihr bislang vorgegangen? Konnten schon ranghöhere der Wilden ausgeschaltet werden? Hattet ihr die Gelegenheit Anhänger der Wilden zu verhören?"
"Sind auch andere Rassen beteiligt?"
Emsig stellt der Gnom seine Fragen. Er wirkt sehr aufgeweckt und neugierig. Dennoch wartet er immer geduldig die Ausführungen der Ratsherren und auch die Fragen seiner Freunde ab.


kaigrass Post

Verfasst am: 20 Jun 2005 08:57
Mit Freude nehmen die Ratsherren die Fragen auf und versuchen sie nach bestem Wissen zu beantworten:

"Berichte von Zauber gibt es nur wenige. Die Magiebegabten verfügen über die Fähigkeit Verwundungen zu schließen, weshalb es uns auch nicht gelungen ist, einen von den ihren zu überwältigen. Einige sollen sogar Feuer aus ihren ausgestreckten Handflächen erzeugen können. Einige vermögen auch leichte Geistesbeeinflussungen anzuwenden."

"Sie greifen stets im Fernkampf mit Wurfsperen an und nutzen dabei intelligent die in den Good Hills reichlich vorhandene Deckung. Meist sind es nur einige wenige und sobald sie auf Gegenwehr stoßen ziehen sie sich weiter in den Wald zurück. Eine Verfolgung war uns bisher zu riskant, da die nicht am Angriff beteiligten Hobgoblins vermutlich einen Hinterhalt vorbereiteten. Guten Schützen ist es gelungen, einige von ihnen zu töten, aber lebend konnten wir noch keinen überwältigen."

---

Lächelnd schaut die Hausdame die Waldelfe an, die nur kleine Portionen von ihrem Essen nimmt. "Ja, ich habe auch mal Probleme mit meinem Gewicht, aber mein Mann mag mich so, wie ich bin."

---

"Wie schon gesagt, greifen sie gerne aus der Deckung an. Mit Nahkampf haben sie alle Äxte, die sie recht gut führen. Sie sind geschickte und starke Kämpfer, die vorallem in der Verteidigung mit Schild und Axt sehr gut sind."

"Über ihre Religion wissen wir nichts. Es ist auf jeden Fall kein hier in der Gegend bekannter Kult. Auf jeden Fall scheint er auf die Hobgoblins beschränkt zu sein, denn es konnten noch keine anderen Wesen in ihren Reihen gesichtet werden."


Gilthas Post

Verfasst am: 20 Jun 2005 20:32
Auch Gilthas ist von der Gastfreundschaft der Halblinge überrascht, aber sehr angetan.
'Das die genauso viel Essen, wie Menschen auftischen ist bei deren Größe doch beachtlich', denkt er so bei sich.

Während er das Essen geniesst, versucht er dennoch aufmerksam dem Gespräch zu folgen. Als es endlich auf die Angriffstaktiken kommt, kann er auch wieder mitreden.

"Was glaubt Ihr ist das Ziel dieser Angriffe? Bestehlen die Hobgoblins die Siedlungen oder versuchen sie soviele der Bewohner wie möglich zu töten oder zu entführen? Nach Euren Ausführungen greifen sie stehts mit Fernkampfwaffen an. Aber dann könnte man sich doch in seinen Häusern verschanzen und die Hobgoblins hätten niemanden zum Angreifen."


kaigrass Post

Verfasst am: 21 Jun 2005 09:41
"Verschanzen? Wenn man, wie die Menschen oder Zwerge dicke Mauern und eiserne Türen hätte, dann könnte man sich vielleicht dahinter verstecken, aber wie ihr hier seht sind die Häuser der Good Hills einfach und eher kunstvoll als befestigt. Die defensive Taktik nehmen sie auch nur an, wenn sie Gegenwehr spüren, ansonsten greifen sie Haus für Haus an und dringen mit der Gewalt ihrer Äxte durch jede Holzwand.
Sie haben es hauptsächlich auf Schätze abgesehen, plündern aber auch Werkzeuge und Nahrung. Noch nie haben sie fliehende Menschen verfolgt."


---

Nach dem letzten Gang und kurz nach Mitternacht verabschieden sich die Gäste von ihren Gastgebern und laufen langsam durch den kühlen Wald. Hier und dort brennt noch ein Licht, aber im Allgemeinen scheint die Stille eingekehrt zu sein.


dimble Post

Verfasst am: 21 Jun 2005 12:25
Zufrieden reibt Dimble sich den Bauch.
"Wirklich ein köstliches Mahl. Und einige interessante Neuigkeiten über die Hobgoblins konnten wir auch erfahren. Ich bin schon gespannt, was für Informationen die ausgesandten Späher morgen liefern."

Der Gnom scheint kurz zu überlegen:
"Es ist spät geworden und ich bin sehr müde. Schade, die Feier der Waldgnome hätte ich gerne noch besucht. Ich schlendere noch einmal bei der Schattenlichtung vorbei, so ein Spaziergang ist erfrischend nach dem vielen Essen. Und vielleicht feiern dort ja doch noch ein paar Gnome und ich kann einen Absacker mit ihnen genießen, um diesen Tag ausklingen zu lassen. Will mich jemand begleiten?"


Kognoskula Post

Verfasst am: 21 Jun 2005 13:45
"Ich habe die Herzlichkeit meiner Heimat vermisst" sagt Kognoskula zusammenfassend, sie nickt Dimble zustimmend zu und reibt sich ebenfalls den Bauch.

"Oh, ich begleite Dich noch auf einen Besuch bei dem Waldgnomfest - sollten dieses noch im Gange sein. Lasst uns die Ruhe und Harmonie Blacktops noch geniessen, bevor wir uns morgen düstereren Angelegenheiten zuwenden werden."


kaigrass Post

Verfasst am: 21 Jun 2005 20:07
Es dauert noch ein paar Minuten, bis die anderen sich entschlossen haben. Schließlich begleiten alle Dimble und Kognoskula. Nach wenigen Minuten haben sie die Lichtung gefunden. Ein kleines Feuer erhellt die Bäume und der Geruch von Fleisch liegt noch in der Luft - ein fast abgegessener Spieß über den Flammen ist der letzte Rest der Party. Um das Feuer herum liegen einige Gnome im Gras und halten sich ihre vollen Bäuche. Einige umgestürzte Bierkrüge deuten an, dass die Partygäste wohl nicht mehr ganz nüchtern sind.

---

"Ein tolles Fest war es ... wahrlich ... Hobgoblins? Nein, da waren keine da. Und außerdem ist das kein Thema für heute abend. Kommt doch morgen wieder."

---

"Wann wollen wir morgen aufbrechen? Und was wird uns wohl erwarten?", fragt Burth als sie ihr Hütte - ein komfortables Haus mit 4 Schlafzimmern, einer Küche und einem großen Wohnraum - bezogen haben. Scheinbar hat jemand noch die Freiheit besessen, den Kamin anzuheizen. Eine angenehme Wärme erfüllt das ganze Haus.


Kognoskula Post

Verfasst am: 21 Jun 2005 21:53
"Hach, was für ein netter Abend, nun ist es zwar sehr spät in der Nacht, aber es war ein Genuss noch ein halbes Stündchen bei den Gnomen mit den runden Bäuchen zu verweilen, und die Harmonie und Lebensfreude der Good Hills aufzunehmen. Und - beileibe - der Absacker war von Nöten. Ich möchte Euch allen eine gute Nacht wünschen, lasst Eure Gedanken heute im Guten der Good Hills schwelgen. Dem Bösen widmen wir uns morgen, was auch immer dessen Wurzel sein wird. Ich schlage vor, wir nehmen ein gemeinsames spätes Frühstück um 10 Uhr am Vormittag ein, und erwarten anschliessend die Berichte der Kundschafter."
Mit einem beinahe minutenlangen Gähnen wartet Kognoskula schlaftrunken und mit kleinen Augen auf Zustimmung, während sie sich unwillkürlich nach wie vor den Bauch reibt, die Gedanken scheinbar noch bei dem vorzüglichen Halblingsschmaus.


Xiara Post

Verfasst am: 21 Jun 2005 21:56
Bevor sie mit den anderen das Haus verlassen hatte, hatte Xiara sich natürlich nocheinmal für die Gastfreundschaft bedankt, und den Halblingen versichert, dass sie zumindest versuchen würden, den Hobgoblins Einhalt zu gebieten.

Auf dem Weg zum Grillfest, als sie die Gerüche vernahm, flüsterte die Waldelfin schmunzelnd: �Die Gnome scheinen den Halblingen in ihrer Leidenschaft um das Essen nicht viel nachzustehen, wie es scheint.�

Da der Besuch außer den interessanten Eindrücken aber wenig Neues ergab, fand man sich schon bald wieder im Gasthaus ein.

�Wir sollten früh aufbrechen, denn wir haben viel vor uns, wie es aussieht. Die Gastfreundschaft der kleinen Völker ist wirklich unvergleichlich, und wir wollen doch, dass es dabei bleibt.�


dimble Post

Verfasst am: 21 Jun 2005 22:31
Dimble schwärmt:
"Das war wirklich ein schöner Abend. Es ist eine Weile her, dass ich einen Gnomischen Donnergurgler als Absacker genießen durfte. In deiner Heimat muß man sich einfach wohlfühlen, Kognoskula."
Doch dann wird der Gnom nachdenklicher:
"Doch wir dürfen die Bedrohung nicht unterschätzen, die diese friedliche Gegend heimsucht. Ich hoffe die Kundschafter bringen morgen gute Nachrichten. Trotzdem hast du recht Kognoskula, für heute sollen unsere Gedanken das Böse verdrängen und wir sollten die Nachtruhe in diesem wahrlich schönem Hause genießen. Xiara, ich denke so früh werden wir nicht aufbrechen können, weil wir die Informationen der Späher und deren Auswertung abwarten müssen. Also können wir uns noch Zeit für ein gemütliches Frühstück nehmen."


kaigrass Post

Verfasst am: 22 Jun 2005 08:42
Die Schlacht am Verfluchten Wald
Missmutig trottet Kognoskula hinter den anderen her und begleitet sie in die große Ratshalle.

"Und was ist mit dem geplanten Frühstück?"

Ansatzlos greift Xiara in eine ihrer Taschen und wirft ihr einen Apfel zu.

"Das muss reichen."

---

Die Ratsherren von gestern und noch drei weitere Mitglieder des Rates erblicken die Gruppe, als sie die Große Halle betritt.

"Es freut mich, dass ihr so früh gekommen seid. Wir haben so eben die Nachricht von unseren Boten erhalten. Unsere Kämpfer konnten die Hobgoblins gestern abend nahe des Verfluchten Waldes in eine Schlacht verwickeln. Wir vermuten viele Opfer auf beiden Seiten, haben aber noch keine genauen Berichte über den Ausgang des Kampfes."



dimble Post

Verfasst am: 22 Jun 2005 10:46
Dimble nimmt aufmerksam die neuen Informationen auf:
"Es scheint ein Erfolg, dass die Kämpfer diese Schlacht provozieren konnten. Ich hoffe es mußte nicht zu viele Opfer unter ihnen geben. Nun sagt uns, wie können wir helfen? Wollt ihr zunächst weitere Informationen abwarten oder sollen wir zu diesem Verfluchten Wald aufbrechen? Wie weit entfernt ist der Wald eigentlich von Blacktop?"


kaigrass Post

Verfasst am: 22 Jun 2005 12:33
"Ich denke jede Verstärkung könnte hilfreich sein - manchmal kommt es auf einen einzigen Mann - oder eine einzige Frau - an. Die Truppen haben einen Tag gebraucht, um die Hobgoblins aufzuspüren und zum Kampf zustellen. Wenn ihr schnell und auf direktem Weg reist, solltet ihr den Wald in 6 Stunden erreichen."

dimble Post

Verfasst am: 22 Jun 2005 13:15
"Gut, dann werden wir gleich aufbrechen. Könnt ihr uns eine Karte der Gegend mit auf den Weg geben und den genauen Ort der Schlacht zeigen? Bedeutet der direkte Weg, dass wir den Verfluchten Wald durchqueren müssen?"

kaigrass Post

Verfasst am: 22 Jun 2005 13:25
"Nein, wir haben keine, die wir Euch geben können, aber folgt einfach der Straße nach Westen für 7 Meilen, bis ihr in den Eichenwald kommt. Dort der Weggabelung nach Südwesten folgen. Diese Straße führt am Verfluchten Wald vorbei - irgendwo dort muss der Kampf stattgefunden haben."

dimble Post

Verfasst am: 22 Jun 2005 13:50
"Mit diesen Informationen werden wir den Ort der Schlacht sicher finden. Dann wollen wir keine Zeit mehr verlieren und uns sogleich auf den Weg machen, ein langer Marsch liegt vor uns. Hoffentlich können wir bald mit guten Neuigkeiten wiederkehren."

Gilthas Post

Verfasst am: 22 Jun 2005 14:18
Nach dem gemütlichen Abend gestern wird Gilthas durch die Ankündigung einer Schlacht wieder ins Hier befördert.

"Dimble hat recht. Wir sollten sofort aufbrechen, obwohl ich bezweifele, daß wir bei diesem Kampf noch etwas ausrichten können. Wenn sich die Kontrahenten nicht verschanzt haben, wird uns wohl nur noch die Versorgung der Verletzten übrig bleiben."


Kognoskula Post

Verfasst am: 22 Jun 2005 14:33
Kognoskula ist sichtlich unwohl in der Rolle eines Soldaten, der in eine Schlacht zieht. Doch sie suchte nicht Schlacht, die Schlacht suchte sie, und sie wird sie schlagen, so gut sie es kann. Vor Heldenmut verliert sie beinahe ihre Contenance, und ballt ihre kleine Faust:
"Wohlann auf, Kameraden! Die Good Hills wollen befreit werden von stinkendem Hobgoblin Ungeziefer! Lasst uns sogleich aufbrechen."


kaigrass Post

Verfasst am: 22 Jun 2005 15:31
Auf in den Kampf
Nach den notwendigen Vorbereitungen brechen die mutigen Helden sogleich auf. Der erste Teil des Weges liegt relativ bald hinter ihnen. Als sie den Eichenwald erreichen und die vom Ratsherren beschriebene Abzweigung hinter sich lassen, wird ihnen langsam etwas unwohler. Sofort nimmt Xiara wieder die aufmerksame, fast Katzen artige Haltung an, die man von ihr in solchen Situationen gewohnt ist. Während Boldran voran reitet, weicht ihm Burth nicht von der Seite. Die restlichen drei folgen in zweiter Reihe.


Xiara Post

Verfasst am: 22 Jun 2005 16:00
�Ich werde ein Stück vorangehen, um den Weg auszukundschaften, nicht dass wir hier noch in einen Hinterhalt laufen. Da wir nicht wissen, wie die Schlacht ausgegangen ist, sollten wir auf alles gefasst sein. Ich bleibe aber in Sichtweite, wenn auch nicht unbedingt in Sicht.�

Xiara schlägt sich dann in den Waldrand, um wie sie es ihren Gefährten erklärt hat, den Weg ein Stück voran, vielleicht einhundert Fuß, auszukundschaften.


dimble Post

Verfasst am: 22 Jun 2005 16:40
Noch bevor Xiara die Gruppe verläßt, um den Weg auszukundschaften erzählt Dimble den anderen:
"Ich muß euch noch berichten, was mir über den Verfluchten Wald bekannt ist. Da unser Weg uns an diesem Walde vorbeiführt, sollten wir auf der Hut sein. Ein mächtiger Ork Druide namens Melkor (auch Morkoth genannt) und sein Anhang bedrohte ähnlich den Hobgoblins heute vor ungefähr 50 Jahren die Good Hills. Auch er wurde verfolgt und floh in einen Wald. Um die feindlichen Truppen am Eindringen in den Wald zu hindern, verfluchte er den Wald und erschuff viele lebensfeindliche Pflanzen. Noch heute ist dieser Wald ein schwarzer Fleck auf der Landkarte."

Als Xiara dann erklärt, dass sie voranspähen will, meint der Gnom:
"Eine gute Idee, Xiara. Wenn die Hobgoblins fliehen konnten oder gar siegreich waren, könnten sie irgendwo lauern. Aber sei vorsichtig und bleibe in unserer Nähe, damit wir dir in der Not schnell zur Hilfe eilen können."


Kognoskula Post

Verfasst am: 22 Jun 2005 20:13
Ein weiteres Mal schaut Kognoskula verblüfft auf Dimble. Sie schliesst erst dann wieder ihren staunenden Mund, als sie über eine Stein am Wegesrand stolpert.
"Das klingt,... gefährlich, Dimble, danke für die Warnung"
hört man sie noch sagen, als sie einige Schritte zurückfällt und einen Zauber auf sich selber wirkt. Dann eilt sie mit schnellern kleinen Schritten los um wieder aufzuschliessen. Als würde sie hinter dem nächsten Busch eine hausgrosse fleischfressende Pflanze erwarten schaut sie ängstlich umher und zischt Dimble zu:
"Sag, Dimble, woher weisst Du dies? Ist es sehr gefährlich hier?"


dimble Post

Verfasst am: 22 Jun 2005 20:52
Dimble versucht, die Halblingsdame ein wenig zu beruhigen:
"Es sind Geschichten, die man sich über diesen Wald erzählt. Gleichzeitig ist das offenbar auch der Namensgeber des Waldes. Ich denke aber das wir auf diesem Weg sicher sind, jedenfalls habe ich nichts gegenteiliges gehört. Zum Glück müssen wir den Wald nicht durchqueren, wir bleiben an dessen Rand. Auf alle Fälle sollten wir wachsam sein. Den neben der Bedrohung durch diesen unheimlichen Wald nähern wir uns auch dem Punkt, an dem die Schlacht ausgetragen wurde."


kaigrass Post

Verfasst am: 23 Jun 2005 07:41
Aufmerksam läuft Xiara immer einige Schritte voraus durchs leichte Unterholz. Nach zwei Stunden im Eichenwald fällt ihr, wie auch allen anderen, auf, dass der Wald auf der südlichen Seite des Weges wirklich etwas anders aussieht, als auf der nördlichen. Das Unterholz ist dichter, die Bäume scheinen näher zusammenzustehen und ihr Blätterdach mehr Licht zu schlucken.

Das muss der Verfluchte Wald sein.

---

Eine weitere Stunde später, hält Xiara plötzlich unvermittelt inne und deutet den anderen stehenzubleiben. Dann zeigt sie zwischen den Baumwipfeln nach oben. Eine gut sichtbare Rauchsäule steigt einige hundert Meter weiter in den Himmel und wird von dem leichten Wind nach Süden davon getragen.


Kognoskula Post

Verfasst am: 23 Jun 2005 07:55
Kognoskula, die natürlich auf der nördlichen Seite des Weges marschiert, bleibt sofort stehen.
"Wir scheinen nahe am Ort des Geschehens zu sein."
Sie zieht ihre Armbrust.


Gilthas Post

Verfasst am: 23 Jun 2005 08:54
Auch Gilthas hält sich auf der nördlichen Seite des Weges und zieht seinen großen Bogen, um für mögliche Angriffe gerüstet zu sein.

Xiara Post

Verfasst am: 23 Jun 2005 11:24
Xiara tritt wieder näher an ihre Gefährten heran.

�Sehen wir nach, was es damit auf sich hat. Das Feuer scheint ja noch zu brennen, das kann noch nicht so lange her sein.�

Dann nimmt sie wieder ihre Position ein und bewegt sich vorsichtig auf die Rauchsäule zu. Das südliche Waldgebiet meidet die Waldelfin ebenfalls, soweit dies möglich ist.


dimble Post

Verfasst am: 23 Jun 2005 11:44
"Ich hoffe sehr, dass es die Kämpfer der Good Hills sind. Aber leider könnten es genausogut diese Wilden sein."
Dimble führt seinen Esel zum nördlichen Wegesrand und weist ihn an, dort zu warten. Der treue Begleiter macht, was ihm aufgetragen wurde und beginnt sogleich, an den Büschen zu kauen. Der Gnom nimmt seinen Bogen von der Schulter und folgt Xiara mit einigem Abstand. Er bleibt an der nördlichen Seite des Weges, der verfluchte Wald ist ihm unheimlich. Dabei versucht Dimble, sich möglichst in Deckung des Waldes zu bewegen.


Gilthas Post

Verfasst am: 23 Jun 2005 12:17
"Sollen wir uns anschleichen oder auf dem Weg laufen? Xiara und ich könnten vorgehen."

Kognoskula Post

Verfasst am: 23 Jun 2005 12:20
Nusper schaut neidisch aus Kognoskulas Robentasche auf Dimbles äsenden Esel, doch Kognsokula gebietet ihm mit einem ängstlichen Zischen sich wieder in der Robentasche zu verkriechen. In ihren Gedanken versucht sie sich auszumalen welchen Geruch den verbrannte Leichen wohl haben würden...

kaigrass Post

Verfasst am: 23 Jun 2005 22:12
So leise wie möglich schleichen Gilthas und Xiara durch das Unterholz des nördlichen Waldes auf die Rauchsäule zu. Die anderen folgen in größerem Abstand, zu mal die Reittiere nur langsam durch das Unterholz abseits des Weges kommen.

Xiara erreicht als erste eine Lichtung im Wald und kann die Quelle der Rauchsäule ausmachen. Nur gut 20 Fuß von ihr entfernt, brennt ein großes Feuer - unzählige goblinoide Leichen liegen in den Flammen. Unmittelbar neben dem Feuer steht ein Hobgoblinkopf auf Speer.

Auf der Lichtung entdeckt Xiara noch 5 Menschen, 2 Gnome, 2 Halblinge und einen Zwerg, die gerade dabei sind weiter Leichen - keine Hobgoblins auf einen zweiten Haufen auf der anderen Seite der Lichtung zu ziehen. Im Gegensatz für zu dem Feuer auf ihrer Seite brennt das Feuer noch nicht. Sorgfältig aufgetürmtes Holz bildet eine Art Podest, auf das die Leichen gelegt werden. Einer der Menschen scheint den ganzen Vorgang zu koordinieren.

Die Lichtung ist von Kampfspuren übersäht. Viel Blut klebt auf dem zertretenen Boden. Erst jetzt merkt sie auch den süßlichen Geruch von verbranntem Fleisch, der zu ihr hinüberweht. Gerade als sich Xiara nach Gilthas umblickt und ihn 20 Fuß von entfernt am Rand der Lichtung sieht, wird einer der Halblinge der das Hobgoblinfeuer begutachtet auf ihn aufmerksam. Sofort reißt er seinen Kurzbogen hoch und legt einen Pfeil auf die Sehne.

"Wer da? Zeigt Euch.", ruft er deutlich hörbar in den Wald hinein. Gilthas zuckt zusammen, als auch er die Szenerie überblickt.

Ungefähr 50 Fuß tiefer im Wald hören die anderen das gedämpfte Rufen einer ihnen unbekannten Stimme.


Xiara Post

Verfasst am: 23 Jun 2005 22:23
Etwas abseits tritt Xiara offen aus dem Wald heraus.

�Als wir den Rauch sahen, hatten wir das Schlimmste befürchtet. Es ist gut zu sehen, dass ihr zumindest siegreich wart, auch wenn ich annehme, dass es große Verluste gab. Wir kommen aus Blacktop, um euch gegen die Grünhäute zu unterstützen.�


dimble Post

Verfasst am: 24 Jun 2005 00:32
"Habt ihr das Rufen gehört? Mir scheint die beiden wurden entdeckt.", flüstert Dimble besorgt den anderen zu. "Aber ich kann noch keine Kampfgeräusche ausmachen und auch keinen Hilferuf unserer Kameraden. Also schlage ich vor, wir pirschen uns weiter heran. Wenn dort tatsächlich Feinde lauern, haben wir die Überraschung hoffentlich auf unserer Seite."

Gilthas Post

Verfasst am: 24 Jun 2005 07:28
Auch der bemerkte Gilthas tritt mit gut sichtbaren Händen aus dem Unterholz hervor.

"Meine Freundin hat Recht. Der Rat von Blacktop schickt uns. Es kommen noch vier(!) weitere. Laßt mich diese rufen. Ihr könnt rauskommen! Die Kundschafter von Blacktop waren siegreich."


kaigrass Post

Verfasst am: 24 Jun 2005 07:54
Inzwischen haben auch zwei der Menschen Gilthas und Xiara entdeckt und eilen mit gezogenen Bögen herbei. Die anderen am ungefähr 300 Fuß entfernten gegenüberliegenden Ende der Lichtung scheinen derweil immer noch mit den Vorbereitungen des Verbrennungsrituals beschäftigt zu sein.

"Ihr seht in der Tat nicht wie Hobgoblins aus. Trotzdem kann man ja nie wissen. Tretet aus den Büschen hervor und legt Eure Waffen gut sichtbar vor Euch ab. Wir haben gerade 50 Hobgoblins erlegt, also versucht keine Spielchen mit uns zu machen."

Xiara und Gilthas hören in den Büschen hinter sich Bewegungen, die das Kommen ihrer Freunde ankündigt.

"Wer seid ihr?", fragt der Halbling mit einem unfreundlichen Tonfall.


Kognoskula Post

Verfasst am: 24 Jun 2005 08:20
Kognoskula lauscht nach dem was gesagt wurde, und wiederholt freudig aber leise:
"Siegreich. Kommt!"
Die Halblingsdsame tritt durch das Gebüsch und blickt unersuchend auf das schreckliche Szenario, und ist beinahe erfreut als ihr Blick wieder auf die verbitterten Überlebenden trifft. Ein nutzloses
"Hallo"
entfährt ihr, während sie ihre Armbrust sichert und an den Gürtel schnallt. Sie blickt zurück zu Boldran und Dimble und nickt den Zweien vorsichtig zu, scheinbar in Erwartung einiger klärender Worte.


dimble Post

Verfasst am: 24 Jun 2005 09:01
Auch Dimble tritt aus dem Unterholz hervor. Seine Hände erhebt er dabei.
"Ihr habt 50 von den Wilden erlegen können? Das sind gute Neuigkeiten. Entschuldigt, ich sollte uns zunächst vorstellen."
Dimble stellt sich und seine Kameraden vor.
"Der Rat von Blacktop schickt uns. Heute morgen erhielten sie eine Nachricht, dass die Kämpfer der Good Hills die Hobgoblins nahe des Verfluchten Waldes in eine Schlacht verwickeln konnten. Der Ausgang war ihnen aber nicht bekannt. Deswegen schickten sie uns zur Unterstützung, falls diese noch gebraucht wird. Ich verstehe eure Skepsis, aber euch sei versichert, dass wir auf derselben Seite stehen."


Boldran Post

Verfasst am: 24 Jun 2005 10:57
Die Gegenwart des Verfluchten Walds scheint Boldran nicht sehr zu kümmern. Während seine Gefährten eifrig bemüht sind, den nördlichen Teil des Wegs zu passieren, reitet der alte Mann ohne zu zögern über die Mitte des Pfads. Dem Wald als solches scheint er keine besondere Aufmerksamkeit zu widmen.

Diejenigen, die ihn jetzt bereits eine Weile kennen, wissen, dass dieses Verhalten keinesfalls arrogant wirken soll, es ist vielmehr so, dass der ehemalige Bauer scheinbar anderen Dingen innerlich zugewandt ist.

Immer wieder sitzt er mit schief geneigtem Kopf auf seinem Reittier und scheint auf eine Stimme in seiner Umgebung zu lauschen. Manchmal nickt oder schüttelt er den Kopf und einige wenige Male hört man ihn etwas unverständliches sagen.

Als die anderen sich laut über die nahe Rauchsäule unterhalten, kommt etwas Leben in den alten Mann. Er nickt, als Xiara und Gilthas vorschlagen, die Vorhut zu bilden, macht sich jedoch einen kurzen Moment später mitsamt Sturm daran, das Dickicht zur Lichtung zu durchqueren.

Als er die Aufforderung vernimmt, dass alle Gefährten aus dem Unterholz herauskommen sollen und ihre Waffen ablegen sollen, zögert er nicht länger und reitet nach vorne. Kurz vor dem Sprecher der Halblinge zügelt er Sturm und hebt die Hand zum Gruß:"Ehrenwerter Halbling, mein Name ist Boldran vom Sperberhof und meine Gefährten und ich sind vom Tempel des Heironeous in Middlebridge ausgesandt worden um euch und eure Getreuen im Kampf gegen die marodierenden Hobgoblins bestmöglich zu unterstützen. Wie ihr sicherlich wißt, hat der Rat von Blacktop alle rechtschaffenen Tempel der Keolands um Hilfe gebeten. Es besteht also kein Grund für Feindseligkeiten, wir alle haben dasselbe Ziel vor Augen."


kaigrass Post

Verfasst am: 24 Jun 2005 13:21
Der Ton des Halblings bleibt unverändert hart und auch die beiden herbeigeeilten Menschen bleiben aufmerksam.

"Ich hatte Euch aufgefordert, Eure Waffen abzulegen.", der Halbling deutet auf den Boden vor Dimbles Füße.

"Wenn Euch der Rat in Blacktop schickt, dann habt ihr sicher auch ein entsprechendes Schriftstück vorzuweisen, welches ich dem Kommadant zeigen kann."


dimble Post

Verfasst am: 24 Jun 2005 13:45
Wie ihm aufgetragen wurde legt Dimble seinen Bogen vor seine Füße. Auch sein Rapier und seine Peitsche löst er von seinem Gürtel und legt sie nieder. Weiter redet er beruhigend auf den Halbling ein: "Der Rat hat uns leider kein Schriftstück übergeben. Ihr habt also nur unser Wort. Aber schaut uns an. Wir sind keine Hobgoblins, sondern ein Gnom, eine Halblingsdame, eine Elfin und 3 Menschen. Wir alle kommen um euch zu helfen. Ihr habt nichts zu befürchten. Darum sagt uns, werter Halbling, wird unsere Hilfe benötigt? Habt ihr viele Verletzte unter euren tapferen Kämpfern zu beklagen?"

Kognoskula Post

Verfasst am: 24 Jun 2005 20:47
Kognoskula kommt sich vor wie in einem der vielen Romane, welche sie gelesen hat. Die anfängliche Aufforderung die Waffen niederzulegen, war für sie aber schon genug der obligatorischen Kriegsformalitäten. Nun da ihr Gegenüber, scheinbar vom Kriege verdrossen, Freund nicht von Feind unterscheiden kann, schnallt sie theatralisch ihre Armbrust ab und legt sie auf den Boden. Als sie intuitiv ihre Hände hebt, entfährt ihr unwillkürlich ein Kichern. Es scheint als verkenne die Halblingsdame den Ernst der Lage. Sie räuspert sich.
"aehm,... meine Name ist Kognoskula Besensammler aus Weidenlied in den Good Hills, und, beim Erzmagier der Götter, ich gelobe die Verteidigung meiner Heimat gegen die Hobgoblins. So geleitet uns denn zu Eurem Kommandanten, und lasst Euch unsere Unterstützung zuteil werden"
schwingt sich die Halblingsdame zu einigen ungeahnt heroischen Sätzen auf.


Gilthas Post

Verfasst am: 24 Jun 2005 23:07
Von den Worten Kognoskulas hingerissen ruft auch Gilthas: "Auch ich gelobe zusammen mit Boldran die freien Einwohner der Good Hills zu verteidigen."
Im Gegensatz zu Kognoskula legt Gilthas jedoch seine Waffen nicht ab, sondern zielt mit einem Pfeil auf den augespießten Hobgoblinkopf.


kaigrass Post

Verfasst am: 24 Jun 2005 23:27
Auch Boldran räuspert sich: "Ähem, ich habe hier ein Schriftstück, dass - wenn es auch nicht vom Rat von Blacktop ist - eindeutig ein Zeugnis für unsere guten Intentionen ist. Es stammt vom Tempel des Heironeus aus Marschtal. Hier seht selbst."

Boldran produziert eine teuer aussehende Pergamentrolle, an der eine vergoldete Schreibfeder baumelt, aus einer seiner Taschen, und reicht sie dem Halbling. Seinen Kriegshammer lässt er dabei demonstrativ am Gürtel hängen.

Von den vielen Argumenten überzeugt, scheint der Halbling nachgeben zu müssen. Er senkt seinen Bogen.

"Ihr scheint in der Tat gute Absichten zu haben. Nehmt bitte Platz und geduldet Euch noch eine Stunde. Das Bestattungsritual hat gerade begonnen und eine Störung wäre der mutigen Helden, die im Kampf für unser Land gefallen sind, unwürdig. Im Anschluss werde ich den Kommadanten bitten, Euch über die Lage zu informieren."

Abschließend wendet er sich noch an Dimble: "Nein, unsere Verletzungen konnten bereits versorgt werden. Jetzt gehört unsere gesamte Aufmerksamkeit den 13 gefallenen Freunden."


Kognoskula Post

Verfasst am: 25 Jun 2005 10:46
Kognoskula lächelt ihren Kameraden zu und frohlockt nickend:
"Jetzt sind wir Verbündete!"
Sekunden später realisiert sie, dass eine traurige Mine angemessener wäre, ob der Gefallenen, und setzt diese auf.
"Das sind ja verstörte Leute hier, mit Deiner Rede, Dimble, hättest Du sogar meine Schwiegermutter freundlich stimmen können. Der Kampf muss wahrlich schrecklich gewesen sein."
Dann geht die Halblingsdame zu Gilthas und sagt mütterlich und mit erhobenem Zeigefinger:
"Das war eine mutige Demonstration Deines guten Willens Gilthas, aber ich sah schon fast 3 Pfeile in Dir Stecken, als Du Deinen Bogen spanntest. Wir sollten diese gereizten Leute nicht provozieren, der Halbling schien gar enttäuscht davon, uns als Alliierte akzeptieren zu müssen"


Boldran Post

Verfasst am: 25 Jun 2005 11:09
"Wir sollten jetzt gemeinsam der Toten gedenken und für sie zu den Göttern beten. Ich hoffe, ihre Seelen finden ihren Weg in die Hallen ihrer Väter.

Später werden wir dann unser gemeinsames Vorgehen gegen diese unseligen Hobgoblins planen. Wir werden euch jedwede Hilfe zukommen lassen, die uns möglich ist, Meister Halbling.

Wollen wir jetzt beginnen?"


Kognoskula Post

Verfasst am: 25 Jun 2005 11:31
Die ernste, traurige Mine Boldrans, mit all ihren Sorgenfalten, lässt auch in Kognoskula Trauer ins Bewusstsein rücken, sie blickt auf den Bestattungsbrandstätte und wieder zurück.
"Ja, lasst uns beginnen"
erwidert sie.


kaigrass Post

Verfasst am: 25 Jun 2005 12:55
Nach einer Stunde ist das Ritual vollendet. Mit betretenen Mienen siehen sich die erschöpften Krieger vom brennenden Feuer zurück. Zwei Menschen treten auf die Helden zu.

"Ihr kommt spät - aber noch ist es nicht zu spät für Eure Hilfe. Meine Kämpfer sind erschöpft von dem langen Kampf in der Nacht. Sie müssen ruhen. Aber noch ist die Gefahr nicht vorrüber. Ein gutes Dutzend der Wilden - darunter offensichtlich ihr Anführer konnten entkommen. Sie sind in den Verfluchten Wald geflohen. Meine Männer weigern sich sie dorthin zu verfolgen, und ich kann sie verstehen, schließlich haben sie gerade 13 ihrer Freunde verloren. Sie haben eine Pause verdient."


Boldran Post

Verfasst am: 25 Jun 2005 13:18
"Der Wald schreckt mich nicht, Heironeous wacht über mich. Weist uns den ungefähren Weg, mein Freund, und unser guter Fährtenleser wird den Weg zu den Unholden finden. Wir werden dem Schrecken heute ein Ende setzen."

Erwartungsvoll blickt Boldran auf den Rest der Gemeinschaft und setzt sich dann mit einer langsamen Bewegung seinen Helm auf.

"Wohlan!"


Kognoskula Post

Verfasst am: 25 Jun 2005 14:23
Kognoskula hatte schon den Mund offen, um zum Protest anzusetzen, sie denkt sich: jetzt haben die 13 Kameraden verloren und schicken den Nachschub erst einmal alleine als Opfer in den Wald, gibts nicht.

Boldrans bedingungslos idealistische Worte jedoch beeindrucken sie und ihre Ängste verfliegen ein wenig.
"Vielleicht kommt es uns zu Gute, dass auch der Feind ermüdet ist! Xiara, kannst Du ihre Fährten aufnehmen, und uns vor den Tücken des verfluchten Walds schützen?"

Die Halblingsdame schnürt ihr Robe enger und krempelt ihre Ärmel hoch. Auch die Gelehrtenkappe will zurechtgerückt werden.
"Na dann mal los, bevor es dunkel wird!"


Xiara Post

Verfasst am: 26 Jun 2005 15:10
Die Waldelfin Xiara zeigte wenig Regung während des Rituals, auch wenn sie vermutlich ähnliche Trauer empfand, so konnte man es ihr zumindest nicht ansehen.

Als im Anschluss von der Verfolgung in den verfluchten Teil des Waldes gesprochen wird, wirkt die Elfe zunächst nachdenklich, doch dann antwortet sie entschlossen: �Die Fährten sind noch frisch, ich bin sicher, dass ich ihnen folgen kann, wenn sie sie nicht verwischt haben. Was den Fluch angeht, so werden wir uns auf den Schutz der Götter verlassen müssen, denn ich weiß nicht, ob ich dagegen etwas auszurichten vermag.�

Bei diesen Worten wandert ihre Hand zu der silbernen Mondsichel, die sie an einer Kette um den Hals trägt. Kurz überprüft sie nocheinmal den Sitz ihrer Ausrüstung und dann ist auch Xiara bereit, die Verfolgung aufzunehmen.


Gilthas Post

Verfasst am: 26 Jun 2005 17:13
Die Aussicht in einen verfluchten Wald zu gehen behagt Gilthas ganz und gar nicht. Das mutige Auftreten seiner Kameraden und sein eigener Stolz lassen Ihn aber die Ängste zur Seite schieben.

"Dann laßt uns hinterher damit die Hobgoblins keine Zeit zum Erholen haben."


kaigrass Post

Verfasst am: 26 Jun 2005 17:44
Der Kommadant scheint sichtlich erleichtert aufgrund des Angebots der Helden.

"Der Rat von Blacktop wird eine hohe Belohnung für den Kopf von Khurbok, dem Anführer der Hobgoblins, zahlen. Ich denke, ihr könnt mit mindestens 5000 GS rechnen. Ich wünsche Euch viel Erfolg. Sollte der Widerstand der Wilden zu groß sein, dann zieht Euch in die Wälder zurück, wir werden Euch morgen früh nachfolgen."

Der Verfluchte Wald
Das dichte Unterholz erschwert die Passage durch den Wald - besonders mit den Reittieren - allerdings erleichtert es auch das Verfolgen der Hobgoblins. Bei ihrer Flucht haben sie für Xiara deutlich sichtbare Spuren hinterlassen.

"Habt ihr eine Ahnung, was uns dort erwartet?", fragt Burth, während er mal wieder einen mit dornenbesetzten Zweig aus seinem Umhang löst.

Nach ungefähr 2 Stunden machen die Helden eine kurze Pause. Dimble nutzt die Gelgenheit noch einmal auf die Karte zu schauen, die er in seinen Unterlagen gefunden hat.

"Interessant. Wir scheinen genau in dem Gebiet der Karte unterwegs zu sein. Wenn ich mir das so anschaue, könnte es sogar möglich sein, dass die Hobgoblins sich in Richtung der Ruine zurück gezogen haben, die hier mit A.T. bezeichnet ist. Vielleicht wissen sie ja davon."


Xiara Post

Verfasst am: 26 Jun 2005 20:13
�Dann sollten wir uns noch mehr beeilen. Da wir annehmen müssen, dass diese Ruine der alte Turm ist, sollten wir möglichst verhindern, dass die Hobgoblins sich dort verschanzen. Womöglich verlieren wir sonst eine mögliche Spur, wenn sie sie durch ihre Unachtsamkeit verwischen.�

Kognoskula Post

Verfasst am: 27 Jun 2005 07:26
"Vielleicht,... hängt alles zusammen. Der schwarze Reiter ist der Anführer der Hobgoblins und lässt sie die Good Hills verwüsten - auf der Suche nach dem Teufelshuf. Wie dem auch sei." kontempliert Kognoskula.

dimble Post

Verfasst am: 28 Jun 2005 08:57
Dimble ärgert sich ein wenig, dass er solche Zusammenhänge vorher gar nicht in Betracht gezogen hatte. Gerne hätte ich die Ratsherren über den Ashen-Tower, Lord Neperchil und den Teufelshuf ausgefragt. Aber da es in erster Linie um das Wohl der Good Hills und die Hobgoblins ging, hielt ich mich zurück.

"Was glaubst du, Xiara, wieviel Vorsprung haben die Hobgoblins? Anhand der Entfernungen auf der Karte könnten wir vielleicht abschätzen, wann wir die Wilden ungefähr einholen."
Nachdenklich fügt der Gnom hinzu:
"Werden wir sie überhaupt einholen? Oder kommen sie schneller voran als wir? Dann können wir nur hoffen, dass sie bald rasten."


Gilthas Post

Verfasst am: 28 Jun 2005 10:35
"Meint ihr wirklich alles hängt irgendwie zusammen? Der Schwarze Reiter war doch die ganze Zeit gar nicht hier in der Gegend. Wie soll er da die Angriffe organisiert und koordiniert haben. Ich glaube das ist alles nur Zufall. Die Hobgoblins haben einfach die erstbeste Fluchtrichtung im Verfluchten Wald eingeschlagen."

dimble Post

Verfasst am: 28 Jun 2005 11:00
"Vielleicht kennen die Hobgoblins auch die alte Ruine und nutzen sie als Rückzugsort. Das müßte ja nicht gleich heißen, dass sie vom schwarzen Reiter wissen oder gar mit ihm verbündet sind. Darüber können wir nur mutmaßen. Aber wr sollten mit dem Schlimmsten rechnen."

kaigrass Post

Verfasst am: 28 Jun 2005 14:15
Die Turmruine
Nach nun mehr 4 Stunden der Verfolgung ist auch Xiara die Anstrengung der Spurensuche anzumerken. Die einsetzende Dämmerung behindert sie weniger als ihre Begleiter, die ihrerseits aber darauf verzichtet haben, ein Licht anzuzünden, aber die Spuren der Hobgoblins werden undeutlicher.

Einmal verliert die Elfe die Spur fast, kann sie aber dann wiederfinden. Die Hobgoblins scheinen auf einen alten Jagdpfad im Verlorenen Wald gestoßen zu sein. Ihre Spuren sind nun schwächer zu erkennen, aber Xiara ist sich sicher, dass sie dem Pfad gefolgt sind.

---

Immernoch eilt Xiara einige Fuß vorraus, um nicht in einen Hinterhalt zu laufen. Seitdem die helle Sonne über dem Blätterdach verschwunden ist, verlieren die anderen die Elfe das eine oder andere Mal aus den Augen. Aber Dimble, der seinen Esel hinter sich herzieht versichert den anderen, dass Xiara noch da ist.

Ein weiteres Mal bleibt die Elfe stehen und blickt sich um. Der Wald durch den der Pfad führt scheint dünner zu werden. Lautlos schiebt sie sich an den Blätter eines großen Busches vorbei und blickt die Wegbiegung ein.

Lichtung im Wald

Hinter der Wegbiegung ist eine Lichtung auszumachen, auf der Xiaras Augen die Überreste einer Steinstruktur von den Ausmaßen eines größeren Hauses ausmachen kann. Nur vereinzelt stehen noch ein bis zwei Fuß hohe Mauern, zwischen denen bereits wieder dichte Büsche stehen. Der verwitterte Rest der Grundmauern liegt als grobes Geröll dazwischen.


Xiara Post

Verfasst am: 28 Jun 2005 16:20
Die Waldelfin hatte offensichtlich etwas entdeckt.

Sofort duckt sie sich weiter hinter ihre Deckung und bedeutet den anderen stehenzubleiben und still zu sein. Vorsichtig schleicht sie entlang der Bäume und Büsche nach Süden, ehe sie sich flüsternd ihren Gefährten zuwendet.

�Ich konnte drei von ihnen ausmachen. Einer direkt bei dem Mauerstück am Anfang der Lichtung, er wird uns sicher entdecken, wenn wir den Weg weitergehen, ein zweiter im nördlichen Teil der Lichtung, bei der kleinen Baumgruppe, und ein weiterer auf der anderen Seite der Lichtung an einem weiteren Mauerstück. Und vielleicht gibt es noch weitere von ihnen an Stellen, die ich jetzt nicht einsehen konnte. Sie tragen dunkelblaue Mäntel und Kapuzen, ihre Gesichter konnte ich leider nicht erkennen, es müssen also keine Hobgoblins sein. Bewaffnet sind sie mit Wurfspeeren und leichten Schilden aus Holz.�


Boldran Post

Verfasst am: 28 Jun 2005 17:02
Nervös tänzelt Sturm von einem Bein auf das andere. "Ganz ruhig, mein Junge, ganz ruhig," flüstert Boldran seinem Begleiter leise zu.

Als er die flüsternden Laute der Elfe vernimmt, schaut Boldran angestrengt in das vor ihm liegende Halbdunkel - Freund oder Feind?

Doch seine Menschenaugen können auf diese Entfernung in der einsetzenden Dunkelheit nichts mehr erkennen.

"Bitte, wartet einen Moment."

Dann setzt sich Boldran aufrecht im Sattel auf und beginnt, sich zu konzentrieren.


dimble Post

Verfasst am: 28 Jun 2005 17:38
"Die Beschreibung mit den Roben, Wurfspeeren und Schilden passt jedenfalls auf die Hobgoblins. Und schließlich sind wir diesen bis hier gefolgt. Wir sollten uns auf einen Kampf einstellen. Wie wollen wir vorgehen?", flüstert Dimble zurück.

"Ich werde erst einmal meinen Esel in Sicherheit bringen",fügt der Gnom hinzu.
Während Boldran sich konzentriert folgt Dimble dem Pfad ein Stück zurück und sucht eine geschützte Stelle. Dort bindet er seinen Esel an einem der Bäume fest, streichelt diesen noch einmal und weist ihn an, dort auf den Gnom zu warten.


Kognoskula Post

Verfasst am: 28 Jun 2005 19:09
Kognoskula blickt mit weit aufgerissene Augen zwischen ihren Begleitern hin und her, in der Erwartung auf einen strategischen Plan. Sie flüstert: "Lasst uns kurz ein paar Schritte im Wald einen Plan ausarbeiten."

kaigrass Post

Verfasst am: 28 Jun 2005 20:21
Boldran konzentriert sich, aber außer den Ruinenstücken kann er auf der Lichtung nichts erkennen. Sollten die Gestalten dort böse Auren haben, so ist er zuweit weg, um diese zu erkennen.

Dimble beruhigt derweil seinen Esel, der aber scheinbar von der Aufregung noch nichts mitbekommen hatte.


Xiara Post

Verfasst am: 28 Jun 2005 21:11
�Wir könnten uns über die beiden Waldgruppen nördlich und südlich des Weges recht nah heranschleichen, wobei Boldran sich entweder hier zurückhalten muss, um dann nachzukommen, oder aber Sturm zurückbleiben muss, denn beritten würdest Du zuviel Aufmerksamkeit erregen. Natürlich bliebe noch als Option, uns dies zunutze zu machen, und Boldran allein den Weg entlangreiten zu lassen, während der Rest von uns sich anschleicht.�


Boldran Post

Verfasst am: 28 Jun 2005 21:25
"Merkwürdig, ich kann ihre Aura nicht spüren, hm, nun vielleicht sind sie einfach zu weit weg."

Langsam nimmt Boldran seinen schweren Helm vom Kopf und wischt sich mit einem Tuch den Schweiß von der Stirn.

Nach vorne gebeugt, flüstert er dem immer noch nervös tänzelnden Sturm ein paar Worte ins Ohr:"Es geht bald los, Junge, bald. Doch sei nie erpicht darauf, den Kampf zu suchen. Es ist das Ende von allem."

An seine Freunde gewandt:"Ich kann euch nicht alleine vorausgehen lassen. Wenn ihr einverstanden seid, werde ich zunächst alleine in den Kampf reiten und die Aufmerksamkeit aller Angreifer auf mich lenken. Doch warte ich dann mit Freude auf eure Unterstützung, sobald der Kampf entbrannt ist.

Mit einem Blick auf den Turm:"Ich weiss nur nicht, wen oder was wir mit dieser Attacke im Turm frühzeitig auf uns aufmerksam machen werden. Hm, gibt es noch andere Optionen, vielleicht einen machtvollen Zauber der edlen Kognuskula?"

Fragend blickt er in Richtung der Halblingsdame. Das er sie achtet und ehrt steht �usser Frage, doch ihr Tun ist reines Hexenwerk in Boldrans Augen.


Kognoskula Post

Verfasst am: 29 Jun 2005 07:10
Kognoskula wirft einen kontrollierenden Blick auf Boldran, ob sie auch gemeint ist. Sie fühlt sich durch seine Worte geehrt.
"Nun,... da wir es hier voraussichtlich mit einer Anzahl von exakt 13 Hobgoblins zu tun haben, von denen eine unbekannte Anzahl geschwächt oder verletzt ist, schlage ich vor wir versuchen vorab einige der Wachen zu eliminieren, damit wir uns nicht allen 13 zugleich stellen müssen. Dies könnten wir auch ohne Magie lösen. Danach könnte die lautlose Xiara - welche ich für die Augen unsichtbar machen würde - das Lager erkunden und die Stärken und Schwächen des Feindes observieren. Anschliessend könnte ich uns eine Ablenkung verschaffen, damit wir uns den Ruinen nähern können. Erinnert Euch, wir sollen kein Blutbad anrichten, sondern im besten Fall nur die Hauptmänner gefangennehmen oder beseitigen."


Xiara Post

Verfasst am: 29 Jun 2005 09:32
�Ich sollte mich hier durch die Bäume nahe genug heranschleichen können, dann würde ich von dort aus direkt die erste Wache angreifen. Vielleicht machst Du Gilthas unsichtbar, dann kann er sich zuvor an die hintere Wache heranschleichen, und sie ausschalten, sobald es losgeht.�


dimble Post

Verfasst am: 29 Jun 2005 11:49
Kampftaktiken scheinen nicht gerade Dimbles Stärke zu sein und so hält sich der ansonsten gesprächige Gnom vornehm zurück und lauscht den Plänen der anderen. Nach einer Weile wirft er ein:
"Das klingt gut. Ich werde dann hier zwischen den Bäumen lauern und euch Feuerschutz geben, sobald es losgeht."


Kognoskula Post

Verfasst am: 29 Jun 2005 12:04
"Nun, ich dachte eher daran, einige von den Wachen vom Turm wegzulocken... vielleicht durch eine kleine Inszenierung"

dimble Post

Verfasst am: 29 Jun 2005 12:20
"Gute Idee. Eine Inszenierung, ein Trick, da bin dabei. Ich könnte versuchen die eine Wache der Wilden zu täuschen und anzulocken. Vielleicht funktionierts. Wenn es allerdings nicht klappt und der Wilde Alarm schlägt sind alle gewarnt und für uns wird das Eindringen sehr erschwert.", gibt der Gnom zu bedenken.
"An was für eine Inszenierung denkst du, Kognoskula?", fragt er neugierig die Halblingsdame.


Xiara Post

Verfasst am: 29 Jun 2005 12:21
�Keine gute Idee. Hobgoblins sind üblicherweise recht diszipliniert und die Gefahr, dass sie dann erst Verstärkung herbeirufen und unseren Vorteil dadurch zunichtemachen wäre zu groß,� erläutert Xiara.


dimble Post

Verfasst am: 29 Jun 2005 12:34
Dimble ist beeindruckt von Xiaras sicherer und konstruktiver Art. Offensichtlich kennt sie sich mit den Taktiken der Gegner aus. Daher vertraut er ihrer Entscheidung.
"Wenn die Gefahr zu groß ist, sollten wir das nicht riskieren.", stimmt Dimble zu. "Die Ratsherren sagten sogar, dass diese Truppe besonders gut organisiert ist.", fällt dem Gnom noch ein.


Kognoskula Post

Verfasst am: 29 Jun 2005 12:54
Kognoskula nickt grüblerisch murmelt:
"'Schaue hinter Deinen Gegner und Du kannst am Horizont den Sieg erblicken' sagte einst ein weiser Halblingsphilosoph. Ein wertvoller Hinweis Xiara. Was glaubst Du würden diese Hobgoblins machen wenn ich ihnen ein Ebenbild einer ihrer Gottheiten Maglubyiet oder Nomog-Gaeya in den Wald projizieren würde? Es scheint sich ja durchaus um einen religiösen Kult zu handeln. Ansonsten klingt Dein Überfallplan gut. Da Gilthas aber sehr gut im Schleichen ist und er bei dem ersten Treffer schon sichtbar wird, würde ich vielleicht gar Dimble den Blicken rauben, so kann er uns ungestört mit heroischen Liedern anspornen und Verstärkungen herbeibeschwören."


Xiara Post

Verfasst am: 29 Jun 2005 13:09
�Es gibt kaum Deckung auf der Lichtung, man kommt daher nicht an alle Wachen nah genug heran. Daher mein Vorschlag, so könnten wir mit etwas Glück gleich zwei von ihnen ausschalten, ehe sie reagieren können. Aber da hat Gilthas natürlich auch noch ein Wort mitzureden. Wir könnten auch Fernkampfwaffen einsetzen, aber der hier vorne ist sicher der einzige, bei dem die Chance besteht, unbemerkt nahe genug heranzuschleichen, dass man ihn aus der Deckung heraus angreifen kann.�


kaigrass Post

Verfasst am: 29 Jun 2005 13:33
"Mir macht auch das Licht sorgen. Meine Augen sind längst nicht so gut, wie Dir von Xiara. Wir sollten nicht warten, bis die Nacht hereingebrochen ist.", wirft Burth in die Diskussion ein.

Gilthas Post

Verfasst am: 29 Jun 2005 15:48
Gilthas nickt Burths Worten zu.
"Entweder wir machen schnell was oder erst morgen und dann wären die Hobgoblins schon wieder erholter. Wir sollten auch bedenken, daß sie wahrscheinlich die fittesten als Wachen aufgestellt haben. Ich würde sagen, daß wir versuchen sollten die Wachen mit Fernkampfwaffen unschädlich zu machen. Wir könnten uns aufteilen und zwei gleichzeitig angreifen. Eventuell ist der dritte dann so überrascht, daß wir auch auf diesen Feuern können bevor er Alarm schlägt."

Bei diesen Worten hat Gilthas seinen neuen Bogen demonstrativ in die Hand genommen.


Kognoskula Post

Verfasst am: 29 Jun 2005 18:32
"Gut, dann los, beeilen wir uns!" bestätigt Kognoskula.
"Ich werde nicht den Nahkampf suchen, somit benötige ich keine Unsichtbarkeit. Aber ich bin durchaus der Meinung dass wir bessere Chancen haben, wenn die Kräftigen von uns den Nahkampf suchen.

Ich schlage vor wir greifen sogar alle drei auf einmal an. Ich schleiche mich mit Burth in die nördlichen Büsche, Gilthas schleicht sich unsichtbar in die südliche Flanke und wird von einem herbeigerufenen Gehilfen von Dimble unterstützt, der sich seinerseits im Gebüsch verbirgt. Xiara und Boldran greifen frontal die Westwache an um sie schnell auszuschalten.
"
Die Halblingsdame ritzt fleissig strategische Diagramme in den Boden.
"Dimble kann dann Eingreifen wo Not am Manne ist, und wir haben eine Möglichkeit auch eine vierte Wache auf der Ostseite zu erledigen, mit der ich durchaus rechne. So haben auch die schnelle Xiara und der berittene Boldran die Möglichkeiten zu beiden Flanken zur Hilfe zu eilen"
Die Halblingsdame blickt in die Runde und bittet um Verbesserungskommentare


Gilthas Post

Verfasst am: 29 Jun 2005 19:37
"Das mit dem auf die jeweilige Seite schleichen halte ich durchaus für sinnvoll, aber wir sollten bevor wir uns in den Nahkampf stürzen, auf jeden Fall eine Salve mit unseren Bögen abgeben. Durch ein paar glückliche Treffer könnten wir eventuell schon eine der Wachen ausschalten."

Xiara Post

Verfasst am: 29 Jun 2005 19:38
�Wenn Gilthas den Bogen bevorzugt, dann sollten er und Dimble zusammen die Wache im Osten angehen. Ich greife die Wache im Westen an, womit auch der Angriff eingeleitet wird, ihr solltet mich ja dann von allen Seiten aus sehen können. Boldran hält sich zunächst mit Sturm hier hinter dem Wald und eilt dann sofort herbei, wenn es losgeht, während ihr beiden, Burth und Kognoskula, die Wache im Norden angreift. Den Zauber heb Dir auf, vielleicht brauchen wir ihn später noch.�


Xiara Post

Verfasst am: 29 Jun 2005 19:41
Xiara verstaut ihren Armschild bevor sie sich später in Position bringt; da sie beabsichtigt sehr offensiv zu kämpfen, würde sein Gewicht am Arm sie nur behindern.


Kognoskula Post

Verfasst am: 29 Jun 2005 19:42
"Einverstanden" Kognoskula wirkt einen Zauber von einer Schriftrolle auf sich selber, und macht sich bereit mit Burth nach Norden zu schleichen.

Boldran Post

Verfasst am: 29 Jun 2005 20:31
Schwer atmend zieht sich Boldran in seinem schweren Panzer zurück in den Sattel. "Bist du bereit, mein Freund? Denke daran, daß ich mich auf dich verlasse. Während des Kampfes kann ich dich nur mit den Knieen lenken und ich weiss, dass das ungewohnt für dich ist."

Boldran klopft dem Pferd die Flanken.

"Die Götter seien mit euch allen und bitte denkt daran - Stolz hat noch nie jemandem geholfen, wenn ihr in Gefahr seid, schreit und ich werde an eurer Seite sein."

Mit einer raschen Bewegung setzt Boldran seinen Helm auf und macht den Langschild bereit. Den Streithammer wird er erst im letzten Moment ziehen, da sein göttliches Leuchten viel zu früh seinen Standort verraten und die Aufmerksamkeit der Hobgblins auf den bevorstehenden Angriff lenken würde.


Kognoskula Post

Verfasst am: 29 Jun 2005 20:58
Aus dem Gesicht Kognoskulas weicht ein leicht ängstliches Zweifeln, nach den tapferen Worten Boldrans, sie nimmt Burths Hand und nickt ihm zu, bereit loszumarschieren.

Xiara Post

Verfasst am: 29 Jun 2005 21:06
Xiara wartet noch eine Weile, bis sich die beiden Zweiergruppen im weiten Bogen herum in etwa in Position begeben haben dürften, ehe sie selbst zu der auserkorenen Stelle schleicht, von der aus sie den Angriff starten will. Ihr Langschwert hat sie bereits aus der Rückenscheide gezogen.


dimble Post

Verfasst am: 29 Jun 2005 21:34
Dimble ist mit den Plänen der anderen einverstanden. "Gut, so machen wir es. Möge Garl uns beistehen."
Er macht sich mit Gilthas auf den Weg, die Lichtung zu umrunden. Hierzu wählt er einen großzügigen Radius, um nicht Gefahr zu laufen, entdeckt zu werden. An der östlichen Seite der Lichtung angekommen schleicht er vorsichtig in deren Nähe und begutachtet, wo gute Versteckmöglichkeiten sind. Auch hält er natürlich Ausschau nach dem Wachposten, dessen Position Xiara den beiden zuvor genau erläuterte. Am liebsten würde der Gnom bis auf ungefähr 10m an den Wachposten heranschleichen, sofern sich genügend Deckung bietet.


Gilthas Post

Verfasst am: 29 Jun 2005 21:50
Auch Gilthas würde gerne bis auf 10 Meter heran, um falls es die Sichtverhältnisse noch zulassen dem Hobgoblin direkt durch den Hals zu schiessen.

Kognoskula Post

Verfasst am: 29 Jun 2005 22:16
Kognoskula möchte sich wenn möglich auch bis auf 11,50 Meter anschleichen, wenn dies nicht möglich ist geht auch mehr. In der Zwischenzeit wirkt sie noch einen Zauber, damit ihr nichts Unsichtbares entgeht.
Kommt sie nahe genug ran, bereitet sie einen Strahl-Zauber vor. Ansonsten lädt sie ihre Armbrust.


kaigrass Post

Verfasst am: 30 Jun 2005 09:34
Angriff
Als erstes verlassen Gilthas und Dimble die Gruppe, da sie einen weiten südlichen Bogen machen wollen, um so möglichst von der anderen Seite ans Lager der Hobgoblins heranzukommen. Nahezu lautlos und auf jeden Fall unbemerkt erreichen die beiden einen günstige Position im Lager, in der sie gerade noch die Deckung eines großen Busches genießen können. Vorsichtig späht Gilthas durch die Blätter und sieht eine Wache in 60 Fuß Enfernung, wo Xiara sie zuvor gesehen hatte. Etwas weiter nördlich erspäht er einen zweiten Wachposten, um den sich Kognoskula und Burth kümmern sollen. Ruhig warten die zwei auf den Angriff von Xiara der das Signal zum Angriff geben wird.

Mittlerweile haben sich auch Kognoskula und Burth auf den Weg gemacht. Boldran lenkt sein Pferd etwas näher an die Baumgruppe heran, jedoch nur soweit um noch schnell auf die Lichtung reiten zu können. Xiara wartet am Rand der Büsche und beobachtet Kognoskula und Burht. Erst wenn sie sie aus den Augen verliert, wird sie beginnen durch die Büsche zu pirschen.

---

"Ihr seht unwohl aus, Vater. Was bedrückt euch?"

Boldran senkt beinahe furchtsam den Kopf.

"Es ist meine Angst. Angst davor zu versagen und im Kampf zu fallen. Nicht der Tod schreckt mich, aber der Gedanke, dass, wenn ich gefallen bin, meine Freunde vielleicht schutzlos den Angriffen ihrer Feinde ausgesetzt sind."

"Euer Glaube, Vater, wird....."

"Mein Glaube macht mich stark und ist unerschütterlich, aber er ist nicht allmächtig. Wenn dem so wäre, würdest du jetzt an meiner Seite kämpfen; ist dem nicht so?"


"Bin ich denn nicht an eurer Seite, Vater?"

Boldran schaut seinen Sohn lange Zeit an, bevor er anfängt, leise zu lachen.

"Du bist unverbesserlich, Junge. Es ist wie früher."

Vater, bitte horcht!"


---

Gerade als Kognoskula und Burth eine weniger gut geschütze Stelle durchqueren müssen, begeht Burth eine Unachtsamkeit und sein Schild schlägt gut hörbar gegen seine Rüstung.

Runde 1:
Fast im gleichen Augenblick hören die beiden ein lautes Rufen nur gut 60 Fuß neben ihnen. Hinter einer Mauer am Rand der Lichtung springt eine Gestalt auf. Der Sprung schleudert die Kapuze nach hinten und enthüllt ein Hobgoblin gesicht. Sofort schleudert die Wache ihren Speer auf die Hablingsdame. Zu überrascht ist die Halblingsdame von dem unerwartet nahen Gegner, dass sie dem Speer nicht ausweichen kann und auch auch das magische Kraftfeld, das sie umgibt vermag den mit Wucht geworfenen Speer nicht abzulenken. Ein tiefer Schmerz durchfährt sie, als sich der Speer durch ihre Robe, tief in ihre Seite rammt. Sogleich macht die Wache einen zweiten Speer bereit.

Der Wachposten hinter ihr, wird von dem Rufen alamiert und dreht sich um, und geht einige Schritte auf seinen Partner zu.

Der Wachposten, den Gilthas und Dimble beobachten, verhält sich ebenso.

Auch Xiara kann sehen, das ihr Ziel sich einige Schritte nach oben bewegt. Alle herbeieilenden Wachen halten ihre Speere wurfbereit.

Zu den Kampfaktionen


kaigrass Post

Verfasst am: 30 Jun 2005 16:16
Augenblicke vergehen, in denen Boldran in die Stille der hereinbrechenden Nacht lauscht. Da! War das nicht Kognukula, die schmerzerfüllt aufschreit. Ein lautes Rascheln ist zu hören, wie von zahlreichen Füßen, die sich sammeln und bereit zum Sturm machen.
"Es hat angefangen, früher als erwartet. Etwas muss fehlgeschlagen sein."
Mit einer fliessenden Bewegung zieht Boldran seinen schweren Streithammer. Augenblicklich ist seine unmittelbar Umgebung durch ein göttliches Leuchten erhellt.
"Sturm, los!"
Sofort eilt das treue Pferd unter leichtem Schenkeldruck los und stürmt mutig auf die Lichtung zu, während Boldran Kriegshammer und Schild bereit macht.

Der dort wartende Hobgolin hat nur auf einen Angriff gewartet und schleudert sofort den Speer in seiner Hand. Boldran kann dem Wurf nicht ausweichen, aber dank seiner Rüstung trägt er nur eine leichte Verletzung davon.

Wir hätten einen Stillezauber gebrauchen können... denkt sich Xiara und bewegt sich vorsichtig auf den jetzt waffenlosen Hobgoblin zu. Dabei bleibt sie etwas hinter Sturm zurück.

Erschreckt blickt Burth auf die verwundete Halblingsdame.
"Schnell, hinter mich Kognoskula."
Burth tritt einen Schritt vor und zieht seinen Streitkolben.
"Pelor, gib' mir die Macht, meine Freunde zu schützen."
Einen Augenblick später wird Burth von einem schimmernden magischen Schutzschild umgeben.

Mist, wir sind aufgeflogen. Denkt sich Dimble.
"Ich werde einen himmlischen Dachs zu unserer Unterstützung herbeirufen.", flüstert der Gnom dem neben ihm stehenden Gilthas zu.
Dann beginnt er leise ein paar arkane Töne zu singen und fuchtelt in seiner freien Hand mit einem kleinen Beutel herum. Doch zunächst passiert nichts, es scheint eine längere Zauberformel zu sein.

Gilthas spannt seinen Bogen und schiesst auf den Hobgoblin, der ihm am nächsten steht, gerade in dem Moment als er sich, von Dimbles Zauberformeln aufgeschreckt, umdreht. Durch die schlechten Sichtverhältnisse verfehlt Gilthas sein Ziel ein gutes Stück. Dann geht er zum nächsten Mauerstück und dort in die Hocke.

Kognoskula ist verärgert "Welch Unglück. Wir sind zum Angreifen hier und nicht zum Verteidigen..." Sie schüttelt den Kopf, geht ein paar Schritte vorwärts und zieht dabei ihre Armbrust. Dort angekommen, kniet sie sich auf den Boden und streckt ihre Hand nach dem Hobgobliin aus. Ein kränklich zitternder, düsterer Strahl schiesst auf den Feind zu, bohrt sich in dessen Fleisch und verwandelt es teilweise in totes Gewebe. Trotz der schlechten Sicht trifft die mutige Halblingsdame den nun mehr stark verletzten Gegner.

Runde 2:
Das starke samt Reiter vor sich sehend, ruft der Hobgoblin noch einmal aus voller Kehle, bevor er eine Kriegsaxt zieht und einen Streich gegen Boldran ausführt, den dieser aber mit seinem Schild parieren kann.

Die Wache, die Gilthas im Auge hat, dreht um und eilt auf ihren alten Platz zurück. Dort schleudert sie ihren Speer in Gilthas Richtung, trifft aber nur die Steinwand neben ihm. Sofort duckt sich der Hobgoblin, um Deckung vor weiteren Angriffen zu erhalten.

Der zweite Wachmann in der nördöstlichen Ecke versucht so schnell wie möglich das Geröll, welches zwischen ihm und er deckenden Mauer liegt, zu überwinden. Dabei schleudert auch er einen Speer, der die am Boden knieende Kognoskula jedoch deutlich verfehlt.

Ebenso wenig Erfolg hat der letzte Hobgoblin, dessen Speer in den Büschen vor Kognoskula hängen bleibt. Wütend schreit auch er auf und duckt sich hinter die Mauer, wo er einen weiteren Speer bereit macht.



kaigrass Post

Verfasst am: 01 Jul 2005 11:36
Boldran spürt den Aufschlag des Speers, Blut strömt aus der Wunde. Mit der Schildhand schafft er es, den Speer herauszuziehen und zu Boden fallen zu lassen.
Dann lenkt er Sturm mit den Knieen und dreht ihn zum am nächsten stehenden Hobgoblin, den er sofort angreift. Knackend verabschiedet sich das Schlüsselbein des Wilden, als der Hammer mit voller Wucht von oben herunter saust.

Xiara läuft um Sturm herum und springt dabei behende auf die kniehohe Mauer, während sie mit ihrem beidhändig gefassten Langschwert weit ausholt und in dem Moment zuschlägt, wo der Hobgoblin auf Armlänge heran ist. Für den Bruchteil eines Augenblicks hat es den Eindruck, als hätte Xiara den Gegener verfehlt, da ihre wuchtig, geführte Klingen einen perfekten Halbkreis beschreibt. Die weit aufgerissenen Augen des Hobgoblins gefolgt von dem sofortigen Zusammensacken bekunden das Gegenteil. Als der Gegner zu Boden geht, wird offensichtlich, das Xiara einen glatten Schnitt durch Rüstung und Körper geschlagen hat und dem ihm somit schwerste innere Verletzungen zugefügt hat. Leise röchelnd beginnen die letzen Sekunden des Wesen zu schlagen.

Burth eilt nach vorne, und stellt sich mutig den Hobgoblins entgegen, in der Hoffnung er kann so die Angreifer von Kognoskula ablenken. Dabei hält er sein Schild schützend vor sich.

Dimble schaut durch das Gebüsch und visiert eine Stelle an, an der auch sofort ein himmlischer Dachs erscheint. Während der Gnom sich vorsichtig in Richtung des Gegners bewegt, greift der Dachs diesen mit seinen scharfen Krallen an, mit denen er jedoch nichts gegen die verstärkte Lederrüstung des knieenden Hobgoblins ausrichten kann.

Gilthas hadert schon wieder ein wenig mit seiner Waffe, aber gibt ihr noch eine Chance. Er zieht die schwere Sehne zurück und läßt einen Pfeil auf den Hobgoblin vor ihm losschwirren. Um den Dachs nicht zu verletzen setzt Gilthas seinen Pfeil etwas höher an - ein kleines Stück zu hoch, denn der Pfeil streift nur den Helm des knieenden Hobgoblins.
Um nicht so verwundbar rum zustehen, geht er einen Schritt zur Seite und duckt sich hinter dem Mauerrest.

Kognoskula kennt in diesen Augenblicken des Kampfes den Schmerz nicht mehr, den die Speerspitze, welche noch immer in ihrer Schulter steckt ausübt. Sie lädt wütend ihre Armbrust und legt an. Doch sie wartet, bis der Hobgoblin zum Wurf ansetzt und seine Deckung verliert.

Runde 3:

Und wie vorhergesehen erhebt der Hobgoblin sich, um erneut den Speer zu werfen. Kognoskula feuert einen kraftvollen Bolzen auf den Feind ab, welcher allerdings sein Ziel verfehlt. Dabei bleibt die Halblingsdame in der Hocke.

Ohne Zögern schleudert der Hobgoblin seinen Speer auf Burth. Aber dieser hat sein Schild parat und blockt den Angriff ab. Sogleich stürmt der Hobgoblin nach vorne und zieht dabei eine Kriegsaxt.

Der zweite Wachmann tut es ihm gleich und eilt auf Burth zu, während er eine Waffe zieht.

Der letzte Hobgoblin erhebt sich ebenfalls, zieht seine Kriegsaxt und lässt sie auf den himmlischen Dachs heruntersausen. Jedoch weicht das kleine Wesen schnell genug aus.


kaigrass Post

Verfasst am: 01 Jul 2005 21:02
Boldran schaut für einen Moment auf den sterbenden Hobgoblin, bevor er Sturm abrupt herumreisst. Aufgeregt steigt Sturm auf die Hinterbeine und schlägt aus.
"Kognuskula!"
Boldrans Ruf gellt durch die Dunkelheit. Der alte Mann hat den Schrei der Halblingsdame nicht vergessen, angsterfüllt wendet er sein Streitroß und prescht in Richtung seiner Gefährtin, dabei ignoriert er den Busch, dessen Blätter ihn ins Gesicht schlagen. Sein Schlag gegen einen der Hobgoblins kann dieser gerade so ausweichen.

Xiara springt über den verblutenden Hobgoblin hinweg und eilt sofort weiter, um Burth und Kognoskula zu unterstützen, die es gleich mit zwei Wachen zu tun haben. Dabei stellt sie fest, dass sich Boldran nicht ernsthaft verletzt hat.

Burth versucht sich gegen beide Hobgoblins zu verteidigen und schlägt gleichzeitig mit seinem Streitkolben auf den bereits verletzten Gegner ein. Doch sein Schlag wird von dem leichten Holzschild des Hobgoblins abgeblockt.
"Kognoskula, zurück!", ruft er der Halblingsdame zu.

Dimble wirft winzige Törtchen in Richtung des Hobgoblins. Dann bewegt er eine Feder durch die Luft, so als wolle er jemanden kitzeln. Dabei singt er einige arkane Laute und grinst hämisch. Scheinbar findet der Hobgoblin dies unheimlich komisch, denn er wirft sich auf den Boden und beginnt zu lachen. Dimble nähert sich dem sich auf dem Boden kugelnden Hobgoblin und zieht dabei seinen Stoßdegen.

Der Dachs attackiert seinen Gegner mit seinen Krallen und beißt auch nach diesem. Wieder vermögen die Krallen keinen Schaden gegen die feste Kleidung des Hobgoblins nicht zu durchdringen. Aber seine scharfen Zähne können dem trotzdem lachenden Hobgoblin eine leichte Wunde zufügen.

Mist, schon wieder vorbei denkt sich Gilthas. Bevor er einen neuen Pfeil auflegt, schaut er sich nach seinen Mitstreitern um. Wie es scheint haben, Xiara und Boldran alles im Griff. Aber wo sind Kognoskula, Burth und die übrigen Hobgoblins?
Xiara und Boldran werden das schon in Angriff nehmen, ich muß mich um diesen Hobgoblin kümmern.
Geschwind zieht er einen neuen Pfeil und schießt zum dritten Mal auf den gleichen Hobgoblin. Doch auch dieses Mal kann er sich nicht genug konzentrieren und schießt vorbei.

Runde 4:

Kognoskula ist weit davon entfernt sich zurückzuziehen, sie steht ihre Frau. Mit einer schnellen Bewegung zieht sie aus ihrem Zutatenbeutel einen kleinen Wattebausch wirft ihn nach dem verletzten Hobgoblin. Doch der Hobgoblin scheint nicht auf ihren Zaubertrick einzugehen.
Dann bewegt sie sich einen Schritt zurück und lädt ihre Armbrust nach. "Burth komm einen Schritt zurück, damit ich präziser feuern kann" zischt sie Burth zu.

Während der eine Hobgoblin unkontrolliert am Boden herumrollt, versuchen die anderen beiden gemeinschaftlich Burth einen Treffer zu zufügen. Dabei machen sie einen schnellen Schritt von dem angestürmten Boldran weg, so dass sie Burth in die Zange nehmen. Ihre Hiebe sind gut gegeführt, werden aber von Burths Rüstung und Schild vollständig abgefangen.


kaigrass Post

Verfasst am: 02 Jul 2005 11:15
Ein Moment der Unsicherheit, dann ist Boldran wieder fest im Sattel. Immer noch sieht er zwei Hobgoblins Burth und Kognuskula bedrängen.
"Voran, Sturm, voran!"
Boldran lenkt sein Pferd ein Stück an die Hobgoblins heran und schlägt beherzt mit seinem Hammer zu. Dieses Mal weicht sein Gegner nicht rechtzeitig aus und bekommt die volle Wucht der Waffe zu spüren. Ein schwerer Kopftreffer schickt den Hobgoblin sterbend zu Boden.

Xiara wartet kurz ab, damit Burth sich aus der Umzingelung lösen kann, darauf hoffend, dass der Kleriker ihr auserkorenes Ziel so von der herannahenden Waldelfin ablenken kann, ehe sie mit erhobenem Schwert auf den nächststehenden Hobgoblin zurast.

Burth scheint großes Vertrauen in seine Rüstung und den zusätzlichen Schutz Pelors zu haben, denn er weicht nur wenig zurück, um Kognoskula zu schützen. So gleich versucht er wieder mit seinem Streitkolben einen Treffer zu landen. Aber sein Hieb geht ein deutlich am Hobgoblin vorbei.

Aber auf diesen Moment hat Xiara nur gewartet. Sie eilt an Sturm vorbei nach vorne und stößt ihr Schwert in den ungeschützen Rücken des Hobgoblins, so dass die Klinge durch die Brust heraustritt. Als die Elfe ihr Schwert zurückzieht, sackt der Hobgoblin tödlich getroffen zusammen.

Dimble ist äußerst erfreut über den Erfolg seines Zauber. Geschwind bewegt sich der Gnom an dem beschwörtem Dachs und dem Hobgoblin vorbei um den Gegner zu bedrohen, so dass der Dachs den am Boden liegenden Feind noch besser treffen kann. Zu Gilthas ruft Dimble zufrieden: "Der hier ist eine Weile außer Gefecht!"
Der himmlische Dachs wetzt wieder seine Klauen und beißt den immer noch lachenden Hobgoblin. Auch diesmal ist es nicht viel mehr als ein Kratzer, den der Dachs verursacht.

Nachdem der letzte Pfeil schon wieder nicht getroffen hat und der Hobgoblin anscheinend ausser Gefecht ist, ruft Gilthas nach den anderen.
"Alles in Ordnung bei euch, Kognoskula und Burth?"
Dann steckt er seinen Bogen weg und läuft näher an den lachenden Hobgoblin heran. Dabei zieht er seinen schweren Flegel.

Runde 5:
Kognoskula verlässt sich auf ihre schlagkräftigen Begleiter und eilt am Kampfgeschehen vorbei in Richtung des Zentrums der Ruine, um sich einen Überblick zu verschaffen. Dabei fällt ihr auf, dass der Bereich um das Geröll einige Meter vor ihr, sehr viele Fußspuren enthält ... mehr als zwei Wachen verursachen würden.

Während seine ehemaligen Mitstreitern mit dem Tod ringen, rollt sich der letzte Hobgoblin immer noch auf dem Boden.


kaigrass Post

Verfasst am: 02 Jul 2005 22:58
Der Hobgoblin bricht tödlich getroffen zusammen. Boldran nickt Burth kurz zu, bevor er Sturm abermals am Zügel herum reisst. "Der Kampf ist noch nicht vorbei."
Dann reitet er hinüber zu Dimble und Gilthas.

Burth sieht Boldran und damit das Licht verschwinden und eilt ein paar Schritte zu Kognoskula heran. "Kannst Du Deine Lampe rausholen?"

Xiara eilt auf die Lichtung, wobei sie mit wohlplazierten Schritten ein kleineres Geröllfeld passiert, und schaut sich dort nach weiteren Gefahren um. Außer dem am Boden liegendne Hobgoblin kann sie allerdings nichts entdecken.

"Wir sollten ihn schnell ausschalten, lange wird er sich nicht mehr kugeln!", ruft Dimble Gilthas zu.
Dann sticht der Gnom mit seinem Rapier nach dem Hobgoblin. Der himmlische Dachs attackiert ein letztes Mal seinen Gegner und verschwindet ein paar Sekunden später wieder auf die Sphären von denen er herbeigerufen wurde. Gemeinsam fügen sie dem Hobgoblin weitere kleine Verletzungen zu, die zusammen mit den vorherigen Kratzern eine erster zunehmende Verletzung ergeben.

Gilthas läuft über das Geröllfeld zu Dimble und dem verschwindenen Dachs heran.

Runde 6:
Kognoskula hat vom Kampf schon wieder genug, durch all die Blutspritzer auf ihrer Robe begreift sie die Zerstörung, welche sie und ihre Gefährten angerichtet haben. Sie macht sich schleunigst daran zu untersuchen ob unter dem Geröll eine versteckte Falltüre ist. Doch sie sieht einfach zu schlecht - was sie entschieden stört. Sieh geht einen Schritt vor und kruschtelt geistesabwesend in ihrem Rucksack herum um schliesslich eine Lampe sowie ihren Feuerstein zu produzieren.

Immernoch scheint der Hobgoblin seinen Lachkrampf über Dimbles Witz nicht ablegen zu können, auch wenn seine unkontrollierten Bewegungen schon merklich weniger werden.


kaigrass Post

Verfasst am: 03 Jul 2005 13:26
Als Boldran zu dem letzten, mittlerweile am Boden liegenden Hobgoblin aufschliesst, überrascht ihn das Geschehen. Dimble muss einen sehr guten Witz erzählt haben, seltsam.
So schnell es sein schwerer Panzer zuläßt, steigt Boldran vom Pferd ab - dies dauert jedoch zulang, als dass er sich noch um den Hobgoblin kümmern kann.

Burth begleitet Kognoskula und schaut sich derweil um, wobei er besonders auf die anderen achten, die jetzt im Schein von Boldrans Waffe gut zu erkennen sind.

Xiara hüpft auf die Mauer neben sich und geht ein paar Schritte darauf entlang, während sie sich aufmerksam umschaut. Auch ihr fallen die vielen Spuren auf, die um das Geröll im Norden herum zu finden sind.

"Wir sollten ihn außer Gefecht setzen, er wird sich bald wieder wehren und sich dann sicher nicht so einfach überwältigen lassen.", meint Dimble. Er sticht ein weiteres Mal auf den Hobgoblin ein und fügt ihm noch eine kleine Wunde zu.

Gilthas hört Dimbles Worte und greift mit dem schweren Flegel an. Zuvor macht er jedoch einen Schritt zur Seite, um Auszunutzen, dass sich der Hobgoblin von Dimbles Klinge wegdreht. Dabei versucht er den Hobgolin nicht tödlich zu verletzen, sondern die Luft zu nehmen. Das gelingt ihn mit einem platzierten Schlag auf die Brust auch fast.

Runde 7:
Kognoskula stolpert einen weiteren Schritt nach vorne um dort in der Hocke den Feuerstein zu wetzen so dass schliesslich ihre Öllampe in hellem Licht aufgeht. "Dann lass uns mal schauen..."

Der Hobgoblin scheint sich nun wieder gefangen zu haben, benötigt aber noch ein paar Sekunden, sich zu orientieren.


kaigrass Post

Verfasst am: 04 Jul 2005 11:43
Boldran löst den Griff von seinem Schild und läßt ihn auf den Rücken zurückgleiten, um mit der freien Hand nach am Bodenliegenden Hobgoblin zu greifen. "Ein Seil zum Fesseln!"
Zwar gelingt es Boldran den Hobgoblin zu greifen, aber er kann sich aus einen starken Griff lösen.

Burth wartet auf Kognoskula und stellt erleichtert fest, dass ihre Wunden doch nicht so schwer sind und verzichtet deshalb vorerst auf ein Gebet zu Pelor.

Xiara hüpft wieder von dem Mauerstück herunter und begibt sich nach Norden in die Nähe des Geröllfeldes.

Dimble weiß, dass der Hobgoblin seinen Lachkrampf nun überwunden hat. Deswegen hebt der Gnom die Kriegsaxt auf, die der Hobgoblin hat fallenlassen und bewegt sich einige Schritte zurück aus dem Nahkampf. Boldran und Gilthas werden den Hobgoblin sicher außer Gefecht setzen. Sofort läßt Dimble die schwere Axt wieder fallen.

Als Gilthas sieht, daß Boldran versucht mit dem Hobgoblin zu ringen und nach einem Seil verlangt, läßt er den Flegel fallen und holt sein Seil mit einem schnellen Griff aus seinem Rucksack.

Runde 8:
"Den letzten Hobgoblin haben unsere Kämpfer nun sicher unter Kontrolle."
Mit diesen Worten nickt Kognoskula Burth zu, hält ihre Lampe vor sich läuft zum Geröll, dort untersucht sie den Bereich vor ihr auf eine verborgene Falltüre
"Irgendwo muss hier doch..."
Nusper spürt die gelassene Neugierde der Halblingsdame und kriecht aus seinem Nest in der Robentasche. Er hält sein Näschen in die Luft und schnuppert nach Hobgoblins. Kognoskula hat den Eindruck, dass besonders im Geröll die Gerüche sehr stark sind.

In diesem Moment springt der Hobgoblin auf, um sein Glück in der Flucht zu suchen. Boldran reagiert schnell und schwingt den Kriegshammer nach ihm. Dieser Schlag reicht, um den Hobgoblin bewußtlos zu Boden zu schicken.

Kampfende.


kaigrass Post

Verfasst am: 04 Jul 2005 11:53
Gilthas nickt Boldran ob der schnellen Reaktion anerkennend zu und fängt dann an dem Hobgoblin die Hände hinter dem Rücken zu fesseln. Er vergisst auch die Füße nicht und steckt dem Hobgoblin sogar einen Knebel in den Mund.

Dimble geht auf Nummer sich und nimmt dem Hobgoblin auch die letzten drei Speere und den Schild ab.

Xiara versucht die Spuren wiederzufinden, die durch den Kampf etwas verwischt wurden. Schließlich gelingt es ihr und sie kann sie durch das Geröllfeld verfolgen, bis dorthin, wo Kognoskula gerade aufmerksam nach einer Öffnung sucht.

Beide entdecken fast zeitgleich die leicht versteckte Falltür, die wohl einst in den Keller dieses Gebäudes führte. Die Spuren, die dort hin führen, deuten darauf hin, dass sich noch mehr Hobgoblins dort unten befinden, die mittlerweile auch auf einen Angriff vorbereitet seien sollten.

"Wie gehen wir weiter vor?", fragt Burth Kognoskula und Xiara. "Pelors Macht schützt mich noch ein bis zwei weitere Minute. Wir sollten uns also beeilen."

Ungefähr eine Minute nach dem Kampf hat Gilthas das Binden des Hobgoblins beendet.


Gilthas Post

Verfasst am: 04 Jul 2005 11:59
"Wir sollten den Hobgoblin aufwecken und fragen wieviele seiner Artgenossen unten in dem Keller sind. Was meint ihr?"

Er fängt an den Hobgoblin zu schütteln und schüttet diesem auch noch etwas Wasser übers Gesicht.


kaigrass Post

Verfasst am: 04 Jul 2005 12:04
Es scheint so, als würde der Hobgoblin nicht so schnell zu bewußtsein kommen, denn seine Atmung ist extrem flach. Wahrscheinlich könnte ihn ein geringer Heilzauber wieder auf die Beine bringen.

Kognoskula Post

Verfasst am: 04 Jul 2005 12:32
"Kommt ersteinmal her, ihr Gewichtigen, dann stellen wir uns auf die Falltüre, sonst überrascht uns der Feind noch. Dimble, kannnst Du mir die Magie des Zauberstabes zuteil kommen lassen, ich trage eine böse Speerwunde? Verschwendet nicht zuviel Zeit mit dem Hobgoblin, wenn er nicht gleich etwas Nützliches sagt, sollten wir den Segen Pelors nutzen und mit dem Plan fortfahren."
erwidert Kognoskula.


dimble Post

Verfasst am: 04 Jul 2005 13:22
"Natürlich, werte Kognoskula. Das sieht ja böse aus."
Dann aktiviert der Gnom mit einem kurzen Kommandowort den Heilstab und berührt die Halblingsdame. Dies wiederholt er, bis sich alle Wunden geschlossen haben.
"Ist sonst noch jemand verletzt?", fragt Dimble seine Freunde.

Dann wendet er sich dem Hobgoblin zu.
"Ich kann ihn mit der Magie des Stabes aufwecken.", erzählt er Gilthas. "Dann kannst du ihn befragen. Das Einschüchtern ist nicht meine Stärke. Ich höre zu. Vielleicht ist es nützlich, dass ich seine Sprache beherrsche."
Bevor Dimble den Hobgoblin aufweckt, durchsucht er diesen flüchtig. Dann benutzt er wieder die Kraft des Heilstabes.


kaigrass Post

Verfasst am: 04 Jul 2005 14:14
Nach einer kurzen Berührung mit dem Stab sind alle von Kognoskulas Wunden verschlossen. Auch der Hobgoblin braucht nur ein kleine magische Heilung um die Augen wieder aufzuschlagen. Sofort beginnt er sich gegen Fesseln und Knebel zu wehren. Aber Gilthas scheint die Fesseln fest genug gebunden zu haben.

Kognoskula Post

Verfasst am: 04 Jul 2005 14:30
"Danke Dimble, das fühlt sich besser an! Fragt ihn ob es noch einen weiteren Ausgang aus dem Keller gibt!"
Sobald sich einige gewichtige Gefährten auf die von Koognoskula bezeichnete Geheimtüre gestellt haben, kniet sie sich auf den Boden und legt ihr Ohr an die Falltüre um zu erhaschen was dort unten vor sich geht.


Gilthas Post

Verfasst am: 04 Jul 2005 15:18
"Äh, Dimble, du solltest auf jeden Fall hier bleiben, da ich seiner Sprache nicht mächtig bin."

Dann wendet sich Gilthas an den Hobgoblin und frag diesen mit ruhiger Stimme.
"Hilf uns und dein Leben wird verschont! Wieviele deines Volkes sind in dem Keller? Gibt es einen weiteren Eingang als den da drüben?"


dimble Post

Verfasst am: 04 Jul 2005 17:28
Dimble nickt Gilthas kurz zu. Der Gnom bleibt in der Nähe der beiden und verfolgt aufmerksam das Verhör. Gespannt wartet er auf die Reaktion des Hobgoblins.

Xiara Post

Verfasst am: 04 Jul 2005 18:23
Xiara hält in der Nähe der Falltür Wache, während die anderen den Hobgoblin befragen. Sie nutzt die Zeit, um ihre Schwertklinge zu reinigen, auch wenn dies wohl nur von kurzer Dauer sein dürfte, und es wieder zu verstauen. Auch holt sie ihren Buckler wieder hervor und befestigt ihn sorgfältig an ihrem linken Arm.


Kognoskula Post

Verfasst am: 04 Jul 2005 20:23
Während die anderen die Türe bewachen bzw. den Hobgoblin fesseln und ausfragen eilt Kognoskula noch schnell zu den anderen beiden toten Hobgoblins im Westen und durchsucht sie flüchtig, bevor sie zurück zur Falltüre eilt.

kaigrass Post

Verfasst am: 05 Jul 2005 07:28
Die Durchsuchung der Hobgoblins fördert nur kleine Amulette zu tage, die die Hobgoblins um den Hals tragen. Scheinbar ein Zeichen, dessen genauer Bedeutung sich Dimble nicht sicher ist, aber es scheint eine Art religiöses Symbol zu sein. Vermutlich ein Zeichen für den Kult der Hobgoblins. Jedoch bezweifelt Dimble, dass er weit verbreitet ist, da er dieses Zeichen noch nie gesehen hat.

Mehr als eine Minute versucht Gilthas auf den Hobgoblin einzureden. Aber dieser scheint eher sterben zu wollen, als irgendetwas zu verraten. Sein eisernes Schweigen zwingt Gilthas frustriert zur Aufgabe.


dimble Post

Verfasst am: 05 Jul 2005 08:07
Als Dimble merkt, dass der Hobgoblin nicht reden will, mischt er sich in das Verhör ein.
"Ich werde ihm mal erklären, wie das läuft.", sagt der Gnom zu Gilthas. Dann fährt er auf Goblin an den Hobgoblin gewandt fort:
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kaigrass Post

Verfasst am: 05 Jul 2005 10:49
Trotz seines wenig imposanten Auftretens scheint die subtile Art des Gnomes den Hobgoblin sehr zu beeindrucken. Er zittert fast, als Dimble zur Unterstützung seiner Erzählung, seine Hand hoch hält und einen Finger nach dem anderen einklappt.

Mit seinen zerschlissenen Stiefeln schart der Hobgoblin im Sand. Insgesamt macht er 9 Striche.


dimble Post

Verfasst am: 05 Jul 2005 11:03
"Er scheint vernünftig zu sein.", sagt Dimble zufrieden zu Gilthas.
"Wir müssen also noch mit 9 weiteren rechnen."
Dann geht der Gnom auf den Hobgoblin zu und nimmt ihm den Knebel ab.
"Kein Geschrei, denk dran.", sagt Dimble, auf einen seiner Finger deutend.
"Also sag uns, gibt es einen weiteren Eingang?"

Dimble versucht dem Hobgoblin so viele Informationen zu entlocken, wie er kann. Besonders interessiert ihn natürlich alles über den Keller der Ruine: Wie viele Räume dort unten sind und wie sie es verteidigen. Und alles über die Hobgoblins: Ihren Zustand, ihren Anführer, ihre Magie, ihre Sekte.


kaigrass Post

Verfasst am: 05 Jul 2005 11:12
"Nein, kein Eingang. Nur ein kleines Loch dort drüben (O38). Ist aber viel zu klein. Da drunter kann man Feuer machen. Ist Raum wo wir schlafen und mit Khurbok beten. Außerdem noch Raum mit Brunen und kleiner Raum. Und Raum mit Eingang. Eingang ist bewacht. Nicht nur von oben."

kaigrass Post

Verfasst am: 05 Jul 2005 11:14
"Khurbok und die anderen konnten beten und ihre Wunden heilen. Wir mussten wachen - durften nicht beten. Khurbok hat uns gezeigt, wie man betet. Zu Khurbok betet."

dimble Post

Verfasst am: 05 Jul 2005 11:57
Aufmerksam lauscht Dimble den Worten des Hobgoblins. Der Gnom ist fast schon überrascht, wie redselig dieser ist. Skeptisch beobachtet er die Mimik seines Gegenübers, um einzuschätzen, ob der Feind alles preisgibt, was er weiß und die Wahrheit spricht.

"Wie würdest du ihnen mitteilen, dass hier oben alles in Ordnung ist? Gibt es ein Passwort? Wie ist dein Name? Könntest du Hilfe von weiteren Wachen anfordern?", fährt Dimble mit dem Verhör fort.


Boldran Post

Verfasst am: 05 Jul 2005 14:16
Aufmerksam belauscht Boldran das Gespräch zwischen Dimble und dem gefangenen Hobgoblin. Insbesondere achtet er darauf, daß der Gefangene nicht durch einen unvorhergesehenen Zufall das Weite suchen kann.

Als er hört, daß sich der Anführer der Hobgoblins anbeten läßt UND offensichtlich diese Gebete zu Erfolgen führen, wird Boldran unruhig.

"Dieser Khurbokh muß in der Tat sehr mächtig sein. Wenn seine Vasallen zu ihm beten und sie dadurch geheilt werden und vielleicht auch noch andere Wunder eingetreten sind, dann werden wir dort unten einen sehr schweren Stand haben. Überhaupt gefällt mir diese Enge einer Dachshöhle nicht, wir werden es schwer haben, unsere Waffen und Zauber optimal einsetzen zu können. Vielleicht wäre es besser nicht hinabzusteigen, sondern dafür zu sorgen, daß unsere Widersacher hinauskommen. Hier oben könnten wir ihnen einen Hinterhalt stellen."

Boldran gerät ins Stocken.

"Bei Heironeous, verzeiht, daß ich solch eine frevelhafte Tat zur Sprache bringe. Sie erscheint mir auf den zweiten Blick als äußerst unehrenhaft."

Mit einem Taschentuch wischt sich der alten Mann den vielen Schweiß aus dem Gesicht. Der Kampf hat ihn sehr mitgenommen.

"Wie dem auch sei. Die Hobgoblins müssen den Kampflärm gehört haben. Ich rechne fest damit, daß sie dort unten auf uns warten und sehr gut vorbereitet sind. Und ich spreche es jetzt laut aus - jeder weiß, wie man einen Dachs aus seiner Höhle treibt, nicht wahr?"

Boldran senkt sein Haupt. "Heironeous möge mir diesen Gedanken verzeihen. Es ist zum Wohle der Good Hills".


Gilthas Post

Verfasst am: 05 Jul 2005 14:51
"Ich habe auch schon daran gedacht, Boldran. Wir könnten Öl und anderes Zeug durch den Schornstein in die Hölle kippen und einen Hinterhalt bei dem eigentlichen Ausgang legen."

Gilthas Post

Verfasst am: 05 Jul 2005 15:27
Da anscheinend keiner was gegen das Ausbrennen hat, fängt Gilthas an trockenes Holz zu sammeln und in die Nähe des Kaminlochs zu tragen.

"Wir können erst ein wenig von dem Holz runterstopfen. Falls es klempt können wir mit meinem ausziehbaren Stock nachhelfen. Dann würde ich Öl drüber kippen und zu letzt ein Fläschchen Alchemisten Feuer. Wenns dann erstmal brennt, können wir noch mehr Holz runterstopfen. Was meint ihr? Ich würde das übernehmen und ihr könnt euch am Ausgang bereitmachen."


Kognoskula Post

Verfasst am: 05 Jul 2005 18:07
Kognoskulas erwartungsvoller Blick löst sich von Dimble, der noch immer den Hobgoblin ausfragt, und sie schaut erstaunt auf Boldran, um letztlich zu Gilthas zu blicken. Leise sagt sie:
"Also gut, hoffen wir nur, dass die Hobgoblins das Holz nicht einfach davontragen, oder das Feuer mit Wasser aus dem Brunnen löschen. In jedem Fall sollten wir zuletzt das Loch verstopfen - letztendlich ist es ja ein Kamin."


Boldran Post

Verfasst am: 05 Jul 2005 19:32
Boldran geht einige Schritte abseits der Gruppe und führt Sturm dabei am Zügel. "Komm mit, alter Junge." Am Rand der Lichtung bindet er Sturm lose an einem Zweig fest. Sturm ist zwar bestens trainiert und hat den alten Mann bereits sicher durch zahlreiche Schlachten getragen, aber offenes Feuer und eine dichte Rauch- und Qualmentwicklung könnten ihn doch sehr nervös machen.
"Es wird ein bisschen ungemütlich werden, mein treuer Freund. Aber hier bist du in Sicherheit und ich werde n deiner Nähe sein, ok?"

Danch läßt sich Boldran schwerfällig auf die Knie nieder und richtet ein langes und intensives Gebet an seinen Schutzpatron:"Herr, wenn ich durch meine Handlungen den rechten Weg verlassen habe und dein Wohlwollen verloren haben sollte, so lasse mich Buße tun. Ich werde in meinem Bemühen anderen zu helfen und der gerechten Sache zu dienen nicht zögern."


kaigrass Post

Verfasst am: 05 Jul 2005 21:20
Burth tritt an Boldran heran: "Auch ich halte diese Methode nicht für gerecht. Wissen wir, das nur kampfbereite Wilde dort unten sind? Und selbst wenn, ich muss auch Kognoskula rechtgeben. Die Chance, dass sie ein solches Feuer einfach löschen ist sehr groß, wenn der Brunnen dort unten wirklich noch Wasser beinhaltet."

Burth geht zu dem Kamin und untersucht ihn. "Für eine kleine Person sollte es problemlos möglich sein, hinunter zu klettern. Für Boldran und mich ist es wohl eher unmöglich. Xiara und Gilthas könnten vielleicht geschickt und flexibel genug sein. Vielleicht könnte uns ein Blick nach dort unten mehr helfen als ein Feuer."


Kognoskula Post

Verfasst am: 05 Jul 2005 21:33
Kognoskula antwortet nervös und leise: "Ich bin kein guter Kletterer, und würde mich dort unten sehr fürchten. Ich halte das für ein gewisses Risiko aber ich bin gerne bereit denjenigen der es versuchen möchte von den Blicken gewöhnlicher Augen zu verbergen. Aber lasst uns doch noch kurz abwarten - Dimble hat dem Hobgoblin gerade einige interessante Fragen gestellt, welche uns eine andere Option eröffnen könnten..."

Sie sammelt ein wenig Wurzeln für Nusper und stopft sie in ihre Robentasche, dann stellt sie sich wieder auf die Falltüre, eine Schriftrolle in der Hand, und schaut gespannt in die Runde.


kaigrass Post

Verfasst am: 05 Jul 2005 21:45
Es dauert eine Weile, bis der Hobgoblin die Fragen beantwortet.

"Es ist alles in Ordnung, wenn niemand in das Lager eindringt. Khurbok will nicht gestört werden, bis er neuen Plan gemacht hat. Wir halten Wache, bis wir abgelöst werden. Es gibt kein Passwort ... es gibt hier nicht allzuviele Hobgoblins außer uns. Es gibt keine Verstärkung, zuviele haben wir im Kampf gestern nacht verloren."


Gilthas Post

Verfasst am: 05 Jul 2005 21:49
"Ihr mögt Recht haben. Schliesslich ist dort unten eh eine Kochstelle, wo das Feuer nicht so viel anrichten kann. Da runter zu klettern halte ich aber auch für gefährlich. Vorallem weil es ein Kamin ist.

Sollen wir dann einfach runtergehen oder habt ihr eine andere Idee?"


dimble Post

Verfasst am: 05 Jul 2005 22:29
Geduldig hat Dimble auf die Antwort gewartet. Es hat in zwar zunächst verunsichert, dass Gilthas und Boldran ihn mit dem Feind alleine gelassen haben, doch der Gnom stellt erfreut fest, dass der Hobgoblin ihm nun auch ohne die großen Menschen Respekt zollt. Eine Frage stellt er noch: "Wann erwartest du die Ablösung? Wie lange habt ihr schon Wache gehalten?" Der Gnom wartet eine Antwort ab. Dimble entschuldigt sich, bevor er dem Hobgoblin erneut den Knebel in den Mund steckt. Er versichert dem Wilden, dass er freigelassen wird, sobald diese Sache hier erledigt ist.

Dann geht der Gnom zu den anderen, teilt die neuesten Ergebnisse des Verhörs mit und informiert sich über die weitere Vorgehensweise. In den Kamin hinab mag er nicht klettern.


Boldran Post

Verfasst am: 05 Jul 2005 23:22
Burths Worte treffen den alten Mann wie einen Hammerschlag ins Gesicht. "... Unschuldige...!" In ihm steckte noch zu sehr der Bauer, nie würde er ein guter Paladin sein, er hatte mit diesem Vorschlag seinem Sohn Schande bereitet und vor den Augen seines Gottes versagt. Wie sollte er das wieder gut machen?

Schnell kommt Boldran auf die Beine und läuft hinüber zu seinen Freunden.

"Freunde, hört mich an! Wir.... wir können diese Kreaturen nicht ausräuchern. Wir wissen nicht mit Bestimmtheit, wer sich alles dort unten befindet. Vielleicht haben sie unter den Bewohnern der Good Hills Geiseln genommen. Sie alle würden im Feuer umkommen. Und ausserdem,..... kein Wesen unter Pelors strahlender Sonne hat es verdient, auf so grausame Weise zu sterben. Ich bin bereit, den Hobgoblins einen fairen Kampf zu bieten, notfalls auch ohne eure Unterstützung. Aber wir können sie nicht aus ihrem Unterschlupf herausbrennen. Die Götter würden sich von uns abwenden."


kaigrass Post

Verfasst am: 06 Jul 2005 06:53
"Normalerweise wären wir bald abgelöst worden, aber durch Euren Angriff werden sie wohl erstmal nicht rauskommen. Es ist unmöglich, dass sie den Kampf überhört haben. Und wenn sie rauskommen, dann in ganzer Stärke."

Kognoskula Post

Verfasst am: 06 Jul 2005 08:01
Kognoskula grübelt.

Nach einem kurzen Augenblick zuckt sie mit den Schultern und räuspert sich. Sie spricht in einem Ton, von dem sie sich sicher ist, dass er unter der Falltüre nicht meh gehört werden kann.

"Wie wäre folgender Versuch: Zunächst veranstalten wir hier ein wenig Kampfeslärm. Ich werde dann Gilthas oder Dimble oder beide von den Blicken verbergen. Dann ahmt der talentierte Künstler Dimble die Stimme eines Hobgoblins nach und jubelt ein wenig. Nun öffnen wir die Türe, und Dimble bittet um Hilfe, um die 'stinkenden Leichen der Feinde zu beseitigen'. Zudem erschaffe ich ein Ebenbild eines Hobgoblins, um denBluff zu untermalen. Dann, gut vorbereitet und versteckt greifen wir an wer herauskommt.

Zugegebenermassen ist auch dies nicht sehr gradlienig, wahlweise können wir mit einem ähnlichen Plan schlichtweg hineinlaufen
"

Gespannt schaut Kognoskula zwischen ihren Kollegen hin und her.


dimble Post

Verfasst am: 06 Jul 2005 08:37
"Eine sehr gute Idee Kognoskula, auch ich hatte einen ähnlichen Plan. Doch nach den Worten des Hogoblins klingt er nicht mehr so erfolgversprechend. Sie sollen Khurbok nicht stören, was seine Anhänger auf alle Fälle respektiert hätten. Mir schien, dass ihm das Schicksal dieser Wachen völlig egal ist. Es ist alles in Ordnung, wenn niemand in das Lager eindringt, waren die Worte des Hobgoblins.", gibt Dimble zu Bedenken.

Xiara Post

Verfasst am: 06 Jul 2005 09:06
�Ich bin auf jeden Fall dafür, sie hinauszulocken, und nicht selbst hinunterzugehen,� wirft Xiara ein, als sie von den Plänen ihrer Gefährten hört.

Gilthas Post

Verfasst am: 06 Jul 2005 09:40
"Kognoskula, das hört sich doch ganz gut. Auch nach Dimbles Einwurf ist es auf jeden Fall einen Versuch wert. Ich werde mich in der Nähe des Ausgangs verstecken und die Hobgoblins mit meinem Bogen empfangen. Du brauchst mich also nicht unsichtbar machen. Ein Problem stellt allerdings die Dunkelheit dar. Sobald die Hobgoblins rauskommen, sollten wir Licht machen."

Wenn keiner der anderen wiederspricht, sucht sich Gilthas ein Versteck hinter einem Baum oder einem Mauerrest.


Boldran Post

Verfasst am: 06 Jul 2005 09:49
"Ja, ja, ein guter Vorschlag, ein offener Kampf und eine faire Chance, lasst es uns so machen."

Boldran ist eifrig bemüht, die Idee des "ausräucherns" nicht mehr bei seinen Gefährten aufkommen zu lassen.

Bei den Vorbereitungen auf den Kampf spricht er noch kurz Burth an:"Mein Freund, ich will gestärkt in die bevorstehende Schlacht gehen und darum erbitte ich die Heilung Pelors. Ist euch dies möglich?"


kaigrass Post

Verfasst am: 06 Jul 2005 10:06
Auch wenn Burth sich denkt, dass der kleine Kratzer, den Boldran von dem Speer davon getragen hat, nicht die Heilung Pelors Bedarf, will er ihn nicht enttäuschen. Er spricht ein winziges Gebet, das Boldran das leichte Gefühl von Heilung gibt und ihn von fast allen seinen Schmerzen befreit.

Kognoskula Post

Verfasst am: 06 Jul 2005 10:59
"Ich verstehe Deinen Einwand, Dimble, aber ja, lasst es uns tatsächlich versuchen, die alternativen Optionen klingen nicht vielversprechender. Dimble bedenke, dass ich nicht verstehe was Du sagst, gib mir also ein Zeichen, was passiert:
den gesenkten Daumen, wenn es nicht klappt,
den ebenen Daumen, wenn ein Trugbild helfen könnte,
und den erhobenen Daumen, wenn alles ohne Illusion funktionert.
Keiner wird verstehen was Du sprichst, und nur ich werde dich sehen können wenn Du unsichtbar bist.
"

Kognoskula wawrtet bis jeder entschieden hat, wie er/sie sich bereit macht, stellt sich neben Dimble vor das Tor und ist bereit ihn unsichtbar zu machen.


dimble Post

Verfasst am: 06 Jul 2005 10:59
Durch den Optimismus seiner Freunde findet auch Dimble wieder Gefallen an der Idee.
"Ihr habt recht, einen Versuch ist es wert, schließlich haben wir nichts zu verlieren. Dann laßt uns noch einmal genau absprechen, wie wir vorgehen. Kognoskula, ich komme gerne auf dein Angebot zurück, mich vor den Augen der Hobgoblins zu verbergen. Wenn ich mit ihnen Kontakt aufnehme, muß ich nahe bei der Falltür stehen. Das Abbild ist eine tolle Idee."

Dimble wiederholt Kognoskulas Plan noch einmal, damit sich alle darauf einstellen können.
"Ich werde unsichtbar zur Falltür gehen, klopfen und die Hobgoblins ansprechen. Ich erzähle, dass der Kampf erfolgreich war, aber auch zwei der Hobgoblins gestorben sind und bitte um Wachablösung. Kognoskula erschafft ein Abbild eines Hobgoblins. Dann kommen hoffentlich ein oder 2 der Hobgoblins nach draußen, wir locken sie ein Stück von der Türe weg und ihr überwältigt sie. Natürlich müßt ihr euch verbergen, so dass ihr nicht frühzeitig entdeckt werdet." Der Gnom atmet tief durch. "Das könnte funktionieren. Noch Einwände? Andere Vorschläge?"

Danach beginnt Dimble mit ein paar Stimmübungen. Er probiert die Stimme des Hobgolins möglichst gut zu imitieren. Ein paarmal wechselt er die Stimmlagen und fragt schließlich seine Freunde, ob es so klappen könnte.
Die Geisel fragt er noch einmal aus. Er will die Namen aller Hobgoblins wissen sowie kurze Beschreibungen, damit er sie erkennnen kann und prägt es sich ein. Auch interessiert ihn, ob sie Opferrituale verrichten, um das für seinen Bluff eventuell nutzen zu können.


kaigrass Post

Verfasst am: 06 Jul 2005 11:16
Mehr oder weniger bereitwillig gibt der Hobgoblin Dimble Auskunft über die Namen seiner gefallenen Mitstreiter. Die Namen der Hobgoblins unten erfährt er auch, allerdings sehen die Hobgoblins für das ungeschulte Auge eines Gnomes doch sehr ähnlich aus, so dass er sich keine großen Hoffnungen macht, die Namen den Personen zu zuordnen. Leider bietet die uniformierte Kleidung der Hobgoblins auch kein großes Unterscheidungskriterium. Lediglich Khurbok wird er definitiv erkennen können, da er ihm als deutlich größer als alle anderen beschrieben wird.

Zu den Opferritualen erfährt Dimble, dass diese normalerweise ein rituelles Verbrennen beinhalten, aber das nur, wenn die Zeit und die Situation es zulassen.

"Wer im Kampf fällt muss das Totenreich durch eigene Kraft erreichen."


Kognoskula Post

Verfasst am: 06 Jul 2005 11:16
"So machen wir es, allerdings werde ich das Trugbild erst spät errichten, da es nur von sehr kurzer Dauer ist!" fügt die Halblingsdame hinzu.

Xiara Post

Verfasst am: 06 Jul 2005 11:19
�Gut, ich werde mich dann hinter der Mauer hier verbergen, damit man mich nicht sofort sieht, ich aber dennoch einigermaßen nah bin, um eingreifen zu können, sollten sie zu früh etwas bemerken.�


Boldran Post

Verfasst am: 06 Jul 2005 11:21
"Gilthas, Xiara, wenn ihr einverstanden seid, sollten wir die ersten Hobgoblins die herauskommen, mit unseren Bögen und Armbrüsten in Empfang nehmen!"

dimble Post

Verfasst am: 06 Jul 2005 11:45
Dimble spricht noch einmal kurz mit der Halblingsdame die Details den Trugbildzauber betreffend ab. "Dann gebe ich dir das Zeichen, ebener Daumen, wenn ich denke, dass die Falltüre sich bald öffnen wird. Das Erscheinen des Trugbilds ist dann auch für alle anderen das Zeichen, dass es bald losgeht."

Dann kommt Dimble schließlich noch auf Gilthas Einwand das Licht betreffend zu sprechen: "Licht machen sollten wir möglichst spät. Ich glaube Hobgoblins haben gute Augen und vermögen es in der Dunkelheit zu sehen. Wenn wir zu früh Licht machen, schöpfen sie sicher Verdacht. Ich kann das mit einem kleinen Zaubertrick übernehmen, zu dem ich glücklicherweise auch keine arkanen Silben sprechen muß."


Xiara Post

Verfasst am: 06 Jul 2005 12:03
Xiara nickt Boldran zu und macht ihren Bogen bereit, ehe sie sich hinter die Mauer duckt.

�Aber schießt nicht zu früh, erst wenn sie ganz draußen sind, damit sie nicht gleich wieder hineinlaufen. Ich denke das beste ist, wenn Dimble das Zeichen für den Angriff mit seinem Lichtzauber gibt.�


Kognoskula Post

Verfasst am: 06 Jul 2005 12:11
Kognoskula stimmt der Planung des Lichtes anerkennend zu.

Gilthas Post

Verfasst am: 06 Jul 2005 15:56
Auch Gilthas stimmt dem Plan mit einem Nicken zu und begibt sich dann hinter einen Baum(g10). Dort wartet er mit gezogenem Bogen auf den Kampf.

Kognoskula Post

Verfasst am: 06 Jul 2005 16:48
Kognoskula sagt leide zu Boldran: "Vielleicht kannst Du noch schnell die Hobgoblins verstecken - sie sollten nicht sofort gesehen werden, und mir sind sie zu schwer."

kaigrass Post

Verfasst am: 07 Jul 2005 07:16
Mit List und Tücke
Als Boldran und Burth die toten Hobgoblins hinter einen Busch tragen, bemerkt Burth, dass einer der gefallenen Hobgoblins noch am Leben aber bewußtlos ist. Auch diesen platziert er hinter den Busch, jedoch nicht ohne, dem gefangenen Hobgoblin zu sagen, dass er, wenn er freigelassen wird, sich um ihn kümmern soll.

Zu guter letzt bringen die beiden noch die Waffen der Hobgoblins ein kleines Stück in den Wald, so dass sie im Kampf nicht benutzt werden können. Dann nehmen auch sie versteckte Positionen in der Nähe der Falltür ein.

Kognoskula tritt an Dimble heran und lässt ihn aus der Sicht der anderen verschwinden. Während dieser zu der Falltür geht, versteckt sich die Halblingsdame unweit der Tür und bereitet sich darauf vor, ein Trugbild eines Hobgoblins zu erschaffen, so bald Dimble an der Tür klopft.

Klopf, Klopf.

Dimble wartet einen Moment und versucht zu hören, ob er irgendwelche Geräusche von unten wahrnehmen kann. Aber es vergehen einige Sekunden, ohne dass er etwas hört.


dimble Post

Verfasst am: 07 Jul 2005 07:36
Da der Gnom nichts hört, schlägt er ein weiteres Mal heftig mit seiner kleinen Faust auf die Falltüre. Dann ruft er in einem barschen Ton, die Stimme des gefangenen Hobgoblins nachahmend in der Sprache der Goblins:
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kaigrass Post

Verfasst am: 07 Jul 2005 07:56
Von unten wird eine Stimme hörbar.
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dimble Post

Verfasst am: 07 Jul 2005 08:12
Dimble ist angespannt. Er zeigt Kognoskula die flache Hand und bewegt sie nach links und rechts. Er scheint zu überlegen und abzuwägen. Den spreizt er den Daumen in ebener Handhaltung ab.

Dimble stimmt in das Jubeln mit ein.
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Kognoskula Post

Verfasst am: 07 Jul 2005 08:29
Kognoskula ist aufgeregt. Sie versteht nicht was Dimble da sagt, doch sie erkennt an seinem Tonfall, dass es klappen könnte. Sie konzentriert sich und erzeugt das Ebenbild des Hobgoblins (mit etwas weniger Wunden), den sie gefangen haben und bewegt es just neben Dimble, blickend auf die Falltüre. Sie konzentriert sich darauf, und ist bereit es jeder Situation entsprechend zu bewegen, und es wann immer möglich nah bei Dimble, der Stimme, zu positionieren.

kaigrass Post

Verfasst am: 07 Jul 2005 08:30
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dimble Post

Verfasst am: 07 Jul 2005 08:45
Dimble wirkt skeptisch. Er zuckt mit seinen Schultern. Dann wagt er noch einen Versuch, die Hobgoblins zum hochkommen zu bewegen. Beleidigt ruft er:
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kaigrass Post

Verfasst am: 07 Jul 2005 09:12
Wieder vergeht eine Weile in der Dimble nur leiseres Gemurmel vernehmen kann. Dann hört er deutlich die Stimme eines anderen Hobgoblins:
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dimble Post

Verfasst am: 07 Jul 2005 09:26
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Kognoskula Post

Verfasst am: 07 Jul 2005 10:39
Das Trugbild überdeckt Dimble beinahe, zudem ahmt es jede Bewegung von Dimble nach. Kognoskula achtet weiterhin darauf, dass wann immer Dimble dazu ansetzt etwas zu sagen, sich das Trugbild vom Gesprächspartner ein wenig abwendet, denn die Mundbewegungen kann sie einfach nicht schnell genug korrekt synchronisieren, sondern nur recht grob.

Wann immer dies nicht möglich ist, hält sich die Illusion die Stirn mit schmerzverzerrter Mine, so dass der Mund einigermassen vom Arm abgedeckt wird.


kaigrass Post

Verfasst am: 07 Jul 2005 11:34
Der Hobgoblin wirkt ein wenig skeptisch, folgt dem Trugbild aber mit einigen Schritten Abstand.
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dimble Post

Verfasst am: 07 Jul 2005 11:48
Dimble ist erleichtert, dass der Hobgoblin ihm folgt. Doch er ist sich seiner Skepsis bewußt. Außerdem befürchtet er, Kognoskula könnte das Trugbild aus ihrer Sicht verlieren, wenn er sich noch weiter in den Wald bewegt.
So konzentriert sich Dimble für einen Moment und direkt bei dem Hobgoblin (D12 und F12) entstehen zwei Kugeln, die wie Fackeln leuchten.


kaigrass Post

Verfasst am: 07 Jul 2005 12:03
Sofort nehmen alle das Zeichen zum Angriff wahr.

Kampfaktionen.


kaigrass Post

Verfasst am: 09 Jul 2005 11:58
Überraschungsrunde:
Xiara schießt einen Pfeil auf das wunderbar erleuchtete Ziel ab, und verletzt den unvorbereiteten Hobgoblin schwer.

Mist, denkt sich Gilthas, hätte ich doch meinen Dolch in der Hand, dann könnte ich jetzt mit dem Knauf den Hobgoblin niederstrecken.
Um die Überraschung aber auszunutzen, schießt Gilthas mit seinem Bogen dem Hobbo in den Hals. Und diesmal lassen ihn seine Zielkünste nicht im Stich. Der Pfeil durchbohrt den Hals und schickt den Hobgoblin gurgelnd zu Boden.

Vorsichtig geht Dimble ein paar Schritte zurück. Mit ein paar Hobgoblin Ausrufen versucht er, den aufkommenden Kampflärm zu übertönen.
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kaigrass Post

Verfasst am: 11 Jul 2005 10:04
Im ersten Moment nach der gelungenen Überraschung ist keine Reaktion aus der geöffneten Falltür zu entnehmen.

Trotzdem legt Xiara einen weiteren Pfeil auf die Sehne und zielt auf den Bereich, wo sich die Falltür befindet. Sollte ein weiterer Hobgoblin herauskommen, wird sie in dem Moment auf ihn schießen, wo er vollständig aus dem Loch im Boden herausgetreten ist.

Erfreut sieht Dimble, dass der Hobgoblin zu Boden geht. Da Xiara die Wache übernimmt, will der Gnom den Moment der Ruhe nutzen, um seine Freunde aufzuklären und das weitere Vorgehen abzusprechen. Leise bewegt er sich einige Schritte Richtung Wald. Kognoskula deutet er mit einer Handbewegung an zu kommen. Diese soll dann die anderen auf den immer noch unsichtbaren Gnom aufmerksam machen.

Kognoskula lugt vorsichtig um die Ecke und läuft leise ein paar Schritte nach vorne zum winkenden Dimble, dort konzentriert sie sich weiter auf ihr Trugbild. Sie blickt zu ihren Kollegen, und winkt auch die anderen herbei.

Schnell kommen alle zusammen, wobei keiner das Loch aus den Augen lässt. Xiara hält ihren Bogen weiterhin schussbereit.

Sobald alle beisammen sind, beginnt Dimble leise zu reden:
"Die Hobgoblins glauben, sie haben die Hügelländer besiegt. Dort unten wird nun gefeiert und Bier getrunken. Den einen rauszulocken war trotzdem nicht so einfach, sie scheinen ihre Höhle ungerne zu verlassen. Ich würde vorschlagen wir gehen nun rein und überraschen sie. Ich könnte auch versuchen, noch einen rauszulocken, aber das wird sie mißtrauisch machen und wir könnten den Vorteil wieder verlieren."
"Vielleicht kann vorher noch jemand kurz die Wunden von dem versorgen.", sagt Dimble, während er auf den Hobgoblin zeigt.

Burth kniet sich kurz hin und versorgt die Verletzungen des bewußtlosen Hobgoblins notdürftig. "Das solltei ihn vor dem verbluten bewahren."


Xiara Post

Verfasst am: 11 Jul 2005 11:04
Xiara nickt Dimble zu und schultert ihren Bogen wieder, um beide Hände freizuhaben. Dann bewegt sie sich zur Falltüre und schaut hinunter, wobei sie sich aber soweit bedeckt hält, dass man sie nicht gleich von unten aus bemerkt.


Gilthas Post

Verfasst am: 11 Jul 2005 11:06
Gilthas sieht wie Xiara ihren Bogen wegsteckt und schließt leise zu ihr auf.
"Meinst du es ist zu eng dort unten um einen Bogen zu benutzen? Dann würde ich auch auf meinen Flegel umsteigen."


Xiara Post

Verfasst am: 11 Jul 2005 11:08
Xiara nickt Gilthas bestätigend zu, als er sie fragt.

kaigrass Post

Verfasst am: 11 Jul 2005 11:30
Xiara kann nur wenige Details des Kellerraumes ausmachen, da die Hobgoblins scheinbar nicht auf Lichtquellen angewiesen sind. Eine alte Steintreppe führt in einen Raum, der früher offensichtlich als Spirituosenlager diente. Von der gewölbten, 12 Fuß hohen Decke tropft das Wasser des letzten Regens. Die Flaschenregale an den Wänden haben sehr unter der Feuchtigkeit und den Jahren gelitten und sind größtenteils zerstört. Auf dem Boden befinden sich unzählige zerbrochene Flaschen und kleine Fässer. Aus der entfernten Ecke des wohl 20 auf 30 Fuss großen Raumes hört sie deutlich die Stimmen mehrerer Hobgoblins, die offensichtlich in eine Unterhaltung vertieft sind.

dimble Post

Verfasst am: 11 Jul 2005 12:58
Auch Dimble schleicht zur Falltüre und riskiert einen Blick hinein. Dank Kognoskulas Zauber fühlt er sich sicher und probiert nicht, sich zu verbergen.

Gilthas Post

Verfasst am: 11 Jul 2005 14:10
Als Xiara ihm zustimmend zunickt, packt auch Gilthas seinen Bogen weg und holt seinen Flegel hervor. Dann schleicht er hinter Xiara her an den Rand des Gewölbes.

Dort wartet er darauf das jemand das Signal zur Attacke gibt.


kaigrass Post

Verfasst am: 11 Jul 2005 14:15
Kognoskula achtet auf Dimbles Gesten und hält sich stets in seiner Sichtweite, just um das Trugbild der Situation entsprechend zu bewegen. Während er zur Türe schleicht, hält sie Trugbild natürlich zurück, damit Dimble nicht auffällt. Dabei ist sie bereit auf ein Winken hin, das Trugbild schnell zu Dimble zu bewegen.

kaigrass Post

Verfasst am: 11 Jul 2005 14:26
Während Boldran, Burth und Kognoskula etwas im Hintergrund bleiben, lauern die anderen drei nahe der Falltür. Dimble kann es sich zwar erlauben, etwas auffälliger in den Raum hineinzuschauen, aber ohne Lichtquelle sieht er auch nicht mehr als die Waldelfe. Gilthas dagegen kann ohne zusätzliche Beleuchtung nun, da das Tageslicht fast verschwunden ist, nichts außer der Treppe in das feuchte Loch erkennen.

Das Gespräch der Hobgoblins ist immer noch zu hören. Nur Dimble versteht, was die Wilden sagen.
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Xiara Post

Verfasst am: 11 Jul 2005 16:43
Xiara blickt die anderen fragend an, deutet erst auf ihr Schwert, dann auf ihre Augen und schließlich nach unten in die Dunkelheit.

Gilthas Post

Verfasst am: 11 Jul 2005 17:07
Gilthas nickt Xiara zu.

Bevor er aber in die Dunkelheit stürmt, deutet er mit seiner Hand auf Dimbles leuchtende Kugeln.


kaigrass Post

Verfasst am: 11 Jul 2005 17:22
Als Dimble unsichtbar auf seine Kugeln schaut beginnen diese sich aufzulösen und den Wald und die Lichtung der Dunkelheit der Nacht zu übergeben.

Kognoskula Post

Verfasst am: 11 Jul 2005 18:28
Als Gilthas, Dimble und Xiara vor die Falltüre treten, und ihre Gestiken verraten, dass es nun hineingeht - mit Gewalt - lässt Kognoskula von dem Trugbild ab und schliesst zu den anderen auf. Sie will schnell dabei sein, wenn es hineingeht.

In der Hand trägt sie eine Schrftrolle.


dimble Post

Verfasst am: 11 Jul 2005 18:55
Dimble sieht Xiara und Gilthas, wie sie sich vorbereiten und will seine Bereitschaft bekunden, als ihm einfällt, dass die beiden den Gnom gar nicht sehen können. Offensichtlich können die Augen des Menschen in der Dunkelheit des Kellers noch weniger ausmachen als seine eigenen, wie Dimble an Gilthas Geste erkennt, doch leider sind die tanzenden Lichter schon wieder erloschen. Der Ausruf des Hobgoblins drängt zur Eile, sonst schöpfen sie doch noch Verdacht. Als dann auch noch die Halblingsdame aufschließt und ihre Bereitschaft zeigt, beschließt Dimble schnell zu handeln. Er zieht einen Sonnenstab aus seinem Rucksack. Unter seinem Mantel verdeckt, bricht er diesen über. Mit einem Ruck schmeißt der Gnom den nun hell leuchtenden Stab in den Keller, in Richtung der gehörten Stimmen. Dabei ruft er:
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Kognoskula Post

Verfasst am: 11 Jul 2005 19:58
Kognoskula ist bereit jedes gestische Signal zum Start des nächsten Manöver von Dimble direkt an die anderen weiterzugeben.

Gilthas Post

Verfasst am: 12 Jul 2005 07:15
Als Dimble den Leuchtstab entzündet, ist Gilthas bereit hinter Xiara in den Keller zu stürmen.

Kognoskula Post

Verfasst am: 12 Jul 2005 07:27
Kognoskula wiederholt das Signal von Dimble - nun für alle sichtbar.
Sie wird hinter den anderen hineingehen.


kaigrass Post

Verfasst am: 12 Jul 2005 07:44
Hinab in die Kellerruinen
Der Sonnenstab von Dimble erhellt den Kellerraum und erhellt auch noch den Gang, der diesen Raum nach Osten verlässt. In der hinteren Ecke des Raumes sind drei Hobgoblins, die verschreckt die Bierkrüge in ihren Händen fallen lassen. Ein Ausruf von einem der drei, lässt Dimble aber erkennen, dass seine Täuschung abermals geglückt ist:
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kaigrass Post

Verfasst am: 12 Jul 2005 09:48
Kognoskula erkennt das Lächeln von Dimble über die geglückte Täuschung. Doch nun wird es ernst.

Überraschungsrunde:
Xiara eilt die Treppe herunter und springt ohne lange zu zögern hinab, um sich seitlich zu den Hobgoblins zu positionieren. Unterwegs zieht sie ihr Schwert.

Gilthas läuft hinter Xiara auf die Treppe. Sobald wie möglich springt er herunter.

Eiligen Schrittes betritt Dimble nach Xiara und Gilthas die Treppe. Dort drückt er sich an die Wand, um den anderen möglichst nicht den Weg zu versperren.

Kognoskula, frohlockt - eine List! Sie huscht hinter Dimble her die Treppe hinab und späht auf die Goblins.

Boldran nähert sich der Treppe und spricht dabei ein kurzes Gebet zu Pelor, welches ihm eine göttliche Gefallen gewährt.

Auch Burth tritt an die Treppe heran. Dort macht er Schild und Streitkolben kampfbereit.


kaigrass Post

Verfasst am: 12 Jul 2005 11:45
Runde 1:
Xiara führt einen Streich mit ihrem beidhändig geführten Langschwert gegen den vordersten Hobgoblin aus. Der Buckler behindert sie zwar ein wenig dabei, das nimmt die Waldelfin aber in Kauf, um später durch ein einfaches Umgreifen auf die zusätzliche Verteidigung bauen zu können, sollten noch mehr Gegner dazustoßen. Und auch so ist ihr Streich präzise genug geführt, den unvorbereiteten Hobgoblin schwer zu verletzten. Beim Schlag versucht Xiara auszumachen, was weiter hinten in den Kellerräumen zu hören ist, doch von dort dringen keine Geräusche an ihr Ohr.

Gilthas macht zwei, drei schnelle Schritte nach vorne, wobei er mit seinem mächtigen Flegel ausholt und dem einen Hobgoblin mit Schwung versucht, die Kugel um die Ohren zu hauen. Allerdings hat er das Gewicht der Waffe nicht unterkontrolle und schlägt die mächtige Eisenkugel auf den Steinboden zu seinen Füßen. Verschreckt dreht sich der Hobgoblin um.

Dimble bewegt sich die Treppe hinab und positioniert sich schräg hinter Xiara. Dort angelangt stimmt er ein Lied an, in etwas gedämpfter Lautstärke, da er keine weiteren Goblins warnen will. Seine Freunde fühlen sich inspiriert vom angenehmen Klang der Stimme des Gnomes.

Kognoskula ist derart animiert von Dimbles Lied, und sieht wie der Nahkampf nicht optimal läuft. Da entscheidet sie sich mitzumischen und einen Zauebr zu sprechen, den sie schon immer einmal ausprobieren wollte. Sie hüpft die Treppe hinab und geht einige schnelle Schritte und hebt ihre Schriftrolle an. Dann glüht ihre Hand vor Kälte mit der sie nun nach dem Hobgoblin greift. Ein kurzer Schmerzensschrei deutet Kognoskula die Wirksamkeit ihres Zaubers an. Ihre Hand glüht weiterhin.

Boldran eilt seinen Freunden zur Unterstützung und zieht derweil seinen Kriegshammer, der sofort wieder hell leuchtet. Unmittelbar vor dem ersten Hobgoblin bleibt er seinen Hammer in die Luft reißend stehen.

Auch Burth folgt, bleibt jedoch hinter Gilthas zurück, um den Menschen nicht in seiner Bewegungsfreiheit einzuschränken.

Jetzt erkennen die Hobgoblins, dass ihre Siegesfeiern wohl zu früh waren. Sofort versucht der Goblin nahe des Gangs zu fliehen, während er laut und deutlich nach Verstärkung ruft. Geistesgegenwärtig setzt Kognoskula ihren Zauber noch einmal gegen den fliehenden Hobgoblin an, und auch Xiara führt ihren mächtigen Streich fort. Aber es gelingt ihnen nur, den Hobgoblin schwer zu verletzen. Der zuerst attackierte Hobgoblin weicht in die Ecke zurück, wo er sein Schild bereit macht und einen schützendes Gebet spricht. Der letzte Hobgoblin tut es ihm gleich, allerdings achtet er beim wirken des Zaubers darauf, nicht in eine der geschwungenen Waffen zu laufen. Er macht einen Schritt zurück vor den Gang und hebt sein Schild zur Deckung hoch.


kaigrass Post

Verfasst am: 12 Jul 2005 14:46
Runde 2:
Xiara richtet ihr Schwert diesmal gegen den noch unverletzten Hobgoblin, von ihren bisherigen Treffern angespornt, legt sie sogar noch etwas mehr Kraft in den Schlag hinein. Diesesmal geht ihr wuchtiger Schlag ein gutes Stück am Ziel vorbei.

Mist, dabei habe ich doch eine ganze Zeit mit der Waffe geübt.
Durch seinen Fehlschlag und das Zaubern der Hobgoblins nicht mehr ganz so waghalsig, geht Gilthas einen Schritt vor und haut auf den verletzten Hobgoblin in der Ecke ein. Da er nicht weiß was der Hobgoblin gezaubert hat, hält er sich diesmal ein wenig zurück und läßt die Deckung nicht komplett fallen. Obwohl seinen Schlag am Schild vorbeiführt, scheint ein unsichtbares Kraftfeld den Hobgoblin zu schützen und lenkt den schweren Streitkolben erneut gegen die Wand.

Da der Weg ins Kellerinnere versperrt bleibt, kann der Gnom dem Hobgoblin nicht folgen. Sein Lied klingt aus, er will keinesfalls mögliche Geräusche aus dem Inneren übertönen. Dennoch fühlen sich seine Freund weiter inspiriert.

Kognoskula beobachtet, wie Gilthas von dem Zauber der Hobgoblins eingeschüchtert wirkt und zischt ihm zu:
"Das war nur ein schwacher Schutzzauber, keine Angst!"
Sie sieht ihre gepanzerten Gefährten heraneilenn und greift mit ihrer gefrorenen Hand noch ein letztes Mal nach einem der Hobgoblins, um dann Platz zu machen. Auch dieses Mal fügt ihr Angriff dem Hobgoblin leichten Schaden zu. Dann weicht Kognoskula etwas zurück und zieht ihre Armbrust.

Sofort nimmt Boldran ihren Platz ein und lässt seinen Kriegshammer wuchtig auf den Hobgoblin niedersausen, der diesen schwer verletzt.

Auch Burth macht einige Schritte vor und versucht seinerseits den verwundeten Hobgoblin zu treffen. Sein Schlag geht jedoch ins Leere.

Aus dem hinteren Bereichen des Kellers ist immer noch deutlich das Rufen eines Hobgoblins zu vernehmen, welches von der lauten Stimme eines anderen Hobgoblins erwiedert wird.
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kaigrass Post

Verfasst am: 13 Jul 2005 07:30
Runde 3:
Da ihr Gegner nun bereits schwer angeschlagen ist, führt Xiara ihre Klinge wieder einhändig und mit etwas weniger Wucht, in der Hoffnung, den Hobgoblin nun schnell auszuschalten. Geschickt stößt sie ihr Schwert durch die Rüstung des schon verwundeten Hobgoblins, und weder Schild noch magischer Schutz können den Treffer abwenden. Schwer blutend sinkt der Hobgoblin zu Boden und gibt den Weg ins innere frei.

Beruhigt durch Kognoskulas Zischen und aufgemuntert durch das Scheitern der Hobgoblins zu Zaubern und das Erscheinen von Burth und Boldran, greift Gilthas den Hobgoblin in der Ecke wieder mutiger an. Da dieser aber schon recht mitgenommen aussieht, versucht Gilthas diesen mit einem gezielten Schlag auf die Brust bewußtlos zu schlagen, aber seinen wenig beherzten Schlag kann der Hobgoblin mit dem Schwer abblocken.

Dimble übersetzt die Worte, die offensichtlich von Khurbok, dem Anführer, stammen: "3 weitere Hobgoblins werden zur Unterstützung kommen, die restlichen beiden sollen den Anführer bewachen und bleiben bei ihm."
Dann wartet er ab, ob die Nahkämpfer die Hobgoblins außer Gefecht setzen können.

Auch Kognoskula wartet gespannt ab, was ihre Gefähten im Nahkampf gegen die schwer verletzten Hobgoblins ausrichten.

Boldran macht einen schnellen Schritt vor über den von Xiara zu Boden geschickten Goblin und läßt seinen Hammer auf den in der Ecke stehenden Hobgoblin niedersausen. Mit voller Wucht drückt er den angeschlagenen Gegner in die Wand, der daraufhin bewußtlos zusammen sackt.

Burth wartet einen Moment ab, um zu sehen, wie Kognoskula und Dimble reagieren.

Der Gnom eilt dem geflohenen Hobgoblin hinterher in den nächsten Raum. Dort spitzt er seine Ohren in der Hoffnung weiteres vom Vorgehen der Hobgoblins aufzuschnappen. Er hört schnellen Schrittes mehrere Hobgoblins heraneilen.

Kognoskula eilt so schnell ihre Beine sie tragen Dimble hinterher.

Burht sieht Kognoskula und folgt ihr durch den Gang in den halb erleuchten Raum.

Als die drei den Raum betreten haben, hören sie die Schritte dreier Hobgoblins, die sogleich aus dem südlichen Gang auftauchen. Während der erste die kleine Treppe zu dem erhöhten Podest hinauf eilt, um dort hinter dem Brunnen Schutz zu suchen und seinen Speer zu werfen, rennen die anderen beiden direkt auf Burth zu, wobei sie Kriegsaxt und Schild bereit halten. Alle drei Hobgoblins sind Augen scheinlich unverletzt, auch wenn die Kutte des Hobgoblins, der hinter dem Brunnen in Deckung geht, einen Einschnitt zeigt, wie ihn Xiaras Schwerthieb hervorgerufen haben könnte.


kaigrass Post

Verfasst am: 13 Jul 2005 09:56
Runde 4:
Xiara eilt den anderen hinterher und stellt sich den Hobgoblins in den Weg, wobei sie zunächst aber eher vorsichtig nähert, da sie nicht genau weiß, was ihre Begleiter tun werden.

Gilthas ruft ein wenig entrüstet "Wo rennt ihr denn hin? Die Hobgoblins kommen doch und wir könnten hier einen nach dem anderen in die Zange nehmen."
Dann wartet er solange bis Boldran mit seinem Licht nach vorne geht, um dann vorsichtig hinterher zu gehen und sich im nächsten Raum in verteidigernder Haltung aufzustellen.

Boldran eilt den anderen hinterher und geht ohne zu zögern in den Nahkampf mit einem der Hobgoblins. Sein leuchtender Kriegshammer erhellt den Raum größtenteils.

Dimble greift nur für Kognoskula sichtbar in seinen Komponentenbeutel und holt ein Stück Schweineschwarte hervor. Dieses walgt er in seiner linken Hand. Dabei singt er ein paar arkane Laute und deutet in Richtung der Hobgoblins. Sofort überzieht sich der Boden unter ihnen mit einer glitschigen Schicht, auf der die Hobgoblins den Halt verlieren und zu Boden stürzen.
Sich freuend schleicht Dimble leise ein paar Schritte Richtung Brunnen.

Begeistert sieht die Halblingsdame, wie Dimble die Hobgoblins zu Fall bringt. Sofort nimmt Kognsokula sie den halbversteckten Hobgoblin ins Visir, lädt ihre Armbrust und feuert einen Schuss auf ihn ab, der allerdings sein Ziel verfehlt. Dabei rückt sie einen kleinen Schritt zur Seite.

Burth schlägt mit seinem Streitkolben auf den ersten der gestürtzen Hobgoblins und verletzt ihn leicht.

Der Hobgoblin hinter dem Brunnen seinen Speer auf Kognoskula schleudert, nach dem diese versucht hat, auf ihn zu schießen, und verletzt sie mit einem guten Treffer. Anschließend zieht er seine Kriegsaxt und macht einige Schritte auf die Halblingsdame zu.
Die beiden gestürzten Hobgoblins versuchen sich aufzurappeln, was Boldran und Burth nutzen die Gelegenheit einen der beiden gemeinschaftlich niederzustrecken, bevor dieser auf die Beine kommen konnte.
Der andere kommt zwar wieder auf die Beine, kann aber keinen Treffer gegen Burths gute Rüstung landen.




kaigrass Post

Verfasst am: 13 Jul 2005 11:19
Runde 5:
Da Boldran und Burth alles im Griff haben, bewegt sich Xiara um den Brunnen in den Rücken des anderen Hobgoblins, um die anderen von dort aus zu unterstützen. Ihr Langschwert greift sie wieder einmal mit beiden Händen, zögert den Schlag aber noch einen kurzen Moment hinaus.

Boldran greift ohne langes Zögern erneut den Hobgoblin an und fügt ihm eine schwere Verwundung zu.

Gilthas besinnt sich auf seine kämpferische Ausbildung und versucht den Hobgoblin mit Xiara in die Zange zu nehmen. Während der Schlag mit voller Kraft der Elfe ins Leere geht, gelingt es Gilthas dem ausweichenden Hobgoblin einen schmerzhaften Hieb auf die Nieren zu geben.

Dimbles Freude über seinen geglückten Zauber und die fallenden Hobgoblins wird durch den harten Speertreffer getrübt, den die Halblingsdame einstecken muß. So macht der Gnom einen Schritt nach hinten, zieht den Heilstab und schließt mit dessen Kraft die Wunden der Halblingsdame fast komplett.

Kognoskula ist verwirrt -ein taktisches Nahkampfmanöver. Da ihre Wunden aber wieder von Dimble geheilt werden wagt sie es: Sie läßt ihre Armbrust fallen, zieht ihren Dolch und sticht sehr vorsichtig zu ... zumindest zuckt ihre Hand für einen Moment. Ein Stich ist aber nicht zu erkennen.

Burth eilt Boldran zur Hilfe, kann dieses Mal aber keinen erfolgreichen Treffer landen.

Der umzingelte Hobgoblin versucht wie die anderen Hobgoblins zu vor im Eifer des Gefechtes die nötige Konzentration aufzubringen, einen Zauber zu wirken, aber ihm gelingt es genauso wenig wie seinem Begleiter, der bei dem Versuch sich zu konzentrieren erneut auf dem glatten Boden ausrutscht und zu Boden sinkt.

Aus dem südlichen Gang sind keine Geräusche zu vernehmen.


kaigrass Post

Verfasst am: 13 Jul 2005 13:14
Runde 6:
Boldran schlägt noch einmal wuchtig zu. Bewußtlos sackt der Hobgoblin zusammen und läuft dann einige Schritte um den gefährlichen Bereich herum.

Xiara führt einen weiteren Hieb gegen den Hobgoblin, diesmal mit etwas weniger Kraft und mehr Präzision. Als ihr Gegner fällt, bewegt sich die Elfe gleich weiter in Richtung des nächsten Ausgangs.

Gilthas nickt Xiara anerkennend zu und bewegt sich auf den südlichen Gang zu, bleibt aber einen Schritt hinter Boldran erstmal stehen.

Dimble bewegt sich am Kampfgeschehen vorbei und späht in den südlichen Gang. Damit der Heldenmut seiner Freunde nicht nachläßt, stimmt er erneut ein beflügelndes Lied an.

Mit einem lachenden Kopfschütteln über ihren Stich steckt Kognoskula ihren Dolche wieder weg und hebt die Armbrust vom Boden auf, die zuvor zum Ziehen des Dolches hat fallen lassen.

Auch Burth schließt zu Boldran auf, läßt dem offensichtlich besseren Kämpfer aber den Vortritt.

Runde 7:
Dieser zögert nicht lange und stürmt den Gang entlang nach vorne. Er betritt einen Raum in dem ein dutzend dreckiger Lager auf dem Boden zu finden sind. In der Ecke steht eine kleine Holzkiste an einer Feuerstelle, die aber momentan erloschen ist.

Zwei Hobgoblins haben ihn mit angelegten Speeren erwartet und schleudern diese, als er den Raum betritt. Dem ersten Speer kann er noch ausweichen, doch der zweite bohrt sich in seine Rüstung. Sofort ziehen beide Hobgoblins Kriegsäxte und bereiten sich auf einen Kampf vor.

Ein weiterer Hobgoblin in einer roten Robe hält eine meisterhaft gefertigte Kriegsaxt in die Höhe und stürmt sogleich auf Boldran zu. Der mächtige Schlag durchdringt ebenfalls Boldrans Rüstung, macht aber kaum mehr Schaden als der Speer.



kaigrass Post

Verfasst am: 16 Jul 2005 08:40
Xiara eilt hinter Boldran her und um die Ecke herum, um sogleich auf den Anführer der Hobgoblins loszustürmen. Sie begrüßt ihn auch gleich mit einem etwas gewagten Angriff, der wieder einmal ihre volle Kraft hinter sich hat. Doch ihr gelingt es nicht, ihre Kraft in einen platzierten Schwerthieb umzuwandeln, so dass Khurbok dem Streich mühelos ausweicht.

Als Gilthas die anderen voranstürmen sieht, schüttelt er wieder ein wenig fassungslos mit dem Kopf.
Die sind echt lebensmüde, denkt er sich und stürzt hinter Xiara her und baut sich neben Boldran auf, um in der nächsten Runde den rotgerobten in die Zange zu nehmen.

Dimble schließt so schnell er kann zu Boldran und den anderen auf. Sein Lied erklingt derweil weiter.

Auch Kognoskula eilt hinterher. Ebenso auch Burth.

Runde 8:
Während die beiden Wachen etwas verzögern, macht Khurbok einen Schritt zurück und wechselt seine Waffe in die Schildhand. Mit der nun freien Hand führt er eine kurze Geste aus, die er mit ein paar Worten unterstützt. Kurz darauf schießt ein Flammenkegel aus seiner ausgestreckten Hand und erfasst Boldran und Xiara. Die Flammen sind aber nur lauwarm, fügen Boldran und Xiara doch ein paar leichte Verbrennungen zu.

Die beiden Wachen schauen ihre nächsten Gegenüber mit starrem Blick an. Zwei kurze Worte in der Sprache der Hobgoblns sind an Xiara und Gilthas gerichtet. Obwohl sie die Worte nicht verstehen, wirken sie befehlend und beide lassen ihre Waffen fallen. Sofort schließen die Wachen auf, um die beiden am Aufheben ihrer Waffen zu hindern.


kaigrass Post

Verfasst am: 17 Jul 2005 07:56
Die unheilvolle Präsenz von schwarzer Magie und falschen Göttern liegt schwer in den stickigen Katakomben. Die Ausdünstungen der Hobgoblins, der Geruch von Schweiss und Blut, machen den Kämpfenden das Atmen beinahe unerräglich.
Nach einem ungläubigen Blick auf seine beiden Kampfgefährten, die ihre Waffen fallen lassen, richtet Boldran seine volle Konzentration auf den vermeintlichen Anführer der Widersacher.
"Deine Wunden sind sehr schwer, Vater. Wenn sie dich in die Zange nehmen, könnte es dein Ende sein. Bitte bedenke deine nächsten Schritte gut."
Boldran lächelt seinen Sohn milde an. "Wenn ich jetzt versage, mein lieber Sohn, wer steht dann noch zwischen unseren Feinden und den kleinen Kampfgefährten. Sie würden überrannt werden und ihr Leben hier beenden. Das werde ich nicht zulassen. Höre mich an, Heironeous, nie zuvor habe ich deine Hilfe so sehr erbeten wie jetzt in diesem Moment. Führe meinen nächsten Schlag, auf das ich über meine Feinde triumphieren und meinen Freunden in ihrer Not beistehen kann."
Mit grimmigen Blick macht Boldran einen Schritt nach vorne und führt einen wohlbedachten Schlag gegen den Anführer in den er seine gesamte Abneigung gegen das Böse hineinlegt, doch auch der Magier scheint von einer Macht ungeben zu sein, die den Schlag im letzten Moment ein entscheidendes Stück ablenkt.

Xiara zieht ihren neuerworbenen Silberhammer, um damit dem Hobgoblinpriester zu erklären, was sie von seiner Zauberei hält. Anschließend geht sie noch einen Schritt zur Seite. Auch mit dem Hammer ist die Elfe geschickt genug, einen wirkungsvollen Treffer zu landen.

Gilthas schaut kurz auf den fallen gelassenen Streitflegel.
Mist, gerade habe ich mich an den gewöhnt.
Um aber nicht dem Schlag des Hobgoblins ausgesetzt zu sein, zieht Gilthas zwei Dolche aus seinem Gürtel und macht noch einen Schritt nach rechts bevor er mit dem Dolch zu stößt. Inspiriert von Dimbles Gesang gelingt es ihm den Dolch tief in die ungedeckte Seite des Hobgoblins zu bohren und ihn zu verletzen.

Dimble läßt seinen Stoßdegen fallen und betritt nun auch den Raum. Er positioniert sich direkt hinter Burth. Sein Lied klingt aus. Dort greift der Gnom wieder in den kleinen Beutel an seinem Gürtel und holt einen Spielzeugsoldaten hervor. Seinen Freunden ruft er zu: "Für eine bessere Übersicht im Kampfe!" Darauf hört man Dimble einige arkane Laute singen. Der Spielzeugsoldat verpufft.

Kognoskula eilt weiter den Gang hinunter, dem Kampfgetümmel entgegen. Als sie den Raum betritt, sieht sie den Erzfeind in Roben, Khurbok, flankiert von grimmigen Wachen. Um ihren Kameraden im Nahkampf zu helfen und Khurbok zu schwächen beginnt sie die ersten Silben eines Zaubers. Ihre aufgesammelte Armbrust läst sie nun mit einem Kopfschütteln erneut fallen Diese plumpen, mundanen Waffen...
Dann zieht sie aus ihrer Gürteltasche eine verknotetes Taschentuch, welches sie mit bitterbösem Blick auf Khurbok gerichtet in ihrer Hand zerquetscht - und ähnlich ihrer eigenen Hand formt sich eine semitransparente abendhimmelblaue Klaue vor Khurbok, welche sich direkt um seine Kehle schliesst, ihn zu würgen beginnt und ihm den Atem nimmt.

Burth sieht die Verletzungen von Boldran und spricht schnell ein mächtiges Gebet, dann eilt er nach vorne und berührt seinen den Paladin, woraufhin sich ein Großteil seiner Wunden schließen.

Runde 9:
Khurbok wirkt etwas irritiert durch die Hand, die an seine Kehle drückt, aber gleichzeitig scheint ihm sein magischer Schutz Mut zu geben. Schnell wechselt er die Axt zurück in seine freie Hand und schwingt sie in einem großen Bogen auf Boldran, aber die Rüstung lenkt jeglichen Schaden ab.

Auch die anderen zwei Hobgoblins scheinen es auf den Paladin abgesehen zu haben, da sich dieser in eine für sie günstige Position begeben hat. Während Boldran den ersten Schlag pariert, nutzt der zweite die Gelegenheit, seine Axt in Boldrans Seite zu schlagen. Trotz der Rüstung spürt dieser einen leichten Schmerz.


kaigrass Post

Verfasst am: 17 Jul 2005 15:05
Boldran bemerkt eine vorsichtige Berührung an seinem Rücken. Kurz darauf durchströmt ihn wahre göttliche Kraft und er spürt, wie sich seine Wunden schliessen. Im stillen dankt er seinem Gefährten Burth für seine Übersicht im Kampf und seine Besonnenheit.
Sein letzter Schlag, den er mit aller Macht gegen das Böse führte, ging fehl, und für einen entsetzlich langen Augenblick zweifelte Boldran, daß Heironeous in diesem Kampf an seiner Seite stehen würde. Doch dann gingen die Angriffe seiner 3 Widersacher ins Leere und Boldran wußte und spricht es auch laut aus:
"Jeder hat mal einen schlechten Tag."
Er lachte über diesen kleinen Scherz und konzentrierte sich abermals auf den Anführer, den er weiter zuversichtlich bedrängt. Dieses Mal trifft sein Schlag mühelos und fügt dem zäh wirkenden Hobgoblin eine leichte Verletzung zu.

Xiara wirbelt herum und holt dabei erneut beidhändig mit dem wuchtigen Hammer gegen den Hobgoblin aus, der dabei bedrohlich knapp an Burth und Boldran vorbeisaust, so schnell bewegt sie ihn. Dem ersten Hieb weicht der Hobgoblin noch schnell genug aus, aber lange kann er sich darüber nicht freuen, denn im Zurückziehen erwischt Xiara seinen Kopf und der Hobgoblin geht zu Boden.
Anschließend entfernt sie sich noch mit einem weiteren Schritt etwas von ihrem Ziel.

Ermutigt von seinem und Xiaras Treffer macht Gilthas einen weiteren Schritt um den Hobgoblin herum und sticht gleichzeitig mit seinen beiden Dolchen auf den Hobgoblin ein, wobei er ausnutzen kann, dass dieser Hobgoblin sich auch auf Boldran konzentrieren muss. In einem Wirbel seiner zwei kurzen Klingen schlitzt er dem Hobgoblin die Kehle auf und rammt zur Unterstützung noch die zweite Klinge in die Brust des Goblins. Ohne weitere Lebenszeichen sinkt die letzte Wache des Anführers zusammen.

Dimble singt wieder eine Zauberformel, zieht ein kleines Wollknäuel aus seiner Gürteltasche und wirft es auf den Anführer der Hobgoblins. Sofort ist der Gnom wieder für alle sichtbar. Doch der Zauber zeigt keine Wirkung bei dem stämmigen Hobgoblin.
Dann greift Dimble in seinen Rucksack und holt eine Fußfallentasche heraus, die er nach kurzer Absprache auf gnomisch der Halblingsdame hinhält.

Kognoskula ist das Kampfgeschehen zu wirr und verstrickt, sie spricht ein paar schnelle Worte, bei denen sie eine winzige Zielscheibe vor sich hält. Ihre Augen glühen schwach bläulich auf und gelassen sieht sie die nächste Bewegungen der Feinde nun schon kurz bevor sie sich ereignen.
Die Halblingsdame geht einen Schritt weiter in den Raum, nimmt mit einem Nicken von Dimble die Fussfallentasche entgegen und nimmt Mass auf Khurbok.

Burth macht einen Schritt über den gefallenen Hobgoblin, um Khurbok angreifen zu können. Diesmal gelingt es auch ihm, den Anführer der Hobgoblins zu verletzen.

Runde 10:
Von seinen Wächtern isoliert macht Khurbok einen Schritt an die Wand, bevor er seine Axt gegen Boldran führt. Auch der Hobgoblin kann einen guten Treffer landen, der Boldran eine weitere Wunde hinzufügt. Noch scheint er nicht gewillt seine aussichtslose Position aufzugeben.







kaigrass Post

Verfasst am: 17 Jul 2005 18:44
Boldran bemerkt, dass sowohl Xiara als auch Gilthas wieder zu ihm aufgeschlossen haben und schöpft neuen Mut. Die Wächter des Anführers fallen zu beiden Seiten leblos zu Boden. Er führt einen weiteren Angriff aus, der dem Anführer der Hobgoblins einige Schmerzen zu fügt.

Xiara umrundet Boldran in schnellen Schritten und holt weit mit ihrem Kriegshammer aus, ehe sie ihn gegen den Anführer der Hobgoblins schmettert. Dieser kann aber ausweichen und läast den Hammer gegen die Wand prallen.

Gilthas läuft in einem Bogen um Khurbok herum, so daß er diesen mit Burth in die Zange nimmt. Dort sticht er mit seinem Dolch dem Hobgoblin von hinten in die Nieren. Aber auch diesem Stich kann der Hobgoblin ausweichen.

Sollte Khurbok die Angriffe der Kämpfer überlebt haben, versucht Dimble ihm die Ausweglosigkeit seiner Situation klarzumachen und ihn zur Aufgabe zu bewegen. Doch dieser lacht nur kurz, zumal die Angriffe von Xiara und Gilthas ihn nicht wirklich eingeschüchtert haben.

Kognoskula wartet ab bis auch Burth eine Hieb gegen Khurbok geführt hat.

Dieser zögert nicht lange und lässt seinen Streitkolben auf Khurbok niedersinken. Ein schwerer Hieb fügt ihm eine kritische Verletzung zu.

Ahnend, wie sich die Kämpfer bewegen werdend, wirft Kognoskula die Fussfallentasche mitten in das Kampfgetümmel genau auf Khurbok. Der Beutel zerplatzt zu seinen Füßen und die klebrige Flüssigkeit verteilt sich über seine Beine, wo sie sofort fest wird und seine Bewegung behindert. Zusätzlich schließt sich die Energiehand um seinen Hals und drückt ihm die wenige noch verbleibende Luft ab.

Runde 11:
Obwohl seine letzten Sekunden ticken, ist der fanatische Hobgoblin immer noch nicht bereit, aufzugeben und schlägt noch einmal mit seiner Axt nach Boldran. Doch sein entkräfteter Schlag prallt harmlos an der Rüstung des Paladins ab. Khurbok verdreht die Augen und sinkt bewußtlos zu Boden.

Kampfende.


kaigrass Post

Verfasst am: 17 Jul 2005 18:59
Burth kniet sich zu dem gefallenen Khurbok und untersucht ihn schnell. Nach dem er sicher gestellt hat, dass dieser nicht verblutet, sagt er zu den anderen: "Wir werden ihn auf jeden Fall zurück nach Blacktop bringen, damit er dort seine gerechte Strafe erhält. Ebenso wie die anderen, noch lebenden Hobgoblins."

Anschließend spricht Burth einen Zauber auf Boldran, der dessen natürliche Heilung stark beschleunigt und so über knapp anderthalb Minuten nahezu vollständig von seinen Wunden heilt.


Xiara Post

Verfasst am: 17 Jul 2005 19:02
Nachdem der Feind besiegt ist, hebt Xiara wieder ihr Schwert auf und steckt die beiden Waffen weg, nachdem sie sie gereinigt hat. Leicht erschöpft von der Anstrengung des Kampfes, gibt sie zu bedenken: �Der Anführer könnte eine nützliche Informationsquelle für die Gnome und Halblinge sein, wir sollten dafür sorgen, dass er nicht stirbt!�

Dann sucht sie sich ersteinmal ein lauschiges Plätzchen, um sich etwas auszuruhen und wieder zu Atem zu kommen.


kaigrass Post

Verfasst am: 17 Jul 2005 19:10
Sowohl Rüstung und Schild als auch die Axt des Anführers der Hobgoblins sind von mindestens meisterhafter Qualität. Außerdem besitzt er noch einen kleinen Kupferschlüssel, der das Vorhängeschloss an der Holztruhe öffnet.
Diese beinhaltet gut 5000 Silbermünzen, 1000 Goldmünzen und einen Beutel mit 15 Azuriten, die jeder ungefähr 10 Goldmünzen wert sind.

Kognoskula wendet eine kleine magische Formel an, während sie den Raum näher untersucht. Die Gegenstände von Khurbok sowie die Schilde der anderen Hobgoblins tragen schwache magische Auren.

Doch dieser Fund kann die Abenteurer nicht lange fesseln, denn Kognoskulas Blick fällt auf den kleinen Nebenraum. Ein einfacher Sarg aus Walnussholz steht halbgeöffnet nahe der nördlichen Wand. Die kopflosen, halb zu staub zerfallenen Gebeine eines Humanoiden liegen in der Mitte des Raumes. Der Schädel, der riesige, scharfe Eckzähne aufweist, liegt in der südöstlichen Ecke des Raumes.
Ein Teil der westlichen Wand wirkt glatt poliert und aus einem unterschiedlichen Mauerwerk als die umgebenden Wände.


Xiara Post

Verfasst am: 17 Jul 2005 20:36
�Der sieht ziemlich tot aus,� bemerkt Xiara trocken.


Kognoskula Post

Verfasst am: 17 Jul 2005 20:44
Kognoskula erstarrt und greift krampfhaft Xiaras Arm neben ihr, sie zischt langsam und fasziniert:
"Ne-per-chil's-Rest"
Sie erleuchtet ihre Lampe erneut um den Raum in vollem Detail zu begutachten.


Xiara Post

Verfasst am: 17 Jul 2005 20:55
�Hast Du die Eckzähne gesehen? Ja, ich denke das wird es sein. Aber allem Anschein nach hat dieser Vampirjäger dann doch ganze Arbeit geleistet.�

Xiara schaut sich dabei die nähere Umgebung interessiert an. Ihre scharfen Elfenaugen suchen auch nach versteckten Räumen oder Fächern, die sich in der Wand befinden könnten.


Kognoskula Post

Verfasst am: 17 Jul 2005 20:58
Kognoskula klopft sich mit der flachen Hand auf die Stirn und knetet beinahe manisch an der Quaste ihrer Gelehrtenkappe. Sie erscheint unheimlich konzentriert, ihre Gestiken verraten, dass sie soeben eine geistiges Bild mit dem vergleicht was sie sieht.

Plötzlich spurtet sie, über einige Knochen stolpernd in Richtung der westlichen Wand und stellt dort ihre Lampe ab. Sie nimmt ihren Dolch und Klopft angestrengt die Mitte der Wand ab. Dabei murmelt sie:

"Irgendwo hier muss,...."


Gilthas Post

Verfasst am: 17 Jul 2005 21:05
"Puh, das war leichter als erwartet!" entfährt es Gilthas als der Hobgoblinanführer zu Boden sinkt.

Erleichtert über den glimpflichen Ausgang des Kampfes steckt Gilthas einen seiner Dolche weg, bleibt aber mit dem anderen weiter kampfbereit.

Als es nach einer Weile immernoch ruhig ist, steckt er auch seinen zweiten Dolche weg und hebt seinen Kriegsflegel wieder auf. Dabei fällt auch sein Blick auf den Sarg.

"Wie mir scheint haben wir Neperchils Rest gefunden. Wie geht es nun weiter?"


Boldran Post

Verfasst am: 17 Jul 2005 21:24
Müde wischt sich Boldran den Schweiss von der Stirn. Der letzte Gegner ist gefallen und seinen Freunden geht es gut.

"Heironeous, dies ist ein grosser Tag. Wir konnten den Good Hills einen Teil ihres Friedens wiedergeben. Unsere Feinde liegen tot oder sterbend zu unseren Füssen und ich habe im Kampf nicht versagt. Dies habe ich deiner göttlichen Kraft und Gnade zu verdanken. Ich preise deinen Namen und neige mein Haupt vor dir."

Daraufhin kniet Boldran nieder, senkt seinen Kopf und spricht ein längeres stummes Gebet.

Als er geendet hat, vernimmt er die Worte von Gilthas.

"Leicht?!, Das nennt ihr leicht? Ein jeder von uns hat es seinem Gott und Schutzpatron zu verdanken, dass dieser Kampf so gimpflich geendet hat. Zwei oder drei mehr von diesen Hobgoblins und das Scharmützel hätte leichthin anders ausgehen können. Oh, ihr allmächtigen Götter, leicht."
Boldran schüttelt voller Verwunderung über diese unbedachten Worte sein Haupt.

Nach einigen Momenten hält er inne und prüft die Stellen, an denen ihn die gegnerischen Waffen getroffen hatten. Dann neigt er ehrfürchtig sein Haupt in Richtung von Burth. "Ihr seid ein wahrer Freund und euer Sonnengott ist wahrhaftig mit uns. Habt Dank."

Als er nach einiger Zeit die hektischen Bemühungen von Kognuskula wahrnimmt, erhebt der alte Mann sich und schaut ihr angestrengt über die Schultern. Nachdem er sich auch noch in dem Grabzimmer aufmerksam umgeschaut hat, beginnt er langsam zu begreifen.

"Oh, da habt ihr etwas wahrlich wichtiges entdeckt. Doch bitte haltet noch einen Moment mit euren weiteren Untersuchungen inne. Ich muss nach oben laufen und mich vergewissern, dass es Sturm an nichts mangelt. Ich bin sogleich wieder da."


Gilthas Post

Verfasst am: 17 Jul 2005 22:05
"Nicht 'leicht', 'leichter'. Als ihr alle einfach drauflosgeprescht seid, habe ich schon gedacht alles geht den Bach runter. Zum Glück ist aber doch alles gut gegangen und dafür danke auch ich den Göttern."

Jetzt fällt auch sein Blick auf die Halblingsdame, wie sie die Wand Millimeter für Millimeter absucht.

"Glaubt ihr diese neue Mauer verbirgt eine Geheimtüre? Wenn ja, werde ich euch beim Suchen behilflich sein. Für mich sieht es allerdings eher so aus, als ob einfache eine weitere Mauer eingezogen wurde, welche die dahinter liegende vollkommen verbirgt."


dimble Post

Verfasst am: 17 Jul 2005 22:30
Auch Dimble ist erleichtert, als schließlich der Anführer der Hobgoblins zu Boden geht.
"Ihr könnt wahrlich gut mit euren Waffen umgehen, ich bin froh, dass wir auf einer Seite stehen.", sagt der Gnom anerkennend und mit einem Lächeln zu den Nahkämpfern.

Dimble sammelt den Sonnenstab und sein Rapier wieder ein. Als Kognoskula die magischen Auren näher untersuchen wil, versucht er ihren Geist mit einem Lied zu beflügeln.

Dann beobachtet er Kognoskula bei ihrer Suche in der Grabkammer. Aus seinem Rucksack zieht er die hölzerne Münze und zeigt sie auch den anderen noch einmal:


"Kognoskula, du hast dir die Karte ausgezeichnet eingeprägt. Es stimmt alles überein, die Grabkammer, die Position des Sarges, ja, sogar die Position des Schädels. Und, kannst du eine Geheimtür entdecken?", hakt der Gnom ungeduldig und neugierig nach.

Am Rande nimmt Dimble Boldrans Bemerkung auf. "Boldran, wenn es dir nichts ausmacht, schaue doch auch nach meinem Esel. Vielleicht findest du ein geschütztes Nachtlager für die beiden."


Kognoskula Post

Verfasst am: 17 Jul 2005 23:01
"Ja, kommt herbei und geht mir zur Hand. Es steht auf der Münze geschrieben, hier gibt es einen Gang."
Emsig kratzt Kognoskula Fugen auf, klopft gegen Steine, geht einen Schritt und nimmt neu Mass. Sie scheint den Kampf schon längst verdrängt zu haben.
"Eine neue Wand, sagt ihr? Dann lasst uns einen Ziegel herausbauen."


Gilthas Post

Verfasst am: 17 Jul 2005 23:20
"Wartet. Nicht die komplette Wand ist anders gearbeitet, sondern nur dieser eine Teil hier und er ist auch noch glattpoliert. Es sieht also nicht so aus als ob der Durchgang versteckt wurde. Er wurde vielmehr versiegelt. Was wohl dahinter ist?"

dimble Post

Verfasst am: 18 Jul 2005 08:15
Interessiert schaut Dimble Gilthas an und fragt ihn :"Er wurde also versiegelt. Kannst du anhand des neuen Gesteins und seinen Beschaffenheiten abschätzen, wie lange das ungefähr her ist. Mich würde es sehr interessieren."



kaigrass Post

Verfasst am: 18 Jul 2005 09:00
Gilthas untersucht die Wand, ebenso wie Kognoskula, die ebenfalls nicht davon ablassen kann, doch keiner von ihnen kann eine Geheimtuer ausmachen.

"Ueberhaupt sieht das nicht wie gemauert aus. Fuer mich ist dieses ganze Seqment ein einziger Steinblock. Nur frage ich mich, wie der hier rein kommt und wie es gelungen ist, den so perfekt an den Gang, den er offensichtlich verschliesst anzupassen.", meint Gilthas zu den anderen.


Xiara Post

Verfasst am: 18 Jul 2005 12:12
�Ich würde Magie vermuten, aber das kann Kognoskula uns sicher besser erklären,� wirft Xiara ein.

Kognoskula Post

Verfasst am: 18 Jul 2005 13:08
"Dahinter ist selbstverständlich das Versteck des Teufelshufs!"
klärt Kognoskula überzeugt auf. Dann beginnt sie zu grübeln:
"Man hätte diesen Steinbrocken durchaus mit Hilfe von Magie hier platzieren können. Es gibt einen mächtigen Zauber, welcher aus dem Nichts eine starke, dauerhafte Steinmauer errichtet.
Natürlich stellt sich nun die Frage, ob uns hinter dieser Mauer furchtbare Fallen erwarten, welche uns der schwarze Reiter gestellt hat, sollte er uns zuvorgekommen sein...
"


kaigrass Post

Verfasst am: 18 Jul 2005 14:15
"Vielleicht wollte auch der Vampirjaeger damals verhindern, dass jemals wieder Zugang zu diesen Hallen erhaelt", wirft Burth ein. "Wahrscheinlich nicht ohne Grund", fuegt er vorsichtig hinzu.

Kognoskula Post

Verfasst am: 18 Jul 2005 14:42
"Ich spürte in diesem Raum keine Präsenz von Magie, das ist wahrscheinlich zunächst ein gutes Zeichen für uns, schliesst aber nicht aus, dass diese Mauer durch Magie erschaffen wurde."

Gilthas Post

Verfasst am: 18 Jul 2005 16:29
"Burth hat Recht. Der Gang wurde bestimmt nicht ohne Grund versiegelt. Hinter dieser Mauer kann sonst was sein. Wir sollten vorsichtig und bereit sein, wenn wir versuchen den Stein zu beseitigen."

Xiara Post

Verfasst am: 18 Jul 2005 18:25
Xiara hebt eine der gewöhnlichen Äxte vom Boden auf und wiegt sie in den Händen.

�Hat noch jemand eine gute Idee, wie wir da durchkommen? Sonst sollten wir uns langsam an die Arbeit machen, das wird lange genug dauern.�


Gilthas Post

Verfasst am: 18 Jul 2005 20:38
"Warte, Xiara. Bevor wir die Wand einhauen und weiß Gott was erwarten, laßt uns erst die bewußtlosen Hobgoblins fesseln und unser aller Wunden versorgen."

Xiara Post

Verfasst am: 18 Jul 2005 21:02
�Das wird sicher länger dauern, und wir haben ja genug freie Hände.�


Gilthas Post

Verfasst am: 19 Jul 2005 15:11
Gilthas kramt ein normales Seil aus seinem Rucksack und schaut dann in die Runde.
"Hat noch jemand weitere Seile? Vielleicht sogar Seidenseile? Ich würde dann das Fesseln der Hobgoblins übernehmen. Danach wäre ich bereit zum Mauern einreissen."


dimble Post

Verfasst am: 19 Jul 2005 16:46
"Hier, ich habe ein Seil, aber es ist nicht aus Seide." Dimble greift in seinen Rucksack und holt ein normales Seil heraus. "Ich kann dir beim Fesseln zur Hand gehen. Was machen wir mit dem Hobgoblin, der bei Bewußtsein ist? Seine Informationen waren nützlich und sein Wille schon vor Khurboks Überwältigung gebrochen, ich denke wir können ihn laufen lassen."

Was uns wohl hinter der Türe erwartet. Dimble malt sich einige Möglichkeiten aus. Er ist äußerst neugierig und gespannt, aber auch ein wenig ängstlich.

"Wie geht es euren Wunden? Ich könnte sie mit dem Heilstab versorgen. Boldran, du hast einige harte Treffer einstecken müssen. Kann ich dir helfen? Kognoskula, schmerzt die Speerwunde noch? Habt ihr anderen auch etwas abbekommen?", erkundigt sich Dimble bei seinen Freunden.


Xiara Post

Verfasst am: 19 Jul 2005 17:05
�Einen leichten Treffer habe ich abbekommen, sonst nichts.�

kaigrass Post

Verfasst am: 19 Jul 2005 17:13
"Um Boldrans Wunden habe ich mich schon gekümmert, er hat nur noch leichte Schmerzen, so wie Xiara auch", antwortet Burth auf Dimbles Frage, bevor er Gilthas beim Fesseln hilft.

Derweil betrachtet Xiara die Wand und überlegt sich, welches 'Werkzeug' am geeignesten sei, diese zu durchbrechen. Da sie ihre eigenen Waffen nicht beschädigen möchte, nimmt sie eine der Äxte der Hobgoblins in ihre Hand. Die magische Axt Khurboks verschont sie aber ebenfalls.

Ein erster vorsichtiger Schlag kann nur eine leichte Kerbe in die glatte Wand kratzen. "Da muss wohl etwas mehr Schwung her", kommentiert die Waldelfe ihren nächsten Schlag, bei dem sie die Axt in großem Bogen beidhändig gegen die Mitte der Wand schlägt. Kleine Steinsplitter fliegen durch den Raum. "Ja, so geht es. Wenn ihr dann mit Fesseln fertig seid, mache ich weiter."


Gilthas Post

Verfasst am: 19 Jul 2005 17:39
"Du hast recht, Dimble. Den einen sollten wir laufen lassen bevor wir die anderen an den Rat der Good Hills ausliefern.

Getroffen? Nein, ich habe nix ab bekommen."


Da Xiara deutlich mehr Bums in ihren Schlägen hat, stellt Gilthas sich mit zwei gezogenen Dolchen bereit in die zweite Reihe.


Kognoskula Post

Verfasst am: 20 Jul 2005 06:57
"Danke mir geht es wieder ganz gut, Dimble."
Grüblerisch läuft Kognoskula im Sargraum auf und ab.
"Ich hoffe wir haben mit Khurbok das Wurzel allen Übels ausgemärzt,... dann sollte der Rat die Hobgoblins, solange sie einsichtig sind, der Freiheit übergeben, das denke ich auch,... ja fesselt sie ersteinmal. Danach werden wir erkunden was sich hinter dieser Türe befindet,..."
Kognoskulas Vorfreude auf den anstehnden magischen Funde ist ihr am Gesicht abzulesen. Geistesabwesend, marschiert sie nervös und nutzlos von Gefährte zu Gefährte.


Xiara Post

Verfasst am: 20 Jul 2005 19:48
�Vorsicht da, kleine Dame! Die Axt ist scharf... zumindest die eine Seite noch,� warnt Xiara, als Kognoskula beim in Gedanken vertieften Herummarschieren in einem Moment der Unachtsamkeit gefährlich nahe an die Elfe herantritt, als sie gerade zu einem weiteren Schlag ausholen will.

Zwar bestitzt die Waldelfin erstaunliche Körperkräfte, doch ihrem verhältnismäßig schlanken Körper fehlt es an Ausdauer, um diese über lange Zeit hinweg einzusetzen, und so tritt sie nach einer Weile beiseite, als Boldran sich anbietet, weiterzumachen, um sich etwas auszuruhen.

Schnell muss der Paladin allerdings feststellen, was für ein widerspenstiger Gegner die Wand doch ist, und dass er weitaus mehr Schläge benötigt, um einen vergleichbaren Effekt am Mauerwerk zu erzielen, wie Xiara zuvor.


Kognoskula Post

Verfasst am: 20 Jul 2005 20:25
"Oh,... verzeiht Xiara,... gut macht ihr das!"
Mit einem kurzen Lächeln beendet Kognoskula ihr Auftauchen aus der Grübelei und vertieft sich umgehend wieder, bis sie sich mit der Lampe in der Hand vor dem eingestürzten Gang im Nordosten wiederfindet, den sie gedankenverloren anstarrt. Kurz verstummt ihre Murmelei während sie einen Moment diesen Einsturz begutachtet.
Dann fährt die Halblingsdame wieder mit dem Grübeln fort.


kaigrass Post

Verfasst am: 21 Jul 2005 06:55
Erneut lässt Boldran seinen Kriegshammer gegen die angeschlagene Stelle prallen. Seine Waffe scheint gut genug gearbeitet zu sein, diese Tortur ohne Probleme zu überstehen. Hinter ihm macht sich Xiara bereit, die wieder ihr wohlvertrautes Langschwert zieht.

Mit einem weiteren Hieb gelingt es Boldran ein Loch in die Wand zu schlagen. Dahinter scheint in der Tat ein Gang zu sein. Ermutigt von diesem Erfolg macht der alte Mann schnell weiter und lässt seinen Hammer noch weitere Male auf die Wand schlagen, bis das Loch schließlich groß genug ist, um hindurchzugehen.

Karte.

Hinter dem Loch liegt ein 20 Fuss langer Gang, der in zu einem kreisförmigen Raum führt. Während der Gang von der Bauart her noch dem Raum ähnelt, in dem sich die sechs gerade befinden, scheint der kreisförmige Raum deutlich älter zu sein. An den Wänden sind Fresken zu erkennen, die ihre Bilder aber erst aus der Nähe preisgeben. Auf dem Boden liegen eine zerbrochene Keramikgefässe, während an der nördlichen Wand ein Stück eines Steinsarges zu sehen ist. Mindestens ein weiterer Gang scheint von diesem Raum abzugehen.


Xiara Post

Verfasst am: 21 Jul 2005 08:14
Ihr Langschwert lässt Xiara auf dem Rücken und hält Khurboks Axt in der Hand.

�Wie es aussieht, kommen wir unserem Ziel näher!�


dimble Post

Verfasst am: 21 Jul 2005 08:35
Dimble ist aufgeregt und angespannt. Dieser versiegelte Bereich ist ihm unheimlich. Nun, da er offensichtlich eine Grabkammer ist, noch mehr als zuvor. Er rechnet mit dem Schlimmsten und macht sich auf weitere von diesen wandelnden Toten gefasst.
Den Gang betritt er erst nach Boldran, Xiara und Gilthas. In seiner rechten Hand hält er ein Fläschchen gesegnetes Wasser, in der linken den Sonnenstab.
Sollten sie unbeschadet den kreisförmigen Raum erreichen, will Dimble sich diese Fresken genauer ansehen.


Kognoskula Post

Verfasst am: 21 Jul 2005 09:12
Kognoskula versucht aufgeregt ihren Kopf durch das Loch zu stecken, um mehr zu sehen doch bemerkt dass es dann dunkel in dem Gang wird, und lässt ab.

"Tatsächlich - ein Gang! Weitet den Durchgang auf!"


Boldran Post

Verfasst am: 21 Jul 2005 09:40
Einige wuchtige Hiebe mehr und der Durchgang ist breit genug, daß alle Gruppenmitglieder bequem hindurch gelangen können.

Das Licht des Kriegshammers gibt bereits einen guten Eindruck der ersten paar Meter, die jetzt vor Boldran liegen.

Ohne sich nach den anderen umzudrehen hält er kurz bevor er den Gang betritt inne:"Gebt mir einen Augenblick, mich beschleicht ein ungutes Gefühl..."

Dann beginnt er sich zu konzentrieren und versucht die Präsenz böser Kraturen zu erspüren.


Kognoskula Post

Verfasst am: 21 Jul 2005 11:29
Nach den Worten des Paladin zieht Kognoskula vorsichtig ihre Armbrust. In der anderen Hand hält sie ihre Lampe.

kaigrass Post

Verfasst am: 21 Jul 2005 14:13
Boldrans Blick ist starr nach vorne gerichtet, während fast unmerklich seinen Griff fester um den Kriegshammer schließt.

"Ich kann eine deutliche Aura des Bösen ausmachen. Vermutlich geht sie von dem Steinsarg an der nördlichen Wand aus."


Gilthas Post

Verfasst am: 21 Jul 2005 15:49
Auch Gilthas starrt gebannt in den Gang und auf den Steinsarg.

"Dann laßt uns vorsichtig den Gang erkunden."


kaigrass Post

Verfasst am: 21 Jul 2005 16:20
Neperchills Grab
Einer nach dem anderen klettern die sechs durch das Loch in der Wand. Boldran geht mit seinem leuchtenden Kriegshammer zuerst, während Burth noch hinter der Lampen tragenden Kognoskula durch das Loch klettert.

Boldran blickt vorsichtig in den Raum vor ihm: Außer dem Sarg im Norden erkennt er noch einen an der südlichen Wand zwischen zwei weiteren Ausgängen. Aus der Nähe sind jetzt auch die Darstellungen an den Wänden zu erkennen: Auf einer kleinen Lichtung liegen rund ein Dutzend Männer und Frauen in teuer aussehender Kleidung auf Fellbetten und legen ihre Köpfe auf Reitsätteln ab. Sie essen Weintrauben und anderes Obst, welches in einer Schale in ihrer Mitte aufbewahrt wird, während im Hintergrund ist ein Satyr zu erkennen, der auf seiner Flöte spielt.

In diesem Moment taucht hinter dem nördlichen Sarg ein humanoides Wesen auf, das nicht mehr als einen Stofffetzen über seiner grauen Haut trägt. Blitzschnell läuft es an der Wand hoch über die Decke und lässt sich von oben vor Boldran fallen.

Runde 1:
Sogleich schlägt er mit seinen Fäusten auf den Paladin, doch die Rüstung wendet jeglichen Schaden von ihm ab.

Kampfaktionen.


kaigrass Post

Verfasst am: 24 Jul 2005 08:53
Xiara blickt voller Abscheu auf die untote Kreatur, welche sich von der Decke aus auf Boldran hat herabfallen lassen. Schnell windet sie sich an dem schwergerüsteten Paladin vorbei und versucht auch an der untoten Kreatur vorbei in den offenen Raum zu gelangen, wo sie mehr Freiraum hat. Dieses Vorhaben gelingt ihr problemlos, so dass sie von dort aus mit der erbeuteten Axt zuschlagen kann. Ihr Hieb durchdringt die Zähe Haut des Wesens und verletzt es, aber wie schon bei den Werwesen in Middlebridge zeigt ihre Waffe nicht die volle Effektivität.

Dimble stimmt ein beflügelndes Lied an und huscht vorbei an Kognoskula und Gilthas bis zu der Stelle, die die geschickte Xiara gerade verlassen hat.

"Welch abscheuliche Kreatur mag dies sein? Sie scheint ihrem Grab entstiegen zu sein um den Lebenden zuzusetzen. Weiche, Kreatur, weiche hinfort!"
Mit einem wuchtigen Hieb seines Hammers und einem gleichzeitigen Stoss seines Schildes, versucht Boldran das Wesen in den Raum zurückzudrängen um seinen Gefährten die Möglichkeit zu geben, den Angreifer zu umrunden.
Obwohl der Hammer kraftvoll geschwungen ist und die Kreatur trotz ihrer zähen Haut, die auch Boldran spürt, verletzt, weicht das Wesen keinen Schritt zurück.

Burht eilt an Gilthas, Kognoskula und Dimble vorbei, und tritt an Boldrans Seite. Auch er erkennt sofort die Verhöhnung des Lebenskreislaufes, die dieses Wesen darstellt.
"Ein Vampir. Weicht vor seinen Schlägen zurück, sie entziehen eurem Körper Lebenskraft. Wir müssen ihn zerstören - aber schnell: sie haben die Fähigkeit ihre Wunden schnell schließen zu lassen."

Kognoskula ist baff, so etwas hat sie ja noch nie gesehen - doch schon oftmals von diesen Kreaturen gelesen. Doch es ist keine Zeit zum studieren, der Feind ist schon in der Offensive. Sie stellt ihre Lampe auf den Boden. Da es ein zu enges Hangemenge ist, feuert sie ihre Armbrust nicht ab, sondern legt auch diese ab, dann zieht sie eine Schriftrolle.
Kognoskula verkündet zudem eine wichtige Information über diese Wesen, welche sie sich gerade ins Gedächtnis rief: "Untote Wesen, die Kälte und Elektrizität nich fürchten."

Gilthas scheint dieses wilde Wesen etwas unbehagen einzuflößen, denn er wartet erst mal ab, wie das Wesen auf die Angriffe von Boldran und Xiara reagiert.

Runde 2:
Das Wesen lässt von seinen Schlägen gegen Boldran ab. Seine Blut unterlaufenden Augen suchen nach den hinter dem Visir des Helmes verborgenen Augen des Paladins. Als sie sich treffen fühlt Boldran für eine Sekunde einen stechenden Schmerz, der allerdings keine weitere Wirkung zeigt. Anschließend dreht sich das Wesen um, und macht einen furchtlosen Schritt auf Xiara zu. Dabei schließt sich, wie von Burth befürchtet, ein kleiner Teil der von Xiara zugefügten Wunde.


kaigrass Post

Verfasst am: 27 Jul 2005 11:01
Die Worte von Burth reissen Gilthas aus seinem ersten Schock und nun geht auch er auf das Vieh los. Doch als er sich an Boldran vorbeidrängen will, schlägt dieser mit seinem Kriegshammer nach ihm.

Was tue ich da?

Schnell reagiert Gilthas und weicht dem Schlag aus. Um Xiara helfen zu können, versucht er sich an Boldran vorbeizuwinden, aber an dem breitgebauten Mann ist kein Vorbeikommen.
Doch Gilthas will nicht aufgeben. Als er sieht, daß Boldran ihn nicht vorbeilässt, stemmt er sich mit aller Kraft gegen Boldrans Schild und versucht diesen einen Schritt zurück zu drängen, damit sich alle erstmal um den Vampire kümmern können, aber mit aller Kraft gelingt es ihm nicht, den Mann zurück zu drängen, stattdessen prallt er von seinem Schild ab und stürzt vor Dimbles Füßen zu Boden.

Als sie sieht, dass die magische Axt nur begrenzten Schaden anrichtet, zieht Xiara ihren Kriegshammer hervor, um es damit zu versuchen, die Axt fällt währenddessen scheppernd zu Boden. Etwas überrascht sieht sie zu, wie Boldran sich plötzlich gegen ihre Gefährten wendet, doch nur einen Augenblick später haben ihre Kampfinstinkte die veränderte Situation erfasst. �Wir müssen den Vampir erledigen, kreisen wir ihn ein,� ruft Xiara Burth zu, der als einziger von ihren Gefährten in der Lage ist, ihr zu helfen. Dann wartet sie einen Moment ab, ehe sie einen Schritt um das Wesen herum macht, um es mit Burth zusammen in die Zange zu nehmen, ehe sie ihre beidhändig geführte Waffe mit viel Schwung gegen den Untoten schmettert. Ihre Augen verengen sich zu schmalen Schlitzen und sind nun vollkommen auf die verhasste Vampirbrut fixiert, während Xiara ihre Bewegungen beschleunigt, um diesen Kampf möglichst schnell zu beenden.

Erschrocken sieht Dimble, wie Boldran Gilthas attackiert. Sofort verstummt sein Lied. Er läßt den Sonnenstab fallen und bewegt sich geschwind von dem Paladin weg hinter Gilthas und Kognoskula. Dort holt er ein kleines Wollknäuel aus seinem Komponentenbeutel und wirft es einige Zauberformeln singend Richtung Boldran. Sein Zauber ist erfolgreich, denn Boldran lässt den Hammer sinken, mit dem er soeben nach Gilthas schlagen wollte.

Danke, mein kleiner Freund, Du hast mich vor einer unverzeihlichen Tat bewahrt.

Burth versucht Xiara die notwendige Unterstützung zu geben und macht mit gezogenem Streitkolben einen Schritt auf den Vampir zu. Auf diesen Moment hat die Elfe nur gewartet und lässt den Kriegshammer auf den Vampir niedersausen. Doch dieser hatte Xiara die ganze Zeit fixiert und kann genau den richtigen Moment abpassen, ihren Schlag auszuweichen, so dass dieser ihn um Haaresbreite verfehlt.

Als Burth den guten Schlag vorbeigehen sieht, versucht er den Vampir mit der Präsenz Pelors zu beeindrucken. "Das Licht Pelors soll Dich zerstören, Wesen der Dunkelheit." Die Sonne am Kopf seine Streitkolbens leuchtet hell auf, so dass der Vampir zuckt zurück und schmerzerfüllt aufschreit. Doch zu spät, das Licht hat ihn erfasst und beginnt sich durch seine Haut zu brennen. Blitzschnell verwandelt ihn das göttliche Licht zu Staub, der begleitet von dem Echo des markerschütternden Schreis zu Boden sinkt.

Kognoskula ist beängstigt, dass der ehrenhafte Paladin nun scheinbar seinen Geist verloren hat, auch wenn er die Halblingsdame schon ab und zu überrascht hat, so ist dieses Verhalten nicht normal. Auch weiß sie nicht, welche Auswirkung das Vernichten des Vampirs hat.
Sie beobachtete Dimbles Zauber genau und fragt ihn dann kurz und knapp "geklappt?" Dimble nickt ihm zu.
Kognoskula holt aus seinem Rucksack eine weitere Fussfallentasche und wirft sie flux auf den verwirrten Boldran. "Wir müssen ihn ausser gefecht setzen!"
Die klebrige Substanz verteilt sich über den kalten Steinboden und die glänzende Rüstung Boldrans, und behindert so den alten Mann, ohne ihn jedoch an den Boden zu kleben.

Kampfende.


Kognoskula Post

Verfasst am: 27 Jul 2005 13:35
Mit Freude sieht Kognoskula wie die Bestie zerfällt, welch Spektakel göttlicher Magie - ein wenig vom Staub wird sie sich mitnehmen. Sie nimmt die Hände von den Ohren und ruft naiv:
"Alles in Ordnung bei Euch? Seif ihr noch Freund oder auch Feind? Mir scheint Boldran ist nicht Herr seiner Taten, oder bist Du Dir eines Grolls bewusst den er gegen Dich hegt Gilthas? Kommt weg von ihm! Burth, was für ein Zauber war dies? Boldran komm zur Vernunft, wir sind Deine Freunde!"


kaigrass Post

Verfasst am: 27 Jul 2005 13:49
Boldran schaut Kognoskula durch die dünnen Schlitze in seinem Helm an. "Ich muss diesen Durchgang bewachen. Ich darf keinen durchlassen. Gilthas hat es versucht - ich musste es verhindern."

Burth geht einen Schritt von Boldran weg und schaut zu Xiara rüber, die versucht ihren Atem unter Kontrolle zu bringen. "Wir sind in Ordnung. Aber ich weiß nicht, was wir für Boldran tun können. Er scheint besessen zu sein, und ich weiß keine Hilfe für ihn."


dimble Post

Verfasst am: 27 Jul 2005 15:30
Als Dimble das helle Licht sieht und dazu Burths Stimme vernimmt, gefolgt von dem Aufschrei des Vampirs atmet er erleichtert auf. Einmal mehr bewundert er den alten Mann und die göttliche Macht, die ihm Pelor gewährt.
Dennoch ist Vorsicht geboten, Boldran scheint immer noch von Sinnen. Als Burth beschreibt, dass Boldran besessen zu sein scheint, denkt Dimble nach. Vielleicht hat er schon einmal etwas über Vampire, deren Kräfte und besessene Menschen gehört. Ein interessanter Gesprächsstoff scheint das auf alle Fälle zu sein.


Xiara Post

Verfasst am: 27 Jul 2005 17:45
�Das hört sicher bald auf,� mutmaßt Xiara, während sie ihren Hammer verstaut und die Axt wieder aufhebt.

Sie streift dann auch den Buckler vom Arm und verstaut ihn in ihrem Rucksack. �Um Haaresbreite hätte ich ihn erwischt, aber dafür hast Du Dich ja umso besser geschlagen, Burth. Dein Sonnengott hat Dir eine mächtige Gabe verliehen, um diese Brut zu vernichten.�


Gilthas Post

Verfasst am: 28 Jul 2005 11:50
Gilthas rappelt sich vom Boden vor Boldran auf und geht erstmal ein paar Schritte zu Kognoskula zurück.

"Ich! Boldran was getan! Nicht das ich wüßte. Bis auf die Sache vorhin mit dem 'leichter als erwartet' waren wir oft einer Meinung. Meint ihr er will es mir jetzt schwerer machen, damit ich das Errungene mehr zu schätzen weiß?"


Kognoskula Post

Verfasst am: 28 Jul 2005 12:37
Kognoskula starrt auf Boldran:
"Nein, Gilthas, ich glaube in der Tat nicht, dass dies der Grund für sein Verhalten ist - seht seine stiere Miene, hört seine verwirrten Worte, er ist nicht Herr seinerselbst. Er ist verhext worden, von der Bestie! Doch er scheint nicht wahllos aggressiv zu sein, sondern einfach nur diesen Gang beschützen zu wollen...

Ihr da drüben, ich denke wir sollten uns überlegen in diesen Räumlichkeiten ein Nachtlager einzurichten, was meint ihr?
"


kaigrass Post

Verfasst am: 28 Jul 2005 12:46
"Ich halte ein Nachtlager hier für keine gute Idee, wer weiß, was hier unten noch lauert. Und wie sollten wir überhaupt zu Euch hinüberkommen? Oder wird Boldran uns durchlassen?

Burth scheint sichtlich verwirrt über diese Situation. Gemeinsam mit Xiara hält er ein paar Schritte Abstand von dem Paladin, der immer noch nicht seine wachende Körperhaltung verändert hat. Sorgfältig achtet er auch auf die anderen drei Gänge, in die das Licht des Sonnenstabes fällt.


Kognoskula Post

Verfasst am: 28 Jul 2005 13:05
"Wartet, ich denke ich weiss, wie ich den Zauber vielleicht überwinden kann. Ich hoffe nur Boldrans innere Kraft kann den Zauber brechen! Wir werden den Zauber auf die Probe stellen..."

Kognoskula verliert keinen Gedanken an das Risiko und spricht Boldran an:"Boldran ich bin es, Deine Gefährtin Kognoskula Besensammler, Dü wolltest mich immer beschützen, oder? Ich muss nun an Dir vorbei, also tu mir nichts!"

Mit diesen Worte zieht Kognoskula einen Dolch um sich zu verteidigen und geht in defensiver Haltung mit freundlicher Miene ganz langsam auf Boldran zu, bereit jeden Schlag zu parieren, so gut sie es mit ihren schwachen Armen kann (Full Defense). Sobald er tatsächlich zuschlägt zieht sie sich schnell und enttäuscht zurück.


dimble Post

Verfasst am: 28 Jul 2005 13:18
Überrascht und ängstlich beobachtet Dimble Kognoskula. Sie scheint fest entschlossen, Boldran auf die Probe zu stellen, deswegen versucht der Gnom erst gar nicht, sie von ihren Plänen abzuhalten.
Hoffentlich geht das gut. Denkt Dimble.
Sollte der Paladin die Halblingsdame dennoch angreifen, versucht Dimble diesen ein weiteres Mal mit einem Zauber zu betäuben, um Kognoskula einen sicheren Rückzug oder auch ein sicheres Durchkommen zu erleichtern.


Boldran Post

Verfasst am: 28 Jul 2005 13:49
"Ich muss es tun, Junge. Ich will es nicht, aber etwas zwingt mich dazu. Ich werde mir das niemals verzeihen können. Hoffentlich kannst du es."

Mit einem Blick auf die sterblichen Überreste des verhassten Vampirspawns grummelt Boldran:"Verdammt seist du, dass du mir das angetan hast."

Dann schlägt er nach der kleinen Halblingsdame. Sein Gesichtausdruck verrät dabei Entsetzen.


Kognoskula Post

Verfasst am: 28 Jul 2005 14:07
Kognoskula kann den wuchtigen Hammerschlag mit ihrem kleinen Dolche gegen ihre magische Rüstung lenken, so dass sie unversehrt bleibt - sofort zieht sie sich wieder zurück.

"Der Zauber ist stark, er hat mit sich gerungen, konnte dem Zwang jedoch nicht wiederstehen... ärgerlich... " murmelt die von dem schwungvollen Schlag sichtlich erschrockene Halblingsgsdame

"Burth, sag kannst Du Pelor darum bitten Böses von Boldran fernzuhalten? Meinen Forschungen entsprechend würde dies den telepathischen Zwang unter dem unser Gefährte steht für kurze Zeit unterdrücken - wenngleich nicht negieren."


Gilthas Post

Verfasst am: 28 Jul 2005 14:35
Sturköpfiger alter Mann denkt sich Gilthas und geht dann in den Raum mit dem gefesselten Hobgoblinanführer zurück.

"Mir scheint Boldran ist vollkommen durchgeknallt, aber anscheinend keine direkte Bedrohung für uns. Wir sollten abwarten, ob sich sein Zustand in den nächsten Tagen bessert. Irgendwann muß auch er mal schlafen und essen. Es wäre besser wenn ihr beiden dahinten zu uns kommt. Ihr könntet Boldran doch einfach umrennen oder nicht?"


dimble Post

Verfasst am: 28 Jul 2005 14:47
Erschrocken sieht Dimble, wie Boldran seinen Streithammer nach der Halblingsdame schwingt. Das ganze geht so schnell, dass er nicht rechtzeitig reagieren und Boldran betäuben kann. Doch zum Glück verfehlt der mächtige Hieb sein Ziel. Rechtzeitig kann sich die Halblingsdame wieder entfernen.

"Gilthas, ich denke Burth hat recht, wir müssen zunächst einen Blick in die Gänge wagen und weitere Gefahren ausschalten. Zu gefährlich wäre es, wenn uns jemand überraschen und Boldran attackieren würde. Wenn alle hier bei uns auf der Seite sind können wir dem alten Mann kaum helfen."

Dann bespricht sich der Gnom mit Kognoskula und Gilthas, so dass Boldran das Gespräch nicht verfolgen kann:
"Ich könnte probieren, Boldran mt einem besonderen Lied zu bezaubern. Sollte dies klappen, wird er für kurze Zeit das Geschehen um sich herum vergessen und wir können an ihm vorbei zu den anderen."


Kognoskula Post

Verfasst am: 28 Jul 2005 14:49
"Eine faszinierende Idee!" lobt Kognoskula mitt einem Augenzwinkern.

dimble Post

Verfasst am: 28 Jul 2005 15:06
"Gut, dann werde ich es versuchen. Wichtig ist, dass ihr ihn nicht bedroht. Steckt also eure Waffen weg. Ansonsten wird der Effekt sofort beendet. An seiner Körperhaltung werden wir sicher erkennen, ob mein Lied erfolgreich ist. Falls ja, beeilt euch und passiert ihn, die Trance wird nicht von langer Dauer sein. Ich komme dann als letzter hinter euch her, während ich weiterspiele und mich auf das Lied konzentriere. Einverstanden?"

Dimble steckt das Weihwasser zurück in seinen Rucksack. Den Sonnenstab zu Boldrans Füßen hebt er vorsichtig auf. Dabei versichert er dem Paladin, dass er nur das Licht braucht und nicht an ihm vorbeizukommen versucht. Dimble reicht Kognoskula den leuchtenden Stab. Dann greift er zu seiner Mandoline, die er sich umhängt und mit ein paar Tönen stimmt. Wenn Gilthas und Kognoskula bereit sind, stimmt er ein Lied an und versucht den Paladin zu faszinieren.


dimble Post

Verfasst am: 28 Jul 2005 15:51
Kognoskula, Gilthas und Dimble beobachten gespannt Boldran. Doch enttäuscht müssen sie feststellen, dass dieser wachsam bleibt. Dimble beendet sein Lied.
"Sein Geist ist verwirrt, aber dennoch stark. Ich konnte ihn nicht beeinflußen. In der Aufregung habe ich auch ein paar Töne nicht so perfekt getroffen, ärgerlich." Der Unmut über den gescheiterten Versuch ist Dimble deutlich anzumerken.
"Habt ihr eine Idee, wie wir an Boldran vorbeikommen können? Den nun wachsamen Geist kann ich heute mit meinem Lied nicht mehr vernebeln."


Gilthas Post

Verfasst am: 28 Jul 2005 15:56
Gilthas nimmt die beiden Kleinen mit in den anderen Raum und flüstert ihnen zu.

"Ich werde Boldran mit Schwung umrennen, wenns klappt liegt er auf dem Boden und ihr könnt schnell hinterher huschen. Seit ihr bereit?"

Wenn die beiden bereit sind, sprintet Gilthas auf Boldran zu und versucht diesen zu überrennen.


Kognoskula Post

Verfasst am: 28 Jul 2005 16:11
"Ach, das lag an seiner Verwirrung, ich war schon ganz ergriffen von Deiner Melodei..."

Kognoskula klopft Dimble auf die Schultern und, runzelt die Stirn.

"In Ordnung, Gilthas, aber lass mich erst noch,...."
doch schon spurtet Gilthas los und wird erneut vom stämmigen Boldran zu Boden geworfen...


Xiara Post

Verfasst am: 29 Jul 2005 00:37
�Wir könnten uns derweil hier ein wenig umsehen... allerdings, wenn hier noch ähnlich gefährliche Wesen lauern, dann könnte es ziemlich gefährlich werden, wo wir nur zu zweit sind,� sagt Xiara zu Burth.

�Ansonsten sollten wir zu den anderen gehen, falls er uns durchlässt.�


kaigrass Post

Verfasst am: 29 Jul 2005 11:03
"Ich halte es für zu gefährlich, alleine weiterzugehen. Ich denke, wir sollten uns zu den anderen zurückziehen. Vielleicht können Kognoskula und Dimble uns dabei unterstützen."

"Xiara, meinst Du, Dein Geschick reicht dazu aus, Dich an ihm vorbei zu winden? Ich werde mich von Pelor schützen lassen, dann wird Boldran trotz seiner Besessenheit nicht seinen Hammer gegen mich wenden können. Sollte das nicht klappen, können uns vielleicht Kognoskula und Dimble mit einem geeigneten Zauber unterstützen."


Kognoskula Post

Verfasst am: 29 Jul 2005 11:12
Kognoskula ist verwirrt "Wir sollten uns überlegen, auf welche Seite von Boldran wir enden wollen! Sind wir draussen, können wir ihn nicht gegen Gefahren von Innen schützen, sind wir drinnen können wir nicht vor Gefahren von Innen fliehen."

Xiara Post

Verfasst am: 29 Jul 2005 11:16
�Ich weiß nicht recht, wenn er mich nicht vorbeilassen will, wird es schwierig, so breit ist der Gang nun auch wieder nicht und seine Rüstung ist schon ziemlich sperrig. Wir könnten ihn auch entwaffnen und außer Gefecht setzen. Das wäre für den Moment vielleicht ohnehin das Beste für alle.�


Kognoskula Post

Verfasst am: 29 Jul 2005 11:32
"Gewalt muss nicht die einzige Lösung sein. Sein Zwang muss nicht gegen uns gerichtet sein, wir könnten gar davon profitieren. Ich denke ich kann Boldran kurz betäuben, so dass wir vorbeikönnen - auf welche Seite auch immer. Ich schlage vor wir schliessen die Luke und verbringen die Nacht bei Euch auf der Innenseite!"

Xiara Post

Verfasst am: 29 Jul 2005 12:38
�Gut, wenn es erfolgversprechend ist, nur zu.�

Kognoskula Post

Verfasst am: 29 Jul 2005 13:57
"Hinein oder hinaus?"
fragt Kognoskula Gilthas und Dimble leise, und ruft diese Frage auf eflisch zu Xiara.
Aus der Hand der Halblingsdame rieselt bereits ein wenig bunter Sand,...


Kognoskula Post

Verfasst am: 29 Jul 2005 14:20
Nachdem sie Zustimmung der anderen bekommt, geht Kognsokula schnell mit Dimble und Gilthas zum Eingang und verschliesst diesen.

Dann beginnt nun auch die Halblingsdame ihren Versuch, den kräftigen Boldran für kurze Zeit ausser Gefecht zu setzen, damit die Gefährten sich ohne Gewalt vereinen können.

Zunächst spricht sie zutrauliche Worte und blickt Boldran dabei tief in die Augen:
"Boldran, sei mein Freund!"
Die Gesten der Halblingsdame verraten einen Zauber, den sie gerade unterrschwellig murmelt, Boldran fühlt sich hin und hergerissen Kognoskula trotz der Situation als seine vertraute Alliierte zu betrachten.

Anschliessend versucht Kognoskula den verwirrten Paladin davon zu überzeugen dass sie ihm nun nichts Böses möchte. Dass sie dabei um des Zweckes Willen lügt, scheint sie nicht im geringsten zu stören,
"Boldran, mein Freund, ich will Dir helfen, so wie ich Dimble vorhin von den Blicken anderer verborgen habe, so werde ich Dich nun stärker machen als Du schon bist, also wehre Dich nicht gegen meinen Zauber, den ich nun auf Dich wirken werde!"

Mit diesen Worten schleudert Kognoskula den bunten Sand gen Boldran. Die Körner vereinen sich zu einem Potpourri der Regenbogenfarben, gleichsam faszinierend und doch benebelnd. Für einen Augenblick steht Boldran inmitten dieses Farrbenreigens.


kaigrass Post

Verfasst am: 30 Jul 2005 07:46
"Ich weiß, dass Du mir nur helfen willst, aber ich muss meine Aufgabe erfüllen."

Doch als Kognoskula ihn mit sprühenden Farbstrahlen bestrahlt, lässt der Paladin plötzlich seinen schweren Kriegshammer fallen.

"Ah, ich bin geblendet."

Das ist das Zeichen für Burth und Xiara. Schnell schlüpfen sie am betäubten Boldran vorbei, bevor dieser dieser wieder klaren Blick fassen kann.

---

Als die Gruppe sich im Raum des Hobgoblinhäuptlings, welcher durchaus als Nachtlager geeignet wäre, sammelt, folgt ihnen Boldran durch den Gang bis zum Loch in der Steinwand.

"Ich muss diesen Gang bewachen. Aber das kann ich auch von dieser Seite."


Kognoskula Post

Verfasst am: 30 Jul 2005 09:12
"Verzeih, Boldran, Du wirst keine bleibenden Schäden von diesem Zauber davontragen - bald wirst Du verstehen, dass es notwendig war, nun lasst uns alle eine friedvolle Nachtruhe begehen."
bemerkt Kognoskula gähnend im Raum der Hobgoblins.

"Ich werde unser Schlafgemach mit arkaner Wächtermagie sichern - wir werden geweckt, sobald sich Eindringlinge von aussen nähern. Boldran wird den Gang nicht verlassen - zu stark wiegt der Befehl in seinem Geiste, doch er wird zu gegebener Zeit Schaf suchen, dann sollten wir an seiner statt den Gang bewachen!"
fasst Kognoskula gestikulierend ihre Vorstellung der Nachtwache zusammen.

"Boldran, wenn Du schlaf suchst, so wecke einen Deiner Freunde, einen von uns - wir werden Dich dann ablösen, und den Gang für Dich im Auge behalten!"


dimble Post

Verfasst am: 30 Jul 2005 09:52
Dimble vergewissert sich noch einmal bei der Halblingsdame, dass Boldran auch wirklich weiterhin den Gang bewachen wird. Der Gnom ist sich nicht so sicher, ob der verwirrte Boldran nicht plötzlich neue Aufgaben ausführt. Er schreckte nicht davor zurück, seine Freunde zu attackieren. Wer weiß, wozu der verwirrte Geist noch fähig ist. Doch schließlich überzeugt die Halblingsdame den Gnom mit ihrem profunden Wissen über die Zauberei und diesen Zauber im speziellen.

"Hoffentlich kann er diesen Zwang morgen abschütteln! Deine Pläne für die Nachtwache klingen sinnvoll, Kognoskula, laßt es uns so machen. Nun sollten wir versuchen, zur Ruhe zu kommen, wer weiß, was uns in diesen Gängen morgen noch erwartet. Ich hoffe unsere Nachtruhe wird nicht gestört." Schließt der Gnom seine Gedanken mit einem Seufzer ab.

Kurz denkt er an seinen Esel und Sturm, doch Dimble ist sich sicher, dass Boldran die beiden gut versorgt und ein geschütztes Plätzchen gefunden hat. Schließlich war zu dieser Zeit sein Kopf noch klar und er sorgte sich immer sehr um sein Pferd. Ein wenig Sorge macht Dimble sich doch um die beiden, die Gerüchte um den Verfluchten Wald verweilen in seinem Kopf. Leise klimpert der Gnom noch ein paar Takte auf seiner Mandoline, um die vielen Ereignisse des heutigen Tages zu verarbeiten. Dann legt er sich in einer geschützten Ecke des Raumes zur Ruhe.


Boldran Post

Verfasst am: 30 Jul 2005 10:59
"Bewache diesen Gang, lasse niemanden durch, bewache diesen Gang, lasse niemanden durch!"

Unaufhörlich gleitet dieser Gedanke durch Boldrans Kopf. Die Stimme ist stark, läßt ihn Dinge tun, die er vor seinem Sohn und vor seinem Gott nicht verantworten kann. Sein Schuldgefühl läßt ihn würgen, der Schweiß rinnt seinen Körper runter, ob der Anstrengung diesem Befehl zu widerstehen - aber er schafft es nicht.

"Bewache diesen Gang, lasse niemanden durch!"



Xiara Post

Verfasst am: 30 Jul 2005 13:23
Xiara sucht sich eine Stelle, von wo aus sie den Gang im Auge behalten kann und hält zunächst einmal Wache, ehe sie sich später in der Nacht dann in Trance versetzt, um ihren Körper und Geist auszuruhen. Da sie nur etwa die Hälfte der Ruhezeit benötigt, kann sie im Anschluss auch wieder ein offenes Auge auf Boldran und den Gang haben, dessen Bewachen das Einzige zu sein scheint, was im Geist des Paladins derzeit Platz findet, so tief hat der Vampir diesen Befehl dort eingebrannt.


Kognoskula Post

Verfasst am: 30 Jul 2005 13:52
Kognoskula schafft sich ein gemütliches Plätzchen in einer Ecke. Ihre Lampe und den Feuerstein legt sie bereit.
"Ich werde nun versuchen meine Gedanken zu entwirren, um morgen einen klaren Kopf mit arkaner Kraft füllen zu können,... schlaft gut meine Gefährten."
Rammdösig murmelnd schläft Kognoskula neben Nusper ein, welcher noch ein wenig am Bast der Hobgoblindecken knabbert.


kaigrass Post

Verfasst am: 31 Jul 2005 10:48
Eine Nacht in Neperchills Grab

Bevor Burth sich zur Ruhe legt, geht er noch einmal zu den gefesselten Hobgoblins in den Brunnenraum und versorgt ihre Wunden und teilt sein Wasser und Brot mit ihnen.

---

Als er nach gut einer Stunde wiederkommt, hält Boldran immernoch unbeirrbar Wache am Ende des Ganges. Xiaras wachsames Auge ist dabei nur selten von ihm abgewichen. Burth geht vorsichtig zu Boldran hinüber und reicht auch ihm etwas zu Essen und zu Trinken.

"Du brauchst Kraft für Deine Aufgabe. Iss."

Dankbar nimmt Boldran die Wegzehrung entgegen und verschlingt sie sogleich.

Während Burth sich einen trockenen Platz sucht und versucht das Pfeifen des Windes über dem Schornstein zu verdrängen, scheint auch Boldran langsam müde zu werden. Er lehnt mit seiner Schulter an der Steinwand, und wenn er von Müdigkeit übermannt etwas hinabsinkt, weckt ihn das quietschende Geräusch, das seine auf dem Stein reibende Rüstung verursacht.

---

Gute zwei Stunden schläft Boldran jetzt schon, als Xiara vorsichtig Gilthas weckt, um ihn zu bitten ein paar Stunden für sie zu wachen, während sie eine regenerierende Meditation beginnt.

Gilthas beobachtet aufmerksam den Gang, der immer noch von Dimbles Sonnenstab erhellt wird. Boldran liegt am Boden unmittelbar vor dem Eingangsloch, das sie wenige Stunden zuvor geschlagen haben. Seine Position zeugt von einer unbequemen Haltung, aber das scheint den erschöpften Paladin nicht zu stören.

---

Gilthas betrachtet die Schatten, die die Laterne wirft, die er entfacht hat, als das Licht des Sonnenstabes verblasst ist. Aus dem nördlichen Gang hört er ab und zu das Gemurmel einiger Hobgoblins, aber auf einem kurzen Kontrollgang konnte er keine Auffälligkeiten entdecken. Die Fesseln sind alle fest verknotet. Aus dem westlichen Gang dringt zum Glück keine Geräusch an sein Ohr, die das Pfeifen des Windes oder Boldrans leichtes Stöhnen übertönen. Der Paladin scheint auch im Traum im Konflikt mit sich selbst und seinem Sohn zu stehen.

---

Xiara ist froh, dass sie ihre Meditation ungestört beenden konnte. Sie spürt neue Kraft in ihrem Körper, die ihr Zuversicht für den heutigen Tag gibt.

Durch den Kamin fällt das sanfte Licht der Morgendämmerung in ihren spärlichen Lagerraum. Während die Waldelfe die Stille um sie herum genießt, verstreichen weitere Stunden.

---

Unter lautem Stöhnen erhebt sich Boldran vom Boden.

"Mir tut jeder Knochen weh ..."

Dann blickt er sich um, und sieht den Gang hinter ihm. Ungläubig blickt er auf die Steine, bevor er auf die Knie fällt und seinen Helm absetzt.


Boldran Post

Verfasst am: 31 Jul 2005 11:20
"Mir tut jeder Knochen weh..."

Vorsichtig nimmt der Alte seinen Helm ab und ringt angestrengt nach Atem. Plötzlich fährt er herum, betrachtet das Loch in der Wand hinter sich und blickt danach erschrocken auf seine Gefährten, die einige Meter von ihm entfernt ihre Lagerstätte errichtet hatten.

Schlag auf Schlag werden in ihm die Ereignisse der letzten Nacht lebendig, sein Kampf gegen dieses verhasste untote Wesen, daß soviel Macht über ihn gewann und wie er sich anschliessend gegen seine Freunde wendete.

Für manche Menschen scheint eine solche Tat bedauerlich, für Boldran ist sie Verrat in höchstem Maße. Grade noch blickt er erschrocken auf seine Freunde, die jetzt nach und nach aufwachen und ihm mißtrauische Blicke zuwerfen. Gilthas tastet unauffällig nach seinen Waffen und läßt dabei nicht den Blick von dem alten Mann.

"Was habe ich getan?"

Boldran schaut beschämt weg. Er hatte versagt! Er hatte das Andenken seines Sohnes entehrt und sein Gott hatte sich von ihm abgewendet, dessen war er sicher.

Was sollte er jetzt tun? Er mußte hier weg, raus aus den stickigen Katakomben, er bekam keine Luft mehr, nur raus, weg....

Er fühlte eine Hand auf seiner Schulter.

"Wenn du sie jetzt verläßt, dann entehrst du mich wahrlich. Willst du das, Vater?"

"Niemals!"

"Bete und büße und diene. Heironeous wird sich nicht abwenden. Vertrau mir!"


Boldran nickte ergeben, froh ob der ermutigenden Worte. Schwerfällig erhob er sich, den Helm unter den Arm geklemmt und näherte sich langsam seinen Freunden.

"Es tut mir leid!"



Kognoskula Post

Verfasst am: 31 Jul 2005 12:25
"Aaahhhh!"
entfährt Kognoskula ein Angstschrei als sie aufwacht und Boldran vor ihr steht.
"Wie,...? Oh, Boldran, Du scheinst den Zauber aus eigener Kraft gebrochen zu haben, sehr gut. Leid zu tun braucht Dir das nicht - das haette jedem von uns passieren können. Kameraden, Boldrans Geist ist befreit vom Einfluss der untoten Brut!"
ruft die Halblingsdame laut und freudig.
"Sag Boldran, was war das für ein Gefühl, wie geschah Dir? Ich kenne nur die Theorie dieses Zaubers, Du musst mir alles erzählen...!"
bohrt Kognoskula interessiert und taktlos.


Boldran Post

Verfasst am: 31 Jul 2005 13:50
Boldran senkt erneut beschämt den Kopf. "Bitte, ich möchte nicht darüber reden, nicht im Moment. Gebt mir etwas Zeit. Zunächst muß ich für meine Verfehlungen Buße tun."

Schon will Boldran sich abwenden als er sich noch einmal zu Kognuskula herumdreht:"Ich wollte manchmal, ich hätte euren unbeschwerten Geist. Ich beneide euch, aber ich freue mich auch für euch."

Dann macht sich Boldran daran, seine Sachen für den Aufbruch zusammenzupacken.


dimble Post

Verfasst am: 31 Jul 2005 14:12
Von Kognoskulas Aufschrei geweckt schreckt auch Dimble aus dem Schlaf. Erschrocken schaut er Boldran an, stellt aber schnell und erleichtert fest, dass dieser wieder bei Sinnen zu sein scheint.

Der Gnom reibt sich die Augen und sagt noch etwas verschlafen: "Guten Morgen. Boldran, schön zu sehen, dass du den Zwang abschütteln konntest. Und sei dir sicher, dass ich dir diese Verfehlung nicht nachtragen werde. Es war keine Verfehlung deinerseits, dein Geist war nicht unter deiner Kontrolle. Kognoskula hat uns erklärt, was mit dir passierte. Wir wissen, dass du von dem Vampir beherrscht wurdest."

Dann widmet sich Dimble der morgendlichen Pflege. Beim Brunnen wäscht er sich notdürftig und bringt auch seine Kleidung so gut es geht in ansehnliche Form. Danach verspeist er ein paar Happen Brot. Im Anschluß spielt der Gnom einige Lieder auf seiner Mandoline, um seinen Geist für den neuen Tag zu befreien.

Als er dieses morgendliche Ritual abgeschlossen hat, wendet er sich noch einmal an den Paladin: "Boldran, ich werde nach meinem Esel sehen, ob er die Nacht gut überstanden hat. Willst du mich begleiten und schauen, ob es auch Sturm an nichts fehlt?" An alle gewandt fügt er hinzu: "Danach bin ich bereit, das Geheimnis um den Teufelshuf zu lüften!" Mit diesen Worten macht sich Dimble auf, nach den Tieren zu schauen.


kaigrass Post

Verfasst am: 31 Jul 2005 14:16
Nachdem Kognoskula von Boldran abgelassen hat, tritt Burth an ihn heran. "Belastet Euch nicht mit Vorwürfen, mein Freund. Es tut mir leid, das Pelor mir gestern nicht die Gabe verliehen hat, Euch aus dieser unwürdigen Situation zu erlösen. Ich werde heute in meinen Gebeten explizit darum bitten. Außerdem werde ich ihn bitten, den Schmerzen in Deinen Knochen und Gelenken Linderung zu verschaffen. Doch zu erst werde ich noch einmal nach den Gefangenen sehen."

Burth lässt Boldran allein und geht abermals in den Brunnenraum und schaut nach dem rechten.


Kognoskula Post

Verfasst am: 31 Jul 2005 14:21
Kognoskula lugt kurz neugierig was ihre Gefährten so treiben, doch dann verschwindet sie in ihre Ecke, stopft sich einige Happen Verpflegung in den Mund und brütet eine geschlagene Stunde schweigend über ihrem Zauberbuch.

Boldran Post

Verfasst am: 31 Jul 2005 14:23
"Sei bedankt, Burth."

Fast schon überrascht von Dimbles Frage, blickt Boldran auf.

"Ja, natürlich. Ich begleite dich nach draussen."


Gilthas Post

Verfasst am: 31 Jul 2005 17:15
Gilthas ist sichtlich froh den Paladin wieder im Vollbegriff seines Körpers und Geistes zu sehen.

"Mach dir keine Vorwürfe, Boldran. Jeder von uns hätte dein Schicksal teilen können. Es war wirklich eine teuflische Brut."


Xiara Post

Verfasst am: 01 Aug 2005 08:03
Auch Xiara ist froh, dass Boldran den Zauber abschütteln konnte. Noch ein wenig mehr hatte sie sich aber darüber gefreut, dass Burth mit der von seinem Sonnengott verliehenen Kraft in der Lage war den Vampir zu vernichten, ehe er noch größeren Schaden anrichten konnte.

�In der Nacht war zum Glück alles ruhig. Meint ihr, dass es noch weitere solcher Kreaturen in dem zugemauerten Gangstück geben könnte?�


Kognoskula Post

Verfasst am: 01 Aug 2005 08:26
Nachdem Kognoskula ihr morgentliches Studium der arkanen Macht beendet hat, steht sie murmelnd auf und packt geistesabwesend ihre Siebensachen zusammen. Dann läuft die Halblingsdame händereibend zum Eingang zu Neperchils Grab, entzündet ihre Lampe, dreht sich um und trägt vor:

"Oh ja, das ist ganz und gar möglich, viele dieser Kreaturen besitzen zwar einen unbeirrbaren Zwang zu töten, positive Energie zu verzehren, Blut zu trinken oder ähnliches, doch die meisten bleiben - sofern sie nicht vernichtet werden - auf unbestimmte Zeit animiert. Ich nehme an, die Kreatur, welcher wir begegnet sind wurde einst von Neperchil getötet, doch in der Eile der Flucht der Vernichter Neperchils überliessen sie ihn seinem Schicksal und mauerten ihn ein, und so kam er zurück - als untote Bestie. Wir müssen sowohl mit weiteren solchen Fällen rechnen, als auch mit künstlich erschaffenen untoten Wächtern, aber auch mit sonstigen typischen Katakombenbewohnern rechnen, Schleime, Aaskriecher, Riesenspinnen, um nur wenige zu nennen "

Eine unbeirrbare Neugier ist Kognsokulas Verhalten und Worten abzulesen.


Kognoskula Post

Verfasst am: 01 Aug 2005 11:45
Als Kognoskula ihre Armbrust prüft und sichert, gleichzeitig die Lampe hält und Nusper füttert, kommt ihr der Gedanke der ihr gestern fehlte: Sie zieht ein kleines Stück Holz an einer Schnur heraus und spricht fünf unverständliche Silben. Dann hängt sie ihre Armbrust in die Luft, und ebenso ihre Lampe - wie schon einmal scheint eine unsichtbare Kraft der Halblingsdame zu assistieren.

Als sich ihre Blicke im Dunkel des Ganges verlieren, zückt sie wie schon oft ein kleines Stück Leder und walgt es durch, Sekunden später ist sie und auch Nusper von einer unsichtbaren Kraft umgeben.

Während sie nun wartet, dass sich die Gefährten zur Exploration der Katakomben versammeln scheint sie mit Nusper tatsächlich einige Nahkampfübungen durchzuführen - diese erinnern allerdings eher an ein Abschlagen oder Berühren bei einem Fangen-Spiel.


Kognoskula Post

Verfasst am: 02 Aug 2005 15:18
Auf einmal hält Kognoskula inne, wird grüblerisch und legt die Hände in die Hüften.
Als ob sie die Antwort auf ihre Gedanken dann besser sehen könne, beugt sich die Halblingsdame nach vorne in den Gang hinein, doch die schweigende Dunkelheit hilft ihr nicht weiter. Sie dreht sich um:
"*räusper* Meine Freunde, mich beschleicht ein Verdacht. Der Teufelshuf scheint sich der Karte nach im Westen zu befinden. Warum also sollte nicht jener Gang nach Westen derjenige sein, der laut Karte zum Teufelshuf führt? Sondern der Gang, welcher schräg nach Südwesten abbiegt?"

Kognoskula geht ein paar Schritte auf ihr Gefährten zu und hebt den Zeigefinger, mit gedämpfter Stimme beantwortet sie ihre eigene Frage gestikulierend:
"Der Gang nach Westen birgt eine unheilvolle Überraschung! Gar eine niederträchtige Falle, eine Fallgrube voller Speere, Messer, welche aus den Wänden schnellen und magische Wächter, welche herbeibeschworen werden, sollte man einen Schritt in diesen Gang wagen!"

Nach einer kurzen Pause fügt Kognoskula nüchtern hinzu:
"Selbstverständlich handelt es sich hierbei lediglich um Spekulationen meinerseits."


Xiara Post

Verfasst am: 02 Aug 2005 18:15
Demnach sollten wir dem Gang nach Südwesten folgen, richtig? Hmm... kein dummer Gedanke, er scheint tatsächlich mit der Angabe auf dieser Karte übereinzustimmen. Schaden kann es jedenfalls nicht... außer natürlich, die Karte selbst ist eine Falle.�

Kognoskula Post

Verfasst am: 02 Aug 2005 22:45
Kognoskula scheint begeistert davon, dass jemand auf ihre verqueren Gedanken eingeht, sie geht unmittelbar zwei Schritte auf die Waldelfin zu:
"Oh, die geistige Pein des Doppelgedankens, Xiara ihr sprecht mir aus dem Unterbewusstsein. Jedoch kennen wir den Schöpfer dieser Karte nicht, und so halte ich es für vergeblich abzuschätzen, wie tief das Verwirrspiel der Irreführung reicht, lasst uns den Südwesten wählen!

Tatsächlich verbleibt in diesem Zusammenhang jedoch die gewichtige Frage ob die Münze in Absicht hinterlassen wurde oder nicht,...
"
Die Halblingsdame grübelt über diese Zusammenhänge. Nusper, welcher auf ihrer Schulter sitzt, bettet seinen Kopf auf seine Vorderpfoten, gemartert von der Grübelei Kognoskulas.


Gilthas Post

Verfasst am: 03 Aug 2005 09:55
Als die beiden Damen das weitere Vorgehen besprechen, schaltet Gilthas sich mit in das Gespräch ein.

"Ich denke auch das wir die Münze als Karte und nicht als Falle betrachten sollten. Nichtsdestotrotz sollten wir aber auch bei diesem Weg vorsichtig sein. Die Fallen von denen du, Kognoskula, sprachst hören sich alle gar schrecklich an und ich hoffe nicht, daß du unser Schicksal vorhergesagt hast."


Kognoskula Post

Verfasst am: 03 Aug 2005 11:20
Nickend stimmt Kognoskula Gilthas zu. Am Schluss beschwichtigt sie lachend
"Leider bin ich dessen nicht mächtig Gilthas, leider noch nicht."


Xiara Post

Verfasst am: 03 Aug 2005 11:32
�In diesem Fall wohl eher zum Glück,� entgegnet Xiara augenzwinkernd.

�Also gut, folgen wir dem Gang nach Südwesten; ich denke auch, dass da unsere besten Aussichten liegen.�

Bevor die Gruppe aufbricht, verstaut Xiara wieder einmal ihren Buckler im Rucksack und nimmt die magische Axt zur Hand. Mit einem dezent grimmigen Gesichtsausdruck blickt sie in die Dunkelheit, während sie die unhandliche Waffe in ihren kräftigen Händen wiegt.

�Ich bin bereit!�


Kognoskula Post

Verfasst am: 03 Aug 2005 13:29
Kognoskula nimmt ihrem Assistenten die Armbrust ab, welcher sich nun wenige Schritte vor sie in den Gang bewegt.
"Ebenfalls"


Gilthas Post

Verfasst am: 03 Aug 2005 14:49
Gilthas steckt sich seine Immerwährende Fackel in den Gürtel und zieht zwei Dolche aus ihren Halterungen.

"Auch ich bin bereit. Aber vielleicht sollten wir noch ein paar Vorsichtsmassennahmen treffen. Das ganze Gerede über Fallen hat mich ein wenig beunruhigt. Wir könnten nicht direkt hintereinander laufen, so daß immer nur einer in Gefahr ist und nicht alle von diesen schrecklichen Fallen betroffen sind. Wir könnten uns aber auch aneinander binden, s0 daß Fallgruben ein wenig ihres Schreckens einbüßen. Desweiteren könnten wir den Boden mit dieser langen Stange abklopfen und so eventuelle Fallen schon vorzeitig auslösen. Was meint ihr?"


Kognoskula Post

Verfasst am: 04 Aug 2005 07:09
"Die Stange erscheint mir sinnvoll - wenn auch plump so doch wirksam. Ich habe allerdings Bedenken eine Seilschaft zu bilden. Ohne Probleme könntet ihr mich vor einem Sturz retten, jedoch würde mich Burth oder Boldran bei einem Sturz in die Tiefe Ziehen, ohne dass ich sie retten könnte. Wir könnten es dennoch versuchen."
stimmt Kognoskula zu.


dimble Post

Verfasst am: 04 Aug 2005 16:43
Nachdem sie ihre Tiere versorgt haben, kommen auch Dimble und Boldran zurück zu den anderen.

Aufmerksam verfolgt Dimble das Gespräch über die weitere Vorgehensweise. Kognoskula erstaunt den Gnom mit ihrem Scharfsinn in bezug auf die Münzenkarte. Und auch Gilthas Ideen zur möglichen Umgehung von Fallen verfolgt er gespannt: "Deine Vorschläge klingen in der Tat gut", stimmt Dimble Gilthas zu. "Nur das Aneinanderbinden, ich weiß nicht. Zum einen hat Kognoskula recht, wir beiden würden wohl mit in die Tiefe gerissen, zum anderen sind wir dann auch sehr unbeweglich, falls uns noch eins dieser Untoten Wesen angreifen sollte."

Nachdenklich schweifen die Blicke des Barden durch den Kellerraum. Sie verweilen bei Kognoskulas schwebender Laterne. "Wie ich sehe hast du wieder einen unsichtbaren Laternenträger beschworen, Kognoskula. Der ist von großem Nutzen in diesen dunklen Kellergängen. Wenn du einverstanden bist, kann er meine abdeckbare Laterne nehmen, die leuchtet ein wenig heller als die deine. Wenn ich sie dann noch mit fern flammenden Öl fülle, erleuchtet sie einen noch größeren Kreis." Dimble greift in seinen Rucksack, füllt seine abdeckbare Laterne mit dem speziellen Öl, entzündet sie und reicht sie schließlich der Halblingsdame.

Dann schultert der Gnom seinen Rucksack und nimmt ein Weihwasserfläschchen in eine Hand.
"Auch bereit, dann laßt uns das Geheimnis um den Teufelshuf lüften!"


Kognoskula Post

Verfasst am: 04 Aug 2005 16:50
Kognoskula ist begeistert von Dimbles Lampe mit dem Fernflammöl. Sie tauscht die Lampen am unsichtbaren Gehilfen aus und begutachtet Dimbles Exemplar. Sie schaut den Abdeckspiegel an, betrachtet das Lichtspektrum des Feuers und studiert den Aufbau der Lampe,...

Nach einer Minute des Studiums sind ihre Augen dermassen geblendet, dass sie sich an Dimbles Arm festhalten muss um nicht die Orientierung zu verlieren.


Boldran Post

Verfasst am: 04 Aug 2005 17:42
"Ja, laßt uns den Teufeln und Dämonen dieses unheilvollen Ortes auf die Spur kommen und sie in den Abyss zurückwerfen.

Wenn ihr erlaubt, gehe ich voran. Mein Panzer gewährt mir einen guten Schutz vor möglichen Speerfallen und anderen Hinterhalten."


Kognoskula Post

Verfasst am: 04 Aug 2005 18:01
Kognoskula strahlt - Heldenworte vor dem Aufbruch gefallen ihr.

"Tapfere Worte, so lasset denn den Lampenträger noch vor Euch laufen, dann ist Dein Weg erleuchtet, Gilthas kann hinter Dir marschieren und mit der Taststange nach vorne prüfen. Wenn Burth die Nachhut übernimmt gehe ich gerne mit ihm, hinter Xiara und Dimble, einverstanden ?"


Gilthas Post

Verfasst am: 05 Aug 2005 12:13
Gilthas reicht die lange Stange in Richtung von Kognoskula.
"Ich denke der mit der Stange sollte vorneweg laufen, denn sonst ist ihre Länge verspielt. Und da ihr, Kognoskula, soviel über Fallen wisst, könntet ihr doch dieses Wissen zum Wohl aller anwenden.


Kognoskula Post

Verfasst am: 05 Aug 2005 12:53
"Nun gut, Gilthas, das stimmt. Hier Boldran, nimm denn die Stange um die Gänge abzutasten, wenn Du magst"
Mühevoll gibt Kognoskula die Stange an Boldran weiter.


kaigrass Post

Verfasst am: 07 Aug 2005 12:05
Langsam geht Boldran voran und folgt dabei der hellleuchtenden schwebenden Lampe, die von Kognoskula immer ein gutes Stück vor Boldran dirigiert wird. Mit der langen Stange tastet Boldran den Boden ab. Um beide Hände für die lange Stange zu haben, hat er seinen Hammer an seinem Gürtel befestigt.

Die anderen folgen dem vorrausgehenden Paladin durch den nach südwesten verlaufenden Gang bis in einen weiteren kreisrunden Raum, aus dem weitere drei Gänge hinaus führen.

Karte.

Auch die Wände dieses Raumes sind mit Fresken überzogen, die eine Gruppe von Adligen auf dem Rücken von Pferden zeigt. Sie haben Bögen und Speere in ihren Händen und werden von gezähmten Wildkatzen begleitet. Im Hintergrund sind einige halb-nackte Nymphen zu erkennen, die vor der Gruppe weg und in den Wald hinein laufen. Ebenso wie in dem vorherigen Raum befinden sich auch hier zwei Steinsarkophage, aber dieses Mal springt ihnen kein Wesen der Finsternis entgegen.

"Die Karte auf dem Holzknopf sagt, dass wir nach Nordwesten müssen.", sagt Kognoskula, während sie den hellen Schein der Lampe auf den entsprechenden Gang dreht. "Zuvor sollten wir aber noch in die anderen Gänge blicken.

Nach Norden offenbart der Lichtstrahl einen rechteckigen Raum, dessen Wände glatt und ohne jegliches Relief sind. In der Mitte des Raumes steht eine große Truhe auf dem Boden.

Der Raum nach Osten hin gleicht dem nördlichen Raum. Auch dort steht eine Truhe in der Mitte des Raumes.

Kognoskula wendet die Lampe wieder nach Nordwesten. Der Raum dort beinhaltet - sowie es von hier aussieht - einen zerstörten und angesengten Sarg und eine aufgebrochene Kiste.

Aus keinem der Gänge dringt ein identifizierbarer Laut an die Ohren der Helden.


Gilthas Post

Verfasst am: 07 Aug 2005 13:25
Beim Anblick der beiden Schatzkisten kribbelt es Gilthas in den Fingern. Kognoskulas vorherige Ausführungen halten ihn davon ab diese näher in Augenschein zu nehmen.

"Zum Glück nicht noch sein fieser Untoter. Ansonsten müßten wir wieder einen Tag warten bis Boldran wieder zu Sinnen kommt.

Kognoskula scheint den Durchblick zu haben, dann laßt uns nach Nord-Westen gehen."


Kognoskula Post

Verfasst am: 08 Aug 2005 13:34
Kognoskula lugt mit weit aufgerissenen Augen voller Staunen und Neugier umher, besonders der Blick auf die beiden Truhen im Norden und Osten fasziniert sie - auch wenn sie ahnt, dass genau dies vielleicht die Intention dieser Truhen ist... Ihre Hände streichen interessiert über die kunstvollen Relieffe mit den seltsamen Feenjagdszenen.

Sie nickt Gilthas zu:
"Entsprechend unseren Vermutungen schlage ich zunächst vor unseren Marsch gen Nordwest fortzusetzen, wenn ihr dieselbe Neugierde bezüglich dieser Truhen empfindet wie ich, dann lasst uns uns später ihrer annehmen."


Gilthas Post

Verfasst am: 09 Aug 2005 15:50
"Ja, sobald wir diesen Fuß gefunden haben, kümmern wir uns um die Truhen. Vielleicht sind es aber auch nur Lockvögel, um Leute wie uns von diesem Gang hier abzulenken oder warum steht gerade hier keine?"

Kognoskula Post

Verfasst am: 09 Aug 2005 15:57
Mit bedeutungsvoll hochgezogenen Augenbrauen nickt Kognoskula Gilthas zu, und sagt düster: "Genau das ist auch meine Befürchtung!"

Xiara Post

Verfasst am: 09 Aug 2005 16:57
�Ein naheliegender Gedanke, wenn man auch die Karte bedenkt,� bestätigt Xiara die Befürchtungen, dass die Truhen lediglich dazu dienen dürften, Grabräuber in die Falle zu locken.


kaigrass Post

Verfasst am: 12 Aug 2005 08:20
Als die Gruppe den anvisierten Raum erreicht, ist festzustellen, dass außer dem teilweise verbrannten Sarg und der zerschlagenen Kiste ein großer Blutfleck den Boden nähe der Südwand ziert. Das Blut ist tief schwarz - als sei es schon seit Jahrzehnten in den Poren des Steinbodens.

Nach Süden ist ein rechteckiger Raum am Ende des Ganges zu erkennen, dessen östliche Wand mit zahlreichen kleinen Nischen versehen ist, wie sie in einigen Gräbern zur Dareichung von Opfergaben vorgesehen ist. Allerdings scheinen diese Nischen leer zu sein.

Der Gang nach Nordosten öffnet sich in einen Raum, dessen gewölbte Decke sich deutlich ungefähr 5m über den Boden erhebt. In der nordöstlichen Ecke befindet sich ein massiver Steinthron, auf dem eine überdimensional, 3m große Bänderrüstung sitzt. Die Rüstung hat einen Helm, mit nur zwei kleinen Augenschlitzen, ähnlich des Helms von Boldran. Die Schlitze sind direkt auf den Gang ausgerichtet und die Arme sind auf dem Schoß verschränkt. Sie halten mit den eiserenen Rüstungshandschuhen einen großen Krummsäbel und ein rundes Stahlschild fest.

Karte.


dimble Post

Verfasst am: 13 Aug 2005 15:04
Vorsichtig folgt Dimble den anderen. Seine rechte Hand umklammert fest das Weihwasserflächschen. Stets ist der Gnom auf der Hut, immer damit rechnend, dass hinter der nächsten Ecke weitere lebende Tote lauern. So betrachtet er die wunderschönen Wandgemälde zunächst nur flüchtig und auch die vermeintlich zur Ablenkung dienenden Truhen beachtet der Gnom kaum, obwohl sie ihn schon neugierig machen. Doch diesen konnte man sich später zuwenden, wie Gilthas schon vorschlug.
Als schließlich das Licht in den nördlichsten Raum fällt, der Raum, in dem sie den Teufelshuf vermuten, verharrt Dimble und starrt mit großen Augen die riesige Rüstug an: "Beeindruckend. Eine Person, die solch eine Rüstung tragen könnte müßte wahrlich riesig sein. Angsterregend, wie er durch die Augenschlitze den Gang zu fixieren scheint. Als wollte er den Raum und den Teufelshuf bewachen."
Dimble lauscht angespannt und beobachtet weiter die Gänge. Er scheint nicht als erster den Raum betreten zu wollen.


Kognoskula Post

Verfasst am: 13 Aug 2005 17:15
"In der Tat, hütet Euch vor den Blicken des Wächters - gar grimmig erscheint diese enorme, gepanzerte Statue,... ich hoffe es ist eine Statue..."

Kognoskula lässt ihren Lampenträger vorauslaufen, bis direkt vor den gepanzerten Koloss. Sie deutet ihren Gefährten an, etwas zur Seite zu gehen, auch sie selber lugt geschützt um die Ecke um zu beobachten, ob der Wächter reagiert.


Boldran Post

Verfasst am: 13 Aug 2005 21:36
"Die Suche nach Reichtum und Macht hat bereits viele in das Verderben gelockt", kommentiert Boldran die sehnsüchtigen Blicke seiner Mitstreiter. Ihm sind ebenfalls die Truhen aufgefallen, aber die Blutflecke am Boden und der steinerne Thron lassen ihn sehr vorsichtig werden.
"Fasst um der Götter willen nichts an, sonst werden uns schlimmere Überraschungen als der Spawn drohen."

Aufmerksam betrachtet er den Raum mit dem riesigen Wächter


kaigrass Post

Verfasst am: 14 Aug 2005 09:44
Dimble hört um. Während aus dem Statuenraum kein Geräusch zu vernehmen ist, kann er ein leises Scharren aus dem Süden wahrnehmen. Leise teilt er seine Beobachtung den anderen mit.

dimble Post

Verfasst am: 14 Aug 2005 10:15
Dimble legt seinen Zeigefinger auf seine Lippen und zischt ein leises: "Pssst." Dann deutet er auf den Raum im Süden und flüstert: "Hört ihr auch dieses Scharren? Wir sollten der Sache auf den Grund gehen, damit uns nichts in den Rücken fällt, wenn wir den Raum im Norden untersuchen." Erwartungsvoll schaut der Gnom seine Kameraden an.

Xiara Post

Verfasst am: 14 Aug 2005 10:38
�Ich kann nichts hören, aber ich sehe mal nach,� gibt Xiara kund und macht sich dann mit gespitzten Ohren auf, den südlichen Gang zu erkunden. Vorsichtig geht sie Schritt für Schritt tiefer hinein, die Hand fest um den Axtgriff geklammert...

Boldran Post

Verfasst am: 14 Aug 2005 10:42
Boldran senkt wie bereits einige Male zuvor seinen Kopf und beginnt damit, sich zu konzentrieren. Vielleicht kann er die Anwesenheit einer bösen Präsenz in südlicher Richtung erspüren.

Kognoskula Post

Verfasst am: 14 Aug 2005 13:39
Kognoskula ist es äusserst unrecht, dass nun, bei diesem grandiosen Fund aus alter Zeit, scheinbar ein Störenfried mitmischt. Schnell steuert sie ihre wandelnde Laterne in den südlichen Gang, damit sie beobachten kann, was dort geschieht. Ihre Armbrust lädt sie nun und ist bereit zu feuern, sobald etwas die mutige Elfin angreift.

kaigrass Post

Verfasst am: 06 Nov 2005 18:29
Vor langer Zeit

�Bist du sicher, Berwin, dass wir dort unten noch etwas von Wert finden? Ich sehe hier nichts als umgestürzte Steine und verbranntes Holz.�

Der Angesprochene ist ein stämmiger Mann, der unbeirrt den beiden Männern zu schaut, wie sie das Loch zu seinen Füssen immer weiter ausheben. Den dritten Mann, der soeben durch die Büsche zu ihm zurück gekommen ist, ignoriert er.

Vier Stunden, so schätzt er, wird es dauern, bis wir die Krypta erreicht haben. Dann gehören die Besitztümer des edlen Ritters, dieses Vampirjägers, mir. Okay, abzüglich des Anteils für die beiden Nichtsnutze.

�Habe ich mich jemals geirrt? Die Hinweise sind eindeutig gewesen, genau wie damals bei dem alten Hügelgrab. Es war ja nicht meine Schuld, dass ihr euch euren Anteil von ein paar Wegelagerern abnehmen lassen habt.�

Okay, es war meine �Schuld�. Ich war halt noch nie gut im Teilen.

Verschmitzt lächelnd geht Berwin einige Schritte vom Loch zurück und löst den silbernen Flachmann von seinem Gürtel.

�Steh nicht so faul rum und hilf� den anderen beim Buddeln. Ich will nicht bis es dunkel wird hier draußen bleiben.�

---

�Was habe ich euch gesagt. Feinste Keramikurnen. Jede bestimmt 25 Löwen wert.�

�25 Löwen? Das sind ja dann mehr als 100 Löwen für jeden für uns.�

Wieder lächelt Berwin.

Ja, bestimmt. Erstens sind diese Urnen mit Sicherheit doppelt soviel Wert und zweitens glaubt ihr doch hoffentlich, dass ich euch auch nur eine dieser 25 Kostbarkeiten überlassen werde.

Während zwei seiner Begleiter die Urnen vorsichtig in die mitgebrachten Säcke packen, kündigt der Fackelschein im Gang nach Norden die Rückkehr des letzten Mitglieds der Gruppe an.

�Im nächsten Raum ist nur ein verbrannter Sarg. Aber von da geht es noch in drei weitere Räume weiter. Die Schatzkammer habe ich auch schon gefunden. Eine große Holzkiste steht in einem Raum.�

�Eine Kiste steht in einem Raum und du denkst, dass ist eine Schatzkammer?�

Der Anführer will sich schon abwenden, als der andere fortfährt.

�Nun ja, da ist auch noch ein Thron. Und ein Wächter, der auf diesem Thron sitzt. Eine 10 Fuß große Rüstung mit einem mächtigen Säbel. Das ist bestimmt genauso, wie die verzauberten Rüstungen, die uns in dem Hügelgrab angegriffen haben. Nur das diese hier mehr als doppelt so groß ist. Ich bin sicher, sie bewacht etwas Wertvolles.�

---

�Wahnsinn, Boss. Der Trick mit dem Unsichtbarkeitstrank hat funktioniert. Wer hätte gedacht, dass sich der Wächter so leicht austricksen läßt.�

Mit stolz geschwellter Brust sitzt Berwin auf der so eben erbeuteten Kiste. Zum Glück können seine Begleiter nicht erkennen, dass die Schweißperlen auf seiner Stirn Angstschweiß sind.

Es ist besser so, wenn sie denken, es sei das Gewicht der Kiste gewesen, dass mir den Schweiß auf die Stirn trieb. Dabei ist sie erstaunlich leicht gewesen. Hoffentlich ist überhaupt etwas drin.

---

�Psst, seid leise, damit er nicht aufwacht. Er hat uns lange genug herumkommandiert. Und durch drei teilt sich viel besser.�

Mit gezogenen Dolchen schleichen die drei im fahlen Schein des verglimmenden Lagerfeuers auf den schlafenden Berwin zu. Der in der Gruft erbeutete Anhänger, der alleinige Inhalt der Kiste, ruht wie immer auf seiner Brust. Der schwarze Stein reflektiert das letzte Licht der Flammen in blutroter Färbung.

---

Zufrieden sinkt Berwin zu Boden. Der letzte seiner Mörder liegt zu seinen Füßen. Er wischt das Blut mit seinem Ärmel ab, an dem auch schon das Blut der zwei anderen Verräter klebt. Aus den Schatten hinter ihm eilen zwei Kreaturen heran. Angewidert stößt Berwin den noch warmen Körper von sich.

�Trinkt so viel ihr wollt. Er braucht den kostbaren Saft in seinen Adern nicht mehr, um die Aufgaben zu erfüllen, die ich für ihn vorgesehen habe.�


Viele Jahre später

Berwins dürre Finger graben sich in die Erde, wie er es schon tausende Male zuvor getan hat. Er fühlt sich matt, alles schmerzt. Aber nicht ein einziger Hinweis auf einen Kaninchenbau.

Nicht mal eine Maus!

Berwin sackt vor dem eingestürzten Tunnel zusammen. Sein Körper beginnt zu zucken. Seine Knochen schaben über den kalten Boden. Plötzlich ein Geräusch. Stimmen!

---

Lautlos setzt Xiara ihren Fuß ein weiteres Mal ab. Der Schein von Boldrans Waffe erhellt den Weg vor ihr, nun da der alte Mann am Anfang des Ganges steht.

Blitzschnell reißt Boldran seinen Kopf hoch. Die Aura des Bösens, die er spürt, ist stärker als er es je zuvor wahrgenommen hat.


Boldran Post

Verfasst am: 06 Nov 2005 19:01
Die Aura des Bösen, die er weiter voraus erspüren kann, trifft den alten Mann wie ein Hammerschlag.

Sofort zischt er seinen Gefährten eine Warnung zu

Bei dem mächtigen Heironeous, gebt acht, Freunde. Ich fühle die Präsenz einer machtvollen bösen Kreatur, stärker als alles, dem ich bisher begegnet bin. Eine schwere Prüfung liegt vor uns.


Der Alte stärkt seinen Griff um Hammer und Schild und wappnet sich gedanklich.
Steh mir bei, mein Junge. Ich verspüre Angst. Mein letzter Kampf hat mich mit Schande im Angesicht meiner Freunde überzogen. Ich darf kein weiteres Mal versagen.

Im selben Augenblick nimmt er aus den Augenwinkeln das vertraute Antlitz seines Sohnes wahr, der ihm beruhigend eine Hand auf die Schulter legt.

Ich stehe dir bei, Vater. Doch sei stark in deinem Glauben. Dann wird sich alles zum besten wenden.

Boldran nickt stumm und blickt aufmerksam nach vorne...


Kognoskula Post

Verfasst am: 06 Nov 2005 19:26
Kognoskulas Ärger über einen Störenfried weicht einer Mischung aus Angst und Neugierde, als sie Boldrans unheilvolle Verkündung vernimmt. Sie ordert ihren Lampenträger in den südlichen Tunnel und starrt mit weit aufgerissenen Augen an Gilthas' Seite vorbei in den Gang.
Sie zischt: "Etwa ein weiterer Vampierabkömmling?"


dimble Post

Verfasst am: 06 Nov 2005 21:46
Angespannt wartet Dimble auf Xiaras Entdeckungen. Sein Weihwasserfläschchen umgreift er fester.
Dann vernimmt er die mahnenden Worte des Paladins. Furcht überkommt den Gnom. Er wagt kaum mehr zu atmen. Dann überwindet er seine Starre für eine Sekunde, in der er sich mit schnellen leisen Schritten zu Boldran bewegt, um hinter dem Paladin Schutz zu suchen.


Gilthas Post

Verfasst am: 07 Nov 2005 00:01
Hoffentlich ist es nicht noch so ein Untoter!

Mit einem flinken Schritt bewegt sich Gilthas an die linke Seite Boldrans, um diesem beizustehen.


kaigrass Post

Verfasst am: 07 Nov 2005 10:18
Während die von Kognoskula geschickte Lampe an Xiara vorbeischwebt, erreicht diese das Ende des Ganges und blickt in eine rechteckige Gruft in der ein einzelner Steinsarg in der nordwestlichen Ecke steht. Die östliche Wand beinhaltet unzählige, leere Nischen, die der Aufbewahrung von Urnen dienten. In der südlichen Wand befindet sich ein Loch, hinter dem ein kurzer eingestürtzer Gang zu erkennen ist. Neben dem Gang liegt einige Schaufeln und Spitzhacken.

Als Xiara um die Ecke blickt, erkennt sie eine ausgemergelte, geschunde Gestalt sich am Boden wälzen. Die Haut spannt sich über die Knochen, als wäre sie viel zu klein für die Person. Was einst wohl Kleidung war hängt jetzt in wenigen Fetzen an dem sonst nackten Körper.

Bevor Xiara reagieren kann, springt die Gestalt auf die Beine und setzt zu einem markerschütternden Schrei an. Dabei reißt sie die Arme hoch und Xiara erkennt die langen Klauen ähnlichen Fingernägel an den Händen. Und schlimmer noch: der aufgerissene Mund entblöst scharfe Fangzähne.

Zu den Kampfaktionen


kaigrass Post

Verfasst am: 08 Nov 2005 08:54
Runde 1:
Nur widerwillig bewegt sich Gilthas auf die untote Kreatur zu.

Am liebsten würde ich neben Boldran stehen, aber wir haben es mit nur einem Gegner zu tun und daher muss ich uns einen Vorteil verschaffen.

Um den Helden mehrere Angriffsmöglichkeiten zu geben, geht er an Boldran vorbei und stellt sich in abwehrender Haltung in den Raum des Untoten.

Xiara will sich gerade zu den anderen zurückziehen, als Gilthas sich an ihr vorbei in den Raum drängt. Also gut. Mit ihrer Schildhand hält die Waldelfin die schwere Axt, während sie mit rechts ihren Kriegsflegel aus der Halterung zieht. Entschlossen geht sie dabei einige Schritte vor, an Gilthas vorbei, um neben ihm in der Ecke stehenzubleiben.

Kognoskula ist wieder einmal hin- und hergerissen zwischen Neugierde ud Furcht. Doch bevor diese Kreatur erschlagen wird, will sie einen Blick darauf werfen. Sie eilt so schnell sie ihre kleinen Beine tragen hinter Xiara her und geht in den Westen des Raumes. Nusper kriecht ängstlich in ihre Robentasche.

"Was ist es, was ist es diesmal?"

Dort macht sie sich bereit einzugreifen.

Ob des mutigen Voranschreitens seiner Freunde reißt sich Dimble zusammen und stimmt ein Lied der Tapferkeit an. Damit will er den markerschütternden Schrei des Wesens übertönen und die Zuversicht in seinen Freunden stärken. Dann bewegt er sich vorsichtig in den Gang.

Burth sieht die anderen nach vorne eilen und umfasst Schild und Streitkolben mit fester Hand, bevor er hinterher eilt.

Boldran sieht voller Stolz den Mut seiner Freunde. Langsam kreisen sie die Kreatur ein. Gemeinsam, Freunde, werden wir dieses Wesen in den Abyss zurückwerfen, aus dem es gekrochen kam.

Dann streckt er dem Untoten seinen Kriegshammer entgegen und ruft die strahlende Macht des glorreichen Heironeous auf die Kreatur herab. Für einen Augenblick leuchtet sein Hammer etwas heller auf, jedoch ohne dass die Kreatur davon beeindruckt scheint.

Runde 2:
Im Gegenteil, sie dreht sich mit einem Ruck um und fletscht abermals die Zähne. Unter einem Stofffetzen auf ihrer Brust tritt ein ungefähr Faust großes Amulett in der Form eines Ziegenhufes hervor. Im Licht der Fackeln scheint es blutrot zu leuchten.

Für einen kurzen Augenblick hält das Wesen inne und betrachtet seine Gegner. Dann stürzt es mit einem Satz nach vorne auf Kognoskula zu und schlägt mit seinen scharfen Klauen nach ihr. Als sich die Fingernägel durch ihre Robe bohren, spürt sie wie zusätzlich zum Schmerz ihrem Körper fast alle Lebensenergie entzogen wird. Taumelnd blickt sie in die Augen des Angreifers, die bedrohlich zu funkeln beginnen.


kaigrass Post

Verfasst am: 09 Nov 2005 09:27
Vom schweren Treffer Kognoskulas erschüttert stürzt sich Gilthas auf den Gegner und versucht ihm mit beiden Dolchen aufzuschneiden. Während der Untote dem ersten Hieb noch geschickt ausweichen kann, trifft ihn der zweite Stich genau in die Leber - oder dorthin, wo lebende Wesen eine Leber haben. Doch als Gilthas den Dolch heraus zieht, schließt sich die Wunde sofort wieder vollständig.

Xiara springt aus der Ecke hervor neben Gilthas und attackiert den Untoten wild mit ihrem Kriegsflegel. Ihr erster Schlag geht präzise auf die Beine des Untoten, so dass er aus dem Gleichgewicht gebraucht wird und zu Boden stürtzt. Sofort setzt die Untote einen zweiten Hiebe mit dem Flegel hinzu. Trotz aller Wucht hinterlässt die stumpfe keine erkennbare Verletzung.

Kognoskula schreit kraftlos auf vor Schmerz und Schwäche:
"Hinfort mit Dir Du Brut der Hölle - ich habe genug gesehen"

Blut triefend schützt sie ihre arkanen Handbewegungen mit dem linken Arm und der Armbrust. Schwarz schimmert nun ihre Rechte, und eisiger Dampf steigt davon auf. Ihre kraftlose Hand schnellt nach vorne um den Unhold damit zu berühren. Doch der Angreifer weicht geschickt aus. Kognoskulas Hand schimmert weiterhin.

Nusper, der die Gefahr spürt in welcher seine Meisterin schwebt nimmt all seinen Rattenmut zusammen und schnellt aus der Deckung hervor auf den Unhold zu und versucht diesen mit seinen - ebefalls schwarz schimmernden und dampfenden - Beissern zu zwicken. Der am Boden liegende Berwin versucht die heranspringende Ratte mit einem Schlag abzuwehren, aber er verfehlt Nusper, der daraufhin seine Zähne in den die lederne Haut des Wesens rammt. Abermals steigt eisiger Dampf auf, aber die nekromantischen Kräfte scheinen am starken Willen des Vampirs zu scheitern.

Dimble wartet nur auf den Moment, an dem Boldran den Gang freimacht.

Unterdessen sucht Burth Schutz unter seinem Schild und spricht ein kurzes Gebet für Kognoskula, welches ihre schlimmsten Verwundung schließt. Dann zieht er sich hinter Gilthas zurück, um dem heraneilenden Boldran einen Angriff zu ermöglichen.

Dieser sieht mit blankem Entsetzen, wie Kognukula, schwer getroffen, versucht, dem Unhold auszuweichen. Boldran fängt an zu schreien und stürzt mit erhobenen Kriegshammer auf das Wesen zu.

"Lass ab von ihr, widerliche Kreatur. Bei allen Göttern, bei meinem Sohne, ich werde dich hier und jetzt richten und in die Verdammnis schicken."

Mit der Macht Heironeus' lässt er die Waffe auf das Wesen niedersausen. Aber auch diesmal hinterlässt der Schlag keine Spuren. Es scheint fast so, als würde die geraubte Lebensenergie den Vampir unsterblich erscheinen lassen.

Dimble geht er ein paar Schritte nach vorne. Erschrocken sieht er, wie schwer es die Halblingsdame erwischt hat. In diesem Gemenge kann er die am Boden liegende Kreatur kaum erkennen und so wartet er mit dem Wurf ab, bis das Wesen wieder aufsteht.

Runde 3:
Und in der Tat springt es sofort wieder auf. Sofort versucht Kognoskula die Gelegenheit auszunutzen und ihren Zauber erneut anzubringen, aber wieder verfehlt sie. Auch Boldran schlägt daneben, während Xiara und Gilthas zwar treffen, jedoch kann nur Xiara dank ihres Wissens über Untote Berwin einen leichten, bleibenden Kratzer zufügen. Zu Berwins Beinen gelingt es Nusper abermals, den Zauber auszulösen, aber wieder zeigt sich der Willen des Untoten stärker als die Magie Kognoskulas.

Dimble hat auf diese Gelegenheit gewartet und wirft das Weihwasserfläschchen in seiner Hand auf das Wesen. Doch sein Wurf bleibt an Gilthas Arm hängen, so dass das Fläschchen vor dem Untoten auf den Boden fällt und dort zerspringt. Einige Tropfen der heiligen Flüssigkeit erwischen ihn jedoch trotzdem und verdampfen auf seiner Haut. Dimbles Lied erklingt weiter.

Völlig unbeeindruckt blickt der Vampir abermals in die Runde, scheint sich aber dann zu entschließen, einen Gegner nach dem anderen zu erledigen. Lachend dreht er sich zu Kognoskula um und schlägt mit seiner linken Hand nach ihr. Das Gesicht der Halblingsdame wird fahl, als Berwin seine Klauen zurückzieht und sie in ihren Roben zusammensackt. Als ihre Hand den Boden berührt entlädt sich die Magie harmlos. Dem Vampir hingegen scheint der Treffer wieder Kraft gegeben zu haben, so dass auch die von Xiara hinzugefügte Verletzung verschwunden ist.


kaigrass Post

Verfasst am: 11 Nov 2005 08:50
Gilthas sieht das alle Angriffe nichts bringen und würde am liebsten den Rückzug antreten, aber er hält die Stellung um den anderen Zeit zu geben Kognoskula herauszuholen.

Um sich nicht zu sehr in Gefahr zu bringen, versucht er seine Deckung bei seinem Doppelangriff oben zu halten. Doch aus dieser defensiven Haltung kann er dem geschickten Wesen keinen Schaden zufügen.

Burth sieht Kognoskula zusammensacken. Sofort ruft er Boldran zu:
"Treib die Brut weg von ihr, ich kümmer' mich um sie."

Ungläubig schaut der Boldran auf das monströse Wesen. Es hat seinen mächtigen, von Heironeous selbst geführten Schlag wie nichts weggesteckt. Auch die Treffer der anderen haben keinerlei Auswirkungen gehabt.

Das ist wahres Teufelswerk, haucht Boldran.

Als er zur Seite blickt, sieht er Kognuskula sterbend zusammenbrechen, sein Herz wird schwer bei diesem fürchterlichen Anblick; die Gedanken rasen durch seinen Kopf.

Vater!

Ah, mein Junge. Es ist gut, daß du da bist. Ich habe das Gefühl, es geht auf das Ende zu. Unser Stand ist schlecht. Ich habe Angst um meine Gefährten.

Du könntest recht haben, Vater. Eure Magie und eure Waffen erscheinen nutzlos. Es ist jetzt an dir. Bedenke, Heironeous und ich verbleiben an deiner Seite - immer.


Boldran nickt, die Entscheidung ist gefallen.

"Flieht, meine Freunde, lauft um euer Leben. Kümmert euch um Kognukula. Flieht!"

Xiara denkt überhaupt nicht daran zu fliehen, der nahezu unbezwingbar erscheinende Vampir steigert nur ihre Wildheit, und so schlägt sie mit aller Kraft erneut mit dem Kriegsflegel zu, während sie weiter um den Untoten herumgeht. Wieder versucht sie den Vampir von den Beinen zureißen, doch diesmal ist er auf den Angriff vorbereitet und fängt den Flegel mit seiner Klauenhand ab. Als er seiner seits versucht Xiara von den Beinen zureißen, kann sie ihm gerade noch so den Kriegsflegel entreißen.

Entsetzt sieht Dimble, wie Kognoskula zusammenbricht. Doch er schöpft Hoffnung, dass Boldran und Burth die Halblingsdame retten können. Da Dimble vermutet, dass diese widerliche Kreatur einen Teil ihrer Kräfte aus der Macht des Amulettes zieht, will Dimble ihm den Teufelshuf entreissen.

Derweil springt Nusper mutig hin und her und zwickt unnachgiebig mit seinen dampfenden, schwarz schimmernden Zähnen nach der untoten Kreatur - er spürt dass der Lebenshauch seiner Meisterin am schwinden ist. Seine Zähne entladen sich ein weiteres mal an der Bestie welche nun wieder damit kämpfen muss, dass sein Quell der negativen Energie vereist. Unvermittelt schreit der Vampir wieder auf. Scheinbar zeigt der Zauberwirkung. Feiner, schwarzer Dampf steigt an seinem Körper empor.

Diesen Moment nutzt Boldran zum handeln, er richtet seinen Blick auf den Vampir. Mit einem mächtigen Stoss seines Schildes drängt er den Vampir zurück in eine Ecke des Raumes, ausser Reichweite der anderen. Der Zauber scheint eine kontrollierte Gegenreaktion Berwins zu verhindern.

Sofort eilt Burth zu Kognoskula hinüber und wirkt einen Heilzauber auf die kleine Halblingsdame. Unter leichtem Stöhnen schlägt sie sofort die Augen auf.

"Schnell, steh' auf, wir müssen hier weg!"

Runde 4:
Da die Kreatur von Nuspers Bissattacke offenbar mit Kognoskulas Zauber belegt wurde, nutzt Dimble die Gelegenheit. Er nähert sich Berwin und versucht dann das Band des Amulettes über Berwins Kopf zu ziehen. Mit großer Geschicklichkeit gelingt es dem kleinen Barden tatsächlich den Stein zu ergreifen und das mit den Jahren morsch gewordene Lederband mit dem es am Hals des Vampirs besfestigt ist, abzureißen. Triumphierend hält Dimble den Stein in der Hand.

Unterdessen zeigt Kognoskulas Zauber volle Wirkung. Der Vampir leistet Boldrans Ansturm keine Gegenwehr sondern kauert sich in die Ecke des Raumes. Dass Dimble ihm den Teufelshuf entrissen hat, schein er noch nicht realisieren zu haben.


kaigrass Post

Verfasst am: 14 Nov 2005 08:13
Erleichtert sieht Gilthas wie der Untote von Kognoskula getrieben wird. Da der Vampire in der Ecke umstellt ist, nutz Gilthas die Gelegenheit seine wirkungslosen Dolche wegzustecken und seinen Flegel zu ziehen.

Da die Angriffe mit dem Flegel im Endeffekt wenig gebracht haben, geht Xiara nun dazu über, den Untoten mit ihrer Streitaxt zu bearbeiten. Ob er noch Gegenwehr leistet oder nicht, scheint ihr in diesem Moment relativ gleichgültig zu sein, und so lässt sie die Axtklinge zweimal in schneller Folge auf den Vampir herniederprasseln. Ein Krachen ist zu vernehmen, als die Klinge tief in den Brustkorb eindringt und dort eine klaffende Wunde hinterlässt. Obwohl kein Tropfen Blut hervor tritt scheint dieser Treffer Wirkung zu zeigen. Zumindest kurzzeitig.

Die Halblingsdame öffnet die Augen, steht mühsam auf und greift sich an den pochenden Schädel, beängstigt bemerkt sie dass sie sich leer und unnatürlich kraftlos fühlt. Mit einem müden Lächeln bekundet sie Burth ihre Dankbarkeit.
Kognoskula signalisiert Nusper Zurückhaltung, er soll mit seiner letzten Ladung der Kalten Berührung einige Augenblicke abwarten, denn die Wirkung des ersten Treffers hält noch vor. Sie beugt sich hinunter und streichelt Nusper mit einigen unverständlichen Lobesworten - es sieht beinahe so aus, als trainiere sie eine Sprache mit der vertrauten Ratte. Sie produziert eine Schriftrolle aus ihrem Organizer.

Ein schneller Blick nach hinten und Boldran sieht, wie sich Kognuskula mit Burths Unterstützung langsam wieder aufrichtet.

Heironeous sei Dank.

Dann wendet sich Boldran wieder seinem Gegner zu und holt zu einem weiteren Schlag aus. Und obwohler platziert genug wäre, einen kampferfahrenen Menschen mit einem Streich nieder zu strecken, scheint die Kraft mit der Boldran die Waffe führt, nicht auszureichen dem Vampir eine Verletzung zuzufügen, wie es Xiara zuvor gelungen ist.

Burth zieht das Dimble sich zurückziehen will, und wartet ab, bis dieser ihm den Weg frei gemacht hat.

Runde 5:
Dimble zieht sich von dem Wesen zurück, um seinen schlagkräftigeren Kameraden Platz zu machen. Erleichtert stellt er fest, dass die Halblingsdame dank Burths Heilung ihre Augen wieder aufschlägt. Mit großen Augen begutachtet er den Stein, um ihn dann mit einer schnellen Bewegung von Berwin abgewandt in seiner Hosentasche zu verstauen. Kognoskulas Verletzungen erscheinen noch schwer, so zieht Dimble den Heilstab, um die Wunden der Halblingsdame zu lindern. Mit seinem Gesang spornt der Gnom seine Gefährten an, der Kreatur nun den Rest zu geben. Neugierig beobachtet er dabei, ob deren Waffen wirkungsvoller werden.

Burth tritt schnell an Dimbles stelle, um dem Vampir keine Gelegenheit zu geben, aus der Ecke hervorzutreten. Schnell gleitet sein Streitkolben in die Schildhand, während er die Macht des Sonnengottes anbetet, um die Kreatur der Dunkelheit zu bekämpfen. Da der Vampir in gebückter Haltung in der Ecke kauert, verzichtet er auf den Schutz seines Schildes während des Gebets. Er bündelt die positive Energie in seiner Hand und greift nach dem Vampir. Voller Furcht schreckt dieser weiter in die Ecke zurück, weicht dabei aber der Hand des Priesters aus, die weiterhin hell leuchtet.

Da der Vampir immer noch von tiefster Panik ergriffen ist, tut er nichts als sich in der Ecke zu winden. Ernüchternd muss Xiara aber feststellen, dass die von ihr verursachte Wunde sich schnell zu schließen beginnt, so dass in 10 Sekunden nichts von ihr zu sehen sein wird, wenn sie nicht noch weitere Treffer nachlegen kann.


kaigrass Post

Verfasst am: 15 Nov 2005 09:24
Da die anderen Gilthas den Weg zum Untoten versperren, greift auch er in seinen Rucksack und holt mit einer schnellen Bewegung ein Weihwasserfläschchen hervor, welches er auch sofort auf den Vampire wirft. Aber wie schon Dimble zuvor hat er Probleme, an seinen Kameraden vorbei das Ziel zu treffen. Diesmal schlägt die Flasche gegen die Wand hinter dem Vampir und nur wenige Spritzer erwischen ihn.

Xiara schlägt unbeirrt weiter auf den Untoten ein, irgendwie muss diesem Wesen doch beizukommen sein. Allerdings sieht man auch schon, wie ihre Angriffe schwerfälliger werden, die Wirkung ihrer Kampfeswut scheint langsam nachzulassen. Das hindert sie jedoch nicht daran, einen weiteren mächtigen Hieb zu platzieren. Wieder brechen morsche Knochen. Mit einem Stöhnen kommentiert der panische Berwin den Treffer.

Kognoskula intoniert eine Formel der soeben gezückten Schriftrolle. Ihren rechten Zeigefinger hält die Halblingsdame merkwürdig krumm. Ein schwarzer Strahl schießt aus diesem Finger in Richtung der untoten Kreatur. Aber auch der von ihr abgefeuerte Strahl verfehlt sein Ziel durch die Deckung, die der Vampir von den anderen genießt.

Unbeirrt setzt Boldran seine Angriffsbemühungen fort. Und wieder landet er einen guten Treffer, der diesmal sogar eine leichte bleibende Wirkung hinterlässt.

Runde 6:
Enttäuscht beobachtet Dimble, dass die Waffen seiner Kameraden immer noch kaum Wirkung zeigen. Einzig Xiara scheint den Vampir verwunden zu können. Allerdings scheint die schnelle Heilung des Vampirs selbst die schweren Treffer der Elfe wieder wettzumachen. "Kognoskula, dieser Zauber, wie lange wird die Panik anhalten?", fragt Dimble besorgt die Halblingsdame, während er mit dem Heilstab ihre Wunden versorgt und sie somit von äußeren Verletzungen heilt. Ihr Körper scheint aber immernoch darunter zu leiden, dass der Vampir ihr Lebenkraft entzogen hat. Schnell deutet sie an, dass der Zauber noch mindestens 15 Sekunden anhält.

Dann denkt der Gnom nach, ob die starke Widerstandskraft des Vampirs durch bestimmte Waffen gebrochen werden kann, aber auf die Schnelle fällt ihm nichts gutes ein. Er sieht, dass Burth positive Energie benutzen will. "Ich habe noch gesegnetes Wasser und diesen Stab zum Wunden heilen. Vielleicht richtet das gegen dieses Wesen mehr aus." Der Gnom holt ein Fläschchen gesegnetes Wasser aus seinem Rucksack. Sowohl den Heilstab als auch das gesegnete Wasser hält er seinen Gefährten hin.

Burth versucht erneut, den Vampir mit der positiven Energie zu berühren. Aber die Furcht des Vampirs vor der heiligen Kraft Pelors scheint so groß zu sein, dass er auch in seinem jetzigen Zustand noch ausweichen kann. Vielleicht sind aber auch Burths Bemühungen nur etwas zu zaghaft.

Berwin windet sich derweil unter den Schlägen Boldrans und Xiaras. Zufrieden stellt Xiara fest, dass sie momentan deutlich größere Wunden erschafft, als die Selbstheilungskräfte des Vampirs schließen können.


kaigrass Post

Verfasst am: 15 Nov 2005 17:39
Mist, die anderen stehen aber auch uebel im Weg denkt sich Gilthas, macht sich aber trotzdem wieder an seinem Rucksack zu schaffen und holt ein weiteres Flaeschchen hervor. Auch diesem wird sofort wieder in Richtung des Vampires geschleudert. Diesmal passt er den richtigen Moment ab, so dass das Fläschchen genau auf Berwins Brust zerplatz und sich die Säure über seinen ganzen Körper verteilt, wo sie sogleich anfängt, die ledrige Haut aufzulösen.

Xiara wirkt nun sichtlich erschöpft und die schnellen Bewegungen der Waldelfin werden auch langsamer. Dennoch nimmt sie all ihre verbliebene Kraft zusammen und schlägt weiter mit der Axt auf den Untoten ein. Davor löst sie allerdings noch ihren Schild vom Arm und lässt ihn fallen, jetzt wo sie das behindernde Gewicht am Arm erst richtig wahrnimmt. Trotzdem gelingt es ihr nicht, den Schlag mit der nötigen Präzision auszuführen, so dass der säuregeschädigte Berwin gerade noch ausweichen kann.

Kognoskula feuert erneut einen Strahl auf den Untoten. Ihr Strahl schießt an Burth vorbei auf Berwins Brust zu, wird aber im letzten Moment von einer unsichtbaren Kraft entscheidend abgelenkt und entlädt seine magische Kraft and der kühlen Steinwand.

Boldrans Gesicht unter dem schweren Helm ist leicht verzerrt und schweissüberströmt.

Ihr Götter, Heironeous, hilf! Ich kann bald nicht mehr. Mein Arm wird taub, aber wenn ich jetzt aufgebe, wird diese Kreatur wieder über meine Gefährten herfallen.

"ABER DAS WERDE ICH NICHT ZULASSEN!"

Erneut holt der alte Mann zu einem schweren Schlag aus, aber die Erschöpfung verhindert auch bei ihm einen wirkungsvollen Treffer.

Runde 7:
Obwohl Berwin nach wie vor die Deckung durch seine Kameraden genießt, wirft Dimble das Weihwasserfläschchen aus seiner Hand in dessen Richtung. Aber auch diesmal kann er den richtigen Moment nicht abpassen, und das Fläschchen verfehlt das anvisierte Ziel. Sofort holt er ein weiteres Fläschchen aus seinem Rucksack.

Erneut nimmt Burth Anlauf, die Macht Pelors auf Berwin wirken zu lassen. Seine Hand greift nach dem Vampir uns kann ihn tatsächlich fassen. Mit einem geräuschlosen, hellen Lichtblitz entlädt sich die gesamte positive Energie. Ein markerschütternder Aufschrei ist zu vernehmen und nachdem das Licht wieder verblasst ist, sind nur noch die durchschimmernden Umrisse des Vampirs zu erkennen.

Zum Entsetzen der Abenteurer ist der Vampir noch nicht vernichtet. Anstatt zu Staub zu zerfallen, wie es die Vampirbrut getan hat, als Burth die direkte Macht Pelors angerufen hat, hat dieser seine körperliche Hülle verloren und schwebt nun durchscheinend vor ihnen. Doch anstatt weiter in der Ecke zu kauern schwebt die gasförmige Gestalt zwischen Burth und Boldran hindurch auf Kognoskula hinzu. Obwohl sowohl Boldran als auch Xiara nach der Gestalt schlagen, scheint es so, als könnten sie ihr in der jetzigen Form keinen Schaden mehr zufügen. Kognoskula duckt sich, als Berwin auf sie zu schwebt. Doch anstatt die Halblingsdame anzugreifen, eilt die er direkt auf den steinernen Sarkophag zu, der in der nordwestlichen Ecke des Raumes steht. Der Deckel, der an den Kanten abgeschlagen ist, vermag den Sarg nicht vollständig zu verschließen, so dass es der gasförmigen Gestalt möglich ist, durch einen Spalt in das innere des Sarges zu verschwinden.

Kampfende.



kaigrass Post

Verfasst am: 15 Nov 2005 17:47
Boldran und Xiara wollen sogleich hinterher stürmen, doch Kognoskula bremst sie:

"Wartet einen Moment, ich muss nachdenken."

In bekannter Denkerpose steht sie vor dem Sarg. Sofort dirigiert sie ihre Lampe über demselbigen zu schweben.

Xiara und Boldran sind ganz froh, dass sie ein paar Sekunden durchatmen können. Auch Dimble und Burth scheinen darüber nachzudenken, was nun zu tun ist.


dimble Post

Verfasst am: 15 Nov 2005 18:11
Während die anderen noch nachdenken, fängt Dimble schon an zu erzählen:
"Ihr wißt noch, ich kenne dieses Lied, über den Vampirjäger. Dies erzählt von 3 Wegen, einen Vampir zu töten: Sonnenlicht, fließendes Wasser oder einen Pflock durchs Herz." Mit einem zwinkern zu Kognoskula fügt er hinzu: "Wobei letztere Methode nicht endgültig ist. Eine gängige Lösung, die Wiederaufstehung des Vampirs bei Entfernung des Pflockes zu verhindern, ist seinen Kopf abzutrennen und ihn mit Weihwasser zu füllen, wie mich Kognoskula aufklärte." Der Gnom nickt der Halbingsdame zu. Er läßt es sich nicht anmerken, doch er macht sich Sorgen um Kognoskula. Die äußeren Wunden konnten geheilt werden, doch sie wirkt immer noch so merkwürdig schwach.


Xiara Post

Verfasst am: 15 Nov 2005 18:21
Sichtlich erschöpft, doch schon wieder auf dem Wege der Besserung, gönnt sich Xiara dann auch eine kurze Verschnaufpause, während sie wieder ihre Ausrüstung richtet und den Schild erneut am Arm befestigt.

�Ohne Deinen Zauber, hätten wir wirklich Probleme bekommen, Kognoskula. Jetzt müssen wir zusehen, dass er niemals wieder aus seinem Sarg auferstehen kann.�


Kognoskula Post

Verfasst am: 15 Nov 2005 18:28
Kognoskula greift sich an den Kopf
"Ja,..... ja, Dimble, Du hast Recht, beinahe hätte ich diese Dinge vergessen."
Sie schätzt das Gewicht des Sarges ab.
"Nun, wir haben Glück dass genau dieser Sarg hier sein sicherer Hafen ist. Sein endgültige Vernichtung naht...
Wir haben eine Stunde Zeit, um dies zu vollenden. Wenn wir es bis dann nicht beenden, werden die Dunklen Mächte die Bestie wieder stark machen.
Gilthas, schnitze einen hölzernen Pflock - besser zwei - diesen werden wir ihm durch das Herz rammen, um ihn handlungsunfähig zu machen.
Xiara, Boldran, wir sollten den Sarg an das Sonnenlicht tragen, falls etwas schief läuft werden die Strahlen die Kreatur richten.
Dimble - ja - halte das Weihwasser bereit, damit werden wir sein Haupt unschädlich machen, um ihn endgültig zu zerstören.
"
Leicht keuchend holt Kognoskula Luft und fügt hinzu :
"Lasst uns keine Zeit verlieren."


Gilthas Post

Verfasst am: 15 Nov 2005 20:59
Gilthas kratzt sich ein wenig verwirrt den Kopf.

"Dimble, sagtest du nicht es gibt drei Wege? Warum tragen wir die Leiche nicht einfach in die Sonne und alles ist gut. Dann ist das andere doch überflüssig und die Sonne ist doch auch die endgültigste Lösung, oder?"


dimble Post

Verfasst am: 15 Nov 2005 21:23
Während Kognoskulas Ausführungen betrachtet Dimble den steinernen Sarkophag. Sieht wahrlich schwer aus, ob die Stärkeren den bis ans Sonnenlicht tragen können?

Schließlich antwortet Dimble auf Gilthas Frage: "Ich bin mir nicht sicher, vielleicht wird der Vampir wieder zu so einer fliegenden Wolke, wenn man den Körper aus dem Sarg entfernt? Versuchen können wir es, es kann ja nicht viel passieren. Im schlechtesten Fall schwebt er zurück in den Sarkophag. Dann sollten wir die Holzpflock Methode anwenden."


Xiara Post

Verfasst am: 15 Nov 2005 22:09
�Gute Idee, probieren wir es einfach aus. Was ist denn, wenn er erst einen Pflock durch's Herz hat, vielleicht lässt er sich ja dann 'transportieren'. Aber vielleicht kriegen wir den Sarg ja wirklich bewegt, aber zuerst muss ich wieder etwas Kraft sammeln, der Kampf war anstrengend.�

dimble Post

Verfasst am: 15 Nov 2005 22:34
"Mit dem Pflock im Herzen sollte der Vampir auf jeden Fall zerstört sein, bis jemand selbigen entfernt. Also können wir ihn dann transportieren, ohne dass er uns körperlos davonscheben kann. Das Sonnenlicht wird ihn dann endgültig vernichten.", bestätigt Dimble Xiaras Plan.

"Also, versuchen wir nach einer kurzen Verschnaufpause zunächst Gilthas Idee. Wenn der Vampir dann wieder in den Sarg schweben sollte, wenden wir Xiaras Vorschlag an. Dazu bräuchten wir noch einen spitzen Holzpflock."


Xiara Post

Verfasst am: 15 Nov 2005 23:21
�Wir haben ja noch eine Axt von den Hobgoblins. Den Stiel könnte man zur Not nehmen.�

kaigrass Post

Verfasst am: 16 Nov 2005 09:08
Nach einigen Minuten der Erholung versucht Xiara den steinernen Deckel vom Sarkophag zu schieben. Die Anstrengung, die ihr diese Tätigkeit abverlangt, lässt darauf schließen, dass ein Bewegen des Sarges ein nahe zu aussichtsloses Unterfangen sein würde. Der unebene Boden in diesen Gemäuern verhindert auch ein ansonsten Kräfte sparenderes Schieben.

Xiara gelingt es den Deckel soweit zu verschieben, dass ein Blick ins Innere des Sarges möglich ist. Berwin hat dort wieder körperliche Gestalt angenommen und liegt dort, nicht von einer Leiche zu unterscheiden. Die schweren Verletzungen des Kampfes sind, soweit es zu beurteilen ist, noch deutlich zu erkennen. Aber noch etwas befindet sich im Sarg: neben Berwin liegt ein Skelett - vielleicht der ursprüngliche Inhaber des Sarges. Außerdem bedeckt eine feine Schicht dunklen Staubes oder Erde den steinernen Boden.

Xiara schiebt unterstützt von Boldran den Deckel weiter auf, so dass er gerade noch auf dem Sarg liegen bleibt, ihnen aber ermöglicht Berwin herauszuziehen. Doch sobald die zwei den Oberkörper des Vampirs anheben, gleiten ihre Finger durch den sich auflösenden Körper. Scheinbar wehrt sich der bewußtlose Körper gegen das Entfernen.

"Also doch ein Holzpflock.", kommentiert Burth. "Ich werde etwas Brot in geweihtem Wasser einweichen, das sollte, wenn das stimmt, was Dimble sagt, ausreichen. Und dann trennen wir seinen Kopf ab. Das erspart uns die ganze Leiche herumzuschleppen. Wer weiß was passiert, wenn der während des Transports rausrutscht."


dimble Post

Verfasst am: 16 Nov 2005 11:02
Dimble denkt kurz nach. Da die Methode des Köpfens und mit geweihtem Brot füllen auf dem fundierten Wissen der Halblingsdame beruht, nickt er Burth deutlich zu. Obwohl es ihn kurz verunsichert hatte, dass der Diener Pelors diesen Weg, einen Vampir zu zerstören, nicht zu kennen scheint.
Vielleicht sollten wir ihn danach doch noch ans Sonnenlicht bringen, nur um ganz sicher zu gehen., denkt er bei sich.

"Dann brauchen wir nun einen Holzpflock. Es ist eine gute Idee, dazu den Griff einer Axt zu benutzen. Wir müßten ihn nur noch anspitzen, dann sollte es funktionieren."


Boldran Post

Verfasst am: 16 Nov 2005 11:36
"Meine Freunde, ihr wißt, ich bin ein einfacher Mann und kenne mich mit diesen Dingen wahrlich nicht gut aus. Aber ich möchte absolut sicher gehen, um all der armen Seelen willen, die eines Tages vielleicht in diese Gruft hinab steigen mögen, daß diese Kreatur nie wieder jemanden Schaden zufügt. Ich denke, wir sollten den Vampir in jedem Fall der Sonne aussetzen, erst dann kann ich beruhigt weiterziehen."

Kognoskula Post

Verfasst am: 16 Nov 2005 13:48
Kognsoskula nickt muede und mit ängstlichem Blick
"Gut, so lasst es uns denn Schritt für Schritt versuchen. Wir pflöcken ihn, köpfen ihn, weihen ihn mit der heiligen Hostie und wenn es dann möglich ist, tragen wir ihn an das seelenreinigende Sonnenlicht"
Kognoskula versucht Tatendrang auszustrahlen doch die Sorge um ihr Befinden steht ihr ins Gesicht geschrieben.


kaigrass Post

Verfasst am: 16 Nov 2005 16:57
Wohl überlegt aber mit der gebotenen Eile, schnitzt Gilthas einen Axt Stil zurecht. Das Benutzen überlässt er aber lieber der Elfe, die weniger Skrupel hat, dem ohnehin schon toten den Pflock in die Brust zu rammen. Gespannt haben alle auf eine Reaktion gewartet, aber diese blieb aus.

"Hmm, das war's dann wohl.", murmelt Burth leise.

Auch der Kopf des Vampirs wird schnell abgetrennt, bevor Burth das geweihte Brot zwischen die scharfen Zähne stopft. Den Rest der Weihwasserflasche verteilt er über dem Körper und dem Sarg. Kann ja nicht schaden., denkt er sich.

Während Burth den bearbeiten Kopf weiterhin in der Hand hält, zerren Boldran und Xiara die gepfählte Leiche aus dem Sarg. Dank des Pflockes gelingt es ihnen problemlos.

Währenddessen beenden Dimble und Gilthas schnell die oberflächliche Durchsuchung dieser Kammer, die ohnehin nichts Interessantes zutage gefördert hat. Bevor sich die Gruppe auf den Weg nach macht, schleicht Dimble vorsichtig durch den Gang zurück in den nächsten Raum, um zu lauschen, ob nicht doch noch jemand in der Nähe ist. Aber sehr zu seiner Erleichterung ist alles ruhig.

Exakt den Weg nehmend, den sie gekommen sind, verlassen die sechs Neperchills Grab und durchqueren das ehemalige Lager der Hobgoblins. Erleichterung steigt in ihnen auf als sie das Tageslicht durch den Treppenschacht einfallen sehen.

Gleicht gibt es endlich wieder frische Luft.

Dieses Mal ist es Gilthas der vorgeht, um zu schauen, ob draußen alles in Ordnung ist. Er blickt auf die umliegende Lichtung und sieht die gefesselten Hobgoblins, von denen einige mittlerweile wieder das Bewußtsein erlangt haben. Aber ihre Fesseln scheinen noch intakt. Aufmerksam blickt der junge Mann sich um, bevor er entscheidet, dass die Luft rein ist.

"Ihr könnt rauf kommen."

Sofort folgt Kognoskula und an ihrer Seite Burht, der den Vampirskopf unter dem Arm trägt. Als er in das Tageslicht tritt, hält er kurz inne. Dort wo das Licht den Kopf berührt steigt feiner Rauch auf, als würde der Schädel verbrennen. Es dauert wenige Sekunden und kleine Flammen steigen auf. Verschreckt wirft Burth den Schädel vor sich auf den Boden. Die Flammen zündeln noch etwas weiter, doch dann bleibt nur noch ein kleiner Haufen Asche zurück. Trotz ihrer Situation beobachten Kognoskula das Ereignis fasziniert.

Auch als Xiara und Boldran den Rest des Vampirkörpers an die Oberfläche tragen, ist die Reaktion nicht minder interessant. Auch der Körper fängt ohne ihr zu tun Flammen und verbrennt in wenigen Sekunden vollständig. Zurück in der Asche bleibt nur die von Gilthas bearbeitete Axt.

Als letzter verläßt auch Dimble die Treppen und atmet die frische Luft des Verbotenen Waldes.


Gilthas Post

Verfasst am: 16 Nov 2005 18:12
"Dieser Vampir beläßtigt niemanden mehr.

Wahrscheinlich ist es jetzt ungefährlich in der Gruft oder glaubt ihr, daß der Vampire sein Lager mit anderen geteilt hat. Die wären ihm doch sicher zur Hilfe gekommen. Also lasst uns wieder runtergehen. Dort waren noch Truhen zu durchsuchen."


dimble Post

Verfasst am: 16 Nov 2005 18:38
"Der ist endgültig vernichtet. Endlich.", pflichtet Dimble Gilthas bei.
"Ich hoffe auch, dass da unten keine weiteren Kreaturen lauern. Jedenfalls habe ich nichts gehört. Und uns fiel niemand in den Rücken, während wir den Vampir bekämpften. Möglicherweise lauern andere Gefahren in Form von Fallen. Die riesige Rüstung wirkte beeindruckend und irgendwie unheimlich. Wir sollten weiter auf der Hut sein."

Dimble vergewissert sich noch, dass es seinem Esel gutgeht.
Außerdem schaut er nach, dass die Hobgoblins einerseits gut verschnürt aber auch andererseits gut versorgt sind und bietet ihnen einen Schluck Wasser an. Er würde sie gerne laufen lassen, hat aber Angst, dass diese ihnen dann in den Rücken fallen könnten.

Die bedrückt wirkende Kognoskula versucht er mit seiner Beute, dem Teufelshuf, aufzuheitern. Stolz präsentiert der Gnom den Stein ...


kaigrass Post

Verfasst am: 16 Nov 2005 18:49
Während der Stein unten in Neperchills Grab das Laternenlicht feuerrot wiedergespiegelt und dabei leicht transparenz gewirkt hat, so ist er jetzt obsidianschwarz und völlig Licht undurchlässig.

Dimble betrachtet den Stein weiter und erkennt deutlich seine Form - ein Huf einer Paarhufers.



Nach kurzer Zeit steckt Dimble den Stein wieder ein.



Gilthas Post

Verfasst am: 16 Nov 2005 20:46
Interessiert betrachtet Gilthas das Amulett. Deswegen und natürlich wegen der Hobgoblins sind sie doch hierher gekommen. Vielleicht sollte man das Grab jetzt einfach in Ruhe lassen.

"Kognoskula, Ihr seht nicht gut aus. Sollen wir erstmal nicht in die Gruft hinabsteigen, sondern warten bis es euch besser geht?"


Boldran Post

Verfasst am: 16 Nov 2005 21:14
Während der Körper des Vampirs durch die Kraft der Sonne endgültig vernichtet wird, steht Boldran, den schweren Helm unter den Arm geklemmt, in stummer Andacht still da. Seine Gedanken sind bei seinem Gott. Boldrans Dank kommt aus tiefsten Herzen; Heironeous gab ihm wieder einmal die Kraft im Kampf zu bestehen.


War ich zu schwach, habe ich zu sehr gezweifelt?

Nein, du warst sehr tapfer, Vater. Du hättest dich für die anderen geopfert. Und es stand eine Zeitlang wahrlich schlecht.

Ja, ich wäre für die anderen gestorben. Sehr gerne sogar. Sohn, ich vermisse dich, ich vermisse auch deine Mutter.


Schnell wischt sich der alte Mann eine Träne aus den Augenwinkeln und geht hinüber zu der kleinen Halblingsdame.

"Seid ohne Furcht, tapfere Kognuskula. Eure Wunden werden heilen und ich werde derweil über euch wachen."
Beruhigend legt er ihr einen Arm über die Schultern und lächelt sie an.


Nach einer Weile, wenn der Körper des Vampirs vollständig verbrannt ist, richtet sich Boldran an den Rest der Gruppe.

"Wie sehen unsere nächsten Schritte aus? Das Problem mit den Hobgoblins wartet noch auf eine Lösung, doch sind wir im Moment vielleicht zu sehr geschwächt. Wir könnten die Gefangenen der Gerichtsbarkeit des Dorfes zuführen und uns etwas erholen.

Was meint ihr?"


Xiara Post

Verfasst am: 16 Nov 2005 22:20
�Vielleicht sollten wir Hilfe für Kognoskula suchen. Wer weiß, was diese Wunden, die der Vampir bei ihr verursacht hat, noch bewirken, wenn man sie unbehandelt lässt. Und leider weiß ich nicht, was man dagegen tun könnte, aber es ist ja allgemein bekannt, dass Vampire in der Lage sind, andere Lebewesen zu ihresgleichen zu machen, vielleicht ist das schon der Anfang davon? Ich will euch ja nicht beunruhigen, aber falls niemand von uns Näheres weiß, sollten wir jemanden finden, der uns weiterhelfen kann. Zumindest ist die Gefahr des Vampirs ein für allemal gebannt, und wir haben den Teufelshuf. Wofür brauchten wir den nochmal?�


kaigrass Post

Verfasst am: 17 Nov 2005 08:24
Derweil kümmert sich Burth um Kognoskula. Er betrachtet sie sorgfältig und spricht ein langes Gebet.

"Nein, Xiara, Kognoskula ist zwar geschwächt, aber ich denke nicht, dass sie zu so einem Wesen wird. Bis jetzt habe ich nur von Toten gehört, die als Untote wieder aufgestanden wurden. Nicht jedoch von Lebendigen, die sich plötzlich verwandelt haben. Auch wenn ich nicht weiß, was die Ursache der Schwächung ist. Ich kann keine Verletzung mehr erkennen und auch ein Gebet, welches auch nicht sichtbare Verletzungen bekämpfen kann, zeigte keine Wirkung. Es ist mir nicht gelungen ihre Gesundheit wiederherzustellen und eine schnelle Genesung zu bewirken. Aber wahrscheinlich liegt es daran, dass die Macht Pelors, die ich wirken kann, nicht stark genug ist. Obwohl ich keine akute Gefahr für sie sehe, sollten wir trotzdem so schnell wie möglich nach Black Top zurückkehren. Denn wenn es morgen nicht besser ist, sollten wir einen weiteren Heiler zu rate ziehen. Nur, was machen wir mit dem Hobgoblins?"


Boldran Post

Verfasst am: 17 Nov 2005 08:43
Traurig hört sich Boldran Burths Worte an.

"Ich stimme zu. Lasst uns nach BlackTop zurückkehren und Hilfe für Kognukula finden.
Die Hobgoblins nehmen wir mit um sie der dortigen Gerichtsbarkeit zu übergeben."


Kognoskula Post

Verfasst am: 17 Nov 2005 10:44
Selbst der Teufleshuf kann Kognoskula nicht aufheitern. Ihr Geist ist schwächer geworden sie spürtdass sie an Zauberkraft eingebüst hat. Die zeigt ihr dass sie ganz und gar nicht gesund ist
"Etwas isz mit mir geschehen, ich weiss nicht was. Mein Geist ist schwächer und mein Körper auch. Obwohl keine Wunden mehr sichtbar sind. Ich benötige einen Heiler, der eine Diagnose machen kann. Ich bin so keine grosse Hilfe mehr."


Xiara Post

Verfasst am: 17 Nov 2005 12:08
�Dann lasst uns aufbrechen. Wir können ja nocheinmal herkommen, und die Gruft nach Schätzen durchsuchen, wenn Kognoskula ersteinmal in guten Händen ist.�

dimble Post

Verfasst am: 17 Nov 2005 12:13
Dimble antwortet auf die Frage von Xiara:
"Wofür wir den Teufelshuf brauchen? Gute Frage. Und ich weiß keine Antwort. Er war auf dieser hölzernen Münze mit der Karte notiert, unsere letzte Spur vom schwarzen Reiter. Hier gab es keine weiteren Anhaltspunkte. Er scheint noch nicht hier gewesen zu sein."

Dann hört er besorgt die Worte von Burth und Kognoskula ihre Gesundheit betreffend und stimmt ohne zu zögern zu:
"Dann lasst uns keine Zeit verlieren und nach Black Top zurückkehren. Wenn weitere Nachforschungen hier nötig sind, können wir wieder zum Ashen Tower aufbrechen."

Boldrans Vorschlag die Hobgoblins betreffend entgegnet er:
"Ich denke es reicht, wenn wir den Anführer, Khurbok, mitnehmen. Ohne ihn stellen die anderen keine unmittelbare Gefahr mehr da. Die Waffen und Rüstungen aller nehmen wir natürlich mit, damit sie nicht auf dumme Gedanken kommen. Alle Hobgoblins mitzuschleifen würde uns zu sehr aufhalten."


Gast Post

Verfasst am: 17 Nov 2005 14:18
Gilthas:
"Ich stimme Dimble zu. Der Anfuehrer sollte genuegen. Ich denke die Hobgoblins haben genug Angst vor uns, so dass sie sich aus dem Staub machen, sobald wir sie frei lassen."

Mit einem begierigen Blick auf den Eingang zur Hoehle faehrt er fort.
"Nach den schweren Kaempfen haetten wir uns wahrlich den Inhalt der Truhen verdient, aber auch ich finde wir sollten die geschwaechte Kognoskula zuruck bringen. Vielleicht kann uns auch jemand in Black Top helfen das Geheimnis dieses Amuletts zu lueften."


Kognoskula Post

Verfasst am: 17 Nov 2005 14:41
Kognoskula äussert kleinlaut:
"Ja, wir nehmen nur Khurbok mit... das hat uns der Rat auch empfohlen. Doch verzichtet nicht auf den Rest der Höhle, ich werde mich etwas zurückhalten. Das Abenteuer belohnt die Tapferen, und wir haben viel durchstanden. Wir haben zwar den Teufelshuf, jedoch sollten wir die restlichen Früchte unserer Arbeit nicht den Zufall überlassen.
Ich schlage vor wir steigen noch einmal hinab und sehen kurz nach weiteren Funden und Hinweisen. Nicht auszudenken, wenn wir wegen meiner mangelnden Gesundheit die letzte Spur nach dem Schwarzmagier verspielen.
"
Mit einem blassen Lächeln versucht Kognsokula ihre Freunde zu ermutigen.


dimble Post

Verfasst am: 18 Nov 2005 11:57
Dimble wägt die Worte der Halblingsdame ab.
"Bist du sicher, Kognoskula? Je eher du einen Heiler aufsuchen kannst, desto besser. Bis Blacktop haben wir noch einen weiten Weg vor uns.
Andererseits könnten weitere Hinweise auf den Schwarzmagier in der Tat vertuscht werden, bis wir wieder zurückkehren können."


Der Gnom denkt nach.
"Vielleicht sollten wir uns aufteilen. Ich könnte mit Kognoskula nach Blacktop aufbrechen, während ihr die Gruft noch untersucht und uns dann später folgt."


Xiara Post

Verfasst am: 19 Nov 2005 01:01
�Das wollte ich gerade vorschlagen. Burth könnte euch auch begleiten, falls Kognoskula seine Hilfe benötigt.�

Kognoskula Post

Verfasst am: 19 Nov 2005 15:39
"Gut,... *hust*"
Kognoskula hustet unerwartet ordentlich Schleim ab - rot gefärbt von Blut.
Ihr wird sichtlich immer unwohler in ihrer Haut.
"Was geschieht nur mit mir?"
Besorgt und unruhig wuselt Nusper über ihre Schultern.
"Na gut, dann lasst uns bald gehen - wir bleiben noch eine Viertelstunde und sehen was die Gruft birgt. Wenn ihr dann gefahrenfrei grobe Arbeiten vorfindet, dann trennen wir uns. Doch ohne unsere gute Seele und ohne Gebildete solltet ihr dort unten nicht wüten"
sagt die Halblingsdame mit blassem, erhobenem Zeigefinger. Sie fasst ihren Mut und ihre Neugierde zusammen:
"Lasst uns also hineingehen - zur Rüstung des Riesen"
Kognoskulas Lampe ist schon wieder auuf halbem Weg zum Grufteinstieg.


dimble Post

Verfasst am: 19 Nov 2005 15:59
Besorgt schaut Dimble die Halblingsdame an.
"Gut, dann machen wir es so. Aber pass auf dich auf, Kognoskula. Wer weiß, vielleicht lauern dort unten noch mehr Gefahren, als wir bislang annehmen. Riskiere nicht zu viel. Und sage bescheid, wenn sich dein Zustand verschlechtert, dann brechen wir sofort auf."


Xiara Post

Verfasst am: 19 Nov 2005 16:01
Da die Halblingsdame in ihrer resoluten Art wohl keine Widerworte akzeptiert, geht Xiara kurzerhand und schnellen Schritts an ihr vorbei und macht sich auf den Weg zurück in die Gruft. Allerdings überlässt sie drinnen anderen den Vortritt, die sich vielleicht mit Fallen und ähnlichen Widrigkeiten besser auskennen als die Waldelfin.

Gilthas Post

Verfasst am: 20 Nov 2005 21:35
Mit ein wenig Vorfreude, auf das was in den Truhen verborgen sein mag, zwängt sich Gilthas an Kognoskula vorbei und hinter Xiara her. Dabei wendet er sich aber nochmal an Kognoskula.
"Bleibt Ihr diesmal hinten oder besser noch in der Mitte, dann können wir besser auf Euch aufpassen, als beim letzten Mal."

In der Gruft bleibt Gilthas ein wenig verdutzt hinter Xiara stehen, die Ihrerseits auch stehen geblieben ist.
"Was ist los, Xiara? Hast du was gesehen oder gehört?"


kaigrass Post

Verfasst am: 21 Nov 2005 14:18
Die Elfe verneint die Frage Gilthas' und wartet bis er zu ihr aufgeschlossen hat. Gemeinsam gehen sie an der Spitze der Sechsergruppe durch das Lager der Hobgoblins bis hinter den neuerschaffenen Wanddurchbruch in die alte Gruft. Im ersten Raum bleiben sie stehen und blicken die abgehenden Gänge entlang. In ihrem Fackelschein sind die beiden Kisten zu erkennen, die jeweils in der Mitte eines Raumes stehen. Die Räume selbst haben keine weiteren auffallenden Eigenschaften.

Karte


Xiara Post

Verfasst am: 21 Nov 2005 15:22
�Wir sollten hier auf jeden Fall mit Fallen rechnen, die Kisten sehen einfach zu verlockend aus, um nicht ein Lockvogel zu sein. Wir könnten den Boden abklopfen, oder etwas ähnliches probieren, aber ich kenne mich nicht wirklich mit solcherlei Mechaniken aus und weiß daher auch nicht, worauf man achten sollte.�

Gilthas Post

Verfasst am: 21 Nov 2005 15:24
Gilthas schaut sich nervös um und wartet darauf, dass Xiara die Initiative ergreift.

"Fallen? Damit kenne ich mich auch nicht aus. Ich könnte die Truhen bestimmt öffnen, aber worauf man bei Fallen achten muss hat mir nie jemand gezeigt. Welche Truhe möchtest Du als erstes untersuchen, Xiara? Sehen beide recht ähnlich aus. Die Truhe gerade aus ist allerdings näher am Hauptgang, falls etwas schief geht. Und ich rechne fast damit, denn diese Truhen stehen hier einfach zu sehr auf dem Präsentierteller und sind überhaupt nicht verfallen."

Bei diesen letzten Worten kommt Gilthas eine Idee. Er geht zu der Stelle, wo sie die Wand durchbrochen haben, und hebt ein paar kleinere Steine auf. Mit diesen geht er zu Xiara zurück. Mit einem gezielten Wurf wirft Gilthas einen der Steine auf die Kiste und einen neben die Kiste direkt gerade aus und beobachtet was passiert.


Xiara Post

Verfasst am: 21 Nov 2005 15:50
�Es bleibt uns wohl kaum etwas anderes übrig, als es einfach auszuprobieren,� sagt Xiara, während sie sich etwas sucht, um den Boden abzutasten, zur Not muss eine der Äxte dafür hinhalten, falls sich nichts längeres findet.

Kognoskula Post

Verfasst am: 21 Nov 2005 16:21
"Das ist wahr, ich werde mich in Deckung halten."
Ängstlich kauert Kognoskula hinter einer Ecke als Gilthas die Steine wirft.
"Die Karte auf der Münze - ganz sicher ist es keine gute Idee zu den Kisten zu gehen - jedoch verbleibt die Neugierde was sie beinhalten, oder ob sie wirklich da sind, wo sie erscheinen. So unversehrt,... in der Tat, Gilthas. Ich werde versuchen die Präsenz von Magie aufzuspüren, vielleicht gelingt es mir zu erahnen, ob und mit welchem Zauber hier ein Schutzmechanismus besteht. Führt mich bitte in einer Minute vorsichtig zu dem Gang zur Rüstung, ich stolpere immer so leicht, wenn ich mich konzentriere... ach und wo ich gerade dabei bin - Dimble zeigt doch noch einmal den mysteriösen Teufelshuf, dann kann ich auch auf diesem das magische Spektrum durchforsten."
Kognsoskula mustert kurz Dimble, und sagt scherzhaft kichernd:
"Nach all dem Schrecken haben wir das ganz vergessen - naja Hörner sind Dir ja noch keine gewachsen."
Die Halblingsdame wartet Gilthas Steinewürfe ab und streckt dann ihre Arme gerade nach vorne während sie einige kurze Formeln rezitiert. Nun scheint sie in tiefer Konzentration zu sein. Sie dreht sich erst nach Süden, dann nach Westen, und lässt sich dann durch die Gänge zum Tunnel zur Rüstung führen.


dimble Post

Verfasst am: 21 Nov 2005 16:35
Dimble nickt Kognoskula zu:
"Ja, den Teufelshuf solltest du auch untersuchen."
Er kramt in seiner Hosentasche und reicht Kognoskula den Stein. Dann nimmt er seine Mandoline vom Rücken und stimmt ein ruhiges Lied an, um Kognoskulas Konzentration zu unterstützen und ihre Gedanken über die Magie in den Objekten zu fördern.


Gilthas Post

Verfasst am: 21 Nov 2005 16:36
"Xiara, du brauchst deine Axt nicht zu nehmen. Ich habe einen Teleskopstab. Allerdings kann man mit dem nicht allzuviel Kraft ausüben."

Gilthas wühlt in seinem Rucksack.
"Oh, warte, das könnte funktionieren. Wir könnten versuchen die Kiste mit diesem Enterhaken zu uns zu ziehen. Was meinst du?"


Xiara Post

Verfasst am: 21 Nov 2005 18:19
�Das ist auf jeden Fall einen Versuch wert, bevor sich jemand in Gefahr begibt, nur um unsere Neugierde zu befriedigen.�

Kognoskula Post

Verfasst am: 21 Nov 2005 19:25
Kognoskula kommt, an der Hand von Burth geführt zu Gilthas und Xiara zurück. Dimble tänzelt hinterher und klampft noch immer dazu den letzten Refrain seiner sanften Melodei. Die Gelehrte wartet bis sie die Aufmerksamkeit aller hat und holt Luft:
"So, ich habe diesen Ort nach der Präsenz von Zauberei erkundet. Folgendes habe ich festgestellt:
Unserem Fund, dem Teufelshuf wohnt, wie erwartet, machtvolle Veränderungsmagie inne, kaum kann ich erwarten diese zu ergründen...
"
Sie reicht Dimble den Huf zurück.
"Die Kisten und die Gänge zu ihnen sind mit keinerlei sichtbaren Zaubern versehen. Wenn sie mit Fallen geschützt sind, dann sind diese wahrscheinlich mechanischer Natur.
Die Rüstung jedoch - in ihrem Schwert ruht eine schwache thaumaturgische Zauberkraft. Und wenn ich schwach sage, dann darf dies nicht missverstanden werden - ein Zauber dieser Kategorie, vorbereitet von einem fähigen Magiewirker, könnte uns alle vernichten. Äusserste Vorsicht ist hier geboten.
"
Kognoskula wischt sich mit ihrem Robenärmel den Schweiss von der Stirn, der Zauber den sie just wirkte und die Erläuterungen waren für sie äusserst anstrengend.


Xiara Post

Verfasst am: 21 Nov 2005 19:54
�Dieser Trick mit der schwebenden Lampe, funktioniert das eigentlich auch mit einem Seil, oder einem Enterhaken?�

dimble Post

Verfasst am: 21 Nov 2005 19:59
Dimble schwingt seine Mandoline wieder über seine Schulter und packt den von Kognoskula zurückgereichten Teufelshuf sorgsam ein.
"Interessante Erkenntnisse.", kommentiert er die Worte der Halblingsdame.


Kognoskula Post

Verfasst am: 21 Nov 2005 20:30
"Selbstverständlich!"
antwortet Kognoskula abwinkend. Sie nimmt kurzerhand die schwebende Lampe aus der Luft und blickt zu dem Enterhaken, den Gilthas aus seinem Rucksack produziert hat.
Kurz darauf spürt dieser eine schwache, doch beständige Kraft welche an dem Haken zerrt. Gerade so als würde ein unsichtbarer Kerl den Haken wegnehmen wollen.
"Eine gute Idee."


kaigrass Post

Verfasst am: 21 Nov 2005 21:19
Nachdem sie sich vergewissert hat, dass ihr magischer Trick von allen gewürdigt wird - und nachdem Gilthas den Haken losgelassen hat -, lässt Kognoskula ihren körperlosen Diener den Haken in den westlich gelegenen Raum tragen. Währenddessen führt Gilthas das Seil hinterher. Sanft schwebt der Haken nach unten und legt sich über einen Griff an der Seite der Kiste.

Gilthas wartet einen Moment, beginnt dann aber das Seil zu spannen. Die Kiste zeigt sich schwerer als erwartet, so dass er sie nicht alleine bewegen kann. Sofort wird der junge Mann von Xiara und Boldran unterstützt. Gemeinsam setzen sie zu einen kräftigen Ruck an.

Sofort beginnt die Kiste zu rutschen. Doch im gleichen Augenblick geschieht noch etwas anderes: der Boden des gesamten Raumes in dem die Kiste stand gibt nach und fällt krachend in die Tiefe. Ein dumpfer Schlag ertönt, als die Kiste am Seil gehalten gegen eine Wand des neuentstandenen Schachts schlägt.

Schnell wird die Kiste hochgezogen und sich gleichzeitig vorsichtig dem Rand des Raumes genähert. Der Boden ist um 20 Fuß in die gestürzt, wo die einzelnen Bodenplatten nun zwischen einigen Metallspitzen liegen, die hinabstürzende Wesen schwerverletzt hätten.

Nach dem Loch betrachten die Helden die Kiste und stellen zu ihrer Enttäuschung fest, dass sie über keinen Boden verfügt. Stattdessen sind noch Reste eines einfachen Mechanimus zu erkennen, über den der Deckel der Kiste mit dem Boden verbunden war und vermutlich die Falle ausgelöst hätte, wenn die Kiste an Ort und Stelle geöffnet worden wäre. Ansonsten ist die einfache Holzkiste leer.


Kognoskula Post

Verfasst am: 21 Nov 2005 21:39
Mit riesig aufgesperrten Augen erwartet Kognoskula nach diesem Spektakel der Falle das Öffnen der Truhe: Die spontane Entäuscheng weicht jedoch sofort einem schelmischen Grinsen - sie haut sich mit der Faust in die Hand.

"Welche gar gemeingefährliche Todesfalle - ein durchtriebenes Meisterstück der Kunst des Fallenbaus. Das Verderben des gierigen Plünderers. Der Fluch des Tempelräubers. Die letzte Rache des dahingeschiedenen Nobelmannes - aus einem düsteren Jenseits mit grimmen Sterbenswünschen..."

Kognoskula beendet ihre Tirade der Fallenmetaphern mit einem beschämten Blick in die Runde. Dann lächelt sie wieder:
"Doch wir waren schlauer!"


Boldran Post

Verfasst am: 21 Nov 2005 21:59
Welch niederträchtige Falle.

Boldran kratzt sich am Kopf.

Das Streben nach Macht und Gold, ..... führt in die Verdammnis.

Er wendet sich um und geht Richtung Ausgang.

"Lasst uns jetzt ins Dorf zurückkehren, wir brauchen Ruhe und Heilung."


dimble Post

Verfasst am: 21 Nov 2005 22:11
Dimble hält die Luft an, als der ganze Boden zusammenfällt. Was ein Glück, dass niemand von uns da drinstand., atmet er erleichtert auf. Enttäuscht schaut er in die leere Kiste. Dann beugt er sich in den neu enstandenen Schacht, um zu überblicken, ob eventuell schon jemand dieser hinterhältigen Falle zum Opfer fiel.

Gerade will Dimble vorschlagen, bei der nächsten Truhe auf exakt dieselbe Weise zu verfahren, da ruft Boldran zum Aufbruch. Er hat vermutlich recht, wir brauchen Ruhe, Kognoskula braucht Heilung und wir gehen ein unnötiges Risiko ein. Dennoch bin ich neugierig.

"Laßt es uns doch noch bei der nächsten Truhe versuchen. Die Methode hat bestens funktioniert. Außerdem würde mich interessieren, was diese Ritterrüstung bewacht. Falls sie überhaupt noch etwas bewacht, den Teufelshuf hatte der Vampir ja bereits an sich genommen.", schlägt der Gnom mit einem schwachen Lächeln, welches Boldran eine leichte Beschämung vermuten lässt, vor.


Xiara Post

Verfasst am: 21 Nov 2005 22:32
�Ich denke auch, dass es wenn überhaupt bei der Ritterrüstung etwas anderes als Tod und Verderben gibt. Aber die zweite Truhe können wir natürlich auch noch antesten, allein schon, damit niemand sonst hier unten in diese gefährlichen Fallen tappt, jetzt wo die Gruft offen ist.�


Kognoskula Post

Verfasst am: 21 Nov 2005 22:46
Die Halblingsdame nickt Dimble zu:
"Oh ja, ich stimme zu - die Ritterrüstung will untersucht werden!
Und selbstverständlich ebenfalls die weitere Kiste, lasst uns das Experiment wiederholen,... damit kein Unschuldiger ihr zum Opfer fällt.
"
Kognoskula zwinkert Xiara zu.

Wieder spürt Gilthas, dass eine unsichtbare Kraft schwach aber unnachgiebig an seinem Enterhaken zerrt.


Boldran Post

Verfasst am: 21 Nov 2005 22:57
Boldran schüttelt den Kopf.

"Na gut, noch eine Weile also", seufzt er.


kaigrass Post

Verfasst am: 22 Nov 2005 08:09
Schnell gleitet der Haken durch die Luft zur zweiten Kiste. Auch hier findet er einen Griff, in den er sich von magischen Kräften geführt einhakt. Wenig überraschend scheint auch diese Kiste am Boden befestigt zu sein. Ohne großes Zögern ziehen Gilthas und Xiara mit einem Ruck am Seil, bis die Kiste sich löst und auch der Boden dieses Raumes in die Tiefe stürzt. Dimble tritt vor und blickt auch in diesen Schacht, und wie schon zuvor stellt er auch diesmal fest, dass glücklicherweise noch niemand in diese Falle geraten ist.

"Diese Kiste ist auch leer", stellt Burth ohne große Überraschung fest.


Kognoskula Post

Verfasst am: 22 Nov 2005 08:49
"Die Ruestung des Riesen, nun also..."
Kognoskula steht im westlichen Raum und starrt grübelnd in den Gang nach Norden, während ihre Lampe schon wieder direkt vor der Rüstung steht, um diese zu erhellen.
"Wie gehen wir vor?"


Boldran Post

Verfasst am: 22 Nov 2005 09:46
"Mit allergrößter Vorsicht, ehrenwerte Kognukula, mit allergrößter Vorsicht.
Man sollte die Ruhe der Toten niemals stören und ihre Grabbeigaben sind heilig, auch sie sollten in Ruhe gelassen werden."


Boldran zögert kurz.

"Ich bin gegen eine Untersuchung des schlafenden Riesen, aber ich beuge mich eurem Wissensdurst den ich für rechtschaffen halte."


Kognoskula Post

Verfasst am: 22 Nov 2005 10:22
Auch wenn Kognoskula diese nicht teilt, so respektiert Kognoskula die starke Pietät des ehrenhaften Ritters - ebenso wie die der guten Seele Burth. Sie versichert den beiden:

"Wir werden die Würde der Toten achten während wir der Forschung Genüge leisten."


Gilthas Post

Verfasst am: 22 Nov 2005 15:52
Leicht von den leeren Truhen enttäuscht macht sich Gilthas daran sein Seil mit dem Enterhaken wieder einzurollen.

"Diese Fallen haben wir in guter Teamarbeit umgangen. Ich bin mir sicher bei der Statue gibt es noch was zu holen, warum wäre der Weg sonst mit solchen fiesen Fallen gespickt. Lasst uns nachschaun."


Xiara Post

Verfasst am: 22 Nov 2005 20:03
�Das lief ja wie erwartet. Dass diese Kisten nur eine Täuschung waren, war einfach viel zu offensichtlich. Bei der Rüstung habe ich mehr Hoffnung, aber das werden wir ja gleich herausfinden.�


Kognoskula Post

Verfasst am: 22 Nov 2005 20:36
"Nun so lasst uns das Geheimnis der Statue des Riesen lüften. Ich schlage vor wir nähern uns der Statue nicht in einer Gruppe. Viele Zauber der Thaumaturgie haben eine gewisse Tendenz, ihre Energie nicht besonders zielgenau zu entfalten."

Kognoskula spricht in einem deutlich despektierlichen Ton, und kauert sich an die Ecke.

"Wer tut den ersten Schritt?"

Die Halblingsdame schaut in die Runde.


Boldran Post

Verfasst am: 22 Nov 2005 22:12
Boldran kann sich ein Schmunzeln nicht verkneifen, eine Gefühlsregung, die man selten bei ihm sieht.

"Ich kann und will die Ruhe der Toten nicht stören, darum möchte ich mich dem Thron nicht nähern, verzeiht mir."


dimble Post

Verfasst am: 22 Nov 2005 22:56
Anders als Boldran ist der Gnom zwar äußerst neugierig, aber die letzten beiden Fallen sowie Kognoskulas Warnung vor einer magischen Aura im Schwerte der übergroßen Ritterrüstung halten ihn davon ab, voranzugehen.

"Vielleicht könntest du deinen Gehilfen hineinschicken, Kognoskula. Sollte dort drinnen auch eine Truhe stehen, wird eventuell derselbe Trick mit Gilthas Enterhaken wieder funktionieren.", schlägt Dimble vor.

"Oder kann der Gehilfe sich nicht aus deiner Sichtweite hinaus bewegen?", fügt Dimble an die Halblingsdame gewandt an.


Xiara Post

Verfasst am: 22 Nov 2005 23:22
Xiara zuckt mit den Schultern und geht dann voran in den Raum hinein. �Irgendjemand muss es ja wohl tun, sonst stehen wir noch ewig hier rum. Und gerade wegen Kognoskula sollten wir nicht zu lange zögern.�

Kognoskula Post

Verfasst am: 22 Nov 2005 23:43
"Oh ja, eine gute Idee!"

Stimmt Kognoskula Dimble und Xiara zu. Kurz darauf hat Gilthas auf ein neues das schon fast gewohnte Gefühl dass eine unsichtbare Kraft sich an seinen Enterhaken gehängt hat.

Nachdem Gilthas den Enterhaken einmal mehr hergibt, justiert Kognoskula den Haken in der Luft und hängt mit einem Grinsen ihre Lampe über einen der Widerhaken.
Dann deutet sie in die Richtung der losmarschierenden Xiara, die Lampe und der Enterhaken folgen ihr - abr nur bis kurz vor der Rüstung.

"Oh nein, ich muss ihn nicht sehen, ich, also Urquell seines magischen Antriebes, darf nur nicht allzu weit von ihm entfernt sein... sei vorsichtig Xiara!"


kaigrass Post

Verfasst am: 23 Nov 2005 09:47
Die Elfe ist vorsichtig, dennoch betritt sie festen Schrittes den Raum, dessen Deckengewölbe sich gute 15 Fuß über ihr befindet. Aufmerksam betrachtet sie die Rüstung auf dem großen steinernen Thron, die der einzige Gegenstand in diesem Raum zu sein scheint. Der Elfe fällt auf, dass der Säbel zu klein für Person ist, die eine derartige Rüstung tragen würde. Im hellen Licht der Lampe hinter ihr ist nun auch zu erkennen, dass das Säbel aus Silber gefertigt sein scheint. Die Klinge trägt über dies unzählige alte elfische Symbole. Doch bevor Xiara diese entziffern kann, schießt der Arm mit dem Säbel in die Höhe. Unter lautem Krachen und Quietschen der Rüstungsglieder erhebt sich der Koloss von seinem Stuhl. Durch die engen Schlitze des Visirs ist ein rötliches Glühen zu sehen. Xiara umfasst den Griff der Streitaxt, die sie immer noch in den Händen hält. Auch die anderen greifen schnell zu ihren Waffen.

Zu den Kampfaktionen


kaigrass Post

Verfasst am: 24 Nov 2005 09:15
Runde 1:
Ohne lange zu überlegen macht Xiara einen Schritt auf die riesige Rüstung zu, um ihr einen heftigen Schlag zu versetzen. Krachend schlägt die Streitaxt auf das Metall und hinter lässt eine tiefe Kerbe auf Hüfthöhe.

Der Wächter des Teufelshufes., denkt Dimble ehrfürchtig. Wieder einmal stimmt er ein Lied des Mutes an, um seine tapferen Kameraden im Kampf gegen die riesige animierte Ritterrüstung anzuspornen. Kurz überlegt er, wie er seine Freunde am besten unterstützen kann, greift dann kurzerhand in seinen praktischen Rucksack und holt ein Säurefläschchen heraus. Säure wird ihm hoffentlich zusetzen.

Burth zögert am Ende des Ganges und wartet die Reaktion der anderen ab.

Boldran stößt einen lauten Ausruf aus:
"Das ist die Strafe der Götter, für die Störung der Totenruhe. Meine Freunde, wir sollten uns zurückziehen, der Koloss ist langsam und vielleicht ist er mit seiner Macht an diesen Ruheraum gefesselt.
Lasst uns zurückziehen!"


Dann hofft er, dass die anderen - vorallem Xiara - seinem Aufruf folgen.

Gilthas bewegt sich vorsichtig und darauf bedacht keinen Angriff des Riesen zu provozieren auf diesen zu und sticht sogleich zu, doch sein zaghafter Hieb kann der Rüstung nicht schaden.

Mit ungeahnter Schnelligkeit beginnt der Koloss seine silberne Klinge durch die Luft zu wirbeln. Xiara gelingt es, dem ersten Hieb auszuweichen, aber ein zweiter Streich verletzt sie schwer. Sofort realisiert sie, dass die Angriffe - obwohl einhändig - mit solcher Wucht geführt sind, dass ein zweiter solcher Treffer genügt, sie zu Boden zu schicken.


kaigrass Post

Verfasst am: 25 Nov 2005 11:15
Ensetzt sieht Burth, wie Xiara schwer getroffen wird.

"Schnell, zieht Euch zurück. Boldran, wir müssen den Koloss aufhalten."

Mit vorgehaltenem Schild wartet Burth und hofft, dass die anderen sich zurückziehen.

Boldran läßt seine Freunde an sich vorbei und schützt deren Rückzug so gut es eben geht mit dem großen nach vorne gestreckten Schild.

"Macht schnell, zieht euch aus dem Raum zurück. Ich hoffe, er wird uns nicht folgen."

In Kognoskulas Ohren schallt noch immer der kraftvolle Schlag von Xiara auf den Metallkoloss. Mit aufgesperrten Augen und Mund starrt sie das Konstrukt an - beinahe gelähmt betrachtet sie die gar minusklen Schäden an der Hülle:
"Beim Erzmagier der Götter - welch grandiose Kreation... "
entfährt es ihr schwärmerisch. Doch Nusper bringt Kognoskula mit einem moderaten Biss ins Ohr zur Vernunft zurück.
Nun erreichen die Worte von Burth und Boldran ihren Geist.
"Begebt Euch auf einen Rückzug, ich werde ihn aufhalten."
Mit trippelndem Schritt begibt sich die Halblingsdame zurück in den westlichen Raum.

Runde 2:
�Gut, ziehen wir uns erstmal zurück.�

Xiara hält ihre Augen auf den Krummsäbel gerichtet, bereit der kräftig geführten Klinge auszuweichen oder nötigenfalls mit ihrem Schild zu parieren, und zieht sich dann geschickt hinter Gilthas Rücken in den Gang zurück, wo sie den von Kognoskula freigemachten Platz zwischen Boldran und Burth einnimmt.

Ein mächtiger Wächter., denkt Dimble, als er die zwei harten Hiebe beobachtet. Ob der schweren Verletzung von Xiara und ihrem Rückzug zögert auch der Gnom keine Sekunde und eilt hinterher.

Auch Gilthas will nicht alleine zurückbleiben, duckt sich unter der scharfen Klinge des Riesen hindurch und eilt an Boldran, Xiara und Burth vorbei.

Auf diesen Augenblick hat Kognoskula nur gewartet. Sie fixiert den Wächter und beginnt einige Silben zu murmeln, zwischen ihren seltsam abgespreizten Fingern spannen sich Spinnweben, die sie sogleich zu einem Knäuel formt und dieses über die Köpfe der andern hinweg in Richtung der Rüstung schleudert. Sobald das Knäuel sein Ziel erreicht hat, dehnt es sich aus und erfüllt den ganzen Raum mit Spinnweben.

Doch die klebrigen Spinnenfäden scheinen der mächtigen Kreation nur wenig Einhalt gebieten zu können. Langsam kämpt er sich unter Schwingen seines Schwertes hinter den Fliehenden hinterher.


kaigrass Post

Verfasst am: 04 Dez 2005 13:35
Nach dem all bis auf Boldran an ihm vorbei sind, zieht sich auch Burth zurück.

"Er kommt näher, er verfolgt uns."

Schritt für Schritt weicht Boldran zurück und läßt den mächtigen Wächter dabei keinen Moment aus den Augen.

"Wir haben hier alles gefunden, was für unsere weiteren Reisen notwendig war. Jetzt laßt uns dieses unwirtliche Grab endlich verlassen.

Flieht - zum Ausgang."


Wenn man ihn nicht besser kennen würde, könnte man beinahe einen etwas ärgerlichen Unterton in der Stimme des Alten vernehmen.

Runde 3:
Xiara bewegt sich flink die Gänge entlang und bleibt dann ersteinmal stehen, damit die anderen nachkommen können.

Dimble flieht weiter vor der riesigen Rüstung, versucht aber, seine Kameraden im Blick zu halten. Währenddessen zieht er seinen Heilstab, um im Notfall die Wunden seiner Freunde heilen zu können.

Auch Gilthas zieht sich weiter zurück.

Kognoskula bewundert noch kurz wie sich der kraftvolle Koloss seinen Weg durch die zähen Spinnweben arbeitet. Dann packt sie die Angst, und eilt so schnell sie ihre kleinen Beine tragen zum Ausgang - ihre Lampe schwebt etwas gemächlicher hinter ihr her.

So sehen nur Burth und Boldran, dass das sich der Koloss aus den Spinnweben hinaus in den Gang kämpft.

Sofort weichen sie weiter zurück, um den Rückzug der anderen zu schützen. Das Tempo des Kolosses ist nicht hoch, so dass alle bis auf die beiden alten Männer mittlerweile in sicherer Entfernung sind.

Doch anstatt sie weiter zu verfolgen, kehrt der Koloss plötzlich unvermittelt um und kämpft sich durch die Spinnweben zurück in Raum, den er bewacht hat, wo er sich unter lautem Scheppern wieder auf den steinernen Thron niederlässt.

---

Sobald sie wieder die Oberfläche erreicht haben, tritt Burth an Xiara heran. "Du hast Glück gehabt. Die Klinge des Wächters hat dir einen bösen Schnitt verabreicht. Bevor wir überlegen, was wir jetzt tun, werde ich Pelor bitten, diese Wunden zu schließen. Wer weiß, was noch auf uns wartet."

Burth spricht einen leichten Heilzauber, der es jedoch nicht vermag, die schwere Wunde vollständig zu schließen. Aus seiner Gürteltasche holt er eine kleine durchsichtige Perle hervor. Er hält die Perle in die Höhe, so dass die Sonnestrahlen in ihr gebrochen werden. "Perle der Macht, bündele die Kraft der Sonne und lass mich diesen heilenden Zauber wiederholen." Die Perle blitzt hell auf, gleich darauf leuchtet Burths Hand mit dem gewohnten weißbläulichen Schimmern, welches die heilende Kraft Pelors andeutet. Nach der zweiten Berührung schließen sich Xiaras Wunden vollständig.

Erschöpft setzt sich Burth auf einen Baumstamm. "Die mir von Pelor gegebene Macht ist für heute so gut wie erschöpft. Ich kann von ihm nicht verlangen, weitere Wunder für uns zu wirken. Wir sollten jetzt sehr vorsichtig sein."


Xiara Post

Verfasst am: 04 Dez 2005 16:50
�Vielen Dank, Burth. In der Tat hatte ich nicht erwartet, dass der Wächter derart geschickt mit seiner Klinge umzugehen weiß. Wollen wir die Klinge des Wächters noch erbeuten? Sie ist recht scharf, das weiß ich zu bezeugen. Wenn seine Beschädigungen nicht auf mysteriöse Art wieder verschwinden, sollte es eigentlich ein Leichtes sein, ihn Stück für Stück zu zerstören, da er sich ja offenbar nicht allzuweit von seinem Thron entfernt. Einen Zweck erfüllt er dort unten ohnehin nicht mehr. Den Teufelshuf, den er bewachte, haben wir ja schon längst.�


Boldran Post

Verfasst am: 04 Dez 2005 17:38
Nein!

Entschieden lehnt Boldran diesen Gedanken ab.

Wir sind keine ruchlosen Grabräuber, die sich erst zufrieden geben, wenn sie das letzte wertvolle Stück einer Grabstätte erbeutet haben. Wir haben das was wir wollten und die Götter haben uns bei dieser Aufgabe beschützt.

Wir sind hier fertig und sollten diesem Ort den Rücken kehren.


dimble Post

Verfasst am: 05 Dez 2005 11:52
"Nun, als ruchlose Grabräuber würde ich uns nicht bezeichnen, selbst wenn wir uns entscheiden, dieses scharfe und laut Kognoskula sogar magische Schwert zu bergen. Dieser Wächter ist kein Grabwächter, sondern ein Wächter des Teufelshufes. Anscheinend ist es dem Vampir gelungen, diesen Wächter zu umgehen und das Amulett zu erbeuten. Nun erfüllt der Wächter keine Funktion mehr, das sehe ich wie Xiara."

Dimble mustert seine Kameraden.
"Sollten wir uns entscheiden, dieses Schwert zu bergen und den Wächter zu zerstören werde ich euch so gut ich kann unterstützen. In die Reichweite seiner Klinge werde ich mich aber nicht begeben, im Nahkampf kann ich gegen diese Maschine ohnehin nichts ausrichten."

Besorgt schaut der Gnom Kognoskula an und fragt sie:
"Wie gehts es dir? Reichen deine Kräfte aus für einen taktischen Kampf gegen die Maschine? Oder sollen wir alsbald nach Blacktop aufbrechen?"


Kognoskula Post

Verfasst am: 05 Dez 2005 14:48
"Auch ich denke nicht, dass wir hier noch etwas entweihen. Mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit diente der eiserne Wächter der Verteidigung des Teufelshuf, nicht etwa der Verteidigung eines Grabes.

...nicht minder jedoch gibt mir dies nun zu denken. Welche Kiste der Pandora haben wir mit der Aquisition dieses magischen Fundstückes geöffnet, dass eine solche Massnahme uns davon abhalten sollte? Oder rechtfertigt einzig die Missgunst des ehemaligen Besitzers die Existenz des Wächters?

Ich vermag nicht viel gegen diese Kreatur auszurichten - zumal mir meine Kräfte zum Teil geraubt wurde
"
Kognoskulas Stimme wird zittrig.

"Doch ich werde Euch, sofern ein Interesse besteht bei einem durchdachten Plan assistieren, vorausgesetzt er nimmt nicht allzuviel Zeit in Anspruch, denn ich sollte wahrlich bald einen Arzt aufsuchen."


Xiara Post

Verfasst am: 05 Dez 2005 15:42
�Nicht zu vergessen, dass dieser Wächter, wenn wir ihn dort unten lassen, eine Gefahr für jeden sein kann, der sich dort hinunterbegibt, jetzt wo die Grabstätte offensteht. Wobei es wahrscheinlich auch sinnvoll wäre, wenn wir ersteinmal Kognoskula zu einem Heiler gebracht haben, nocheinmal herzukommen, um die Grabkammer wieder zu verschließen.�


kaigrass Post

Verfasst am: 05 Dez 2005 21:05
Mit besorgter Miene Blick Burth auf Kognoskula. Auch wenn die alte Dame nie ein Schwäche zeigen würde, ist ihre fahle Haut ein Zeichen, dass es ihr nicht gut geht. Außerdem sieht er Boldran an, dass er sich nicht auf einen Kompromiss einlassen wird.

"Wir sollten wirklich zurück nach Blacktop gehen."

Gilthas, der auch nicht besonders scharf darauf ist, dem Riesen mit der Klinge sofort wieder zu nah zu treten, stimmt nickend zu:

"Lasst uns die Falltür schließen und ein paar Äste drüber legen. Das verringert die Chance, dass sich jemand in unserer Abwesenheit nach dort unten verirrt."

Während Gilthas seinen Plan in die Tat umsetzt, schaut Burth mit immer noch Sorgen vollem Blick auf die Hobgoblins, die seit nun mehr 16 Stunden gefesselt und geknebelt auf der Lichtung sitzen. Sie scheinen versucht haben, ihre Fesseln zu brechen - ein Vorhaben, was über kurz oder lang auch Erfolg haben wird. Doch jetzt, wo die Helden ein wachsames Auge auf sie haben könnten, verhalten sie sich erstaunlich ruhig.

"Nehmen wir nur den Hauptmann mit?"


dimble Post

Verfasst am: 05 Dez 2005 21:06
Dimble horcht auf bei Kognoskulas Vermutungen den Teufelshuf betreffend:
"Es ist mir auch ein Rätsel, warum dieses mächtige Amulett mit den Vampiren eingesperrt wurde. Zusätzlich hat jemamd diesen Wächter gebaut und mit der Bewachung des Teufelshufes beauftragt. Ich bin gespannt, was wir über das Amulett herausfinden werden."


Xiara Post

Verfasst am: 05 Dez 2005 21:50
�Gut, das sollte für den Moment genügen. Ist ja auch eine abgelegene Gegend. Natürlich müssen wir auch noch etwas mit den Hobgoblins tun, einfach gefesselt zurücklassen können wir sie nicht. Wenn wir den Hauptmann mitnehmen, sollten wir die anderen einfach freilassen, denke ich. Was meint ihr?�


Boldran Post

Verfasst am: 05 Dez 2005 21:55
Leise wendet sich Boldran an seine Freunde

Ja, ich denke wir nehmen nur den Hauptmann mit.

Lange Zeit blickt er auf die übrigen gefesselten Hobgoblins.

Ich kann diese Wesen hier nicht ihrem Schicksal überlassen und sie der Gefahr aussetzen, durch wilde Tiere getötet zu werden, während sie gefesselt sind. Ich werde sie freilassen, euer aller Einverständnis vorausgesetzt.

Langsam wandert Boldran zu den Hobgoblins hinüber und geht vor ihnen in die Hocke.

Euer Hauptmann wird seiner gerechten Strafe zugeführt und sein Kopf wird - so dünkt mir - schon bald zu Recht das spitze Ende eines Pfahls zieren. Wenn ihr den Wunsch verspürt dieses Schicksal zu teilen, so begeht noch eine schändliche Tat in dieser Region hier. Dann werde ich euch nachstellen, euch jagen und erneut zur Strecke bringen.

Wenn ihr jedoch leben wollt, so verschwindet von hier und kehrt nie zurück.


Damit befreit der Alte die Hobgoblins nach und nach von ihren Fesseln und jagt sie davon.

Einige Zeit später - kurz vor dem Aufbruch der Gruppe - kommt Boldran zu Burth hinüber und bietet ihm seine ausgestreckte Rechte an.

Euer Glaube ist sehr stark, mein Freund und ich bin stolz darauf, mit euch reisen zu dürfen. Ich schulde euch meinen Dank, dass ihr mich bei dieser Sache mit der Grabplünderung unterstützt habt. Mir wäre nicht wohl gewesen, den Wächter möglicherweise vernichten zu müssen, nur um eines lausigen Schwertes willen.

Dann macht Boldran sich und Sturm abmarschbereit.


Kognoskula Post

Verfasst am: 05 Dez 2005 22:26
Mehr und mehr runzelt sich die Stirn Kognoskulas, und ihre Arme verschränken sich, ihre Neugierde hatte schon gesiegt und gerne hätte sie wie auch Xiara und Dimble noch einmal in der Gruft nachgesehen.

Sie schüttelt den Kopf ob des starrköpfigen alten Mannes Boldran, der verblendet von religiösen Vorurteilen noch immer den Irrglauben einer Grabesplünderung zelebriert. Sie wirft ihm einen kritischen Blick zu.

"Nun, das Schwert, welches mit Sicherheit grossen materiellen Wert hat, als auch von beachtlicher Bedeutung für die Forschung wäre, man denke an die Runen, wird nun möglichweise seinen einzigen - bereits verfehlten - Zweck weiterverfolgen: der Vernichtung eines jeden der sich nähert, und sei es nur ein Wandersmann der Zuflucht vor dem Regen sucht."

sagt die Halblingsdame leicht beleidigt. Doch bei einem Hustenanfall verfliegt ihre Enttäuschung und sie freut sich auf ein warmes Bett und eine medizinische Untersuchung.
"Wir kommen wieder"


Xiara Post

Verfasst am: 05 Dez 2005 22:57
�Die Grabplünderung haben wir bereits vorher begangen, indem wir das einzige, was in diesem Grab war, 'entwendet' haben... den Vampir,� sagt die Waldelfin mit einem kessen Grinsen. �Aber lasst uns jetzt keine Zeit damit vergeuden, wir müssen zurück!�


kaigrass Post

Verfasst am: 06 Dez 2005 08:03
Die Stimmung auf dem Weg durch den Verbotenen Wald zurück nach Blacktop ist von der deutlichen Meinungsverschiedenheit zuvor geprägt und angespannt. Zusätzlich verlangt der Anführer der Hobgoblins, den Boldran an einem Seil hinter sich her führt, größte Aufmerksamkeit. Aus diesem Grund weicht Xiara nicht von seiner Seite. Burth hat während der längeren Wanderung ein Auge auf Kognoskula, während sich Dimble und Gilthas hauptsächlich darum kümmren, die gesammelte Beute mit der Hilfe von Dimbles treuem Esel in die Stadt zu transportieren.

Die einzige Verbesserung ihrer Gemütslage ist die Tatsache, dass sich zumindest die anderen Hobgoblins kooperativ gezeigt haben, und bisher keine Probleme gemacht haben. Es bleibt abzuwarten, ob sie Boldrans Drohung auch für längere Zeit ernst nehmen.

---

Als sie den Wald verlassen und wieder auf die Straße nach Blacktop zurückkehren, treffen sie auch auf die Soldaten der Miliz. Bewundernd betrachten die Krieger die auf den ersten Blick unverwundet zu sein scheinenden Helden.

"Seid gegrüßt!", spricht sie der Hauptmann an. "Wie ich sehe, habt ihr einen Gefangenen gemacht. Was ist mit den anderen passiert? Habt ihr sie töten müssen?"


Xiara Post

Verfasst am: 06 Dez 2005 10:23
�Die werden hoffentlich keinen Ärger mehr machen. Sie haben sich zurückgezogen; dies hier war ihr Anführer,� erläutert Xiara kurz die gegenwärtige Situation.


kaigrass Post

Verfasst am: 06 Dez 2005 10:44
Der Hauptmann wirkt etwas skeptisch. "Dann wollen mir mal hoffen, dass ihr euch da mal nicht täuscht."

Dann kommandiert er zwei Leute ab, Xiara bei der Bewachung des Hobgoblins abzulösen und gibt den Befehl zum Aufbruch nach Blacktop.



Boldran Post

Verfasst am: 06 Dez 2005 10:51
"Haltet noch eine kurze Weile durch, werte Kognukula, dann wird ein Heiler sich um eure Verletzungen kümmern. Es macht mich sehr traurig, dass ich euch im entscheidenden Moment im Kampf nicht beiseite stehen konnte und ihr so grosser Gefahr ausgesetzt ward.

Auch meine spärlichen Heilkünste haben bedauerlicherweise euch nicht helfen können.
Ich verspreche, das nächste Mal mehr auf euch acht zu geben."


kaigrass Post

Verfasst am: 07 Dez 2005 08:32
Ein Soldat, der Boldrans Sorge um Kognoskula mitbekommen hat, schließt zu den beiden auf.

"Solltet ihr einen guten Heiler suchen, so rate ich Euch die Priesterin des Fharlanghns aufzusuchen. Sie betreut einen Schrein am Rand von Blacktop und ist meiner Meinung nach, die erfahrenste Heilerin in den ganzen Good Hills."

Zurück in Blacktop

Am Abend, nach 6 Stunden Wanderung, erreichen die Helden die Hütten von Blacktop. Begleitet von einigen Leuten der Miliz und deren Hauptmann betreten sie sogleich die große Halle. Ein vorrauseilender Soldate hatte die Rückkehr schon angekündigt, so dass zehn Ratsmitglieder anwesend sind.

Der Hauptmann beginnt zu erst zu reden:

"Wir konnten die Hobgoblins am Rand des Verfluchten Waldes stellen. Dort kam es zu einem Kampf, bei dem wir einen Großteil der Bande erledigen konnten. Leider haben wir dabei auch große Verluste erlitten, so dass wir die Verfolgung des flüchtenden Anführers und einiger Anhänger nicht durchführen konnten. Glücklicherweise kamen diese, ebenfalls von euch geschickten Leute vorbei und boten sich an die Verfolgung zu übernehmen. Sie sind in das innere des Verfluchten Waldes vorgedrungen und konnten dort die Hobgoblins stellen. Nachdem sie den Anführer, den wir euch hier präsentieren, überwältigt haben, haben sie die anderen Hobgoblins entwaffenet und laufen lassen, in der Hoffnung, dass sie keine Bedrohung mehr für die Good Hills da stellen. Mit Verlaub wehrte Ratsmitglieder, ich teile diese Einschätzung nicht, und bitte um den Auftrag weiter nach ihnen zu suchen, um auch wirklich sicherzustellen, dass die Bedrohung für unsere friedliche Region abgewendet ist."

Die Ratsmitglieder haben den Ausführungen interessiert gelauscht. Nun beginnt einer zu antworten: "Euch allen gebührt der Dank aller Bürger der Region.", dann wendet er sich an Khurbok: "Und dir gebührt eine gerechte Strafe! Führt ihn ins Gefängnis."

Nach dem Khurbok von zwei Soldaten abgeführt wird, fährt der Ratsherr fort: "Hauptmann, ihr habt eure Aufgabe fürs erste erfüllt. Der Rat wird über euren Antrag beraten und euch die Entscheidung als bald mitteilen. Nun ruht euch aus und feiert diesen Sieg mit euren Männern."

Während der Hauptmann und die restlichen Soldaten die Ratshalle verlassen, tritt eine Dame vor. "Und nun zu Euch. Stimmt ihr den Ausführungen des Hauptmanns zu, oder habt ihr dem Rat noch weitere Mitteilungen zu machen?"


Boldran Post

Verfasst am: 07 Dez 2005 12:25
Ihr hohen Damen und Herren von Blacktop.

Boldran verneigt sich vor der anwesenden Herrschaft. Seinen Helm hat er zuvor abgenommen, Schweiss glänzt deutlich sichtbar auf seiner Stirn. Er ist es nicht gewohnt, vor so vielen Leuten zu sprechen, aber keiner seiner Freunde hatte Anstalten gemacht nach vorne zu treten und die Ratsmitglieder länger warten zu lassen, empfand der Alte als unhöflich.

Der gute Hauptmann hat wahr gesprochen. Die Hobgoblins wurden im Kampf getötet oder sind von uns aus der Gefangenschaft entlassen worden, da wir uns nicht imstande sahen, alle zurück nach Blacktop zu eskortieren. Ich habe den wilden Kreaturen deutlich gemacht, daß ich sie persönlich jagen und zur Strecke bringen würde, sollten sie jemals wieder in diesen Breitengraden ein Unheil anrichten. Ihren Anführer konnten wir dingfest machen und an euch ausliefern.

Mit einer schnellen Geste wischt sich Boldran den Schweiß von der Stirn. Dann fährt er fort.

Die Hobgoblins hatten allerdings ihr Lager in einer Art Grabmal aufgeschlagen, welches wir auf der Suche nach weiteren Unholden erforscht haben. Dabei stiessen wir auf einen mächtigen Vampir, den wir zum Wohle aller vernichten konnten. Doch unsere tapfere Weggefährtin - er weist auf Kognuskula - hat schwere Wunden davongetragen und bedarf dringend der Heilung. Mit eurer Erlaubnis geleite ich sie zum Ffarlangh Tempel.

Wieder verbeugt sich Boldran und wartet darauf, entlassen zu werden.


dimble Post

Verfasst am: 07 Dez 2005 16:25
Ungewöhnlich ruhig hat sich der Gnom seit dem Aufbruch vom Ashen Tower verhalten. Genauso ruhig lauscht er nun den Ausführungen des Rates und den Worten von Boldran.

Dimble hätte zu gern die silberne magische Klinge geborgen. Sie war sicher sehr wertvoll und hätte vielleicht auch Hinweise geliefert. Besonders stört den Gnom, wie die Entscheidung zum Aufbruch getroffen wurde. Kognoskula schien neugierig trotz ihrer Erkrankung, Xiara wäre sicher dabei gwesen und Gilthas hatte sich zwar nicht geäußert, aber nach den beiden leeren Schatztruhen hätte er sicher gerne einen wirklichen Schatz geborgen. Zumindest hätte man überprüfen können, ob die Beschädigungen des Wächters von Dauer sind oder sich selbstständig ausbessern. Boldran war stur und verkannte die Situation. Ruchlose Grabräuber, welch eine Beleidigung. Ihm ist nicht wohl dabei, einen Wächter zu vernichten. Eine Maschine, die auf alles einschlägt, was sich ihr nähert. In der Tat stellt dieser Wächter eine enorme Gefahr dar. Sollte sich jemand neugieriges in die Kammer verirren und sie durchstöbern wird er der Maschine zum Opfer fallen. Nur äußerst zähe Personen würden auch nur einen Schwerthieb überstehen und könnten so niedergestreckt werden, bevor sie bemerken, dass diese Rüstung animiert ist.

Außerdem ist Dimble enttäuscht, dass die Spur des Schwarzmagiers scheinbar verloren ist. Diese hölzerne Münze war der letzte Hinweis. Im Ashen Tower gab es keine weiteren Anhaltspunkte. Hoffentlich bringt die Analyse des mysteriösen Teufelshuf Licht ins Dunkle.

Doch der Gnom schwieg. Die Genesung von Kognoskula hatte oberste Priorität. Danach konnte man die Dinge klären. Auf jeden Fall sollten sie, wenn die Halblingsdame wieder gesund ist, an den Ort zurückkehren und zu Ende bringen, was sie begonnen haben.

So bittet auch der Gnom förmlich um Entlassung:
"Es ist alles gesagt. So lasst uns nun gehen, damit unsere Freundin die Priesterin des Fharlanghns aufsuchen kann."


Xiara Post

Verfasst am: 07 Dez 2005 19:39
�Richtig. Die einzigen Möglichkeiten, die sich uns boten, waren die Hobgoblins fortzutreiben oder sie in Gefangenschaft zu töten. Letzteres kommt für uns nicht in Frage, solange es sich nicht um Finsterwesen handelt, denn wenn wir uns soweit herablassen, dann haben wir diesen Kampf schon längst verloren,� gibt die Waldelfin noch zu bedenken.


kaigrass Post

Verfasst am: 07 Dez 2005 23:03
"Selbstverständlich. Ihr könnt gehen. Aber kommt morgen wieder, damit wir euch die ausgeschriebenen Belohnung für die Ergreifung der Hobgoblins geben können. Bis dahin wird der Kämmerer den Betrag bereitgestellt haben."

Der Schrein der Sicheren Einkehr

Der Weg zum Fharlanghnschrein ist schnell gefunden, da dieser für Wanderer gut kenntlich gemacht ist. Das Holzgebäude gleicht in ihrem Stil der großen Halle von Blacktop - auch sie vereint die Arbeiten der verschiedenen Völker auf ihren Wänden. Das Tor des Tempels steht offen und ein warmes Licht eine offenen Feuers fällt auf den Weg. Leise Musik dringt aus dem Inneren hervor.

Neugierig nähern sich die Helden dem Tor, um hinein schauen zu können. In der Mitte der achteckigen Haupthalle befindet sich ein großes Lagerfeuer auf einer eigens dafür erbauten schmiedeinsernen Konstruktion. An den seitlichen Wänden befinden sich durch Vorhänge abgetrennte Kammern, über denen die Wappen verschiedenster Regionen hängen. Die der Tür gegenüberliegende Wand enthält eine große Öffnung, die mit einem grünen Samtvorhang verhängt ist.

Um das Lagerfeuer sitzen insgesamt sechs Reisende herum, die ihr gerade ihr Abendbrot zu sich nehmen. Zwei weitere Reisende sind gerade damit beschäftigt, eine der seitlichen Kammern, die sich als Schlafkammern entpuppen, einzurichten. Die leise Musik, diese von draußen vernehmbar war, scheint aus dem hinteren Raum zu kommen.

"Ach, weitere Reisende. Willkommen im Schrein der Sicheren Einkehr."


dimble Post

Verfasst am: 08 Dez 2005 10:23
Dimble fühlt sich wohl in der Atmosphäre des Schreines. Während seinen Wanderschaften hatte er auch desöfteren Schutz und Sicherheit, oder auch die Gesellschaft anderer Wanderer, in einem Schrein des Hüters des Horizont aufgesucht. Doch heute suchten die Gefährten keinen Unterschlupf, sondern die Hilfe der Priesterin.
"Seid gegrüßt, Wandersleute.", grüßt Dimble die Reisenden freundlich, während er sich auf das Lagerfeuer zubewegt.
"Sagt, ist euch die Hohepriesterin schon begegnet. Wir hörten sie sei eine sehr erfahrene Heilerin und unsere Freundin hier braucht ihre Hilfe." Der Gnom spitzt die Ohren. "Sie scheint zu musizieren. Welch schöne Klänge.", schwärmt er.


kaigrass Post

Verfasst am: 09 Dez 2005 02:15
"Ihr findet sie im Hinterraum.", ist die knappe Antwort eines der Resienden, bevor er einen kräftigen Biss in ein Hühnerbein tätigt.

Zielstrebig gehen die Helden auf den grünen Samtvorhang zu und schieben ihn zur Seite. Dahinter tut sich ein weiterer, fast ebenso große Raum auf. Wände sind mit aufwendigen Schnitzereien verziert, die verschiedenste Landschaften zeigen und gleichzeitig zwei weitere Türen in sich verbergen.

In der Mitte des Raumes steht eine große Harfe. Eine Frau mit langen blonden Haaren kniet vor der Harfe und spielt sie. Zu ihrer linken und recht sitzen zwei Mädchen in braunen Roben. Als die Helden den Raum betreten, heben die Mädchen ihren Kopf und lächeln sie freundlich an, während die Frau weiterhin ungestört die Harfe spielt.

"Kommt, setzt Euch zu uns.", winkt das eine Mädchen. "Genießt die Musik der Ferne und geht mit den Klängen auf Wanderschaft.", fügt die andere mit lieblicher Stimme hinzu.

Während die Harfentöne weiter erklingen, wagt keiner der Helden zu sprechen. Erst 5 Minuten später streicht die Frau ein letzes Mal über die Saiten des Instrumentes, welches mit aufwändigen Blättersc hnitzereien verziert ist.

"Seid Willkommen im Schrein des Fharlaghns, werte Reisende. Was führt euch zu mir?"


Xiara Post

Verfasst am: 09 Dez 2005 08:03
�Vielen Dank für Eure Gastfreundschaft. Wir sind gekommen, weil wir Eure Hilfe benötigen.�

Damit deutet die Waldelfin auf ihre geschwächte Gefährtin, und überlässt den anderen das Wort, um die Situation zu erklären.


Kognoskula Post

Verfasst am: 09 Dez 2005 12:49
Kognoskula tritt vor, Augenringe, Schweissperlen auf der Stirn und ein röchelndes Atmen zeugen von der Schwäche, welche ihren Körper übermannt hat.

"Werte Priesterin des Schreins der Sicheren Einkehr. Für den Frieden der Good Hills zogen wir jüngst aus um die zu verjagen, welche Unheil über dieses schöne Land gebracht haben. Und es gelang uns den Anführer, den düsteren Volksverhetzer Khurbok zu ergreifen. Doch bei unserer Mission trafen wir auf ein gar gottverlassenes Wesen der Dunkelheit - einen Vampir! Erbarmungslos bohrte er seine Krallen in unsere Fleisch - vor allem in das meine. Mit letztem Einsatz, und der Gunst der Guten Mächte gelang es uns das Wesen der Finsternis im Angesicht der Sonne zu vernichten. Doch was verbleibt sind die Narben die ich davon trage - sowie..."

Kognoskula holt tief Luft, sie muss sich zusammenreissen, nun nicht die Fassung zu verlieren, Nusper schaut besorgt aus der Robentasche.
"... sowie der Raub an einem Teil meinerselbst! Mir fällt das Atmen schwer, ich erinnere mich an Dinge nicht mehr, derer ich zuvor Herr war, mein Blut fliest zäh und kraftlos, ich fühle mich als wäre ich nur halb die Halblingsdame die ich war!

Hervorgerufen wurde all dies durch die Klauen des Vampirs, das ist ausser Zweifel.
Könnt ihr, geschätzte Priesterin des Schreins der Sicheren Einkehr eine Diagnose stellen? Oder gar den Hüter des Horizonts um meine Genesung bitten?
"


kaigrass Post

Verfasst am: 09 Dez 2005 13:16
Die Frau steht auf und nähert sich Kognoskula. Derweil bedecken die beiden Mädchen, die Harft mit einem bestickten grünen Samttuch. Es zeigt das Heilige Symbold Fharlaghns.

"Lasst mich mit eurer Gefährtin allein. Ich werde mich um sie kümmern."

---

Als die Priesterin allein mit Kognoskula ist, untersucht sie sie und kommt schnell zu dem Geschluss, dass ein stärkeres Gebet notwendig ist, um Kognoskula vor noch schwerwiegenderen Nachwirkungen zu bewahren.

"Ich werde mich den Hüter des Horizontes um Hilfe bitten müssen. Deine Lage ist ernst, aber noch drängt die Zeit nicht. Gesell Dich zu Deinen Freunden und nimm ein Mahl zu Dir. In einer Stunde kannst Du wiederkommen, dann werde ich Dir helfen."

---

Das Ritual hat weniger als eine Minute gedauert, weit kürzer als die aufwändigen Vorbereitungen, bei denen Kognoskula von den beiden Mädchen mit feinstem Diamantstaub bestreut wurde.

"Deine Körper ist von der Gefahr befreit, aber Dein Geist spürt noch die Nachwirkungen der lebensfeindlichen Kraft. Aber nach einem guten Schlaf, sollte auch das überwunden sein."


Kognoskula Post

Verfasst am: 09 Dez 2005 17:15
"Wieso erst morgen? Wieso? Und wenn nicht?"

Kognoskulas taktloser Zweifel ist offenbar begründet durch ihre grosse Sorge um ihren Geisteszustand. Sie betrachtet ihre Gliedmassen und reckt sich einmal, fasst ihre Haut an, die nun nicht mehr trocken und faltig wirkt, und beruhigt sich etwas.

Sie sucht nach dem Diamantenstaub, der Teil des Rituals war.
"Oh, der gute Staub ist ja weg. Welch exklusive Ingredientie. Ich,... ich werde morgen gleich nach dem Frühstück eine grösszügige Spende an diesen Tempel richten, der - so hoffe ich - auch Eure Unkosten decken wird.

Geschätzte Priesterin des Schutzpatrons aller Wandersleute, ich danke Euch im Voraus für die hoffentlich eintretende vollständige Wiederherstellung meines Gedankenguts. Nennt mir doch bitte Euren Namen, damit ich morgen weiss, wem ich zu danken habe, nebst, selbstredend, dem Ewigen Wanderer, Fharlaghn.
"


kaigrass Post

Verfasst am: 12 Dez 2005 11:14
Die Priesterin lächelt Kognoskula an, scheinbar amüsiert von ihrem Verhalten.

"Mir braucht ihr nicht danken, einzig Fharlanghn gebührt euer Dank. Eine Spende ist natürlich trotzdem gern gesehen. Am Ausgang des Tempels befindet sich ein Gefäß, in das ihr eure Spende für die Heilung und auch für die Übernachtung legen könnt."

Während Kognoskula noch überlegt, was wohl als Spende angemessen wäre, fügt die Priesterin hinzu.

"Und sagt euren Begleitern, dass es hinter dem Tempel noch einen Stall gibt, in dem sie ihre Reit- und Lasttiere unterbringen und versorgen können."


Boldran Post

Verfasst am: 12 Dez 2005 12:59
Boldran freut sich über alle Massen, dass es der kleinen Halblingsdame wieder besser geht und verbeugt sich tief vor der Priesterin.

"Auch ich danke euch und der Gunst eures Gottes. Ich wünsche euch Glück auf euren Wegen."

Als er dann noch hört, dass hinter dem Tempel eine Unterbringungsmöglichkeit für Sturm besteht, seufzt er erleichtert.

"Komm, alter Junge. Es ist an der Zeit auszuruhen und das schwere Marschgepäck loszuwerden."

Im Stall angekommen kümmert sich Boldran ausgiebig um Sturms Wohl, bevor er sich seines schweren Panzers entledigt und beinahe sofort in einen tiefen und erschöpften Schlaf fällt.


kaigrass Post

Verfasst am: 13 Dez 2005 09:57
Ein neuer Tag
Die Nacht im Tempel war erholsam wie schon lange nicht mehr. Vorallem Kognoskula ist sichtlich erleichtert, dass die Priesterin recht behalten hat und sie wieder ihre volle Geistesstärke besitzt.

Während die Helden noch die Ruhe im Tempel genießen, machen sich die meisten ihrer Nachbarn schon auf den Weg. Bevor sie das Tor durchschreiten wirft jeder von ihnen noch ein paar Münzen in eine kunstvoll gestaltete Kiste. Meistens so im Gegenwert von einem halben bis einem Goldstück.

"So, was machen wir nun?", fragt Burth die anderen.


Xiara Post

Verfasst am: 13 Dez 2005 20:09
�Nun, da wäre immer noch die Sache mit dem Wächter des Teufelshuf...�


Kognoskula Post

Verfasst am: 13 Dez 2005 23:33
Kognoskula ist begeistert wieder im Volbesitzt ihrer Erinnerungen und ihrer Kräfte zu sein. Ihr magisches Buch unter dem Arm schaut sie kurz noch einmal hinein, schmunzelt, nickt zustimmend, und klappt es wieder zu. Am Spendentopf bleibt sie gut gelaunt stehen, kruschtelt im Innenfach ihres Rucksackes herum und lässt eins-zwei-drei-vier kleine aber feine Perlen in den Topf plumpsen. Nach einigen pfiffelnden Schritten kruschtelt sie wieder in ihrem Rucksack, nun mit kritischer Mine.
"Ja, der Wächter. Zuallernächst sollten wir in jedem Fall die Belohnung für unserer Mühen einholen."


dimble Post

Verfasst am: 14 Dez 2005 02:28
Auch Dimble hat die ruhige Nacht sowie die Gespräche mit den anderen Reisenden am gestrigen Abend genossen. Froh ist er, heute morgen Kognoskula derart gut gelaunt, munter und wieder bei bester Gesundheit zu erleben. Beim Aufbruch wirft der Gnom zwei Goldmünzen in den Behälter. Seinen Esel holt er im Stall des Tempels ab. Schwere Lasten muß er seinem treuen Tier wieder aufbürden.

"Auf alle Fälle sollten wir die versprochene Belohnung beim Rat abholen. Desweitern sollten wir die Rüstungen, Schilde und Waffen der Hobgoblins verkaufen. Es ist unnötig, meinen Esel weiter unter solch schwerer Last traben zu lassen. Vielleicht können wir uns auch von dem Erlös besser ausrüsten. Nur wenige Fläschchen geweihten Wassers befinden sich noch in meinem Rucksack. Diesen Vorrat würde ich gerne wieder aufstocken.", berichtet Dimble von seinen Plänen.

"Dann bin ich bereit für einen Aufbruch zum Ashen Tower. Ich stimme Xiara zu, nun, da Kognoskula wieder wohlauf ist, sollten wir zu dem Turm zurückkehren und beenden, was wir begonnen haben. Vielleicht können wir die Spur des Schwarzmagiers doch wieder aufnehmen."


Boldran Post

Verfasst am: 14 Dez 2005 10:02
Boldran streckt und reckt seine noch müden Glieder vorsichtig in der schweren Rüstung bevor er sich den anderen zuwendet.

"Ich werde an Eurer Seite stehen."


Gilthas Post

Verfasst am: 15 Dez 2005 22:48
Auch Gilthas scheint von der Aussicht auf ein magisches Schwert begeistert zu sein.

"Dimble hat recht. Wir können den Wächter nicht so einfach dort unten stehen lassen. Das wäre ... ja fahrlässig wäre das."


kaigrass Post

Verfasst am: 16 Dez 2005 08:41
Belohnung für die Mühen
Nach dem auch die anderen beim Verlassen des Tempels einige Münzen zurückgelassen haben, führt sie nun ihr erster Weg zurück zur großen Stadthalle. Am Eingang werden sie von zwei Bediensteten begrüßt, die sie sogleich zu einer Gruppe von 4 Ratsherren führen. Nach einem kurzen Gespräch mit den Ratsherren, betritt eine weitere Person den Raum. Es ist der Kämmerer, der Boldran einge Kiste überreicht. Das Gewicht der Kiste lässt auf einen reichhaltigen Inhalt schließen.

---

Draußen ist es Gilthas, dessen Neugier zu erst Ausdruck findet:

"Nun lasst uns mal sehen, was in der Kiste ist."

Boldran öffnet die Kiste. Ihr erster Blick fällt auf den mit rotem Samt bezogenen Einhängeboden, auf dem in kleinen Mulden 3 große und schön geschliffene Feueropale liegen. Unter dem Einhängeboden befinden sich blank polierte Gold und Platinmünzen, die die entsprechenden Wappentiere von Keoland - den Löwen und den Greifen - zeigen.


Boldran Post

Verfasst am: 16 Dez 2005 10:46
Ein überraschtes "Oh" entfährt sogar Boldran. Vorsichtig entnimmt er einen der Feueropale und hält diesen ins Licht.

"Welch schöner Edelstein, wahrhaftig."

Dann zuckt er mit den Schultern, legt den Stein zurück und nimmt sich 3 der Goldmünzen.

"Das sollte für mich ausreichend sein, um angenehm in nächster Zeit leben zu können."

Er lächelt verschmitzt. "Teilt den Rest doch unter euch auf die Weise auf, die euch am besten deucht. Im übrigen kam mir - etwas spät muss ich zugeben - der Gedanke, dem Tempel in Middlebridge eine Nachricht ob unseres Sieges zukommen zu lassen."

Er kratzt sich verlegen am Kopf, eine Geste, die man bereits häufig bei dem Alten gesehen hat.

"Habs wohl vergessen, das Alter, naja...."


dimble Post

Verfasst am: 16 Dez 2005 21:34
Mit einem Leuchten in den Augen betrachtet der Gnom die funkelnden Edelsteine und die polierten Münzen. "Eine großzügige Belohnung.", kommentiert er zufrieden das Erblickte. Mit seinem Ellbogen versetzt Dimble Boldran einen leichten, freundschaftlichen Stoss an seinen Oberschenkel: "Nicht so bescheiden, werter Freund. Auch euch steht derselbe Teil der Belohnung zu wie uns allen."

Voller Tatendrang drängt der Gnom: "Dann lasst uns nun versuchen, die Waffen und Rüstungen der Hobgoblins zu verkaufen. Vielleicht finden wir auch neue Ausrüstungsgegenstände. Zu viel Zeit sollten wir uns aber nicht lassen. Bis zum Ashen Tower liegt noch ein weiter Marsch vor uns. Wir sollten nicht zu spät aufbrechen."


Boldran Post

Verfasst am: 17 Dez 2005 10:52
"Vielen Dank, Dimble, aber ich wüßte wirklich nicht, was ich mit soviel Gold anfangen sollte.

Nein, ich bin mit meinem Anteil zufrieden, danke euch.

Aber jetzt laßt mich noch die Nachricht an den Priester in Middlebridge übermitteln. Vielleicht könntet ihr mir dabei helfen, ich bin den Umgang mit diesen Zauberdingen nicht sehr gewohnt und... und Lesen und Schreiben gehört auch nicht unbedingt zu meinen herausragenden Stärken."


dimble Post

Verfasst am: 17 Dez 2005 12:18
"Natürlich, ich helfe gerne die Nachricht aufzusetzen. Was meint ihr mit Zauberdingen? Meint ihr es fehlt die Zeit, einfache Boten zu schicken?", fragt Dimble aufmerksam.

Grinsend fügt er auf Boldrans Aussage das Geld betreffend an: "Ich bin mir sicher, ihr findet etwas, in was es sich lohnt, soviel Gold zu investieren. Eine magisch verstärkte Rüstung oder ein Schild, zum Beispiel. Vielleicht auch ein Umhang des Schutzes. Dann könntet ihr uns noch besser verteidigen."


Boldran Post

Verfasst am: 17 Dez 2005 12:35
"Wie? Oh, der Priester in Middlebridge gab mir diese spezielle Schriftrolle, damit ich ihn nach unserem Sieg über die Hobgoblins sofort informieren kann. Aber ich fürchte, die Rolle falsch zu verwenden oder gar zu zerstören, darum bräuchte ich eure Hilfe.

Was die Unterstützung durch Magie anbelangt....., ich weiss es wirklich nicht. Ich habe Angst, dadurch das Andenken an meinen Sohn zu entehren und die Gunst meines Gottes zu verlieren, wenn ich auf solche Hilfsmittel zurückgreife. Mein Glaube gibt mir die notwendige Kraft, den bösen Mächten gegenüber zu treten.

Aber vielleicht kann mir ein Priester in diesen Dingen helfen. Der Tempel in Middlebridge verstärkte bereits meine Waffe, eine Hilfe, die ich gerne annahm."


dimble Post

Verfasst am: 17 Dez 2005 13:23
"Ah, eine Schrifrolle. Kognoskula, vielleicht kannst du Boldran helfen. Oder Burth, da die Schriftrolle von einem Priester ausgehändigt wurde, wird wohl ein göttlicher Zauber auf ihr niedergeschrieben sein. Ich kann euch auch nicht weiterhefen, Boldran."

Aufmerksam und interessiert lauscht der Gnom auch den weiteren Worten des Menschen:
"Boldran, dann solltet ihr euren Anteil sicher verwahren. Denn wenn ihr einen solchen Priester findet, wollt ihr den Tempel doch sicher mit einer großzügigen Spende entlohnen können."


kaigrass Post

Verfasst am: 17 Dez 2005 13:51
Burth tritt zu Boldran und Dimble heran.

"Hat der Priester nicht gesagt, wie das Papier anzuwenden ist? Ich nehme an, dass er nicht davon ausgegangen ist, dass ihr über eine besondere magische Begabung verfügt, so dass jeder dieses Papier benutzen können sollte."


Boldran Post

Verfasst am: 17 Dez 2005 15:19
Ein leises aber auch gutmütiges Lachen ist an Boldrans Seite zu vernehmen.

Ach, Vater! Trotz all dieser dunklen Tage habt ihr euer einfaches Gemüt behalten. Dafür bewundere ich euch. Aber ihr müßt in Heironeous Diensten auch euren Geist und Verstand stählen, denn diese Dinge können in schweren Zeiten ebenso nützlich sein, wie eine scharfe Waffe und ein guter Panzer. - Boldran schüttelt den Kopf. - Bitte, spotte nicht über mich, mein Sohn. Ich war Zeit meines Lebens ein einfacher Bauer und häufig gerate ich nicht ob irgendwelcher Gefahren ins Schwitzen, sondern weil wir Dingen begegnen, die über meinen Verstand gehen. Davor habe ich Angst. Doch will ich dich nicht enttäuschen und ich werde versuchen, mich daran zu erinnern, was der Priester in Middlebridge mir mit auf den Weg gab.

Ein kurzer Moment der 'Abwesenheit', dann geht ein leichter Ruck durch Boldran. "Oh, ja, der Priester sagte irgendetwas über die Anwendung. Aber was war es nur?"

Lange kratzt sich Boldran den massigen Kopf.

"Ah, ich glaube ich weiss es wieder. Ich sollte über den Sieg berichten und die Rolle dann zerreissen. Hm, klingt komisch, wenn wir ihr mich fragt, aber ich glaube, so war es."

Boldran läßt sich von seinen gelehrten Freunden einen Stift geben und schreibt eine kurze Nachricht auf das Pergament.

"Bei Heironeous, ich hoffe, dass den Priester die Nachtricht tatsächlich ereicht." Mit diesen Worten zerreisst Boldran das Papier und steckt die Überreste anschliessend ein.

An Dimble gewandt fährt er fort "Vielleicht habt ihr recht. Vielleicht werde ich meinen Anteil beanspruchen und noch einmal göttliche Gunst in einem der Tempel erbitten - wir werden sehen...."


Xiara Post

Verfasst am: 17 Dez 2005 18:37
�Eine wirklich großzügige Belohnung,� bemerkt auch Xiara. �Das wird uns sicher auf unserer Suche weiterhelfen und bei den Gefahren, denen wir auf dem Weg entgegentreten müssen. Nur müssen wir dazu ersteinmal einen Weg finden, dem wir folgen können. Gibt der Teufelshuf keine Anhaltspunkte darüber? Kannst Du ihn vielleicht einmal näher untersuchen, Kognoskula, jetzt wo Du von der Schwächung des Vampirs befreit bist?�


Kognoskula Post

Verfasst am: 17 Dez 2005 22:58
Kognoskula wiegt die Edelsteine schätzend in der Hand und untersucht flüchtig ihre Qualität indem sie sie gegen das Licht hält.

"Wahrhaft hochrein...
Ja, ich kann mir gerne einmal den Teufelshuf ansehen, ich bin mir sicher es erwarten uns interessante Erkenntnisse.
"

Sie kichert

"Oh, ich wüsste da schon etwas mit anzufangen,... ich denke da an ein alchemisches Labor, ein Standardwerk in der Kunst der Veränderungsmagie und der Visionen, einige rare Zauberformeln aus dem Untergeschoss der Universitätsbibliothek von Jurnre, vielleicht gar einen Ring der Zauberkunst oder einen fliegenden Besen ... "

Kognsokula gerät ins Träumen und wirft Nusper in die Luft, um ihn wieder aufzufangen.

"Wir können auch wohlvorbereitet zunächst die Gefahrenquelle des Wächters ausschalten und hier um die Verwahrung unseres sperrigen Eigentums zu bitten. Dann können uns etwas Zeit nehmen, uns erholen und neue Pläne schmieden. "


dimble Post

Verfasst am: 17 Dez 2005 23:20
"Ich kann den Teufelshuf untersuchen.", wirft Dimble ein. "Ich werde eine Schriftrolle erwerben, die mir die Analyse ermöglicht. So bleibt dir mehr Zeit für deine Zauberstudien, Kognoskula."
"Ich bin aber dafür, zunächst zum Ashen Tower zu reisen um uns um den Wächter zu kümmern. Mir ist nicht wohl dabei, dies so unvollendet hinterlassen zu haben."


Kognoskula Post

Verfasst am: 17 Dez 2005 23:58
"Oh, gut, also gut, bitte vergiss nichts zu prüfen, ich bin sehr neugierig auf das Ergebnis.

Leider bin ich ja noch immer nicht dazu gekommen, diesen Zauber bis auf das letzte Detail zu durchschauen,... hach Shurgas verwirrende Zeichensetzung...
"


Gilthas Post

Verfasst am: 18 Dez 2005 12:18
Als die Kiste geoeffnet wird, scheinen Gilthas Augen immer groesser zu werden.
"Wow, wird sind reich." entfaehrt es ihm bevor er sich den Mund zu halten kann. Er will sich ja nicht vor dem Rat zum Affen machen.

"Boldran, auch Ihr solltet euren Anteil nehmen, denn schliesslich haben wir gemeinsam die Hobgoblins zur Strecke gebracht und wie Dimble schon sagte muesst auch Ihr gut ausgeruestet sein, um den noch kommenden Gefahren zu trotzen."



Gilthas Post

Verfasst am: 20 Dez 2005 18:38
Nachdem er sich fuer die grosszuegige Belohnung bedankt hat und Dimble auch noch die Ausruestungsgegenstaende der Hobgoblins verkauft hat, daemmert es Gilthas wieviel Geld Ihm nun zur Verfuegung steht.
"Wow!" entfaehrt es Ihm. "Davon koennte eine Familie eine lange Zeit sehr gut leben. Wir sind sehr gluecklich. Ich werde einen Teil davon armen Familien spenden, denn der Winter steht vor der Tuer. Ich werde mich beim Tempel nach Beduerftigen erkundigen."


Boldran Post

Verfasst am: 20 Dez 2005 19:04
Was soll ich bloss mit dem ganzen Gold machen. Wieder etwas verzaubern lassen. Mein Gott, die bilden mich glatt noch zu einem Zauberer aus, wie unheimlich. Ich fürchte mich vor derlei Dingen, brauchte sie niemals um meine Felder ordentlich zu bestellen, aber jetzt habe ich andere Verpflichtungen, ja, andere Verpflichtungen.

Er schaut in die Runde.

Sie alle verlassen sich auf mich, brauchen meinen Schutz und ich möchte sie niemals enttäuschen, möchte meinen Jungen nicht enttäuschen, auf keinen Fall. Was soll ich tun, Heironeous hilf mir, ich bin doch nur ein Bauer und nicht recht gescheit.

Boldran ist in diesen Minuten völlig abwesend. Dann vernimmt er eine Äußerung von Gilthas, ganz am Rande und sehr leise. Er fängt darüber nachzudenken.

Schliesslich hat er den Sinn von Gilthas Worten erfasst und zuckt merklich zusammen. Boldran läuft knallrot an.

Bitte, Herr, vergib mir.

"Gilthas, ihr seid ein frommer Mann und ich danke euch, dass ihr mich auf den Pfad der Tugend zurück geführt habt. Ich glaube, die Strapazen der letzten Tage waren zuviel für mich."


Xiara Post

Verfasst am: 20 Dez 2005 21:16
�Was die Sache mit dem Wächter angeht. Ich hatte mir das so gedacht, dass wir versuchen könnten, ihn Stück für Stück zu vernichten. Allzu intelligent schien er ja nicht zu sein, so dass er hoffentlich immer wieder auf die gleiche Weise reagieren wird. Sollte es möglich sein, ihn mit Fernkampfwaffen zu beschädigen, könnten wir diese Gefahr vielleicht sogar vollkommen ohne uns selbst in selbige zu begeben beseitigen.�


Gilthas Post

Verfasst am: 21 Dez 2005 11:27
Bevor Gilthas sich aufmacht fragt er in die Runde "Dimble, Kognoskula, ihr beide wisst doch immer so viel. Welcher Tempel kuemmert sich um Beduerftige und haeuft nicht nur Reichtuemer fuer sich selber an? Vielleicht hat ja einer sowas wie eine taegliche Speisung fuer Beduerftige. Und wieviel Gold steht jedem von uns ueberhaupt zur Verfuegung? Ich denke ich brauche nichts weiter und bin bereit zum Aufbruch nachdem ich beim Tempel war."



kaigrass Post

Verfasst am: 21 Dez 2005 13:44
"Folg' mir.", fordert Burth Gilthas auf. "Ich habe mein ganzes Leben den Anhängerinnen Pelors zu verdanken, die das Waisenhaus in Jurnre betreuen. Sie setzen sich für die Armen und Bedürftigen ein. Mit Sicherheit auch hier in den Good Hills. Deshalb werde ich hier einen Teil meines Anteils spenden."

Gemeinsam gehen Burth und Gilthas zum Tempel des Pelors. Boldran begleitet sie kurz, verweilt aber nicht im Tempel, sondern gibt nur kurz eine Spende ab, um dann weiter zu den Tempeln des Kord, des Fharlaghn und St. Cuthbert zu gehen. Auch hier hinterlässt er eine Spende. Zu letzt besucht er den Priester des Heironeous in seinen Hallen. Nach einem langem Gebet indem er um Vergebung und Nachsicht bittet, hinterlässt er hier eine großzügige Spende. Der Priester bedankt sich bei Boldran für seine Großzügigkeit und segnet ihn.

"Ein so gläubiger Mann, wie ihr es seit, kann sich immer auf die Hilfe Heironeus' und seiner Anhänger verlassen. Ihr könnt jederzeit in diesem Haus um Hilfe bitten und wir werden sie euch zu teil werden lassen, sofern es in unserer Macht steht."

---

Währenddessen geht Dimble begleitet von Kognoskula und Xiara einkaufen, um hier und da ein paar Kleinigkeiten zu erwerben. Bei einem zufälligen Gespräch mit einem Reisenden, der sich als Anführer einer Gruppe von gleichgesinnten Abenteurern herausstellt, gelingt es Dimble sogar, diesem 5 der magischen Hobgoblilnschilde für einen annehmbaren Preis zuverkaufen.

---

Die Sonne steht schon fast im Zenit, als sich als sich alle 6 wieder vor der großen Halle treffen. Um nicht unnötig Balast mit schleppen zu müssen, haben sie kurzer Hand die restlichen Gegenstände der Hobgoblins und eine Kiste mit Münzen beim Stadtkämmerer hinterlegt.

Mit dem nötigen Proviant ausgerüstet, den Dimble erworben hat, machen sie sich wieder auf den Weg in Richtung des Verbotenen Waldes.


Boldran Post

Verfasst am: 21 Dez 2005 13:58
"Burth? Wir wandern zurück in den verbotenen Wald, nehme ich an. Und ich kenne die Absichten der anderen - sie wollen den Wächter zerstören. Das ist das größte Dilemma, in das ich seit unserer Zusammenkunft geraten bin. Auf der einen Seite mein Versprechen, die anderen zu schützen."

Boldran zögert kurz.

"Aber - ich sehe nicht die Notwendigkeit, diesen Wächter zu zerstören. Er stellt keine Gefahr für andere Reisende dar, da er mit Sicherheit diese Katakomben niemals verlassen wird. Und andere Grabplünderer ..."

Boldran zuckt mit den Schultern.

"Ich meine halt, dass er für rechtschaffene Menschen keine Gefahr darstellt.
Was soll ich denn jetzt bloss tun? Tatenlos mitansehen, wie er die anderen tötet? Was soll ich bloss tun?"


kaigrass Post

Verfasst am: 21 Dez 2005 14:16
Burth, der den Konflikt Boldrans mit der Situation bereits bemerkt hat, wirkt nachdenklich.

"Ich weiß nicht, was es mit dem Wächter auf sich hat. Vielleicht ist es ja gar kein Konstrukt, wie wir vermuten sondern eine arme Seele, die durch einen bösen Zauber zu ewiger Wache verdammt wurde. Hast Du daran schon einmal gedacht?"

Wenig später fügt er hinzu:

"Außerdem denke ich, stellt der Wächter auch für Reisende eine Gefahr da, die in den jetzt leeren Kellergewölben Unterschlupf suchen. Wir haben schließlich den Zugang zur Gruft nicht wieder verschlossen, so dass jeder, der etwas neugierig ist, sich dorthin verirren."


kaigrass Post

Verfasst am: 22 Dez 2005 12:39
Fahrende Händler
Schon bevor die anderen es sehen können, hat Xiara die kleine Kutsche mit dem geschlossenen Aufbau wahrgenommen, die sich ihnen auf dem Weg nähert.

"Ho!", ruft einer der zwei jungen Männer, die auf dem Dach des Wagens sitzen und die Pferde lenken. Sofort hält die Kutsche an. Flink springen beide Männer vom Dach herab und, während einer die Pferde fest hält, läuft der andere den Helden entgegen.

"Werte Reisende, tretet näher. Können wir Euch mit einer kleinen Akrobatikvorführung unterhalten, zu der kleine südländische Köstlichkeiten serviert werden? Oder sinnt es Euch eher nach etwas hochprozentiger Erfrischung? Oder lockt Euch ein Blick in die Zukunft?"


Xiara Post

Verfasst am: 22 Dez 2005 14:32
Xiara lächelt nur freundlich, sagt aber nichts. Sie wartet ab, was die anderen beschließen; gerade Dimble schätzt sie so ein, dass er an einer solchen Vorführung interessiert sein könnte, und sowohl Gold als auch Zeit hatten sie ja genügend.

dimble Post

Verfasst am: 22 Dez 2005 15:15
Auch Dimble lächelt freundlich. So eine künstlerische Darbietung interessiert den Gnom natürlich sehr. Zudem erhofft er sich, dass sie die Stimmung innerhalb der Gruppe wieder etwas heben kann. Seit der Unstimmigkeit mit Boldran über die Zerstörung des Wächters spürte man, dass Spannung in der Luft lag.

"Aber gerne. Mich würde die Akrobatik Vorführung interessieren. Kleine südländische Köstlichkeiten klingen auch verlockend. Ich bin schon gespannt, was uns erwartet."

Nach dieser vorschnellen Antwort schaut er seine Kameraden an. "Euch ist eine kleine Pause mit guter Unterhaltung und leckeren Happen doch sicher auch recht, nicht wahr?", meint er zu seinen Freunden.


Kognoskula Post

Verfasst am: 23 Dez 2005 01:21
Mit zunächst kritischem Blick tritt Kognoskula hervor. Ihr Stirnrunzeln gleicht einem Schauspiel.
"... ein Blick in die Zukunft, soso,... worauf basieren Ihr denn Eure Weissagungen, Ihr fahrendes Volk aus den südlichen Breiten?"

Als die Gelehrte sich umdreht und sieht, dass Dimble sich gerade auf eine Akrobatikvorstellung freut, und die Naturfrau Xiara diese Pause schmunzelnd hinnimmt weicht ihr Argwohn Neugierde.

"Es sei! Lest mir die Zukunft, was ist Euer Preis für diesen Dienst?"


Boldran Post

Verfasst am: 25 Dez 2005 12:09
Eine schwere Entscheidung, nicht wahr, Vater?

Boldran nickt nur und schaut seinen Sohn nicht an. Vielleicht hat Burth recht. Vielleicht ist es eine arme Seele, die zu ewiger Verdammnis in diesen finsteren Katakomben verflucht ist. Andererseits, wenn es nur ein magischer Wächter ist..... Ich sehe immer noch keine triftigen Grund, dieses Wesen zu zerstören und ich weiß, daß für die anderen hauptsächlich das magische Schwert zählt welches der Hüter bewacht.

Boldran schaut seinen Jungen müde an.

Ein niederer Beweggrund für mich, dem ich mich nicht anschliessen möchte. Aber sie alle ungeschützt zu lassen.... Ihr Götter, Heironeous, was soll ich tun?

Dann hört Boldran den Ausruf eines Fremden und das Wiehern der Pferde. Als er den Wagen näherkommen sieht, entfährt ihm ein laut "Vistani!"

Widerwillig sieht Boldran den Wagen näherkommen. Als seine Gefährten einwilligen, sich der Künste der Vistani zu bedienen, lenkt er Sturm Stück für Stück ein wenig zur Seite, fort von dem fahrenden Volk und behält die Umgebung im Auge.


kaigrass Post

Verfasst am: 10 Jan 2006 09:28
Freudig reagiert der Mann auf Dimbles und Kognoskulas Interesse.

"Gestattet mir, dass ich uns vorstelle. Ich bin Palava, und das ist mein Bruder Silenzo." Der zweite Mann blickt nur kurz hoch, widmet sich dann wieder den Pferden.

"Ihr seid also an der Zukunft interessiert? Nun unsere Urururoma hat uns gelehrt, dass es viele Wege gibt, in die Zukunft zu blicken. Da wären die Karten, die ich euch legen könnte. Ein Löwe von Eurer Währung wäre ein angemessener Preis. Oder ich lese aus den Resten eines wohlschmeckenden schwarzen Getränkes, welches wir Euch gerne servieren. Da würde ich sogar zweien von euch für einen Löwen die Zukunft aufzeigen."

Ohne eine weitere Antwort abzuwarten rennt Palava zurück zur Kutsche und fordert seinen Bruder auf, alles vorzubereiten. Flink springt er auf die Kiste und wirft ein paar Teppiche herunter, die Silenzo sofort vor der Kutsche am Wegesrand ausbreitet. Aus dem Inneren des Wagens holen die zwei eine Kiste, die sofort geöffnet wird. Silenzo holt einen Stappel Holzbecher hervor, die er einen nach dem anderen in die Luft wirft und zu jonglieren beginnt. Nach einer Weile wirft er sie einzeln seinem Bruder zu, der es ihm gleichtut und die Becher anschließende auf den Teppichen verteilt, während Silenzo schon zu einem Satz runden Holzbrettern gegriffen hat, und auch diese durch die Luft wirft. Den Brettchen folgen noch ein paar Schälchen und diverse Früchte. Während Silenzo noch mit drei großen Tonflaschen jongliert, winkt Palava die Helden herbei.

"Nehmt Platz und bedient Euch von den Früchten des Südens. Was möchtet ihr Trinken? Met, Wein oder Schnaps?" Bei jedem Wort lässt Silenzo eine der Flaschen besonders hoch in die Luft steigen.


dimble Post

Verfasst am: 11 Jan 2006 11:40
Als Boldran sich von den Künstlern abwendet, ist Dimble kurz ein wenig enttäuscht. Sieht aus, als wäre er nicht daran interessiert, dieStimmung in der Gruppe zu bessern. Was solls, dann bessern wir eben unsere., denkt er dann wieder lächelnd.

Freudig beobachtet Dimble die Jonglierkünste der beiden Männer. "Ausgezeichnet, Palava und Silenzo.", ruft er applaudierend aus.

Dann bedeutet Dimble seinem Esel am Rande des Weges zu warten. Möglichst so, dass dieser in seiner Pause auch ein wenig Gras fressen kann. Fröhlich tanzt Dimble zu den Plätzen und lässt sich nieder. Auffordernd winkt er dabei seinen Kameraden. "Für mich Met.", antwortet er Silenzo lächelnd.


Kognoskula Post

Verfasst am: 11 Jan 2006 20:32
Kognoskula wippt auf ihren Beinen hin und her, dazu klatscht sie kichernd in die Hände
"Beachtlich! Auch für mich ein Becher Met, bitte."

Sie folgt Dimble tänzelnd zu den ausgebreiteten Decken und lässt sich ebenfalls nieder.
"Lasst die Karten nach meiner Zukunft suchen und möge der Erzmagier der Götter meines Schicksals hold sein!"
Kognoskula reibt sich lächelnd die Hände und kramt einen Goldlöwen aus ihrem Rucksack.


kaigrass Post

Verfasst am: 12 Jan 2006 17:51
Während die Flasche Met von Silenzo über Palava zu Dimble wandert, nimmt auch Kognoskula auf der Decke Platz. Auch Burth gesellt sich hinzu, verzichtet aber vorerst darauf ein Getränk zu ordern, sondern wirft nur einen sorgfältigen Blick auf das Obst.

"Bedient Euch!", ruft Palaver hinzu, während er einen Stapel Karten aus seiner Tasche zieht und sich mit einem kleinen Purzelbaum vor Kognoskula landet. "Silenzo, bedien die anderen. Ich werde der holden Dame hier, ihre Zukunft aufzeigen."


kaigrass Post

Verfasst am: 14 Jan 2006 09:55
Palava beginnt einige Karten in 5 Stapeln vor Kognoskula auszulegen. Von jedem Stapel dreht er die oberste Karte um.

I:
II:
III:
IV:
V:

"Eure Zukunf hält Vielfältiges für Euch bereit. Ich sehe Wissen, Erfolg und Glück, aber auch Verrat und Pech. Legt Eure Hände über die Karten und spürt ihre Kraft. Dann wählt den Stappel, dessen Einfluß auf Euch am Größten ist."


Xiara Post

Verfasst am: 14 Jan 2006 11:12
Auch Xiara nimmt gern einen Krug Met entgegen und bedient sich bei den Früchten, während sie das Schauspiel beobachtet. Der Jongleur macht seine Sache gut, und die anderen - Boldran ausgenommen - haben genug Freude daran.

Dann nimmt sie noch einen zweiten Krug Met und bringt ihn Boldran.

�Was ist mit euch? Die fahrenden Schausteller machen ihre Sache doch gut, und irgendwovon müssen sie ja auch leben, nicht wahr? Es kann nicht jeder Mensch ein Krieger sein.�


dimble Post

Verfasst am: 14 Jan 2006 11:53
"Der Met ist köstlich.", meint Dimble, als er den ersten Schluck getrunken hat. Der Gnom probiert nun auch die Früchte, die ihm ebenfalls gut munden.

Als Palava beginnt, Kognoskula die Karten zu legen, lugt Dimble neugierig über ihre Schulter. Selber ist er nicht an einem Blick in die Zukunft interessiert, da ist der kleine Gnom etwas abergläubisch und will nicht wissen, wohin ihn sein Weg führen mag. Gespannt wartet er ab, für welchen Stapel die Halblingsdame sich entscheidet.


Kognoskula Post

Verfasst am: 14 Jan 2006 16:19
Als Palava die fünf Schlagworte nennt, erlebt Kognoskulas Mimik eine Wechselspiel aus Stirnrunzeln, Lächeln, Angst und Argwohn. Ohne langes Zögern deutet sie auf den ersten der Stapel:
"Ich wähle das Wissen."
zischt sie gespannt.


kaigrass Post

Verfasst am: 14 Jan 2006 16:30
"Ihr habt den Schlüssel gewählt - der Schlüssel öffnet das Tor zu Reichtum und persönlichem Besitz."

Unter Kognoskulas strengen Augen räumt Palava die restlichen 4 Kartenstapel ab, dann beginnt er einige Karten aus dem ausgewählten Stapel zu ziehen und vor Kognoskula auszulegen.

"Die Karten sagen, dass eine mächtige magische Waffe eine große Rolle in eurem Leben spielt. Sie scheint sowohl die Gegenwart, als auch eure Zukunft zu bestimmen."

Ohne weitere Worte sammelt Palava die Karten wieder ein und steckt sie in eine Jackentasche, dann läßt er mit der Fingerfertigkeit eines Taschenspielers die Goldmünze, die Kognoskula rausgelegt hat, in seiner Handfläche verschwinden. Als er aufsteht, blickt er zu Gilthas hinüber.

"Möchtet ihr Euch nicht auch zu uns setzen? Wo kommt ihr eigentlich her? Und wo soll Euch Euer Weg hinführen?"


Gilthas Post

Verfasst am: 15 Jan 2006 19:32
Bis jetzt stand Gilthas zwischen Boldran und der ausgebreiteten Decke. Er wirkt irgendwie unschlüssig, so als ob er dem Ganzen nicht vollkommen traut.

"Pavala, darf ich mich setzen auch wenn ich im Moment keins eurer Getränke annehmen möchte? Es ist einfach zu früh für Alkohol. Aber ihr scheint flinke Finger zu haben und an ein paar tollen Taschenspieler Tricks würde ich Gefallen finden."

Gilthas holt eine Silbermünze aus seinem Geldbeutel und hält sie dem Gaukler hin. Vielleicht kann ich ja noch was lernen, aber auf der Hut werde ich bleiben.


Boldran Post

Verfasst am: 16 Jan 2006 21:56
Boldran fühlt die Anspannung in der Gruppe. Er schüttelt traurig den Kopf.

Sie verstehen meine Motive nicht. Ich kann ein solches Wächterwesen nicht um eines einfachen Schwertes willen zerstören; ich kann es nicht. Den Eingang zu den Grüften könnten wir schliessen und verbergen, so dass unschuldige Wanderer nicht der Gefahr durch den Wächter ausgesetzt wären.

Boldran nimmt seinen Helm ab und wischt sich den Schweiss von der Stirn.

Nein, das reicht ihnen nicht. Sie wollen dieses Schwert, um jeden Preis. Jeder von ihnen ist mir ans Herz gewachsen, ich würde mein Leben für sie geben, es sind aufrechte Menschen, die der Wahrheit folgen und darum folge ich ihnen.
Aber jetzt, was soll ich jetzt tun?


Boldran schickt ein intensives Gebet zu seinem Gott, in dem er um Führung in dieser schwierigen Entscheidung bittet.

Misstrauisch blickt er schliesslich zu dem fahrenden Volk hinüber. Solche Leute waren bei so einfachen Menschen wie Boldran und seinesgleichen noch nie hoch angesehen.

Versuchen einem nur das hartverdiente Gold aus den Taschen zu locken, mit ihren Taschenspielertricks und unheilvollen Weissagungen. Meistens haben sie dann auch noch irgendwelche Mittelchen dabei, die diesen schlimmen Zeiten entgegenwirken sollen; und das zum Preis einer weiteren Goldmünze. Nein, danke!

Boldran bleibt lieber etwas abseits und behält die Umgebung im Auge während Sturm ein wenig grast.


Kognoskula Post

Verfasst am: 16 Jan 2006 23:35
Kognoskula fühlt die Entspanntheit der Gruppe. Sie nickt freudig.

Zunächst sinniert sie ein wenig über den interessanten Inhalt der Weissagungen. Sie blickt zu den beiden fahrenden Spielern, ob diese nach ihrer Reaktion Ausschau halten - schliesslich hatte diese verhältnismässig simple Technik der Vorhersage unerwarteten Realitätsbezug.

"Vielen Dank für die Weissagungen, die ihr mir zuteil kommen ließt. Wir kamen in diese Breiten aus dem Osten - und nun zeige ich meinen Freunden hier meine Heimat, wo man so netten und friedlichen Zeitgenossen begegnet. " spielt Kognoskula die Situation schmeichelnd herunter.

"Ja, kommt herbei Gilthas. Gilthas hat auch geschickte Hände müsst ihr wissen!" Kognoskula klopft Gilthas auf den Rücken, als er sich setzt.

Die Halblingsdame ist gelöst nach der vielen körperlichen Anspannung. Ein wenig Teestubenstimmung scheint ihr auch zu fehlen. Besonders in den letzten Tagen, in der der indoktrinierte Boldran Tatsachen verdreht und mit düsteren, realitätsfernen Äusserungen mehr als nur die Harmonie stört. Sie wirft Boldran einen argwöhnischen Blick zu. Zum Glück haben die Good Hills noch keine Inquisition erlebt. Ihr Schaudern wandelt sich in ein Kichern als sie sich wieder umdreht und an Dimble wendet.

"Was meint ihr zu dieser hochinteressanten Weissagung?"


Gilthas Post

Verfasst am: 16 Jan 2006 23:56
Auf Kognoskulas Äusserungen reagiert Gilthas ein wenig verlegen.
"Schon Kognoskula, aber meine Hände sind nur geschickt im Umgang mit Holz."
Bei diesen Worten deutet er auf sein Schnitzmesser an seinem Gürtel.


Kognoskula Post

Verfasst am: 17 Jan 2006 00:12
"Mein weiser Mentor sagte einst:
'Wer des Holzes Fasern nicht sieht, wird des Papiers Geheimnisse nicht entschlüsseln.'
Das bedeutet natürlich, dass man erst wissen muss woher das kommt, was man in den Händen hält und sich zum Handwerk macht, bevor man damit Grosses erzielen kann. Eine ähnliche Metapher existiert zweifelsohne auch für die Kunst einen Dolch zu jonglieren .
"
spricht die Halblingsdame dem Schreinerjungen ermutigend zu, dabe klopft sie gegen den Holzgriff ihres eignenen Dolches.


kaigrass Post

Verfasst am: 17 Jan 2006 09:01
"Diese Gegend ist also Eure Heimat. Das ist ja ein angenehmer Zufall. Dann könnt ihr uns bestimmt sagen, welchen Weg wir als nächstes am besten einschlagen sollten."

Dann geht Palava zu der Holzkiste, holt ein Stofftuch hervor und schlägt den Deckel zu. Er breitet das Tuch über der Kiste aus. Aus einer Hosentasche holt er drei Nussschalen und eine Murmel hervor.

Anschließende wendet er sich Gilthas zu. "Kommt her. Das Spiel ist ganz einfach. Zumal ihr als Tischler, wohl ein gut geschultes Auge besitzen dürftet. Ich lege diese Murmel hier unter diese Nussschale. Jetzt vertausche ich die Schalen ein paar Mal und ihr sagt mir, unter welcher Schale die Nuss liegt."

Ohne auf Gilthas' Antwort zu warten, beginnt Palava erst langsam, dann etwas schneller die Schalen zu vertauschen. "Und, unter welcher Schale ist die Murmel?"

Mühelos deutet Gilthas auf die richtige Schale. "Richtig! Ihr habt ein wirklich gutes Auge. Dann nochmal." Wieder beginnt das Spiel von Neuem. "Lasst uns das Spiel interessanter gestalten. Vertraut ihr Euren Augen so sehr, dass ihr auch einen kleinen Einsatz auf Eure Entscheidung setzen würdet?"


Gilthas Post

Verfasst am: 17 Jan 2006 09:13
Mit einem wissenden Grinsen legt Gilthas sein Silberstueck auf den Tisch.
"In den Strassen meiner Heimat wurde mit diesem Spiel schon vielen ahnungslosen Leuten das Geld aus der Tasche gezogen, aber nichtsdestotrotz wage ich einen Anlauf."


kaigrass Post

Verfasst am: 17 Jan 2006 09:25
"Leider nicht ganz!", Palava zeigt Gilthas die leere Nussschale. "Diese hier wäre es gewesen." Freudig steckt Palava die Silbermünze ein.

Gilthas Post

Verfasst am: 17 Jan 2006 12:21
Mal sehen was er davon haelt wenn ich den Spiess umdrehe.
"Ihr habt wahrlich flinke Finger. Ich wuerde es auch gerne mal probieren. Was haltet ihr von einer Revanche mit vertauschten Rollen?"


dimble Post

Verfasst am: 17 Jan 2006 14:02
"Oh, wahrlich eine interessante Weissagung. Aber grübelt nicht so viel darüber nach, Kognoskula. Es kommt, wie es kommt.", meint der Gnom lächelnd zu der Halblingsdame.

"Ich stamme zwar nicht aus dieser Gegend, aber ich denke Blacktop wäre ein gutes Ziel für euch. Es ist nur noch ein paar Stunden entfernt. Da gibt es bestimmt viele, die eure Künste interessieren würden.", rät Dimble den beiden freundlich.

Interessiert betrachtet er Gilthas und Palava beim Spiel mit den Nußschalen, während er an seinem Met nippt und die leckeren Früchte geniesst. Nur schade, dass Boldran nicht auch Enstspannung findet. Scheint kein harmoniesuchender Mensch zu sein. Oder seine inneren Qualen sind stärker, als ich es mir vorstellen kann., geht ihm durch den Kopf. Doch angesichts der Ablenkung kann er diese Gedanken schnell abschütteln und widmet sich weiter der Unterhaltung, den Getränken und den Speisen der freundlichen Künstler.


kaigrass Post

Verfasst am: 17 Jan 2006 14:23
Palava zögert einen Augenblick, aber dann beginnt er zu lächeln: "Okay, doppelt oder nichts!"

Gilthas nimmt die Schalen in die Hand und gibt sein Bestes. Obwohl er lange nicht so geübt wie Palava in diesem Spiel ist, gelingt es ihm dank seiner Fingerfertigkeit erstaunlich gut. "So, unter welcher Schale ist die Kugel?", fragt er erwartungsfroh.

"Mmh, das ist nicht einfach. Aber ich denke, es ist die Schale.", antwortet Palava und legt die so eben gewonnene Münze vor einer der Schalen. Und tatsächlich befindet sich darunter die Kugel. Etwas enttäuscht, gibt Gilthas Palava ein weiteres Silberstück, bevor dieser sich Gilthas zuwendet.

"Blacktop also. Gut, dann werde wir wohl dahin weiterziehen. Ich hoffe, die Pause hat Euch gefallen und ihr werdet viel Erfolg auf Euren weiteren Wegen haben." Während Silenzo anfängt die Sachen wieder in die Kiste einzusammeln - diesmal auf herkömmlichen Wege, lässt sich Palava die Getränke und das Obst mit insgesamt 3 Goldstücken bezahlen.

Dann machen sich die beiden Männer und die Gruppe in entgegengesetze Richtungen auf den Weg.

---

Burth tritt noch einmal an Boldran heran: "Plagt ihr Euch immer noch mit schweren Gedanken? Ihr solltet Euren Geist befreien, denn im Wald könnten einige Gefahren auf uns lauern, auf die wir nicht vorbereitet sind und Sorgen verhüllen nur die Aufmerksamkeit."


Boldran Post

Verfasst am: 17 Jan 2006 14:31
"Seid unbesorgt! Ich werde meinen Freunden auch weiterhin aufmerksam zur Seite stehen und sie mit all meiner Kraft beschützen.

Ihr habt mein Wort."


dimble Post

Verfasst am: 17 Jan 2006 14:34
Als Silenzo und Palava sich verabschieden, steckt Dimble jedem von beiden fünf weitere Goldmünzen zu. "Lasst es euch gutgehen in Blacktop! Es war mir wirklich eine Freude, von euch unterhalten zu werden. So bringt weiter Fröhlichkeit und Unterhaltung in die schönen Good Hills.", gibt er ihnen noch mit auf den Weg.

Gilthas Post

Verfasst am: 17 Jan 2006 16:22
Ein wenig enttaeuscht holt Gilthas eine weitere Silbermuenze aus seiner Tasche. Naja, 2 Silbermuenzen sind nicht die Welt, obwohl vor ein paar Wochen haette ich mich richtig geaergert.

"Seht Kognoskula, meine Fingerfertigkeit kann bei solchen Jahrmarktspielchen bei weitem nicht mit der Pavalas mithalten. Auch wenn ich zwei Silbermuenzen verloren habe, so war es doch angenehm einem Meister zuschauen zu koennen. Viel Glueck auf euren Reisen und treibt niemandem mit dem Nussschalenspiel in den Ruin."


Kognoskula Post

Verfasst am: 18 Jan 2006 11:32
Kognoskula ist sichtlich aufgeheitert.
"Na das war doch eine willkommene Aufheiterung. Gilthas, nur keine falsche Bescheidenheit, ich habe nicht mehr gesehen welche Nussschale die richtige ist."


Gilthas Post

Verfasst am: 18 Jan 2006 14:16
"Um Palava zu täuschen hat es aber bei weitem nicht gereicht."

Die beiden waren ganz nett, aber ich werde trotzdem sicher gehen, dass mir nichts entwedet wurde.
Sobald der Wagen der beiden Strassenkünstler hinter der nächsten Wegbiegung verschwunden ist, kramt Gilthas in seinen Taschen und kontrolliert ob sein gesamtes Vermögen noch da ist. Erleichtert stellt er fest, dass nichts fehlt.

Nachdem er damit fertig ist, wendet er sich an die anderen.
"Ich habe mir ein paar Gedanken ueber das vor uns liegende Problem gemacht. Boldran, ihr seid offensichtlich nicht damit einverstanden den Wächter zu zerstören. Mir ist da eine Idee gekommen, die möglicherweise uns alle zufrieden stellt. Wenn wir es schaffen dem Wächter seine tödliche Klinge zu entreissen, würde er eine viel geringere Gefahr für Reisende darstellen ohne das wir ihn vernichten müssten. Was haltet ihr davon?"


dimble Post

Verfasst am: 18 Jan 2006 15:53
Dimble überlegt kurz, als Gilthas das leidige Thema anspricht. Der Gnom konnte einfach Boldrans Beweggründe nicht nachvollziehen.

"Ich bin sicher kein Meister der Kampftaktiken, aber ich stelle es mir schwierig vor, dem Wächter seine Klinge zu entreissen. Dem vor Angst kauernden Vampir sein Amulett zu entwenden ist mir gelungen, aber einem aufmerksamen Kämpfer seine Waffe wegzunehmen stelle ich mir bei weitem komplizierter und gefährlicher vor. Wie wollt ihr das anstellen, Gilthas?", antwortet er dem Menschen, der zu vermitteln versucht.



Gilthas Post

Verfasst am: 18 Jan 2006 16:55
"Wie? Darüber habe ich mir noch keine Gedanken gemacht. Vielleicht können wir ihn KO schlagen oder etwas ähnliches wie bei dem Vampire machen. Ich finde nur wir sollten Boldrans Abneigung gegen das Töten akzeptieren."

dimble Post

Verfasst am: 18 Jan 2006 17:14
"Töten? Wie kann man etwas töten, das gar nicht lebendig ist. Es ist ein Konstrukt, eine Maschine. Ich denke nicht, dass man diese bewusstlos schlagen kann. Mir würde es leichter fallen, Boldrans Abneigung gegen die Zerstörung dieser Maschine zu akzeptieren, wenn ich sie auch nur annähernd nachvollziehen könnte. Boldran, wollt ihr eure Gedanken nicht mit uns teilen? Ich verstehe einfach nicht, was in euch vorgehen mag." Mit großen, weit geöffneten Augen schaut der kleine Gnom den alten Mann erwartungsvoll an.

Boldran Post

Verfasst am: 18 Jan 2006 20:37
Bodran schaut zu dem kleinen Gnom hinunter und lächelt ihn freundlich an.
"Meister Barde, es liegt nichts ehrenhaftes in einer Tat, bei der man Mensch, Tier oder Konstrukt - wie ihr es nennt - um der Habgier willen tötet oder vernichtet.
Nein, leugnet jetzt bitte nicht. Ich habe es durchaus bemerkt, dass das Schwert wertvoll sein muss. Unsere gute Kognuskula kann die Vernichtung des Wächters noch mit ihrem Wissensdurst rechtfertigen, das will ich anerkennen, aber der Rest von euch?

Und ich gebe zu bedenken, daß der Wächter äußerst kampfstark ist. Ich bezweifle, dass wir die Mittel besitzen, ihn nahezu gefahrlos zu besiegen. Und um eines Schwertes willen unser aller Leben aufs Spiel zu setzen, - nein!"


kaigrass Post

Verfasst am: 18 Jan 2006 21:42
"Darüber habe ich mir auch schon Gedanken gemacht", stimmt Burth zu. "Die Art, wie er die Klinge führt ist wirklich nicht ungefährlich. Xiara ist wahrlich hart im nehmen, aber der eine Treffer hat ihr mehr zu gesetzt, als mir lieb ist. Den Nahkampf sollten wir auf jeden Fall vermeiden. Aber ich kann Boldran jetzt etwas besser verstehen. Was erwarten wir von dem Schwert? Ist es das Risiko wert?"

Fragend schaut Burth seine Begleiter an.


dimble Post

Verfasst am: 19 Jan 2006 00:16
"Boldran, ich verstehe euer Mitgefühl mit dieser Maschine nach wie vor nicht. Es mag nicht besonders ehrenhaft sein, diese zu zerstören, aber unehrenhaft ist es ganz sicher auch nicht. Und unterschätzt nicht die Gefahr, die von ihr ausgeht, sie wird alles attackieren, was sich ihr nähert.
Habgierig bin ich sicher nicht. Neugierig schon eher. Ich bin an der Geschichte dieses Schwertes interessiert und erhoffe mir Spuren des schwarzen Reiters zu finden. Das ist meine Motivation."
, erkärt der Gnom Boldran seine Sicht der Dinge.

"Das Risiko kann ich schwer einschätzen. Wenn wir gut zusammenarbeiten und intelligent handeln werden wir aber einen Weg finden, diese Maschine zu vernichten. Sollte es zu brenzlig werden, bleibt uns immer noch die Möglichkeit zur Flucht, die animierte Rüstung konnte uns bei unserem letzten Besuch auch nicht folgen. Vielleicht reparieren sich die Schäden nicht, dann können wir sie Stück für Stück zerlegen."


Gilthas Post

Verfasst am: 19 Jan 2006 14:05
Gespannt verfolgt Gilthas die Diskusion ueber das weitere Vorgehen, die er losgetreten hat.

"Ich muss mich in mindestens einem Punkt Boldran anschliessen. Ich habe keine Lust mein Leben unnoetig zu riskieren. So wie ich es sehe, ist die Figur nur ein Waechter, der das Grab und auch das Amulett bewacht hat. Vielleicht gibt uns das Amulett genug Hinweise auf den Schwarzen Reiter."


kaigrass Post

Verfasst am: 19 Jan 2006 14:37
Wieder horcht Burth auf: "Ach ja, das Amulett. Warum haben wir uns das eigentlich noch nicht angeschaut. Oder hast Du das getan, Dimble?"

dimble Post

Verfasst am: 19 Jan 2006 14:54
"Nein, das habe ich noch nicht getan.

Ich dachte wir wären uns einig, dass der Wächter eine Gefahr darstellt, da wir die Gruft geöffnet haben. Aufgrund von Kognoskulas Erkrankung mussten wir gestern schnell aufbrechen. Nun, da sie geheilt ist, wollten wir den Wächter zerstören. Wenn wir das doch nicht machen, sollten wir zumindest die Gruft wieder versiegeln.

Ich verstehe auch nicht, warum euch auf halbem Weg einfällt, dass es gefährlich ist, sich dem Wächter entgegenzustellen. Jetzt haben wir auch kein Material zur Versiegelung dabei, oder?

Ohne drei unserer Kämpfer werden wir die Maschine nicht ausschalten können. Was machen wir nun? Zurück nach Blacktop und Material zum Versiegeln besorgen?"


Der Gnom spricht diplomatisch und versucht eine Lösung dieser Situation zu finden. Er versucht sich seinen Unmut über das Hin und Her nicht anmerken zu lassen.


Gilthas Post

Verfasst am: 19 Jan 2006 15:09
"Ich bin sicher wir koennten aus den Steinen der alten Mauer und aus Steinen der Umgebung eine neue Mauer oder zumindest eine Barrikade errichten. Das sollte nicht das Problem sein. Von daher finde ich es richtig das wir auf dem Weg sind und es ist auch noch nicht zu spaet zu entscheiden was genau wir mit dem Waechter anstellen."

dimble Post

Verfasst am: 19 Jan 2006 15:29
"Eine Mauer sollte es schon sein, eine Barrikade wäre zu leicht zu umgehen. Wenn ihr meint, dass ihr diese mit dem in der Gruft vorhandenen Material errichten könnt, vertraue ich euch. Ich kenne mich nicht aus mit der Handwerkskunst.
Dennoch bleibt die Gefahr bestehen. Wir haben auch ahnungslos die Wand eingerissen. Wanderer bleiben wahrscheinlich fern, aber neugierige Abenteurer würden eventuell trotzdem oder sogar erst recht einen Blick riskieren."


Gilthas Post

Verfasst am: 19 Jan 2006 15:54
"Ja, aber neugierige Abenteurer sollten auch auf Gefahren vorbereitet sein. Wir haben es schliesslich auch ueberlebt."

dimble Post

Verfasst am: 19 Jan 2006 16:02
"Das stimmt zum Glück. Aber bedenkt dass Xiara wie Burth schon meinte äußerst hart im nehmen ist. Trotzdem setzte nur ein Treffer ihr zu. Dem zweiten Hieb konnte sie zum Glück ausweichen. Nicht jeder Abenteurer ist so zäh und geschickt wie Xiara."

Boldran Post

Verfasst am: 19 Jan 2006 16:12
"Meine Freunde, ich glaube, wir kommen so nicht weiter. Ein paar von uns wollen ihren Wissensdurst stillen bzw. unaufmerksamen Abenteurern das Leben retten.."

Boldran räuspert sich ein wenig theatralisch an dieser Stelle.

"Andere, wozu ich mich zähle, sind nicht bereit, das Konstrukt um des Schwertes willen zu zerstören und dabei ihr Leben aufs Spiel zu setzen. Ich stimme allerdings gerne zu, dass wir den Eingang wieder verschliessen sollten.

Wie wäre es, wenn wir zu den Grüften zurückreisen und dort ein Lager aufschlagen. So können wir den Zugang in den nächsten Stunden kontrollieren und in dieser Zeit können wir das Amulett näher in Augenschein nehmen. Vielleicht liefert es uns wertvolle Hinweise auf den schwarzen Reiter.

Was meint ihr?"


dimble Post

Verfasst am: 19 Jan 2006 16:29
"Ich habe eine andere Idee. Die sollte sogar Boldran davon überzeugen, dass ich nicht aus Habgier handele.

Während einige von uns zur Gruft aufbrechen und diese bewachen kehren andere, die mich begleiten wollen, zurück nach Blacktop. Dort suchen wir fähige Kämpfer, die sich zutrauen, das Konstrukt zu vernichten. Wir prüfen sie natürlich, damit sie dieser Aufgabe auch wirklich gewachsen sind. Wir bieten ihnen eine angemessene, sogar großzügige Summe unseres Goldes, bei unseren Reichtümern finden sich sicher fähige Leute. Im Gegenzug zerstören sie das gefährliche Konstrukt und überlassen uns das Schwert. Ich werde sie natürlich so gut ich kann aus zweiter Reihe unterstützen, aber ich bin nunmal kein Kämpfer."


Boldran Post

Verfasst am: 19 Jan 2006 17:59
"Was meinen denn die anderen zu diesen Vorschlägen?"

Gilthas Post

Verfasst am: 19 Jan 2006 18:38
"Ich weiss nicht. Ich finde wir sollten zu der Gruft gehen und dort das Amulett untersuchen. Falls wir nix herausfinden, können wir immer noch das Schwert bergen."

kaigrass Post

Verfasst am: 19 Jan 2006 21:45
Burth scheint Gilthas zu zustimmen. "Ich habe bisher noch jede Prüfung in meinem langen Leben selber gemeistert. Außerdem möchte ich niemand dafür bezahlen, eine Aufgabe zu erledigen, die ihn in Gefahr bringen könnte. Lasst uns zu der Lichtung gehen."

kaigrass Post

Verfasst am: 20 Jan 2006 07:35
Zurück an der Turmruine
Die weiter Wanderung durch den Wald verläuft ereignislos. Auch auf weiter Diskussion wird verzichtet. Diese werden erst fortgesetzt, als man sich davon überzeugt hat, dass die Lichtung keine Spuren von neuen Eindringlingen aufweist. Auch die Falltür zu den Kellergewölben wurde offenbar nicht geöffnet.

"Von den Hobgoblins ist auch nichts zu sehen. Es bleibt zu hoffen, dass sie uns wirklich verstanden haben und sich verstreut haben.", sagt Burh beruhigt. Dann fügt er hinzu: "Und jetzt? Wir müssen eine Entscheidung treffen."


Boldran Post

Verfasst am: 20 Jan 2006 10:47
"Nun, wie ich schon sagte - durch unsere Anwesenheit ist der Eingang erst einmal gesichert. Dadurch besteht für uns keine Eile. Das Schwert und der Wächter werden auch noch in den nächsten Tagen auf uns warten.
Darum lasst uns zunächst das Amulett in Ruhe untersuchen und nach Hinweisen auf den schwarzen Reiter und seinen Verbleib ergründen."


Gilthas Post

Verfasst am: 20 Jan 2006 16:48
"Da ich beim Untersuchen des Amulett nicht wirklich hilfreich bin, habe ich gedacht ich koennte die Umgebung der Lichtung ueberpruefen. Eventuell lungern die Hobgoblins noch hier rum. Will mich jemand begleiten? Alleine ist das zu gefaehrlich."

kaigrass Post

Verfasst am: 20 Jan 2006 17:06
"Ich würde gerne bei der Untersuchung des Amuletts dabei sein. Wer weiß, welche Kräfte darin verborgen sind. Ich glaube, Pelors Segen könnte nicht schaden." Dann blickt Burth zu Xiara. "Aber ich denke, Xiara würde Dich vielleicht begleiten. Oder?"

Gilthas Post

Verfasst am: 22 Jan 2006 15:00
"Wollen wir aufbrechen, Xiara? Wir können die Turmruine in einem Bogen umrunden und nach Spuren der Hobgoblins Ausschau halten. Vielleicht hat dieser Turm auch noch Nebengebäude, wie einen Stall oder so, gehabt. Wie auch immer, ich denke es wäre gut die Umgebung zu erkunden."

Boldran Post

Verfasst am: 22 Jan 2006 23:59
"Ich werde hier bleiben und ein wenig verschnaufen, Gilthas, wenn es euch recht ist!
Bitte bleibt in Rufweite und kehrt beim ersten Anzeichen einer Gefahr zu uns zurück"


dimble Post

Verfasst am: 23 Jan 2006 00:46
Nachdem sich die Helden davon überzeugt haben, dass auch in dem alten Ashen Tower alles unverändert ist und der ewige Wächter immer noch an seinem angestammten Platz verweilt, erklärt sich Dimble bereit, das Amulett zu untersuchen. Er bittet darum, von den zum Schutz verweilenden Gefährten nicht gestört zu werden und beginnt unter dem wachsamen Auge der neugierigen Halblingsdame mit der Identifizierung des mächtigen Teufelshufes.

kaigrass Post

Verfasst am: 23 Jan 2006 09:28
Während Gilthas und Xiara sich ein wenig umsehen, vollzieht Dimble das Zauberritual. Kognoskula, die die Wirkweise dieses Zaubers auch kennt informiert Boldran und Burth: "Das dauert jetzt ungefähr eine Stunde. Wir können es uns also bequem machen."

---

Gilthas und Xiara beginnen ihre Erkundung mit den Überresten der Gebäude auf der Lichtung, die aber schon zulange der Witterung ausgesetzt sind, als das noch irgendwelche aufschlußreichen Überbleibsel der vorherigen Bewohner zu finden sind. Offensichtlich gibt es nur den einen Eingang zu den Kellergewölben, jedoch finden die beiden ein kleines, schornstein ähnliches Loch ungefähr 100 Fuß von der Falltür zum Keller entfernt. Gilthas legt sich über das Loch, aber da es zu schmal für ihn ist, hinunter zu klettern, beläßt er es bei einer Geruchsprobe. "Dem Gestank nach, würde ich vermuten, dass dort unten der Hauptraum der Hobgoblins ist. Dort wo ihre Lagerstätten waren."

Ohne dieser Tatsache weiter nachzugehen setzten die beiden ihre Suche am Rande der Lichtung fort. Schnell gelingt es beiden die Spuren der Hobgoblins ausfindig zu machen, die in Richtung Südwesten weitergezogen sind. Da sie offenbar nicht versucht haben, ihre Spuren zu verwischen, wäre es ein leichtes für Xiara diesen Spuren zu folgen. "Die Hobgoblins scheinen alle gemeinsam weitergezogen zu sein."

Während Xiara noch ein paar Schritte in den Wald hinein macht und erfreut feststellt, dass der weiche Waldboden und die guten Witterungsverhältnisse der letzten Nacht die Spuren für jedermann sichtbar aufbewahrt haben, macht Gilthas eine andere Entdeckung: im Unterholz nur 20 Fuß von dem Rand der Lichtung entfernt, findet er eine flache Vertiefung, die er näher untersucht. "Wenn mich nicht alles täuscht ist das hier der Anfang eines eingestürzten Tunnels. Die Erde hat sich aber schon gesetzt, das heißt der Einsturz ist schon viele Jahre her."

---

Inzwischen ist Dimbles Zauberritual schon fortgeschritten. Er hält das Amulett gegen die Sonne, aber der Stein ist völlig schwarz, undurchsichtig und hat keine erkennbaren Markierungen. Die Sonne blendet den Gnom, so dass er sich von ihr wegdreht, um den Zauber zu beenden. Anschließend wird Dimble etwas verwirrt und setzt sich erstmal auf den Boden in den Schatten eines Busches, und denkt nach.


dimble Post

Verfasst am: 23 Jan 2006 10:59
Nachdem der Gnom eine Weile nachgedacht hat, holt er Papier und Stift aus seiner Tasche und schreibt wenige Worte nieder. Dann holt er eine weitere Schriftrolle aus seinem Rucksack, rollt sie ab und liest die arkanen Worte, deren Bedeutung ihm Kognoskula erklärt hat, als sie ihm die von ihr angefertigte Schriftrolle überreichte. Er berührt das von ihm beschriebene Papier und denkt weiter nach.

dimble Post

Verfasst am: 23 Jan 2006 21:58
Eine Weile noch ist Dimble in seine Arbeit vertieft. Dann schließlich tritt er an die anderen heran, die schon neugierig auf seine Ergebnisse warten. "Die Untersuchungen haben Kognoskulas erste Vermutung bestätigt. Das Amulett vermag es, auf Kommando dem Benutzer die Widerstandskraft eines Teufels zu verleihen. Es bietet für kurze Zeit Schutz gegen Zauber, Schaden und einige Elemente."

Nachdenklicher fügt der Gnom an: "Ich habe überlegt, aber ich kann keinen Zusammenhang zum Schwarzmagier erkennen. Die hölzerne Münze mit der Karte zu dieser Stätte, sogar genau zum Teufelshuf, stammt aus seiner Hand. Dies birgt viele Fragen. Woher kamen die Informationen? Hat er sie absichtlich an Horatio übergeben, oder war das ein Versehen? Hegt er Interesse an dem Teufelshuf? Warum hat der Schwarzmagier nicht versucht, das Amulett zu bergen, wenn er daran interessiert war? Ist ihm die Karte gar nicht ins Auge gefallen? Oder hatte er sich die Position nicht eingeprägt, als er die Münze versehentlich übergab?"

Dimble schüttelt resignierend den Kopf. "Ich finde einfach keinen roten Faden. Ich fürchte wir haben die Spur des schwarzen Reiters verloren."


kaigrass Post

Verfasst am: 23 Jan 2006 22:26
Burth setzt sich neben Dimble.

"Die Widerstandskraft eines Teufels? Noch so ein unheiliger Gegenstand. Meint ihr, es ist ein Zufall, dass wir auf die Stoßen? Ein Amulett, was Untote erschafft, eines das Teufel beschwört. Was mag bloß als nächstes kommen?"


dimble Post

Verfasst am: 23 Jan 2006 22:34
Grübelnd schaut Dimble Burth an: "Allerdings ein merkwürdiger Zufall, falls es denn einer ist, dass wir mehrfach auf Gruften, Untote und unheilige Amulette stoßen. Eine wahrlich finstere Spur, der wir da folgen. Zweifelsohne steht der Schwarzmagier in direkter Verbindung zu den Untoten. Darauf deutete bereits das düstere Labor in seinem Turm hin."

Kognoskula Post

Verfasst am: 23 Jan 2006 23:22
Kognoskula ist bei dem Marsch zu den Ruinen unmotiviert hinter den anderen hergetrottet. Immer wieder brabbelte sie mit nicht tischfeinen Mimiken vor sich hin, gefolgt von einem genervten Kopfschütteln oder auch einem schelmischen Kichern.

Als Dimbles Analyse sich dem Ende neigt wird sie etwas ungeduldig - und lauscht schliesslich aufmerksam seinen Erklärungen, eifrig nickend.

"Ah,... damit hatte ich gerechnet - ein vortrefflicher Fund. Interessante Resistenzen..."
Sie beäugt das Amulett kritisch
"Aber, nun ja, - wie selbstverständlich zu erwarten - findet sich hier kein offenbarer Hinweis auf den Schwarzmagier. Bis auf die Tatsache, dass er dieses Amulett nicht an sich genommen hat."

Kognoskula seufzt und schüttelt resignierend den Kopf als Burth einmal mehr die Moral durchgeht. Sie steht auf und schaut empört zwischen ihren Gefährten umher und erhebt ihre Stimme:
"Es ist genug! Beim Erzmagier der Götter beendet Eure Hexenjagd. Gönnt meinen Nerven und den Tatsachen eine Pause. Habt ihr nicht gehört, was Dimble sagte?"

Der Blick der Halblingsdame lastet auf Burth
"Die Widerstandskraft eines Teufels beschwört noch lange keinen solchen."

Offenbar hat Kognoskula nun entschieden genug halbseidene Behauptungen gehört. Ihr Blick wandert weiter zu Boldran
"Wir suchen nach einem bösen Magier. Und ihr beabsichtig eine Maschine, die ihren Sinn verloren hat, möglicherweise unsere einzige Spur, noch nicht einmal zu versuchen zu analysieren? Mit der mächtigen silbernen Waffe der Maschine können Vampire bekanntlich gut niedergestreckt werden, doch ihr habt kein Interesse daran? Ihr seid ein gut ausgebildeter Kämpfer doch wagt nicht zu versuchen eine Fernkampfwaffe gegen die Maschine zu testen? Weiterhin ist sicherlich jedem hier klar, dass eine provisorische Mauer einen jeden Abenteurer nur noch neugieriger macht, welche Schätze wohl dahinter verborgen sein könnten. Verzeiht meinen Argwohn, Boldran vom Sperberhof, jedoch ermahne ich Euch Eure Augen nicht durch starrsinnige und zweifelhafte Moral und Anklageworte blenden zu lassen."
Nusper verkriecht sich eingeschüchtert in die Robentasche der Halblingsdame.
"Bedenkt, wen ihr auf Eurem Gewissen haben könntet, lasst ihr die Maschine am Leben! Alton, Charmaine und Cade, meine ältesten Kinder spielten früher in Wäldern wie diesem..."

Der Blick der Halblingsdame lastet nun auf Gilthas, doch sie senkt ihren erhobenen Zeigefinger, da sie weiss, dass Gilthas dies nicht mag."
Eure Angst ist sicherlich berechtigt, Gilthas - ich teile sie im Übrigen. Doch lasst Euch nicht beirren, wir sollten mit Nachdruck den Spuren nachgehen welche wir haben,... und..."

Kognoskulas blickt aus den Augenwinkeln zu Boldran
" ... sollten wir das Schwert nicht benötigen, so könnten wir uns von dem Erlös davon sicherlich wirkungsvoll ausstatten - ich denke etwa an Schutzringe."

Kognsokula atmet durch.
"Dann sind wir uns ja einig, lasst uns herausfinden wo wir eine weitere Spur finden können, und wie wir die Mördermaschine ausschalten können.

Nebenbei ist es weithin bekannt , dass derartige Maschinen weder ohnmächtig geschlagen noch in ihren Gefühlen verletzt werden können.
"
fügt sie beiläufig hinzu.

"Wollen wir erst den eingestürzeten Tunnel untersuchen oder direkt einen Plan schmieden, wie wir die Maschine deaktivieren?"


kaigrass Post

Verfasst am: 24 Jan 2006 17:15
Burth lässt Kognoskulas Redeschwall vorüberziehen und antwortet dann in aller Ruhe Dimble:

"Also, bisher waren wir in der Gruft und in dem Turm dieses Magiers, der sich mit den Schwarzen Künsten beschäftigt hat. Da dieser aber schon lange Tod ist, sollte das keine Gefahr mehr sein. Nehmen wir an, der Reiter, den wir verfolgen, war vor uns in der Gruft und dem Turm. Was wollte er da? Und hat er es bekommen?

Dann sind wir nach Middlebridge gereist. Dort haben wir diese Holzmünze erhalten. Das war sicher kein Zufall. Ich bin sicher, der Reiter hat diese Horatio absichtlich gegeben, sollte jemand nach ihm fragen. Wie konnte er wissen, dass er verfolgt wird? Und warum gibt er uns diese Münze? Dachte er, dass die Hobgoblins seine eventuellen Verfolger aufhalten werden? Oder wußte er gar nichts davon, was an diesem Ort ist?

Was ist dem Teufelshuf? Ist er wertvoll? Wenn ja, warum hat ihn dann uns überlassen? Oder hat er auch davon nichts gewußt?

Ich muss zugeben, eine offensichtliche Spur hat er nicht hinterlassen, aber vielleicht könnte es uns helfen, seine Motive zu kennen. Das könnte uns auch Hinweise auf sein Ziel und seine Vorhaben geben."


Xiara Post

Verfasst am: 24 Jan 2006 17:37
�Habgier ist mir fremd. Habgier hat rein garnichts damit zu tun. In erster Linie geht es mir - genau wie ich es sagte - darum, diesen Ort für andere sicher zu machen, jetzt wo dort nichts Schützenswertes mehr ist. Die Gruft wurde lange vor uns schon entweiht, dazu können wir nichts mehr beitragen. Das Schwert des Wächters ist mir gleichgültig. Natürlich würde ich es nach seiner Zerstörung bergen und benutzen, alles andere wäre töricht, aber es ist nicht der Grund, warum ich meine, dass wir den Wächter zerstören sollten. Er ist eine Gefahr. Eine Maschine, welche ohne auch nur einen Gedanken daran zu verschwenden, jedes Lebewesen tötet, welches sich ihr nähert.�

�In der Tat dachte ich daran, Fernkampfwaffen zu verwenden. Im Nahkampf ist dieser Wächter zu stark für uns, aber wenn seine metallene Haut nicht heilt, dann können wir ihn nach und nach, Stück für Stück vernichten. Wir können uns einen Fluchtweg durch einen der eingestürzten Räume bahnen. Vielleicht können wir ihn sogar dazu bringen, in eine der Gruben zu springen, wo er womöglich gefangen ist. Wir wissen bereits, dass er sich nicht zu weit von seinem Platz entfernt. Es sollte nicht allzu schwierig, oder gar gefährlich sein, ihn zu zerstören.�


dimble Post

Verfasst am: 25 Jan 2006 00:29
Mit Wohlwollen lauscht Dimble den Worten von Kognoskula und Xiara und atmet kaum hörbar erleichtert durch. Garl sei dank die beiden haben ihre Sprache wiedergefunden. So muss ich meine Meinung nicht weiter alleine gegen die drei Männer vertreten., denkt er bei sich.

Auch den Vermutungen Burths lauscht der Gnom aufmerksam, endlich einige konstruktive Gedanken nach der lähmenden Zeit der Diskussionen.
"Es ist immer noch nicht klar, ob der Magier aus diesem Turm, Jahrstein Laymar, wirklich keine Gefahr mehr darstellt. Wir haben vermutet, dass der schwarze Reiter ein Klon sein könnte. In der Gruft fehlte nichts, nichts offensichtliches und es gab auch keine Spuren. Im Turm hingegen fehlte das Zauberbuch des Magiers und Spuren deuteten darauf hin, dass uns jemand zuvor kam.

Ich denke es kann sehr gut sein, dass ihm bewusst war, dass er verfolgt wird. Wir aben uns keine Mühe gegeben, unsere Absichten zu verbergen. Warum er uns die Münze überlässt, das ergibt für mich keinen Sinn. Ich sehe auch keinen Zusammenhang mit den Hobgoblins, woher soll er gewusst haben, dass diese hier beim Ashen Tower ihr Lager haben?

Der Teufelshuf. Wertvoll wird er sein. Außerordentlich wurde er bewacht. Warum sollte der schwarze Reiter seinen Verfolgern diesen zuspielen wollen?

Man kann sich einiges zusammenreimen, eine vortreffliche, spannende Geschichte daraus spinnen. Aber wie wird sie weitergehen? Ich sehe keinen Ansatzpunkt zu erkennen, wohin der schwarze Reiter ziehen könnte."


Gilthas Post

Verfasst am: 25 Jan 2006 18:41
"Ich denke nicht das der eingestürzte Tunnel irgendwas ergeben würde. Der ist schon seit geraumer Zeit nicht mehr begehbar gewesen und würde viel Arbeit zum Freilegen benötigen. Ich kann mich aber mit Türmen nicht so aus und wüsste auch nicht für was so ein Tunnel gut wäre.

Ahh, Kognoskula ist wieder auf einem ihrer Oberlehrertrips.
"Kognoskula, ich bezweifele ernsthaft ob das Schwert uns einen Hinweis gibt. Die Münze hat auf den Teufelshuf verwiesen und nicht auf dessen Wächter. Ich denke eher wir haben vorher irgendwas übersehen. Nichtsdestotrotz werde ich helfen euren Wissensdurst zu stillen, falls ihr einen guten und vorallem ungefährlichen Plan habt."


Kognoskula Post

Verfasst am: 25 Jan 2006 20:42
"Nun,.... auch ich würde normalerweise stark daran zweifeln, wie diese Waffe uns weiterhelfen könnnen - aber zum Glück haben wir ja die fahrenden Händler getroffen. Palavas Karten verrieten, dass das Schwert eine grosse Bedeutung haben wird, in meiner Zukunft. Vielleicht helfen die Runen uns weiter, oder Inschriften auf dem Sockel oder etwas ähnliches."

Um ihren simplen Plan zu verdeutlichen zeigt Kognoskula ihre Armbrust hoch.


Gilthas Post

Verfasst am: 25 Jan 2006 21:01
Gilthas schüttelt ein wenig mitleidig mit dem Kopf und zuckt dann mit den Schultern. "Ihr glaubt doch wohl nicht ernsthaft an die Kartenspielereien der fahrenden Händler? Also eine Antwort mit magischen Waffen ist bestimmt Standard bei Abenteurern, damit liegt man nie falsch. Wenn ich solche Karten hätte, könnte ich euch genauso gut die Zukunft vorhersagen."

Kognoskula Post

Verfasst am: 25 Jan 2006 21:23
"Mein junger Freund Gilthas, ihr werdet noch zu schätzen wissen, was die Sterne, die Tarotkarten und sogar die Zeichen der Natur an Verheißungen für Euch bereithalten. Besonders das fahrende Volk der Zigeuner hat die Kunst Zeichen zu deuten hoch entwickelt. Ich werde morgen früh versuchen Dir den Satz des Kräutertees zu lesen!

Ich erforsche derzeit sogar einige Interessante arkane Methoden um Prophezeiungen und Visionen zu empfangen.
"


Boldran Post

Verfasst am: 26 Jan 2006 10:40
Sie werden sich in Gefahr begeben und sie werden sich dieses Schwert um der Habsucht willen aneignen wollen.

Ich denke so wird es kommen, Vater.

Und die Götter werden nicht auf unserer Seite sein; davor fürchte ich mich am meisten.

Dies kann passieren, Vater. Doch was gedenkst du nun zu tun?


Boldran wirft einen langen Blick auf seine Gefährten, die sich um das seltsame Amulett geschart haben und aufgeregt diskutieren, was nun als nächstes geschehen soll.

Sie verlassen?

Boldran schüttelt den Kopf.

Das kann ich nicht. Im Grunde ihres Herzen sind es rechtschaffene Menschen. Sie werden erkennen, daß ihr Handeln falsch ist. Ich werde darüberhinaus versuchen, sie auf den rechten Weg zurückzuführen. Und vielleicht, ja vielleicht dient dies alles einem höherem Ziel. Vielleicht ist dies eine Prüfung unter vielen, bevor uns letztlich erlaubt wird, diesen teuflischen Schwarzmagier zu vernichten. Wer kennt schon den Willen der Götter?

Boldran wendet sich an seine Freunde.

"Ich habe nachgedacht. Ich werde mit euch kommen. Ihr könnt auch weiterhin auf mich zählen."

Damit macht er sich abmarschbereit.


dimble Post

Verfasst am: 26 Jan 2006 12:15
Boldrans plötzliches Drängen zum Aufbruch reisst den Gnom aus seinen Gedanken.
Er scheint doch nicht ganz so stur wie vermutet. Aber ich werde ihn im Auge behalten., denkt Dimble bei sich.

"So dann, lasst uns beenden, was wir begonnen haben. Zum Grübeln gibt es sicher inspirierendere und gemütlichere Orte.", der Gnom erhebt sich und packt seine Sachen zusammen.

"Zum Vorgehen hat Xiara schon ein paar gute Ideen geäußert. Als erstes sollten wir testen, ob und wenn ja in welchem Maße die Maschine sich wieder instandsetzen kann, danach werden wir unsere Strategie ausrichten müssen." Der Gnom steckt wieder voller Tatendrang und will die Maschine möglichst bald zerstört sehen, bevor es sich die Männer doch wieder anders überlegen.


kaigrass Post

Verfasst am: 26 Jan 2006 12:45
Der Wächter in Neperchills Grab
Ohne weitere Zeit zu verlieren, befestigen Boldran und Dimble ihre Reittiere, während Xiara und Gilthas die Falltür wieder freilegen und öffnen. Sorgfältig überprüft Xiara auch die Treppenstufen, aber sie kann keine Hinweise auf kürzliche Besucher entdecken. Trotzdem steigt die Gruppe mit erhöhter Vorsicht hinab in das dunkle des alten Gewölbes. Im Licht der entfachten Laternen kontrollieren sie auch die Lagerstätte der Hobgoblins und den Wanddurchbruch, aber auch dort ist alles unverändert.

Vorsichtig schreiten sie um die Fallen herum und nähern sich dem Raum, der zum Thronraum führt.

"Ich werde vorschleichen und nach sehen, wie der Wächter aussieht", meint Gilthas.

Möglichst leise bewegt der junge Mensch sich den Gang hinauf und nutzt dabei auch die Schatten aus, die Laternen an der Wand hinterlassen. Das Licht reicht gerade aus, um den Wächter auf seinem Thron zu erkennen. Das silberne Schwert hat er immernoch fest im Griff. Und auch sonst scheint er sich nicht verändert zu haben. Er strengt seine Augen an und erkennt, auch die Kerbe, die Xiara mit dem Hieb ihrer Streitaxt erzielt hat.

---

"Die Kerbe ist noch da. Er scheint sich nicht zu reparieren, soweit ich das sagen kann. Ich wollte aber nicht näher dran gehen, da ich verhindern wollte, dass er auf mich aufmerksam wird.", erstattet Gilthas Bericht, als er zu den anderen zurückkehrt.


dimble Post

Verfasst am: 26 Jan 2006 13:49
"Uii, das hieße, das es vor Xiara noch niemand vermochte oder gar niemand probierte, diesen Wächter zu beschädigen. Immer noch frage ich mich, wie der Vampir an das Amulett gelangte, einen Kampf hat es wohl nicht gegeben. Andererseits, der Vampir war zäh und seine Wunden schlossen sich schnell, vielleicht hat er so einige Hiebe der Maschine überstanden.", denkt Dimble laut nach.

"Wie auch immer, dies sind äußerst erfreuliche Neuigkeiten. So können wir die Maschine Stück für Stück zerlegen. Vielleicht gelingt es mir, sie mit einer Fußfallentasche an den Boden zu kleben, dann wären ihre Bewegungen noch eingeschränkter, während wir sie mit Fernkampfwaffen auseinandernehmen."


Xiara Post

Verfasst am: 26 Jan 2006 15:05
�Das ist wirklich gut, jetzt dürfen wir nur kein nunnötiges Risiko eingehen, dann sollte die ganze Sache recht gefahrlos zu erledigen sein.�


kaigrass Post

Verfasst am: 26 Jan 2006 15:17
"Und wie wollen wir nun genau vorgehen?", fragt Burth seine Mitstreiter.

Xiara Post

Verfasst am: 26 Jan 2006 16:04
�Wir sollten uns nocheinmal die Fallgruben ansehen. Meint ihr, wenn wir es schaffen, ihn dort hineinzulocken, dass er da wieder herauskommt? Wenn wir auf der anderen Seite ein Seil haben, könnte ich hinunterspringen, und hinten wieder herausklettern. Dann ist der Koloss, sofern er mir in die Grube folgt, gefangen.�

�Ansonsten suchen wir uns einige Steine und bewerfen ihn damit, ziehen uns zurück, warten bis er wieder zurückgegangen ist, und dann wieder von vorn.�


Boldran Post

Verfasst am: 26 Jan 2006 18:34
Leise sagt Boldran:

"Wenn wir das Schwert erobern könnten ohne den Wächter zu zerstören, bspw. dadurch, daß wir ihn in eine Grube locken...

er holt tief Luft...

ich glaube, damit könnte ich leben."


Gilthas Post

Verfasst am: 26 Jan 2006 19:24
Als Xiara die Idee mit den Steinen vorbringt, schaut Gilthas recht skeptisch.
"Ich denke da können wir lange nach dem Wächter werfen. Xiara, du hast doch mit voller Kraft zu geschlagen und hast nur eine kleine Kerbe geschlagen. Meinst du wirklich mit Steinen kriegen wir das Ding platt?"


dimble Post

Verfasst am: 26 Jan 2006 20:21
"Irgendwann bestimmt, wir haben ja Zeit. Aber ihr habt natürlich recht, Gilthas, da werden wir einige Steine werfen müssen.", meint Dimble lächelnd. "Die Idee ihn in die Grube zu locken klingt auch gut, dann können wir ihn zerlegen, ohne uns immer wieder zurückziehen zu müssen. Außerdem wäre dies noch gefahrloser, wenn er einmal festsitzt. Das reinspringen und rausklettern allerdings hört sich waghalsig an. Aber wenn ihr euch das zutraut, Xiara, wäre es einen Versuch wert."

Kognoskula Post

Verfasst am: 26 Jan 2006 20:30
Als Kognoskula an Boldran vorbeigeht bleibt sie kurz stehen, blickt ihn an und schüttelt den Kopf:
"Dir werde ich den Rücken ncht mehr zudrehen."
Nusper faucht.

Kognoskula nickt den anderen zu.
"Ich denke nicht dass der Wächter programmiert ist, den Gang zu verlassen - zu töricht wäre der Schöpfer, denn der Wächter ist sehr langsam. Wurfsteine werden sicherlich nur langsam zum Ziel führen, vor allem wenn meine Hand sie schleudert, doch das ist akzeptabel, solange es zum Ziel führt. Ich schlage vor, jeder bereitet ein effizientes Wurf- oder Schleudergeschoss vor. Nach meinem ersten Bolzenschuss werde ich ein Trugbild erschaffen um den Koloss abzulenken."
Nach diesen Worten und einigen wohlgeübten Phrasen und Handbewegungen hängt Kognoskula ihre Lampe in die Luft, woraufhin sie wie gewohnt neben ihr schwebt.
"Wünscht jemand für das Auge nicht sichtbar zu sein, während unseres Plans? Wenngleich ein Angriff den Zauber bricht."


Xiara Post

Verfasst am: 26 Jan 2006 20:57
�Du fändest es besser, wenn wir nur das Schwert mitnehmen, die Gefahr durch den Wächter aber bestehen lassen?� fragt Xiara ungläubig. �Nein, ich hab das sicher nur falsch verstanden...�

�Das mit der Grube traue ich mir schon zu, aber ihr solltet euch nicht zu nah heranwagen, denn so langsam habe ich den Wächter nicht in Erinnerung. Das mit den Steinen dauert sicher lange, aber besser so, als das Risiko im Nahkampf von dem Koloss getötet zu werden. Natürlich könnte ich ihn im Nahkampf schneller vernichten, aber er mich auch. Probieren wir es doch ersteinmal aus und sehen dann weiter.�


kaigrass Post

Verfasst am: 27 Jan 2006 12:57
Während Gilthas seinen Bogen herausholt und einen Pfeil bereit macht, lädt Kognoskula ihre Armbrust durch. Burth tritt an Xiara und Boldran heran. "Ich werde ein Gebet über euch sprechen, welches eure Stärke erhöht. Sollten wir dem Koloss im Nahkampf gegenübertreten müssen, kann es Euch von großer Hilfe sein." Nach zwei kurzen Gebeten, die Xiara und Boldran erstarken lassen, wirkt er noch einen Schutzzauber auf sich selbst.
"Ich werde als erstes ein Lied des Mutes anstimmen.", meint Dimble und beginnt zu singen, während Burth seine Gebete spricht. Boldran und Xiara machen ihre Waffen bereit.

Zu den Kampfaktionen


kaigrass Post

Verfasst am: 30 Jan 2006 09:04
Runde 1:
Kognoskula sucht sich eine Lücke zwischen den Beinen der großen Leute vor ihr und feuert ihre Armbrust auf den Koloss, aber ihr Bolzen prall harmlos an die Wand des Ganges. Umittelbar danach trippelt sie nach Südosten um ein wenig Land zu gewinnen. Mit großen Augen verfolgt sie die Mimik ihrer Gefährten.

Umständlich setzt sich Boldran den schweren Helm auf. Sein Sichtfeld wird dadurch beschränkter; er hört seinen eigenen, stossweise kommenden Atem; es ist stickig und unangenehm warm.

Er wartet. Er denkt nach. Seine Waffe ist noch nicht gezogen. Steine fliegen, eine Armbrust wird abgefeuert, Magie liegt in der Luft. Boldran bewegt sich nicht.

Großer Gott, Heironeous. Ich lebe nur noch, um dir zu dienen. In deinem Namen handle ich, um gutes und gerechtes unter die Menschen und Nichtmenschen zu bringen. Du schenkst mir deine Gunst und dein Wohlwollen und stehst mir stets bei. Nie verzage ich, immer bin ich bereit, mich für die anderen zu opfern.
Jetzt stehe ich hier um eines Schwertes willen und soll ein Konstrukt vernichten. Ich weiß nicht einmal, was das ist.
Ich frage dich, mein Gott, was soll ich tun? Ich bitte dich um deine Führung. Was soll ich tun? Bitte, hilf mir jetzt!


Seine Augen sind unter dem Helm geschlossen. Der alte Mann wartet...

Gilthas legt seinen Bogen an und feuert einen Pfeil, wie Xiara es ihm gezeigt hat. Aber auch bei ihm verhindert der lange Gang zusammen mit der schlechten Position einen Treffer.

Burth wartet ähnlich wie Boldran gespannt auf eine Reaktion des Wächters.

Dimble zieht eine Fußfallentasche aus seinem Rucksack. Dann greift er in seinen Komponentenbeutel und beobachtet den Wächter genauestens.

Xiara hat sich draußen in den Ruinen eine Handvoll Steine mitgenommen, die als Wurfgeschosse tauglich sind. Zwei davon schleudert sie dem Koloss mit voller Kraft entgegen. Doch auch ihr gelingt es nicht in den beengten Verhältnissen eine gute Flugkurve für ihre Steine zu errreichen, so dass beide zu Boden fallen.

�Geht kein unnötiges Risiko ein, zieht euch rechtzeitig zurück.�


kaigrass Post

Verfasst am: 30 Jan 2006 12:20
Runde 2:
Kognoskulas Augen sind weit aufgerissen. Sie schüttelt kurz den Kopf ob ihres miserablen Schusses und besinnt sich auf ihre arkanen Künste, sie zischt: "Wundert Euch nicht - ich entfleuche nun dem Blick des Auges!" Gesagt, getan, unter Murmeln wischt Kognsokula mit einer angedeuteten Handbewegun scheinbar ihre phsyikalische Form vom Kopf zu den Füssen weg. Nur das leise Trippeln verrät noch ihre Anwesenheit.

Die beiden alten Männer ziehen es weiterhin vor, abzuwarten. Unterdes gibt Gilthas einen weiteren Schuss ab, wagt aber nicht, näher an die Rüstung heranzutreten. Dieses Mal hat er besser gezielt und der Pfeil schlägt gegen den Panzer.

Dimble beobachtet weiter angespannt den Wächter und bleibt auf ein Vorrücken der Maschine vorbereitet.

�Er scheint uns noch garnicht registriert zu haben...�

Xiara zieht nun ihren Bogen von der Schulter, für die Steine ist die Entfernung doch zu groß, um sie effektiv zu werfen, legt einen Pfeil ein und schießt. Ihr Pfeil ist ähnlich platziert wie Gilthas, aber auch dieser bleibt ohne beschädigende Wirkung.

Trotzdem scheinen die beiden Treffer ausgereicht zu haben, den Wächter auf die Präsenz von Eindringlingen aufmerksam zu machen, denn das rote Leuten in den Augenschlitzen des Helmes flammt erneut auf und unter dem Knirschen der Eisenplatten erhebt sich der Koloss langsam in die Höhe.


kaigrass Post

Verfasst am: 30 Jan 2006 15:16
Runde 3:
Als der Koloss sich erhebt hören es die Fernkämpfer hinter sich murmeln und Dimble spürt sogar einen Windhauch von Kognoskulas Gestiken. Sie geht einen Schritt nach links um eine bessere Sicht zu haben zieht eine Schriftrolle aus ihrer ledernen Dokumentenmappe und verliest einen Zauberspruch. Einen Augenblick später erscheint vor dem sich erhebenden Wächter eine Figur - ein Hobgoblin, bis an die Zähne bewaffnet und grunzend. Kognoskulas Laterne bahnt sich ihren Weg zwischen den Gefährten hindurch in den Gang hinein. Die Halblingsdame zischt: "Lasst Euch nicht von meinem Trugbild irritieren, dort ist kein Hobgoblin."

Boldran hebt die freie rechte Hand.
"Bitte, hört mich an. Wir wollen keinen Streit. Meine Gefährten sind nur an diesem eurem Schwerte interessiert. Bitte, überlasst es uns, es ist wichtig."
Boldran wartet ab.

Der Wächter wartet nicht ab, sondern steht auf, hebt das Schwert in die Höhe und lässt es mit aller Wucht auf den soeben vor ihm aufgetauchten Hobgoblin niedersausen. Obwohl sein Schwert den Hobgoblin voll erwischt, bleibt dieser unversehrt vor ihm stehen. Sofort bereitet der Wächter den nächsten Schlag vor.


kaigrass Post

Verfasst am: 30 Jan 2006 22:42
Gilthas ignoriert Kognoskulas Illusion und nutzt die bessere Beleuchtung durch ihre Lampe für einen weiteren Schuss, in der Hoffnung, diesmal eine größere Wirkung zu erzielen. Und tatsächlich gelingt es ihm den Pfeil in eine Rüstungsspalte zu schießen, wo er allerdings nur eine kaum merkliche Wirkung hinterlässt.

Burth wartet derweil mit bereitgemachtem Schild auf einen möglichen Angriff der Rüstung.

Erfreut beobachtet Dimble Kognoskulas Trugbild. Die Maschine scheint weiterhin damit beschäftigt. So nutzt der Gnom die Gelegenheit und wagt einen schnellen Vorstoß. Rasch huscht er an den anderen vorbei, zieht währenddessen seinen Kurzbogen und schleudert die Fußfallentasche nach dem Wächter. Diese zerplatzt zu den Füßen der Rüstung und der schleimige Inhalt ergießt sich über die Beine, wo er sofort fest wird und die Bewegung stark einschränkt. Leider bleibt die Rüstung nicht auf der Stelle kleben, wie es Dimble erhofft hat. Dann drückt er sich an die Wand, um Xiaras Pfeilen auszuweichen und ihr eine freie Schußbahn zu gewähren.

Kurz schüttelt die Elfe den Kopf, als sie Boldrans Worte vernimmt, aber zum Glück gab es gerade Wichtigeres zu tun, als sich darüber Gedanken zu machen.

Obwohl ihr Pfeil keinen Schaden angerichtet hat, gibt die Waldelfin nicht auf, es weiter zu versuchen. Kurz hintereinander surrt zweimal die Sehne von ihrem Bogen, als zwei weitere Pfeile auf den Koloss zuschießen. Durch Dimbles Fussfalle ist seine Bewegung so weit eingeschränkt, dass Xiaras Pfeile beide treffen und der Rüstung Schaden zufügen.

Runde 4:
Kognoskula beobachtet kritisch den Verlauf, bei diesem Tempo wird der Wächter noch lange funkionieren. Sie konzentriert sich zwar auf das Trugbild, doch aus dem Augenwinkel beobachtet sie den tatenlosen Boldran. Schon seit der Zusammenarbeit mit den Kobolden hatte sie den Verdacht, dass die dunklen Götter an diesem Paladin arbeiten. Scheinbar stehen sie nun kurz vor dem endgültigen Erfolg, gleich wird er sein Schwert gegen Xiara führen... Sie lädt ihre Armbrust nach und richtet sie auf Boldran.

Es ist an der Zeit zu handeln, Vater.

Wie? Ja, du hast natürlich recht. Ich hatte so sehr auf eine Antwort unseres Gottes gehofft, doch nun bin ich gezwungen eine eigene Entscheidung zu treffen. Ausgerechnet.

Sie wird sicherlich richtig sein. Fasse Mut, Vater
.

Dankbar nickt Boldran seinem Sohn zu und intoniert schliesslich einige klerikale Silben. Anschliessend zieht er seine Waffe, die sofort hell erstrahlt und entbietet dem Gegner einen kurzen Gruss. Auf keinen Fall bis zum Tode. Nein, heute stirbt niemand und nichts wird vernichtet.

Der Wächter greift ein weiteres Mal die Illusion eines kämpfenden Hobgoblins an. Die silberne Klinge tritt für den Wächter nicht sichtbar durch die Brust des Hobgoblins hindurch - ein Streich, der auch den stärksten Kämpfer hätte niederstrecken können. Doch scheinbar scheint das Konstrukt immernoch nicht zu merken, dass sein Gegner eine Illusion ist und schlägt ein zweites Mal zu.


kaigrass Post

Verfasst am: 31 Jan 2006 21:42
Auch Gilthas versucht noch mal sein Glück mit Pfeil und Bogen, doch diesmal ist der Schuß nicht gezielt genug, und prallt harmlos an der Rüstung ab.

"Gut gemacht.", ruft Burth Dimble lobend zu, bevor er sich auf ein Vorrücken des Wächters vorbereitet.

Entzückt sieht Dimble die Auswirkungen seiner Fußfallentasche. Leider ist der Wächter nicht am Boden festgeklebt, aber dennoch merklich behindert. Weiter attackiert die dumme Maschine Kognoskulas Trugbild. Mit einem Griff in seinen praktischen Rucksack bringt Dimble ein Säurefläschchen hervor. Sofort schleudert er es auf die dumpfe Maschine um die eisernen Platten zu verätzen. Mühelos trifft er das große Ziel, die Flasche zerplatzt und der Inhalt verteilt sich über die Rüstungsplatten, die dadurch jedoch nur wenig Schaden nehmen.

�Sehr gut, Dimble. Das dürfte seine Bewegungen etwas einschränken.�

Sofort legt die Elfe zwei weitere Pfeile nach, noch immer durch Kognoskulas Illusion beschäftigt war der Koloss bislang noch keine Gefahr, daher galt es so viel Schaden wie möglich anzurichten, ehe er das Trugbild durchschaute. Doch ihre hastig abgefeuerten Pfeile prallen ebenso harmlos am Metallkörper ab wie die von Gilthas.

Runde 5:
Kognoskula freut sich über die Hiebe, welche ihre Illusion einsteckt. Sie konzentriert sich weiter darauf.

Von seinem Sohn ermutigt umklammert Boldran seinen Kriegshammer mit festem Griff. Während er sein Schild bereit macht, eilt er an Xiara und Dimble vorbei, bleibt aber einige Schritte von dem Wächter entfernt stehen, um seine Kampfbewegungen abzuschätzen und nicht übereilt in einen Angriff hineinzulaufen.

Diese Entscheidung war goldrichtig, da der Wächter in diesem Augenblick vom Hobgoblin ablässt und sein Schwert gegen Boldran führt. Trotzdem gelingt es dem alten Mann nur einen der zwei schnell geführten Hiebe abzuwehren. Der andere Hieb durchdringt die Rüstung am Schildarm und fügt ihm eine schmerzende Verletzung zu.


kaigrass Post

Verfasst am: 01 Feb 2006 20:35
Eigentlich würde ich ja lieber hier hinten bleiben, wo es sicher ist, aber da sind meine Chancen den Wächter zu treffen, sehr klein, denkt sich Gilthas und rennt ein paar Schritte vor. Von dort versucht er einen Pfeil an Boldran vorbeizuschießen. Dabei zielt er auf eine möglichst weit von Boldran entfernte Stelle, um so zu verhindern, dass er ihn im Kampfgetümmel aus Versehen trifft. Leider rutsch ihm der Pfeil von der Sehne und fällt zu Boden. Mist!

Auch Burth rückt etwas auf, verzichtet aber immernoch darauf, eine Fernkampfwaffe bereit zu machen. Stattdessen umklammert er mit festem Griff den Streitkolben mit dem göttlichen Symbols Pelors.

Erschrocken beobachtet Dimble das Vorpreschen von Boldran. Mächtige Schwerthiebe sausen auf ihn herab und verletzen den alten Mann. Was hat er vor? Will er die Maschine schützen?, denkt er bei sich und ruft dann laut aus: "Boldran, seid kein Narr, zieht euch zurück. Die gefährliche Maschine wird euch töten, wie sie alles tötet, was sich ihr nähert."
Dimble beginnt konzentriert ein kleines Stück Schweineschwarte in seiner Hand zu walgen. Einige arkane Töne singend deutet der Gnom auf die Klinge des Wächters. Dann bewegt er sich schnell einige Schritte zurück. Doch dem Wächter gelingt es, den sich auf der Klinge ausbreitenden Schleim abzuschütteln, ohne den Griff von der Waffe zu lösen.

�Und es hat alles hervorragend funktioniert, bis Boldran plötzlich auf die Idee kommt, jeden Plan über Bord zu werfen und nach vorne stürmen zu müssen.�

Mit einem Seufzer geht Xiara ein paar Schritte vor, um wieder ein freies Schussfeld zu haben, und lässt von dort aus einen weiteren Pfeil in Richtung der monströsen Rüstung fliegen. Doch der Seufzer scheint ihr ihre Konzentration genommen zu haben, denn der unplatzierte Pfeil prallt harmlos an der Rüstung ab.

Runde 6:
Kognoskula richtet ihre Armbrust auf die Rüstung,... doch da prescht Boldran vor, der Plan ist nicht mehr anwendbar. Sie huscht einige Schritte nach vorne und murmelt einige schmatzende Laute. Auf einmal wird die Halblingsdsame wieder sichtbar - ihre linke Hand ist ausgestreckt und in diesem Augenblick verlässt eine grün floureszierende Kugel ihre Hand und schießt auf den Wächter zu. Doch weit kommt auch diese Kugel nicht und prallt ähnlich wie einige Pfeile zuvor an eine der Wände des Ganges. Die beengten Verhältnisse scheinen den Fernkampf nicht einfach zu gestalten.

Die Rufe der anderen gar nicht beachtend, führt Boldran das angedachte Manöver aus. Er macht einen Schritt nach vorne und öffnet seine Deckung, um dem Wächter einen vermeintlich leichten Treffer zu ermöglichen. Genau diesen Augenblick nutzt der alte Mann dann geschickt aus, um mit voller Wucht auf den Panzerhandschuh zu schlagen, der den Säbel führt. Ein lautes Krachen ist zu vernehmen, als Metallösen vom Handschuh abbrechen und der Säbel zu Boden fällt.

Boldran wähnt sich schon am Ziel, als der Koloss vor ihm scheinbar hämisch grinst und nach der zu Boden gefallenen Waffe greift. Boldran nutzt den Moment zwar geistesgegenwärtig und fügt der gebückten Rüstung eine weitere Delle hinzu. Dass der Wächter aber die Waffe aufhebt, kann er nicht verhindern, lediglich dem direkt im Anschluss folgenden Hieb ausweichen.


kaigrass Post

Verfasst am: 01 Feb 2006 22:17
Gilthas macht noch einmal einen Schritt vor und versucht abermals eine von Boldran entfernte Stelle des Kolosses zu treffen. Metall splittert, als der Pfeil eine Rüstungsplatte durchschlägt. Mittlerweile sind die Beschädigungen an der Kreatur deutlich zu erkennen.

Burth rückt auf, um im Zweifel schnell zur Hilfe eilen zu können.

Dimble wartet ab, bis seine Gefährten ihre Pfeile und Bolzen abgefeuert haben.

Xiara beobachtet Boldrans Maneuver kritisch. Nicht schlecht für einen alten Mann, aber der Wächter wird auch ohne Waffe noch gefährlich genug sein.

Die Waldelfin wartet kurz ab, ob der Paladin erneut zu einem Entwaffnungsmaneuver ausholt, starrsinning genug war er ja dafür.

Runde 7:
Kognoskula verflucht einml mehr die plumpe Kampfmagie: "Beim Erzmagier der Götter welch vermaledeiter Säureball" Sie hebt ihre Hand an die Stirn und sucht die unmittelbare Zukunft... vor ihrem geistigen Auge sieht sie die nächste Bewegung des Koloß.
Sie legt die Armbrust einmal mehr an - diesmal jedoch auf den Koloss.

Schweratmend und mit ungläubigen Blick, verfolgt Boldran, wie der Wächter seine Waffe wieder aufnimmt. "Bitte, tu das nicht. Tu das nicht."

Der Wächter wird nicht aufgeben, Vater und bis zum Tode kämpfen. Seinem eigenen oder .... Boldrans Sohn läßt den Satz unvollendet.

"Ich weiß, mein Junge. Ich hoffe, Heironeous wird mir eines Tages verzeihen."

Boldran greift erneut an, doch sein Hieb prallt am Schild des Wächters ab.

Als Xiara sieht, dass Boldran nicht zum Entwaffnen ansetzt, feuert sie schnell zwei weitere Pfeile, von denen sich einer wie Gilthas Pfeil durch die Metallrüstung bohrt und die dahinterliegende Struktur beschädigt.

Gerade als der Wächter zu einem weiteren Hieb gegen Boldran ansetzt, schließt Dimble ein paar Schritte auf, walgt erneut leise singend das Stückchen Schweineschwarte in seiner rechten Hand und deutet diesesmal auf den Thron des Wächters. Eine schleimig-glänzende Substanz breitet sich sofort auf dem Boden unter den Füßen des Wächters aus, so dass dieser den Halt verliert und zu Boden stürzt.

Zwar beginnt er so gleich, sich wieder aufzurappeln, doch das nutzt Boldran zu einem mächtigen Hieb auf das ungeschützte Rückenteil der Rüstung, wo sein Hammer eine große tiefe Eindellung hinterläßt.

Kaum aufgerichtet läßt der Wächter seine Klinge abermals auf Boldran hinabsausen, doch wiederum gelingt es ihm, den Schlag geschickt mit seinem Schild abzuwehren.

Gilthas zögert nicht lange und feuert schnell noch einen Pfeil. Dieser ist jedoch nicht platziert genug, der bereits kritisch beschädigten Rüstung weiteren Schaden hinzuzufügen.

Burth wirkt etwas entspannter, da die Situation langsam unter Kontrolle gekommen zu sein scheint. "Sehr gut, Dimble. Boldran noch ein Hieb, und der Wächter ist zerstört."


kaigrass Post

Verfasst am: 02 Feb 2006 11:02
Runde 8:
Kognoskula sieht die nahe Zukunft des Kampfes vor sich:
...gleich wird Xiara ihren Fuss heben, der Wächter sein Knie beugen und mein Bolzen wird sein Ziel finden... doch was ist das? Oh,... ich wenn ich diesen Zauber noch ein Quäntchen zu modifizieren vermag, dann könnte ich sicherlich auch sehen was jenseits der Wand zu meiner Rechten vor sich geht.
Kognoskula blickt plötzlich geistesabwesend nach rechts und feuert sich aus Versehen den Bolzen in den Schuh. "Boccob steh mir bei, meine Konzentration ist hinfort."

Wir werden ihn vernichten und ich werde mit meiner Seele dafür büssen.

Boldran wartet kurz, bis sich das Konstrukt wieder aufgerappelt hat. Dann folgt noch ein Schlag, doch der Segen seines Gottes ist dem Paladin nicht länger hold, so dass sein Schlag nur das Schild trifft.

Zufrieden hat Dimble den Sturz des Wächters beobachtet. Er weiß, dass der Thron mit Schleim überdeckt bleibt und hofft auf ein erneutes Ausrutschen der Maschine. Seinen Bogen lässt Dimble fallen. Er greift stattdessen zu seiner Mandoline und stimmt ein Kampfeslied an.

Er wankt schon, Zeit ihm den Rest zu geben, ehe doch noch etwas passiert.

Einen Augenblick wartet die Waldelfin noch ab, als sie im Augenwinkel sieht, wie Dimble seine Mandoline bereitmacht, wohl um die magisch beflügelnden Klänge des Barden wissend, dann lässt Xiara ihren Bogen fallen und eilt leichtfüßig neben den metallenen Wächter, während sie sich geschickt dem heranschnellenden Schwertarm ausweicht.

Dabei zieht sie die Streitaxt des Hobgoblins und schlägt sogleich mit großer Kraft zu, die Axt fest mit beiden Händen umfassend, um mehr Kraft in den Schlag legen zu können. Die wuchtige geführte Klinge dringt tief in die Flanke des Wächters ein und zerstört dabei die innere Struktur. Der wankende Koloss fällt dem Druck nachgebend nach hinten um und zerbricht über der Lehne des steinernen Throns. Der Wächter ist besiegt.

MIt einem hellen metallischen Klang fällt die silberne Klinge aus seiner Hand auf den Boden.


Boldran Post

Verfasst am: 02 Feb 2006 11:23
Als der Wächter tödlich getroffen zu Boden sinkt und seine Klinge mit einem hellen Scheppern zu Boden fällt, bleibt Boldran ganz still stehen und wagt nicht einmal zu atmen ob seiner Tat.

Habe ich mich derart geändert, daß ich um der Gier willen andere Wesen töte?

Er nimmt seinen Helm ab und dreht sich zu den anderen um, während er mit der ausgestreckten rechten Hand, in der er den Kriegshammer hält, auf sie zeigt.

"Verdammt seid ihr, daß ihr mir dies angetan habt."

Dann verläßt er wortlos die Grabkammer und eilt nach draussen.


kaigrass Post

Verfasst am: 02 Feb 2006 11:31
Burth, der eigentlich beabsichtigt hatte, nach Boldrans Verletzungen zu schauen, blickt ihm stattdessen nun fragend hinterher. Dabei trifft sein Blick auf Gilthas, der nur lakonisch bemerkt:

"Naja, wer weiß schon, was in Boldrans Kopf vorgeht, wenn er Gedanken verloren in die Gegend schaut und dann plötzlich eine Handlung durchführt. Manch einer könnte so ein Handeln durchaus für verrückt oder durchgedreht halten."


dimble Post

Verfasst am: 02 Feb 2006 12:20
Nach diesem theatralischen Auftritt Boldrans bleibt selbst dem sonst so schlagfertigen Gnom für einen Moment der Mund offenstehen, unfähig diese Beschuldigung zu kontern.
Als der Paladin wegtritt, wendet sich Dimble an seine Gefährten: "Starrsinniger alter Narr. Mit seinem Vorpreschen hat er sich selbst und uns alle in große Gefahr gebracht. Ich verstehe immer noch nicht, warum ihm dieses mordende Konstrukt so am Herzen liegt. Er scheint geradezu besessen von unserer angeblichen Habgier und dem Säbel in seiner blinden Torheit."

Nach einer kurzen Pause fügt er leiser an: "Ich hoffe er findet den Weg nach Blacktop alleine. Mir reicht es allmählich mit seinen ungerechtfertigten Anschuldigungen."

Dimble setzt sich im Schneidersitz auf den Boden. Er atmet tief durch und beginnt dann wieder auf seiner Mandoline zu spielen. Wunderschöne Klänge erfüllen die Gruft. Doch es ist kein wirkliches Siegeslied, die nachdenkliche Stimmung Dimbles spiegelt sich in sanfteren Tönen wieder.


Kognoskula Post

Verfasst am: 02 Feb 2006 13:00
Kognoskula zieht sich den Bolzen aus dem Schuh und schüttelt kichernd den Kopf.
"So, endlich ist der martialische Teil vorüber - lasst mich das zerstörte Wesen unter die Lupe nehmen, ach und die elfischen Runen auf dem Säbel..."
Kognoskula arbeitet sich mit Ellenbogeneinsatz zu dem Trümmerhaufen vor.

"Gar merkwürdigen Tugenden ist dieser Ritter Boldran bislang gefolgt"
Sie schüttelt lächelnd den Kopf
"Doch dies war eine Krönung - zu fluchen die Schuld für sein Verhalten auf andere zu schieben. Wäre es mein Sohn, hätte er eine gehörige Tracht Prügel verdient."

Kognoskula taucht förmlich in den Trümmerhaufen ein, kramt, begutachtet und durchsucht. Sie vergisst die Welt um sich herum - nur nicht ihre Laterne, welche sie stets umherdirigiert.


Xiara Post

Verfasst am: 02 Feb 2006 13:04
�Ich verstehe es auch nicht. Vielleicht hat er etwas in der Rüstung gesehen, was ihn glauben ließ, es sei ein fühlendes Wesen. Ich weiß es nicht. Man kann nichts Töten was überhaupt nicht lebt.�

Mit einem Schulterzucken steckt Xiara die Streitaxt weg und hebt den Säbel auf, dann zeigt sie auf die verzierte Klinge, während sie zu ihrem Bogen geht, um auch den aufzuheben.

�Das hier sind alte elfische Symbole. Ich denke nicht, dass der Säbel an diesen Ort gehörte. Wer auch immer diesen Wächter einst hier abgestellt hat, wird die Klinge irgendjemandem abgenommen haben, oder irgendwo gestohlen haben, nehme ich an. Vielleicht können wir den Besitzer ja irgendwie ausfindig machen. Selbst wenn es eine lange Zeit her war, könnte er oder sie durchaus noch unter uns weilen.�

Die Elfe schaut sich schließlich die Symbole nocheinmal genau an, und zeigt sie auch den anderen, vor allem dem sagenkundigen Dimble und der gelehrten Kognoskula, um hoffentlich ihre Bedeutung zu entschlüsseln.


kaigrass Post

Verfasst am: 02 Feb 2006 19:30
Kognoskula lässt das Schulterteil das sie gerade unter die Lupe nimmt fallen, als Dimble und Xiara beginnen einzelne archaische, eflische Silben zu entschlüsseln. Sie huscht herbei, gefolgt von ihrer Lampe, und assistiert den beiden.

Sorgfältig wird der silberne Säbel begutachtet. Unverkennbar sind die Zeichen der elfischen Herstellung: Blätter und Ranken verzieren die Griff und die Klinge und umweben alte elfische Runen, wie sie häufig von Waffenschmieden benutzt werden, um besondere Waffen zu kennzeichnen. Trotz des Kampfes ist die Klinge makelos und scharf.

Xiara fällt es schwer die alten elfischen Runen zu entziffern, aber mit Dimbles Hilfe gelingt es ihr dennoch, die Bedeutung zu erfassen:

Anathalas - Licht des Dunklen Waldes

"Das ist wohl der Name des Schwertes.", meinte Xiara. Während Kognoskula die magische Natur der Klinge untersucht und bestätigt, denkt Dimble über den Namen nach.

"Der Dunkle Wald und Elfen. Wie ging doch gleich das Lied? Ach ja, das Mädel, das im Fluss ertrinkt. Trauriges Lied. Moment, ich bin sicher, es waren die 'Fluten des Javans' die das Mädchen ihren Rettern entrissen. Der Javan verläuft direkt östlich der Good Hills. Das macht Sinn. Es sollte ein leichtes Sein herauszufinden, wo dieser Dunkle Wald ist."

Als Xiara das Schwert bereits wegpacken will, hält Dimble sie zurück. "Warte. Hast Du nicht diese feine Schrift hier bemerkt?"

Und in der Tat, was wie eine weitere Ansammlung von Ranken aussieht, welche die gesamte Klinge umranden, sind wiederrum kunstvoll gestaltete elfische Runen. Diesmal allgemein gebräuchliche. Dimble beginnt so gleich zu übersetzen.

"Hier geht es los: 'Ich, Kenewor von Hochoch, nutze einen der wenigen noch verbleibenden Momente klaren Gedankens, diese Warnung auszusprechen. Der Teufelshuf ist verflucht und muss in diesen Hallen verbleiben. Doch da ihr meinen Wächter zerstört habt, und Anathalas, mein Schwert, in den Händen haltet, ist es vermutlich zu spät, für diese Warnung ...", hier stockt Dimble, aber Xiara setzt sofort fort:
"...da der Huf schon einen neuen Besitzer gefunden hat. Schon bald wird dieser den Fluchs Neperchills in die Welt tragen und nicht mal der Tod kann das verhindern. Schweren Herzens über lasse ich euch Anathalas, denn wo der Teufelshuf ist, muss auch eine effektive Waffe gegen Neperchills Erben sein. Sonst sind alle verloren."

Schweigend wickelt Xiara die Waffe ein und verstaut sie in ihrem Rucksack.


Xiara Post

Verfasst am: 02 Feb 2006 19:40
�Damit wäre dann wohl auch klar, was es mit der Karte auf sich hatte, vorausgesetzt, der Schwarze Reiter wusste davon. Gut dass wir nocheinmal zurückgekommen sind, sonst hätten wir nichtmals diese Warnung oder diese Waffe erhalten. Zu spät war es ohnehin schon, wie ich zuvor schon sagte, war der Grund für den Wächter ja die Bewachung des Teufelshufs selbst, und diese Aufgabe hatte er nichtmals zufriedenstellend ausgeführt. Wenn wir diesen Worten Glauben schenken dürfen, dann könnte der Teufelshuf vielleicht... seinen Träger langsam in einen Vampir verwandeln...�


Xiara Post

Verfasst am: 02 Feb 2006 19:58
Die letzten Worte spricht die Waldelfin immer langsamer aus, dann blickt sie zu Dimble herüber.

�Wir müssen einen Weg finden, dass zu verhindern und dieses verfluchte Stück zu zerstören!�


dimble Post

Verfasst am: 02 Feb 2006 20:08
Schweigend lauscht der Gnom den Worten der Waldelfin. Er will die Worte, die über ihre Lippen kommen nicht wirklich wahrhaben. Genausowenig wie die Warnung auf der Klinge. Zugegeben das Amulett wirkte eine große Faszination auf ihn aus und das Ergebnis seiner Identifizierung hatte ihm schon Sorgen bereitet. Aber das alles musste doch eine harmlosere Erklärung haben. Bestimmt.....
So sprachlos hatten seine Gefährten den quirligen Gnom nie zuvor erlebt. Er wirkt blass und lehnt sich stumm an die Wand.


Kognoskula Post

Verfasst am: 02 Feb 2006 20:10
Kognoskula runzelt die Stirn, interessiert und konzentriert - keineswegs schockiert. Sie geht langsam hin und her.
"... soso ... all unsere Vermutungen waren also richtig, die Bestätigung gleichsam auf einer silbernen Klinge serviert."
sie kichert kurz
"Aber gar ein Fluch - Dimble, der Gegenstand hat Dich getäuscht!"
Kognoskula schüttelt den Kopf und reckt die Hände empor.
"Es bedarf hochkomplizierter arkaner Formeln um einen Fluch zu entdecken - und ebenso um ihn zu brechen! Der einfache Identifikationszauber, den ich Dich lehrte, vermag es nicht solch mächtige Kräfte zu entlarven."

Kognoskula seufzt einmal tief und sagt dann beinahe fröhlich:
"Ein Fest für die Forschung, und ein Fluch für Dimble, doch ich denke wir werden einen Weg finden - nun da wir glücklicherweise um den Fluch wissen, ihn zu brechen. Xiara, Dein düsterer Verdacht klingt plausibel.
Leider beschleicht mich aber der Verdacht, dass der Schwarzmagier tatsächlich nur aus Versehen diese Münze verloren hat - doch jemand
muss sie hergestellt haben. Wir haben keinen Grund zur Annahme, dass der Schwarzmagier uns hier hergeführt hat, um uns - einer nach dem anderen - zu verfluchen."

Sie blickt zwischen ihren Gefährten hin und her.


dimble Post

Verfasst am: 02 Feb 2006 20:25
Den Worten der Gelehrten lauscht Dimble interessiert. Ihre emotionslose Analyse lässt hoffen. Ein Fluch, aber man kann ihn brechen. Leise beginnt er zu sprechen:
"Ich muss zugeben, dass der Zauber, nun ja, er verlief nicht so, wie er sollte. Darüber wollte ich beizeiten mit euch reden, Kognoskula. Er schien nicht zu wirken, aber dann teilte mir das Amulett dennoch drei Worte mit, die Aktivierungsworte." Er räuspert sich kurz. Er scheint diese Worte nicht aussprechen zu wollen. Statdessen schreibt er auf ein Blatt Papier, welches er aus seinem Rucksack holt: Es lautet: "Bzugy'mon Orxus". Ich preise Orcus in der Sprache der Abyss.
Er teilt nun auch sein Wissen über Orcus mit seinen Gefährten:
"Orcus ist ein Dämonen Prinz. Geschichten berichten von seinem Fall, gar seinem Tod. Aber es gibt Gerüchte, dass er wieder auferstanden ist und als untoter Dämon zurückgekehrt ist. Aus diesem Grund wird er jetzt auch manchmal als Dämonen Prinz der Untoten bezeichnet."


kaigrass Post

Verfasst am: 02 Feb 2006 20:36
"Sollten wir nicht Boldran von diesen Erkenntnissen erzählen? Dann erkennt er vielleicht, dass unser Handeln durchaus nicht ohne Sinn war. Aber vielleicht sollten wir den Teil mit dem Fluch verschweigen, ansonsten kommt ihm noch in den Sinn ... ", Burth blickt zu Dimble: " ... eine unüberlegte Tat zu begehen."

dimble Post

Verfasst am: 02 Feb 2006 20:43
"Nein, ich denke er wird es nicht verstehen. Wahrscheinlich wird er denken, die Zerstörung des Wächters habe den Fluch über mich gebracht. Meine Habgier sei Schuld. Er ist zu verblendet, um die Realität zu sehen." Traurig schüttelt Dimble den Kopf.
"Und was sollen wir erzählen, wenn wir diesen Teil weglassen? Unsere neuen Erkenntnisse basieren doch gerade auf dem Fluch."


Kognoskula Post

Verfasst am: 02 Feb 2006 20:45
Kognoskulas Kinnlade fällt kaum merklich hinunter. Sie bleibt stehen.
"Der Zauber wirkte ncht wie erwartet, doch das Amulett teilte sich Dir mit. Dimble, Du hättest dieses Wissen mit mir teilen müssen, vielleicht hätte ich Rat gewusst."
Kognoskula wedelt tadelnd mit ihrem Zeigefinger dann wandert ihr Blick sanftmütig grinsend zu Burth und Gilthas
"Doch in Gesellschaft eines ängstlichen Burschens und eines streng pietätischen Mannes, und vor allem aber..."
sie schüttelt den Kopf und rollt die Augen, das Grinsen ist weg, "... eines gewissen Ritters, da kann ich Deine Nachdenklichkeit sehr gut verstehen.

Der Dämonen Prinz der Untoten, Orkus
"
Kognoskula zischt die letzten Worte etwas ängstlich.

"Vielleicht sollten wir Boldran erzählen, er habe Recht gehabt..."
spekuliert Kognoskula kurz amüsiert.


kaigrass Post

Verfasst am: 02 Feb 2006 21:03
Langsam machen die verbleibenden 5 sich auf den Weg nach oben, nicht jedoch, ohne vorher den Thronraum gründlich zu durch suchen. Leider bringt dies keine neuen Erkenntnisse. Auch die Funktion oder der Ursprung des Throns bleibt im Dunkeln.

Wie werden wir wohl Boldran vorfinden?


dimble Post

Verfasst am: 02 Feb 2006 21:03
Die letzten Worte der Halblingsdame kommentiert Dimble trocken:
"Das brauchen wir ihm nicht zu erzählen. Dies wird er ohnehin glauben, egal was wir sagen. Vielleicht ist er auch schon längst verschwunden, nach seinem Auftritt eben würde es mich nicht wundern. Bedauern würde ich es jedenfalls nicht."
Verbitterung klingt in der Stimme des sonst so frohen, aufgeschlossenen Gnomes mit.


Xiara Post

Verfasst am: 02 Feb 2006 21:10
�Nun ist es aber gut. Er hat sich dumm verhalten und sich von wirren Ideen blenden lassen, aber er war uns die ganze Zeit über ein treuer Gefährte, das sollten wir nicht vergessen.�


dimble Post

Verfasst am: 02 Feb 2006 21:20
"Er sieht uns aber scheinbar nicht als treue Gefährten an. Sonst hätte er uns zugehört anstatt immer wieder stur seinen wirren Ideen zu folgen. Ich kann gar nicht zählen, wie oft er jedem von uns vorgeworfen hat habgierig zu sein. Gar Grabräuber hat er uns genannt." Man merkt deutlich, dass die Vorwürfe Boldrans Dimble mehr zugesetzt haben, als er zuvor eingestanden hat. Nun in dieser für ihn schwierigen Situation ist es für ihn wichtiger als je zuvor auf seine Kameraden zählen zu können.

Kognoskula Post

Verfasst am: 02 Feb 2006 21:31
Kognoskula schüttelt den Kopf
"Nun ja, besänftigende Worte,... doch ich betrachte Boldran nicht als treuen Gefährten - schon seit den Unternehmungen mit den Kobolden hege ich Verdacht. Seine Taten erscheinen mir zu oft bar Bedachts und Vernunft.

Ich schaue mir dieses interessante Meisterwerk der arkanenen Animationskunst gegen später noch einmal genauer an. Nun lasst uns frische Luft schnappen.
"
Kognoskula dreht sich noch einmal zu den Trümmerhaufen um.


Boldran Post

Verfasst am: 02 Feb 2006 23:21
Als die übrigen 5 Gefährten nach draussen auf die Lichtung treten, sehen sie Boldran auf einem Baumstumpf sitzen. Sein Helm, Schild und die kostbare Waffe liegen achtlos weggeworfen neben ihm im Gras.

Leise singt der alte Mann vor sich hin:


"Wir haben in sturmvollen Nächten gewacht,
und trotzig dem Morgen ins Auge gelacht,
wenn Feinde rings um uns tosten.
Wir haben auf Gott unsre Hoffnung gestellt,
und mit ihm die Äcker der Väter bestellt.

Uns hatten die Faust und die Burgen beschützt,
seit Sumpf wir und Wildnis gerodet, genützt,
Schwert durfte und Pflug nie rosten.
Viel Dörfer sind rings aus den Auen erblüht,
in Städten der Bürger nie rastend sich müht.

Und war der Tod nahe, das Blut, das war uns,
mit dem wir gedüngt: nicht um fürstliche Gunst,
fürs Recht allein ist's geflossen!
Was Treue erworben, ist uns in dem Land!
Wir wollen es halten mit schwieliger Hand."



Dimble ist es ohne weiteres möglich, diese kleine Melodei als ein einfaches Bauernlied zu erkennen.
Als Boldran sein Lied geendet hat und seine Gefährten bemerkt, dreht er sich zu ihnen um und schaut sie alle lange Zeit schweigend an.

Dann beginnt er zu sprechen:

"Wußtet ihr, daß ich einst ein einfacher Mann war?. Ein Bauer, der Äcker bestellt; Schafe und Rinder züchtet!
Das war vor langer Zeit, scheint mir. Die Götter haben mir meine liebe Frau und dann auch meinen Sohn weggenommen.

Meinen Sohn..."


Boldran schüttelt den Kopf, als wenn ein Schleier sich über sein Denken legen würde.
Schliesslich straffen sich seine Gesichtszüge und er erhebt sich.

"Wenn ihr es wünscht, werde ich euch verlassen. Ich weiß, daß ihr mit meinen Handlungen nicht einverstanden ward, jedoch hatte ich meine Gründe. Sie waren ehrenwert!

Wenn ihr auch weiterhin meiner Hilfe bedürft, so gebe ich sie euch gerne und bereitwillig."


Er schaut gen Himmel und denkt kurze Zeit nach.

"Es liegt einzig bei euch."

Vorsichtig hebt er seine Sachen vom Boden auf, während er auf die Entscheidung der anderen wartet.




Xiara Post

Verfasst am: 02 Feb 2006 23:28
�Du hättest bleiben sollen... wir haben viel herausgefunden. Düstere Vorzeichen. Das Schwert hat sein Vorbesitzer uns durch eine Nachricht übereignet. Wir werden es noch brauchen. Hoffentlich nicht zu bald.�


Kognoskula Post

Verfasst am: 03 Feb 2006 19:29
Kognoskula seufzt und genießt noch die letzten Sonnenstrahle dieses ereignisreichen Tages. Dann antwortet sie Boldran:

"Boldran, Du folgst Deinen eigenen Gedanken, das hast schon immer getan. Man kann mit Dir nicht vernünftig reden. Deine Ohren hören nur Deine eigenen Gedanken. Und so wird es auch jetzt nichts nützen etwas zu sagen. "

Kognoskula rafft sich sichtlich auf weiterzureden

"Sei es drum: Wenn Deine Ziele auch unsere Ziele sind, dann komm mit uns - aber fall uns nicht in den Rücken und stehe uns nicht im Weg, ich habe seit langem ein Auge auf Dich, und ich sehe das Böse in Dir erwachsen.

Wenn Du zweifelst, dann geh Deinen eigenen Weg. Vielleicht solltest Du einen Mentor aufsuchen, einen Diener des Heironeous, der Dich Vernunft, Gehör und Ritterlichkeit lehrt.
"


Boldran Post

Verfasst am: 03 Feb 2006 20:41
"Kognoskula, ihr glaubt wahrhaftig, daß meine Ziele nicht die euren sind? Ihr seid der Meinung, daß ich euch eines Tages in den Rücken falle und das Böse in mir erwächst? Ihr wollt mir anlasten, daß es mir an Ritterlichkeit mangelt?"

Boldrans Blick bohrt sich in die Augen der kleinen Dame. Sein Gesicht spiegelt tiefe Abscheu wieder, Erschrecken und Unglauben.

"Noch vor kurzem rief ich euch allen zu, ihr solltet vor dieser furchtbaren vampirischen Kreatur fliehen, als die Dinge wahrlich schlecht um uns standen und wir Gefahr liefen, alle zu sterben. Ich wäre zurück geblieben und hätte eure Flucht mit all meinen Kräften solange wie irgend möglich gedeckt."

Boldran schüttelt stumm den Kopf.

"Ich werde euch ab sofort mit anderen Augen betrachten und euer Urteilsvermögen stets anzweifeln, denn ihr scheint nur wenig Weitsicht und Vernunft zu besitzen.

Ich werde euch weiterhin begleiten, denn eure Ziele sind MEINE Ziele.
Und eines Tages, wenn es zum schlimmsten kommt und das Ende nahe ist, werde ich an eurer Seite sein und dann werdet ihr euren Göttern, welche das auch immer sein mögen, inbrünstig danken."


Boldran macht sich abmarschbereit.

"Wenn ihr wollt, können wir aufbrechen, wohin auch immer."


kaigrass Post

Verfasst am: 03 Feb 2006 20:57
"Das ist wahrlich eine gute Frage, Boldran. Wohin führt uns unser Weg als nächstes?"

Burth scheint sich absichtlich aus der Diskussion über Boldrans und ihre Zukunft rausgehalten zu haben. Wahrscheinlich weiß der alte Mann nur zu gut, dass auch Boldran nicht ganz unrecht mit dem hat, was er sagt.


Xiara Post

Verfasst am: 03 Feb 2006 21:49
Weitsicht und Vernunft? Starke Worte für jemanden, der vorhin noch wahllos mit Worten wie Habgier um sich geworfen hat, oder blind auf einen Gegner zustürmt, der gerade keine direkte Gefahr darstellt... aber das könnte man ja noch als Zeichen der Ritterlichkeit auslegen...

Xiara lässt ihre Gedanken hierzu aber unausgesprochen, stattdessen sagt sie:

�Ja, wohin? Wir müssen mehr über den Fluch erfahren. Meine ursprüngliche Vermutung, dass der Erschaffer dieses metallenen Ungetüms den Säbel nur gestohlen hatte, war ja nicht ganz richtig. Lediglich war dieser Mensch oder Elf oder was auch immer er war nicht mehr ganz bei Sinnen. Sicher nur in seinem Wahn konnte er diese mordlustige Maschine schaffen. Aber das zumindest hat ja jetzt ein Ende. Die Sache mit dem Teufelshuf, und ob dieser Schwarzmagier uns hier absichtlich in eine Falle gelockt hat mit der Münze oder es doch ein Versehen war, das ist jetzt unser Ziel.�

�Aber was tut man gegen so einen Fluch?�


Kognoskula Post

Verfasst am: 03 Feb 2006 22:07
Kognoskulas Blick wandert zu Burth, der von dem ernsten Gespräch abzulenken versucht. Mit Bedauern erkennt sie wie dessen gute Seele einmal mehr etwas Wahrheit verdrängt. Sie blickt zu den restlichen Gefährten denen nun auch scheinbar die Worte fehlen und dann wieder zu Boldran. Tadelnd fährt sie fort:

"Ja, Boldran, all diese Dinge die ihr nennt, treffen zu.
Aber es ist ein erster Weg zur Besserung wenn ihr mein Urteilsvermögen anzweifelt - dann denkt ihr zumindest einmal nach, über das was ich sage.

Und nun legt Euren Rucksack wieder ab. Mein Urteilsvermögen sagt mir, dass die Nacht hereinbricht und wir hier rasten werden.
"

Kognoskula schmunzelt kurz, dies vergeht ihr aber bald wieder. Eine anstrengender Tag und nun auch noch dies. Sie akzeptiert, dass sonst keiner etwas dazu sagen wird.

"Nun, es lässt sich sicherlich leicht herausfinden ob Kenewor ein Elf war. Wie wir gegen diesen Fluch vorgehen werden..."
Kognoskula ringt vor Respekt vor dieser mächtigen Magie um Worte
"Der Arkane Zykel von Niole Dra wird uns Auskunft geben können. Vielleicht jedoch weiß auch die weise Priesterin im Schrein Dessen Der Den Horizont Bewandert in Blacktop Rat. Tatsächlich wüsste ich noch jemanden, der uns helfen könnte,.... er wohnt nur wenige Tagesreisen von Blacktop."
Die Idee, welche der Halblingsdame bei ihren letzten Worten kam gefällt ihr.


Xiara Post

Verfasst am: 03 Feb 2006 22:24
�Gut, dann lasst uns zunächst dort um Rat fragen, dann wissen wir vielleicht schon mehr. Auf meine Unterstützung könnt ihr jedenfalls zählen.�


dimble Post

Verfasst am: 03 Feb 2006 22:24
Am Rande der Lichtung lässt Dimble sich nieder. Erneut hatte Boldran einen theatralischen Auftritt gezeigt. Doch der Gnom hört ihm nicht zu. Weder ihm, noch den Worten seiner Gefährten. Sie alle kannten seine Meinung und er war zu müde, sie wieder und wieder zu äußern. So sitzt er da, außerhalb dem Blick seiner Kameraden und spielt leise auf seiner Mandoline. Die anderen können wohl erahnen, wohin seine Gedanken schweifen. Doch teilen will er diese im Moment nicht. Melancholisch beobachtet er, wie die Sonne langsam untergeht.

Kognoskula Post

Verfasst am: 03 Feb 2006 22:49
Kognoskula nickt Xiara zu
"Das ist gut."
sagt sie,
"Dann werden wir bald in meine Heimat aufbrechen."
Dieser Gedanke hellt ihre Miene wieder ein wenig auf.

Doch als sie zu Dimble hinüberblickt, presst sie die Lippen zusammen. Leise sagt sie:
"Hört. Keiner weiß wie schnell der Teufelshuf arbeitet. Das weiß auch Dimble, und dies macht ihn sicherlich sehr traurig. Doch wir dürfen das nicht verdrängen, sonst wachen wir eines Morgens nicht mehr auf. Wir müssen also die Augen offen halten, sonst ist keiner mehr da der Dimble retten wird. Und bitte lasst uns Dimble nicht stets daran erinnern - für ihn ist alles ohnehin am schlimmsten."
Eindringlich blickt die Halblingsdame zwischen den Anwesenden hin und her.


kaigrass Post

Verfasst am: 04 Feb 2006 07:57
Dimble verschafft es tatsächlich etwas Beruhigung, die Sonne untergehen zu sehen. Als sich langsam die Nacht über die Lichtung legt, bemerkt er, dass seine Freunde bereits ein Nachtlager eingerichtet haben. Xiara hat ihre wachsamen Augen auf ihre Gefährten und den Rand der Lichtung gerichtet. Dimble holt noch schnell etwas von seiner Wegzehrung hervor, packt sie aber so gleich wieder ein. Hunger hat der kleine Gnom nach all dem was heute passiert ist nicht.

Xiara Post

Verfasst am: 04 Feb 2006 07:59
Xiara nickt der Halblingsdame nur zu, ehe sie sich daran macht, dass Nachtlager vorzubereiten.

kaigrass Post

Verfasst am: 05 Feb 2006 11:26
Ein neuer Tag
Nach einer insgesamt ruhigen Nacht, abgesehen von Dimbles mehrmaligem Aufstöhnen ausgelöst durch Albträume, die ihn plagten, machen sich die Gefährten am nächsten Morgen wieder reisefertig.

"Sehe ich das richtig, Kognoskula, dass Du denkst, wir solltem einem Freund von Dir einen Besuch abstatten? Ich finde das eine gute Idee. Denn sollte der Teufelshuf wirklich gefährlich sein, so ist es gut, erstmal nur Leuten, denen wir vertrauen können, davon zu erzählen. Dann auf nach Weidenlied.", fasst Burth zusammen.

"Nach Tiefbach", korrigiert Kognoskula pflichtbewußt, "aber das ist die selbe Richtung. Erstmal raus aus dem Wald und dann einfach der Straße nach Süden folgen. Ungefähr 5 Tagesreisen von hier."

"Halt, nicht so schnell.", wirft Gilthas ein, "Wir müssen erst noch zurück nach Blacktop, und unsere dort zurückgelassenen Sachen holen. Vielleicht können wir dort auch Pferde erwerben, dann geht die Reise etwas schneller."


Kognoskula Post

Verfasst am: 05 Feb 2006 12:07
Kognoskula nickt freudig. Eine Reise in ihre Heimat, ihr großer Lehrmeister, motivierte Kameraden und ein spektakuläres Forschungsvorhaben lassen sie frohlocken. Sie wird ihre Kinder wiedersehen! Ob Patrick und Nicola in zwischen Verlobt sind? Ob der Rosenrankenpavillion in Blüte steht? Führt meine Schwester Lidda nun endlich das Gut der Hügeltaumler? Ob Portia noch immer den Etarak-Shui Nachmittag hält - schade das Sogoon nicht dabei ist.? Einzig das Leiden des sonst so heiteren gnomischen Gefährten trübt diese Emotionen ein wenig.

"Selbstverständlich, wir sollten zunächst nach Blacktop zurückkehren und unsere übrigen Habseligkeiten abholen. Wir könnten auch in Erwägung ziehen die Hohepriesterin des Horizontwanderers einzuweihen - jedoch, Burth, wie Du schon sagst ist in dieser Sache ene gewisse Diskretion sicherlich angebracht."

Kognoskula ist an diesem Morgen besonders früh aufgestanden um meditiert zu haben, bevor die anderen aufbruchbereit sind.

"Ich würde gerne noch ein letztes Mal die Katakomben des Turmes durchsuchen - insbesondere die Trümmer des Wächters. In der Hoffnung einen letzten kleinen Hinweis zu finden. Und um zu verstehen, welche Mittel Kenewor zur Verfügung standen, und wie er wirkte. Ich wäre Euch dankbar, wenn mir ein hilfsbereiter Interessierter assistieren würde. Zudem möchte ich die Möglichkeit ausschließen, dass wir eine verborgene Luke im Raum des Wächters übersehen haben."

Kognoskula lässt sich zunächst, unter dem Einfluss eines subtilen Zaubers, durch die Katakomben führen - sie scheint jede Wand, die Decke und den Boden nach etwas abzusuchen. Anschließend durchsucht sie noch einmal die Trümmer des Koloss, sie nimmt Proben der Bausubstanz, untersucht die Bauteile auf restliche züngelnde Magieströme, sucht sie nach Gravuren, Bezeichnungen, und Markierungen besonders nach einem Arkanen Siegel, welches sie mit Hilfe ihrer seherischen Magie aufzuspürten versucht. Zuletzt macht sie sich einige Notizen über den generellen Aufbau des Koloss. Als sie Öl in ihre Lampe nachfüllen muss, bemerkt sie dass sie schon eine ganze Weile hier unten sein muss, und der Vormittag schon angebrochen sein muss. Sie eilt nach oben - nun abmarschbereit.


kaigrass Post

Verfasst am: 05 Feb 2006 12:10
Und so bricht die Gruppe auf nach Blacktop, um von dort weiter zu Kognoskulas Lehrmeister zu reisen.

Akt 6: Weise Alte