Teaser

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Teaser 1

Spätsommer des Jahres 579 (Standardzeitrechnung), wenige Wochen vor Ausbruch des Krieges der Feurigen Augen auf den Nymphlockenfeldern und knapp 10 Jahre nachdem die Artefakte des Schwarzen Regens im Genius Loci auf der fremdartigen Ebene Acheron endgültig vernichtet wurde. Genau 100 Meilen südlich des Kellers, in dem der kauzige Gnom Maester Glumears an der - schon sehr bald formidabel eingesetzten - Kriegsmaschine Julifer arbeitet, weit hinter den Barrier Peaks, tief in den Crystalmist Mountains, irgendwo in der Nähe des sagenumwobenen Tunnels des Slerotin spuckt der sitzende Nosnra den abgenagten Schenkelknochen eines Wildschweins zu Boden. "Aka’magosh, gol’kosh! Bin mog g’thazag cha!" schallt er, in einem Tonfall, in dem ein Elf noch nicht einmal seinen schlimmsten Feind beschimpfen würde. Die Gesandschaft Orks erhebt sich und sind nun auf Augenhöhe mit Nosnra. Alle verneigen sich einmal "Swobu." spricht der vorderste "Lok’Tar Ogar." Mit diesen Worten wenden sich die Wilden ab und ziehen ab aus der gewaltigen Höhle, zurück zu ihrem Stamm. Sie stimmen ein Lok’tra an, einen traditionellen orkischen Heroikgesang über den Beginn eines baldigen Krieges.

Teaser 2

In der einstigen Höhle der Hornaxt-Ibixians, erst kürzliche von den Goblins überfallen, herrscht Aufruhr: [Übersetzt von Goblin in die Gewöhnliche Sprache] "Spuck mir aufs Ziegenbein! Die Orks marschieren heran, Riesenwesen dabei!" speit Melka'ar, seines Zeichens 'Axt der Tiefe und der Dunkelheit' und Befehlshaber des Gnomenschlächterregiments Huulkaac'tänanr'kaarlelkaac, seinem König entgegen. Dieser, 'Auge Maglubiyets' Kuukaar'Hakhen, hat erst vor 2 Monden den Goblin Thron bestiegen, indem er dem alten König mit einer Handaxt von hinten den Kopf spaltete. "Beim Schneidezahn meines Ohms, der Stamm zieht los!" Ohne es zu wissen zählt eine gnomische Sanduhr auf dem Tresen der Taverne 'Albertas Kullernede Münze' im Dorf Neufrieden in den Nymphlockenfeldern ab diesen Worten exakt 42 Minuten, bis das Schicksal und der Krieg der Feurigen Augen, der bald dieses idyllische Tal unweit von Erimbor, dem Koloss des Mithril, Barendds Heimat, heimsuchen wird, besiegelt ist. Die Goblins marschieren los. Zurückgelassen wird alles was nicht Essen oder Waffe ist. Wie eine Ameisenarmee bahnt sich die Goblinhorde durch die Barrier Peaks, auf der Flucht vor marodierenden Größeren, und auf der Suche nach neuen Ansiedlungen, die man plündern und leerfressen kann. Schon bald wird Juspignafr, ein außerordentlich kräftiger Frostriese und seine Winterwölfe samt einiger Hügelriesen und Ogern die Goblins nicht nur einholen sondern sich ihnen überraschenderweise anschließen, doch bis dann klingt im schnellen Takt der kurzen, marschierenden Goblinbeinchen, irgendwo weit hinter dem Grünlinggrat und dem Eistanzpass der Plündergesang der Goblins:

"Goblins beißen, Goblins kauen,
Goblins schneiden, Goblins hauen,
Schlitz auf den Hund, zerhack das Pferd,
Wir Goblins fressen, stehl'n vom Herd.
Goblins prügeln, Goblins dreschen,
Goblins springen, Goblins preschen,
Zermatsch den Kopf, die Haut brenn' rot,
Wir Goblins kommen, du bist tot.
Das Baby jag, den Welpen fang,
eins auf den Kopf, dann schrein's nicht lang.
Knochen brechen, Fleisch zum Fressen,
Wir sind die Goblins - Ihr das Essen"
Referenzen:
http://krieg.blogg.de/
http://i11www.iti.uni-karlsruhe.de/~rgoerke/DND/krieg/Armeestrukturen/GoblinInfanterie.pdf
http://i11www.iti.uni-karlsruhe.de/~rgoerke/DND/krieg/Armeestrukturen/GoblinSpezialeinheiten.pdf
http://i11www.iti.uni-karlsruhe.de/~rgoerke/DND/krieg/FuF/characters.html#Juspignafr
http://i11www.iti.uni-karlsruhe.de/~rgoerke/DND/krieg/MissionStumpferDolch/NymphlockenfelderA1.jpg
http://i11www.iti.uni-karlsruhe.de/~rgoerke/DND/AgainstTheGiants/maps/overland/nostalgia_AOTBR/

Teaser 3

In den wohlhabenden Landen der Grafschaft Sterich neigt sich die Sonne schon wieder gen Horizont und taucht die Laubwald Almende in das Gold der fallenden Blätter. "Bald sollten die Jäger zurück sein", denkt sich Almella, und bereitet mit einem melodischen Pfeifen auf den Lippen das Ofenfeuer vor. Das beschauliche Dorf Baumfurt unweit der Stadt Mittleberg errichtete irgendwann vor vielen Jahren eine Palisade um den Dorfperimeter, um die Wilden aus den Jotens und den Crystalmist Bergen von einem Überfall auf das Dorf zu entmutigen. Aus diesem Grund hielt Almella auch nichts von den Gerüchten welche in den letzten Tagen aufkamen, Riesenvolk und Unmenschen nebst niederen Monstern seien in den Bergen vermehrt gesichtet worden. Die Schatten der tief stehenden Sonne müssen den Spähern etwas vorgegaukelt haben. Doch Almella täuscht sich. Es kam wie ein Grollen vom dunklen Herbsthimmel, jedoch ohne Blitz, bis das Getrampel förmlich hörbar war. Nur wenige Minuten blieben den Aufmerksamen und den Flinken um zu fliehen oder ein gutes Versteck zu suchen. Schon reißt das Mastodon eines Frostriesen ein Loch in die Palisade. Kommandiert von der donnernden Stimme des Riesen, der seine doppelschneidige Axt schwingt, stürmen fast zwei Dutzend Oger in das Dorf, und prügelt auf alles ein was sich wehrt oder rennt. Frauen und Kinder werden zerstampft, Männer und Vieh erschlagen und umgehend geröstet, auf Feuern, welche aus ganzen Häusern entzündet werden, in denen sich noch die Alten und Schwachen verschanzen. Palisaden werden herausgerissen und dem Frostriesen daraus ein Thron gebaut. Die überlebenden Bewohner werden zusammengetrieben und grob kommandiert ihrem neuen Fürst zu dienen. Keiner der mit dem Leben davon gekommen ist, stellt noch etwas in Frage, denn Riesentritte brechen Knochen. Almella, das Baby in der Hand, dreht sich erst um, als sie den schützenden Hain erreicht hat. Sie erblickt nur Flammen und Rauch in der Ferne, hört Schreie und rennt voller Schock weiter, in Richtung Mittleberg, dort würde sie wohl sicher sein...